Verzichten: 8. – 13 Tag … Endlich etwas Routine

Foto 13.03.16 20 09 22Seufz … Da die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt meinen Fasten-Beitrag heute doch irgendwie überlagern, gibt’s mal ein entsprechendes Beitragsfoto (wer hätte gedacht, dass sowas in Deutschland nochmal nötig wird) – Pfui!

Foto 20.10.15 17 23 57Doch nun zum eigentlichen Thema … Wer bereits von Anfang an dabei ist, wird so langsam merken, dass die ersten Handgriffe ’sitzen‘ und der Gang durch den Supermarkt auch eine andere Richtung einschlägt. Ja, Routine tritt langsam ein … Gaaanz langsam! Schnappt sie Euch und macht das beste draus!

Was Ihr jetzt braucht, ist Motivation! Motivation, weiter zu machen, abwechslungsreich zu kochen und Erfolge zu sehen. Wie kann das gehen?

Wichtig im Vorwege ist, dass Ihr auf nichts verzichten müsst – Ihr dürft schlemmen! Worauf habt Ihr Lust? Lasagne?? Züricher Geschnetzeltes?? Gulasch (ich glaube, mit MEINEM Rezept Foto 27.03.15 15 20 11gewinne ich irgendwann einen Preis :D)??, Feta??, Mayonnaise?? Bauernfrühstück?? Pfannkuchen?? Döner?? …. Ach, ich könnte schier endlos weitermachen … Aber Ihr könnt sonst auch gern in meiner kompletten Rezepteliste stöbern und es wird Euch an nichts fehlen. Veganes essen – das möche ich damit sagen – bedeutet keinen Verzicht! (Die süßen Rezepte habe ich Euch absichtlich nicht genannt) … Dieses Mousse au chocolat wäre allerdings was.

Foto 26.02.15 17 33 08Was einen motiviert, ist WISSEN, Wissen, wie der Körper – in unserem Falle die Verdauung – funktioniert. Na, und wer hat uns die menschliche Verdauung so kurzweilig Nahe gebracht?? Guilia Enders in Ihrem Buch ‚Darm mit Charme‚. Ich empfehle JEDEM, dieses Buch zu lesen. Es liest sich wie ein Roman und man ist völlig motiviert, sich an all ihre Tipps und Tricks zu halten.

Besonders wichtig und interessant finde ich das Thema Pro- und Präbiotik und die Bakterienkulturen im Darm. Guilia hat mit total angefixt, mich in das Thema reinzuarbeiten und so habe ich vor einiger Zeit zu diesem Thema mal was ausgearbeitet.

Foto 04.01.16 15 59 44Wusstet Ihr, dass man – NUR anhand der vorhandenen Darmbakterien – feststellen kann, wo ein Mensch lebt und teilweise sogar auch, was er isst. Da die Darmbakterien ihre ganz eigene Art und Weise haben, nach etwas zu Essen zu rufen (‚Huuuuuunger!!!!‘), stecken wir in einem kleinen Teufelskreis. Wenn ich mir also durch meine Ernährung ganz viele ‚Schokoladenbakterienstämme‘ angezüchtet habe, wird auch immer wieder nach Schokolade gerufen. Leider übertönen die Bakterienrufe SEHR deutlich die Warnrufe unseres ‚Gute-Ernährungs-Engelchens‘ und so greifen wir dann doch immer wieder nach der Schokolade, nur damit die Bakterien endlich ihre Klappe halten …. Tja … und die Salat,- Gemüsebakterien wenden sich diesem Proletenrestaurant in unserem Darm ab und sind … ??? Genau!! Verschwunden 😦 Somit verschwindet dann auch unser Appetitt auf all die tollen Sachen

Foto 29.03.15 09 05 36Aber GENAU darum geht es ja in unseren Verzichtswochen. Wir wollen aus unserem Proletenrestaurant ein Feinschmeckerrestaurant mit mindestens einem Michelin Stern machen. Wir hungern die Schokibakterien einfach aus! Tschüsss, Adios und Good Bye!! Das Schwierige kommt jedoch noch … WIE kriegen wir es hin, dass uns die Feinschmeckerbakterien nicht wieder abhauen? Das könnt Ihr HIER lesen!

Ohne Enzyme geht’s allerdings auch nicht … Hier lest Ihr Weiteres zum Thema Aufgaben von Enzymen bei der Verdauung, Verdauung allgemein und Darmflora. Ja, ja … Je mehr Ihr über Eure Verdauung wisst, desto einfacher ist es, dem Heißhunger siegessicher entgegenzuwirken.

Foto 31.01.15 19 21 48Nun macht aber erstmal schön weiter — So wie ich!! Ich bin gerade – bis auf meinen Sport, den ich, gesundheitsbedingt, auch in der gesamten kommenden Woche noch nicht machen kann, RICHTIG gut davor! Jeden Tag Smoothies, rohes Gemüse, tolle Salate und ganz viele tolle Früchte, Rohkostsüßigkeiten – aber auch Gerichte, die ich Euch oben verlinkt habe. Das hat dazu geführt, dass meine Portionen mittags und abends deutlich kleiner wurden. Das Glas Wein abends wegzulassen ist so GAR kein Problem und wird durch diverse Becher Tee ersetzt. Ich merke bereits JETZT, dass sich mein Appetitt verändert hat, dass ich BOCK habe, meine gedörrten Früchte oder einen riesengroßen Salat zu essen … DAS ist doch mal was, was mich VOLL motiviert und ich bin guter Dinge, dass ich meine Rohkostambitionen ENDLICH umsetzen kann …. Yuuuuchuuuuuu

Wie schauts aus bei Euch??? Naja … Nun lest erstmal fleißig, Bettlektüre habt Ihr ja nun erstmal mit den ganzen Links … Gut’s NächtleFoto 13.03.16 20 09 22

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Verzichten – 4. bis 7. Tag … Kreatives Essen ist angesagt

Nun, da der Verzicht etwas ‚Routine‘ geworden ist, gilt es, irgendwie kreativ zu werden, damit das Essen nicht womöglich langweilig wird – DAS wollen wir alle nicht!

Zunächst einmal … Wie läuft’s bei mir?

Tja … Wie läuft’s?? Eher bescheiden …. Aber das eher aus  Sicht meiner gesundheitlichen Lage … Influenza sag ich nur – allerdings ohne Fieber (wusste gar nicht, dass es das gibt) … Erklärt aber, warum ich mich noch immer wie durch den Tofuwolf gedreht fühle und den halben Tag schlafe. Auch die Posts der letzten Tage entstehen mit mehreren Schlummerpausen … Heißt natürlich: Keine Bewegung, kein Sport, keine Frischluft (außer das offene Fenster) sondern Bettruhe. Das wirft mich nach meinem Skiurlaub VOLL nach hinten und nervt mich schwer!

Essenstechnisch bin ich gut dabei … Keinerlei Ausfälle aber das wär ja auch bei mit ohne Bewegung NOCH schöner … Seufz und Grummel

Machen wir aber weiter mit EUCH!

praxis huhnIn den ersten 1-2-3 Tagen herrscht die Euphorie, das ‚Yuchuuu … ab heute wird alles anders/besser/schöner‘ – Dies verlässt einen jedoch bereits nach wenigen Tagen, was sicher auch dem sogenannten ‚Altagsstress‘ geschuldet ist. Denn, WER hat denn heute noch Zeit und Lust auf alltägliches Kochen?? Gäste bekochen, jaaaaa, DAS sei etwas anderes und macht Spaß (folgt doch das Lob – wenn man denn Glück hat  – auf dem Fuße … oder in diesem Falle auf dem Löffel) … Aber nur für SICH diesen Aufwand betreiben?

Leider ist es so, dass – möchte man sich auch selbst alltägliche Köstlichkeiten zaubern – man eine gewisse Zeit in der Küche verbringen muss! Aber, so seien wir doch mal ehrlich, WIEVIEL Zeit verbringen wir im Bad, bei der Arbeit, beim Schlafen …?? DIESE Zeiten würden wir jedoch nie wirklich in Frage stellen (Aber auch nur nicht, weil die Konsequenzen nicht lang auf sich warten lassen würden – Stinkefüße, Haarwildwuchs, Arbeitslosigkeit und quälende Müdigkeit).

Ernährungstechnisch wachen wir leider erst dann auf, wenn wir 10kg zuviel auf der Waage, Mangelerscheinungen oder ein Motivationstief haben – aber dafür landet man spätestens DANN auf VeganLeak … hi, hi

Gutes Essen braucht Vorbereitung – JA! Aber so, wie wir als Gastgeber Lob und einen schönen Abend ernten, schenken wir uns Wachheit, ein besseres Hautbild, einen gesunden Körper etc. wenn wir uns nur ein kleines Zeitfenster für die Essenszubereitung freihalten. Glaubt mir, es lohnt sich wirklich … Allein der Genuss des tollen Essens! Außerdem macht es auch tatsächlich irgendwann Spaß (oder Ihr hört die falsche Musik)

So möchte ich Euch heute ein paar Rezepte ans Herz legen, die Ihr zwar vorbereiten müsst, sie sich aber eeeecht lohnen! Versprochen!!!

Beginnen wir morgens mit dem  …

Frühstück

Foto 04.06.15 08 23 38Ja, ja, ja … Manche können es vielleicht schon nicht mehr hören aber das ‚Life Changing Mug of Müsli‘ ist DAS Frühstück schlechthin und man kann es hauptsächlich abends vorbereiten. Morgens müssen nur noch der Apfel gerieben und Beeren, Ananas und Amaranthpops draufgestreuselt werden. Dafür ist man theoretisch schon mal mit allem (außer B12) versorgt, was man so braucht für einen guten Vormittag!

Alternativ könnt Ihr Euch auch einen Frischkornbrei machen. Der hält auch lang vor und ist vielleicht nicht GANZ so aufwändig zu machen.

Foto 08.03.15 19 17 34Wer nicht so der Müslityp ist, kann sich auch das ‚Life Changing Loaf of Bread‘ in die Brotdose packen. Dieses, ist es einmal gebacken, reicht für eine Person lockerflockig für eine Woche – selbst wenn es auch zum Abendessen gegessen wird. Dazu etwas Rohkost und ein Belag auf Avocado und Tofu oder Nussmus und ApfelBirnenKraut (eine Marmelade ohne Zucker) und auch hier ist man mit allem versorgt!

Natürlich kann man seinen Tag auch mit einem Smoothie beginnen!

Zwischendurch

Foto 17.02.16 18 37 11Haltet es einfach mit Euren Zwischendurchmahlzeiten. Nehmt Euch tolle Früchte oder Trockenfrüchte (Die kann man auch toll selber machen) mit. Damit Ihr nicht in die Versuchung gelangt, Euch an einem Automaten oder beim Bäcker irgendetwas ‚Böses‘ zu kaufen, habt Ihr vielleicht immer einen tollen Riegel in der Tasche. In Bioläden gibt es hier eine schier unendliche https://veganleak.files.wordpress.com/2015/10/foto-15-10-15-17-26-21.jpgAuswahl. Wenn Ihr Lust habt, macht Ihr sie Euch vielleicht sogar selbst? Hier ein Rezept für einen echten Wachmacherriegel – Den macht ihr auf Vorrat und schon habt Ihr ein paar Wochen Ruhe.

Auch hier …. Ein Smoothie geht immer … Werdet kreativ!

Mittag

Das schnellste und einfachste Mittag (wenn Ihr zu Hause esst) ist, wenn Ihr Euch einen Schwung Gemüse nach Lust und Laune vom Bioladen holt und dies schlicht in Öl bratet. Salz und Pfeffer dazu und fertig ist das köstliche Essen. Dazu natürlich nebenbei noch Reis, Pasta, Couscous oder Kartoffeln gekocht … Vielleicht sogar für 2 Tage!?!?!

Foto 21.12.14 16 53 26Salat ist ja eigentlich Pflichtprogramm! Wer GAR keine Lust auf Salatwachen und Rupfen hat, kann sich ja nen Beutel holen. Ansonsten hier noch ein Tipp: MEIN Salat liegt schon immer gewaschen und gerupft im Kühlschrank (eingewickelt in einem feuchten Geschirrhandtuch). Das mache ich immer gleich dann, wenn ich die Einkäufe wegpacke, denn da bin ich eh grad in action! Genauso ist es mit meiner Salatsauce. Die habe ich in meiner tollen Salatsaucenrassel (Ihr erinnert Euch???) immer auf Vorrat im Kühlschrank. Dann hat man auch einfach keine Ausrede mehr, keinen Salat zu essen.

Nachmittagskaffee

Ja! Was Süßes zum Nachmittag MUSS sein! Dazu braucht man nichtmal zugesetzten ‚Industriezucker‘, der einen viel mehr anfixt, seinen Süßspiegel immer höher zu schrauben als zum Beispiel Trockenfrüchte. Daher erlaube ich (in Maßen) Trockenfrüchte in meinem Stufenplan.

Das Mousse au chocolat, welches auf Avocadobasis und nur mit Datteln gesüßt ist, schmeckt hammergut und bringt gleich noch viele Nährstoffe mit. Dieses Mousse ist recht schnell gemacht und  hält auch bestimmt 3-4 Tage im Kühlschrankt (wenn Ihr es lasst 😉 )

Riegelmanufaktur ZimtAuch sehr lecker ist die Schoki von LoveChock, die Ihr – auch wenn Ihr auf Zucker verzichtet – essen könntet. Oder eben auch hier wieder selbstgemachte Riegel oder die der Riegelmanufaktur.

Was ich mir sehr gern am Nachmittag gönne, sind tolle Früchte, wie Ananas, Papaya, Feigen oder Mangos … Echte Vitamin- und Leckerschmeckerbomben

Foto 05.03.16 14 03 10Neuerdings mache ich mir am Nachmittag oder vor dem Schlafengehen jedoch gern eine Goldene Milch. Da steh ich zur Zeit tooootaaaal drauf. Sooo lecker, wärmend und süß …

Hattet Ihr heute schon einen Smoothie?? Ich habe übrigens immer Smoothie im Kühlschrank! In dem Glasgefäß meines Blenders. Da passen glaube ich 1,8 Liter rein. OK, die Nährstoffe gehen etwas flöten … Aber trotzdem steckt auch in einem Vorratssmoothie noch viiiiel Gutes drin!

Abendessen

Feldsalat

Hier sollte es dann schon etwas schmalhansiger zugehen. Ich finde einen Salat, den man mit Würz- oder Rauchtofu, Oliven, Veta, Kichererbsen oder Avocados pimpen kann, mit einer Scheibe Life Changing Bread sehr lecker. Auch eine schnell gemachte süßscharfe Misosuppe istbei dieser kalten Jahreszeit ein sehr schönes Abendessen.

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Nach dem Abendessen sollte man dann allerdings tendenziell nix mehr futtern

So, so … da wären wir durch mit dem Tag … Wie Ihr seht, steh ich voll auf Vorratshaltung. Das spart einfach unheimlich viel Zeit und man hat immer was ‚Gutes‘ was man bei Bedarf essen kann. Das verhindert Verlegenheitsgemampfe, was wir ja nun zukünftig unbedingt vermeiden wollen. Habt Ihr noch Ideen oder vielleicht selbst etwas, was Ihr immer vorrätig zu Hause habt? Lasse mich da SEHR gern inspirieren 🙂

Prinzipiell sind diese Verzichtswochen ja auch mal eine Gelegenheit sich mit dem Thema kreatives Kochen auseinander zu setzen. Schaut doch sonst auch gern mal auf meine Rezepteliste, was es alles für Möglichkeiten gibt, lasst euch Inspirieren.

Mit dieser Aufstellung möchte ich Euch ermuntern, mal zu überlegen, was zu EUCH passen würde. Woran hapert es, dass Ihr zu Nahrungsmitteln greift, die Ihr vielleicht gar nicht essen wollt? Also: Organisiert Euch, schafft Rhythmen und Routinen, damit Handgriffe abgespeichert werden – Dann geht bald alles wie von selbst

Kürzlich wurde die Bitte an mich herangetragen, mal eine Liste der Basics, die man auf JEDEN Fall zu Hause haben sollte, zusammenzustellen … Ich denke, das passt hier ganz gut rein und wird in den nächsten Tagen folgen.

Ach, auch nach meinem Kursskript samt Stufenplan, welches man auch so schwierig auf meinem Blog findet, wird immer wieder gefragt, hier könnt Ihr es Euch (ganz unten im Beitrag) runterladen

So … NU muss ich aber erstma wieder ein kleines Schläferchen machen …

Verzichten – 2. & 3. Tag: Der Kampf mit den Gewohnheiten beginnt

Foto 26.06.15 06 46 23Heute u. a. mit den Themen Zuckersucht, Kaffeesucht,  Gewohnheiten, Lupinenkaffee, Hanfmilch, Lesetipps

Fast mein gesamter Dunstkreis ist ja geradezu überwältigt davon, WIE gesund ich mich ernähre (OK .. das war jetzt etwas übertrieben aber die Richtung stimmt). Tu ich wohl auch im Verhältnis zum Durchschnitt der Bevölkerung.

Aber egal auf welchem Level der Ernährung man sich befindet, man kann immer mal wieder an sich arbeiten, weil sich DOCH das ein oder andere Übel einschleicht. Deshalb finde ich diesen ‚Gemeinschaftsverzicht‘ – heutzutage würde man wohl ‚Challange‘ sagen – so super, weil sich jeder seine Ziele selbst stecken kann, egal WO man nun genau steht.

Begonnen habe ich mit diesen Verzichtswochen vor etwa 8 Jahren mit etwa 8kg mehr, als Vegetarierin mit Zucker- und Kaffeesucht. Trotzdem hat man schon damals gesagt, ich ernähre mich gesund – Ja, ja …

Heute bin ich vegan, ohne Zucker- und Kaffeesucht, allerdings weiterhin mit Hang zum genussvollen Alkoholgenuss (was für mich lediglich kalorisch ein Problem darstellt).

Ein Verzicht über mindestens 3 (besser 4) Wochen ist wichtig, weil der Mensch mindestens 3 Wochen braucht, um angeeignete Gewohnheiten abzulegen. Es ist quasi eine Art Ordnungs- und Verhaltenstherapie und die kann jeder da ansetzen wo er mag. In diesen Wochen können Handgriffe, Einkaufsgewohnheiten, Geschmackserlebnisse und Essenszeiten geändert werden.

https://veganleak.files.wordpress.com/2015/02/lupinenkaffee.jpg?w=214&h=178Ich habe meine Kaffeesucht – die übrigens quasi jeder hat, der Kopf- und Gliederschmerzen bekommt, wenn er mal 5 Tage auf Kaffee verzichtet – überwunden, indem ich eine tolle Kaffeealternative für mich entdeckt habe: Lupinenkaffee! Den mach ich mir jeden morgen im Büro mit aufgeschäumter Dinkel/Mandelmilch. Das kommt echtem Kaffee SEHR nah und schmeckt wirklich sehr lecker. Danach trinke ich Matcha, Grün- oder Schwarztee und Kräutertee … Bis zum Mittag bestimmt 1,5 Liter Tee

Das Problem beim Kaffee ist, dass er einem einen Energievorschub gewährt. Gerade im Berufsstress ist es tückisch von diesen Vorschüben zu zehren. Das laugt auf Dauer nämlich aus! Versucht mal, Euer Pensum ohne Kaffee zu schaffen! Aussichtslos? ‚Ohne Kaffee bist Du nur ein halber Mensch?‘, ohne Kaffee wirst Du morgens nicht wach? Genau DAS sollte der Moment sein, an dem Du Dein Kaffeekonsum hinterfragen solltest. Besonders wenn Du etwas ‚ausgebrannt‘ bist. Weiteres über Kaffeesucht kannst Du hier lesen.

Mit der Zuckersucht verhält es sich ein wenig anders. Die ‚Süßrezeptoren‘ auf der Zunge können abstumpfen. Um dann etwas als ’süß‘ zu empfinden, muss man es schon etwas süßer machen – Die Zuckerspirale beginnt! Wenn man nun mal auf zugesetzten Zucker verzichtet, sinkt die Schwelle relativ schnell wieder ab und man hat danach die Chance, einiges an Zucker auch NACH diesen Wochen zu reduzieren. Andersherum geht es dann aber leider auch wieder schnell … Also Achtung!

Ein weiteres Problem ist, dass der Körper regelrecht gierig nach Zucker wird. Eigentlich sollte sich der Körper seinen Zucker selbst aus komplexen Kohlenhydraten herstellen. DAS ist natürlich harte Arbeit und so bettelt er nach Schoki statt nach Vollkornbrot. Wenn der WILLE dann nicht stark genug ist, gibts halt Schoki. Dadurch wird der Wille des Menschen im Ganzen geschwächt. Man kann geradezu sagen: Hoher Zuckerkonsum schwächt den menschlichen Willen. Probiert es aus, Ihr werdet es merken!

Nun aber zu meinen letzten beiden Tagen:

Knallhart merke ich abends, dass mir meine eingeschlichene Gewohnheit, abends gegen 20 Uhr zu Abend zu essen – meist einen kleinen aber feinen Rest vom Mittag oder Reis mit Sojasauce und Kim Chi (viiiiele Kohlenhydrate) – irre Probleme bereitet. DAS geht eigentlich GAR nicht, da die Leber und Bauchspeicheldrüse gern 14 Stunden Verdauungspause haben. Also ess ich nun schon gegen 17.30 Uhr (Life Changing Bread, grüner Salat, Tofu) und bin naturgemäß pappensatt … Was soll ich aber sagen!? Bereits um 19 Uhr knurrt panikartig mein Magen als wollte er sagen:

‚Das willst Du nicht wirklich durchziehen jetzt, oder!? … Es gibt IMMER um 20 Uhr was zu Essen!!! Ich sach am besten JETZT schon mal Bescheid!!!‘ — voll spooky

DAS widerrum macht mich SO wütend, dass ich natürlich beschlossen habe, nach meinem Abendessen GAR nichts mehr zu essen! Frei nach dem Motto ‚Bin ich Herr oder Knecht  meiner Gewohnheiten‘ … Ja, ja … Willi wills wissen!!

Rohkosttechnisch bin ich schon besser davor! Muffel tagsüber die tollsten Früchte (OK, OK … Viiiiel Fruchtzucker … Aber damit muss ich erstmal leben … Gibt ja grad auch nicht soo viel tolles Grünzeugs). In meinem Dörrgerät döselt gerade eine Ananas vor sich hin …

Ich merke also, dass diese Wochen wieder mal allerhöchste Zeit waren! Diese Abendessgewohnheiten gehen mir tiiiierisch auf’n Zwirn … NO GO!! Ehrlich!!

https://veganleak.files.wordpress.com/2014/10/hase.jpg?w=250&h=226Wer sich lockerflockig mal zum Thema Ernährungsumstellung belesen möchte, dem möchte ich das Buch ‚Anständig Essen‘ von Karen Duve ans Herz legen. Kurzweilig zu lesen und sehr anregend. Kleine Rezension des Buches findet Ihr hier.

Das wars für heute von mir! Ihr seht, auch mein Weg ist beschwerlich … Seufz! Aber ich freu mich, dass sooo viele gerade dabei sind das Life Changing Bread zu backen und sich an das wirklich supergeile Life Changing Müsli rantesten …By the way … Auf fckng FB kam die https://veganleak.files.wordpress.com/2015/06/foto-26-06-15-06-42-09.jpg?w=120&h=199Frage nach dem Rezept für meine Hanfmilch auf … Das Rezept für die schnelle und leckere Hanfmilch findet Ihr hier

Ach, hier nochmal ein Link zu einer total sympathischen Konkurrenzchallange 

Wie steht’s bei Euch?? Wie eisern seid Ihr? Kennt Ihr Zucker- und/oder Kaffeesucht? habt Ihr blöde Essgewohnheiten, die eigentlich nicht sein müssten??

Ich werde mich jetzt nochmal mit meinem mittlerweile rebellierendem Magen auseinandersetzen und ihm ZEIGEN, wer hier der Herr, resp. die Königin ist 😀 – Wünscht mir Glück … Ich kann’s gebrauchen

Ab morgen wird verzichtet!

Na, DAS ist ja mal ein maues Feedback hier von Euch! Man, man, man … Habt Ihr Angst, keinen Bock oder es einfach nicht nötig, Eure Ernährung mal wieder ‚auf Spur‘ zu bringen? Das würd mich dann doch mal interessieren. ICH lass mich von meinem Vorhaben da aber mal nicht abbringen und starte ab morgen VOLL durch!

Bis zum grünen Donnerstag gibt es dann viel zu Themen, wie:

  • Ernährungsumstellung
  • Zuckersucht
  • Kaffeesucht
  • Gesunde/rohköstliche Alternativen
  • Sport und Bewegung
  • Rezepte
  • Prä- und Probiotika
  • Lesetipps
  • und und und …

Auch wenn IHR alle so schwächelt, lass ich Euch an meinem Vorhaben teilhaben. Ich werde also ab morgen:

  1. Keinen zugesetzten Zucker essen, da Zucker unbestrittenermaßen ein Suchtmittel ist und ich doch schon gern ab und an mal VEGOschokolade nasche, oder einen veganen Keks am Nachmittag knabbere. Gern würd ich diese Gelüste generell eingrenzen und öfters zu Trocken- oder frischen Früchten greifen
  2. GAR keinen Kaffee trinken, da Kaffee unbestrittenermaßen ein Suchtmittel ist und ich am Wochenende doch so 1 -3  ‚echte‘ Kaffee trinke. Ich möchte halt gern auch ‚auswärts‘ mal die Augen offen halten und auf Getreidekaffee ausweichen.
  3. 5x pro Tag  Rohkost essen, da ich es noch immer nicht geschafft habe, meinen Rohkostanteil zu steigern (verdammte AXT) … Aber ich gebe nicht auf! In diesen Wochen möchte ich mich mal mit ‚richtigen‘ Rohkostrezepten auseinandersetzen – Man munkelt, hier gibt’s tolle Blogs (Irgendwelche Tipps???)
  4. Ab 18 Uhr keine Kohlenhydrate essen, da ich mir in letzter Zeit ’spätes Abendessen‘ angewöhnt habe … Dies muss ich mal wieder einschränken … Und falls es mir nicht soo gut gelingt, ich wenigstens ein paar Kichererbsen müffeln kann 😉
  5. Allein keinen Alkohol trinken, da ich mir – zu meinem späten Abendessen nach einem anstrengendem Tag – gern mal ein Glas Rotwein gegönnt habe … Dies muss mal wieder Grenzen finden
  6. 4 Sporteinheiten pro Woche einbauen, da ich nach meinem Skiurlaub gerade so FIT bin und dies nutzen möchte. 3x gehe ich eh zum Sport pro Woche – Das sollte also nicht soo schwierig werden hoffe ich!

Nein, ich werde nicht fasten aber diese 6 Punkte so in meinen Alltag einbauen, dass ich nach diesen Wochen eine gute Chance habe, einen Großteil der Ansätze weiterzuführen.

Während dieser Zeit werde ich mich viel mit dem Thema Ernährung beschäftigen und zu diesen Themen einiges posten … Da ich mich ja immer mal wieder mit Ernährungsthemen befasse, werden alte Beiträge durchaus auch aus der Schublade geholt …

Vielleicht konnte ich ja mit meinem gemäßigtem Programm ja noch jemanden motivieren, einzusteigen?? Noch ist es nicht zu spät!!

Aber BEVOR es morgen losgeht, mach ich mich gleich noch dran, ein Rezept zu entwickeln, was mit FASTEN und VERZICHTEN so GAR nichts zu tun hat … Wenn also alles klappt, melde ich mich gleich  nochmals auf dieser Welle … hi, hi …

Virtueller Fastenkurs: Zuckersucht, Darmpilze, mein Zwischenstand und ein CHIApuddingrezept

Hallo liebe FasterInnen, liebe Zaungäste 🙂

nun, die erste Woche in STEP  I (ohne Zusatzstoffe) ist vorüber und die ersten beiden Tage von STEP II ohne Weißmehl und Zucker (und für Nichtvegetarier: auch ohne Fleisch, für die Vegetarier: auch ohne Eier, Honig) sind geschafft.

Die Frage drängt sich ja vielleicht zwischendurch immer mal wieder auf: Warum machen wir das eigentlich SO und fasten  nicht einfach? Ganz einfach! Es haben sich Einkaufsgewohnheiten eingeschlichen. Beobachtet Euch mal, wie Ihr Euren Einkaufzettel schreibt – Wie sind da die gedanklichen Strukturen? GENAU! Ihr überlegt, was Ihr BRAUCHT! Und genau DARAN, was Ihr meint zu brauchen, wird in diesen 4 Wochen gearbeitet … Und zwar GANZ GANZ hart!!!

Stellt Euch eine „Joe-Sixpack-Family“ vor. Meint Ihr, es stehen die gleichen Dinge auf dem Einkaufszettel, wie bei Euch? Nein! Weil sie GEWOHNT sind, andere Sachen zu kochen (im Idealfall) und zu essen. Jeder ist auch „der getreue Knecht“ der Gewohnheiten. Auch wenn Ihr Euch vielleicht schon gut ernährt, es gibt ja sicher einen Grund, warum Ihr hier mitmacht – Gewohnheiten, die sich eingeschlichen haben und die Ihr gern verändern wollt.

Eben das üben wir jetzt ein. Wir „besetzen Eure Gedanken zum Einkaufzettel neu“! Dieses „Neubesetzen“ funktioniert nicht an einem oder zwei Tagen und schon mal gar nicht beim Fasten, da Ihr da nicht „alltäglich“ esst. Nur „im Tun“ übt Ihr das ein und so fahren wir die Ernährungsweise ganz bewusst, langsam aber stetig runter. Man darf gern Zutaten vermissen, einen Janker auf das ein oder andere haben und sich dabei überlegen, welche Alternativen es hierzu gibt.

Auch alltägliche Gewohnheiten, wie „morgens eine Tasse Kaffee zum Wachwerden“, der Gang zum „Süßigkeitenautomaten“ in der Mittagspause, Nebenbeiknabberei … Jeder trägt etwas anderes in sich, was er vielleicht mal überdenken möchte.

Zucker spielt hier eine ganz besondere Rolle. Die Geschmacksknospen, die „süß“ empfinden, stumpfen ab und brauchen immer mehr süß, um es noch zu spüren. Hier fahren wir die Schwelle mal wieder runter. Weißmehl!! Tückisch und überall drin! Selbst ein Vollkornbrötchen beim konventionellen Bäcker darf 60% Weißmehl enthalten. Es gibt nicht wenige Menschen mit einem Darmpilz, die Symptome sind leider untypisch und teils diffus. Diese Wochen sind zwar keine richtige Anti-Darmpilzkur, aber bei einem leichten Befall in jedem Falle sehr hilfreich. Viele Fragen zum Thema Darmpilz bekommst Du hier beantwortet.

Verzicht auf Zucker bedeutet eventuell Kopfschmerz, Gereiztheit, Hibbeligkeit … Alles Entzugserscheinungen! Versuche diesen mit beispielsweise einem Vollkornbrot mit Mandelmus und Banane entgegenzuwirken. Du wirst sehen, es hilft! Achte nicht auf die Kalorien. Wenn Du die Zuckersucht erst mal einigermaßen im Griff hast, kannst Du noch lange genug Kalorienzählen (wenn Du es dann überhaupt noch musst).

Da Weißmehl dem Zucker schon verdächtig nahe kommt, verzichten wir eben gleich drauf mit! Ist doch ein Kinderspiel, oder!?

Nehmt ein wenig Geld in die Hand und lasst es Euch vielleicht mit kostbaren Köstlichkeiten gut gehen, allein aus finanziellen Gründen, isst man diese Dinge gemäßigt ;). Und Produkte mit Kokosblütenzucker sind ja in Maßen erlaubt! Auch ein Chiapudding kann helfen. Ich habe ein Ananas/Kokos-Rezept kreiert, welches ich wirklich köstlich finde! Es besteht nur aus Saft, Hafersahne und CHIA … Das einzige Problem ist, dass es lange quellen muss. Hier das Rezept für den Chiapudding

Da dies ja eigentlich ein VEGAN-Blog ist, werde ich hier nicht weiter auf den Verzicht von Fleisch und Eiern eingehen. Alle Rezepte, die Ihr hier findet, sind vegan! Seid mutig und probiert sie mal!! Es sind auch echt Einfache dabei!

Nun aber mal zu …

meinem Zwischenstand

Kaffee

Mit dem Lupinenkaffee bin ich erwartungsgemäß häppi, habe jetzt sogar eine richtig gute „Mische“ für meinen Latte Macchiato hingekriegt. Als ich in Hamburg war habe ich ja wie gesagt auch den Chai-Latte wiederentdeckt, sodass ich mir durchaus vorstellen kann, alltäglich, besonders morgens auf den „Echten“ zu verzichten und Kaffee tatsächlich nur noch als Genussmittel in besonderen Situationen zu trinken (Wie das mit Genussmitteln ja auch eigentlich sein soll) … Aber ich will nicht überambitioniert werden … Mal sehen

Alkohol

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Ja, ohne Wein ist so manches nur halb so schön

Geht ohne Entzugserscheinungen!! Aber es fehlt definitiv am Wochenende etwas!! Ich liebe es, in Hamburg vor meinemWochenendshopping mit Freunden beim Portugiesen ein Wochenendbier zu trinken oder beim Bloggen im Knuth ein Glas Wein zu trinken. Alkohol scheint mir ein „gutes Gefühl“ zu vermitteln, was ich später (irgendwann einmal) gern mit etwas anderem besetzen würde … Das ist nun aber nicht dran! Meine Freundin hat zum Sushi machen am Wochenende eine Flasche „Aronia/Granatapfelsaft“ mitgebracht. Diesen dunklen sauer/herben Saft genieße ich nun aus einem Weinglas (unsere anderen Gläser wären viel zu groß!!) … Das ist eine super Alternative und hat ORACWerte bis zum Abwinken!

Zusatzstoffe

Ich bin schon erstaunt, wo überall doch Aroma in Biolebensmitteln drin ist. Und da ich sehr konsequent bin, fällt tatsächlich das ein oder andere weg. Besonders bei den Getreidemilchen muss man RICHTIG aufpassen, besonders bei Kokos. Da habe ich kein einzigen Drink ohne Aroma gefunden. Schade!! (Belehrt mich gern eines besseren!!!). Das macht mich wieder ein Stück wachsamer!! Cashewdrink habe ich als gute Alternative entdeckt. Leider sehr kostspielig.

Weißmehl

Weißmehl ist nur unterwegs ein Problem. Hier zu Hause gar nicht!. Ich esse eh nur morgens Brot und das ist immer ein Roggenschrotbrot. Derzeit mit zwei verschiedenen Rohkostsalaten. DAS gefällt mir SEHR gut! Viel besser als mein schnöder Apfel dazu! Doch, Backerbsen konnte ich nicht zu unserem Eintopf essen … War aber nicht soo schlümm!

Zucker

Eigentlich auch kein Problem! Ich habe meinen CHIA-Pudding, LoveChock und Govinda Rohkostkekse. Die machen mich total an und glücklich. Ich esse zwischendurch nun gern Bananen und mir fehlt der RICHTIGE Zucker GAR NICHT. Auch dies würde ich gern auf Dauer so belassen, dass ich ihn als Genussmittel sehe und ab und an mal esse.

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Dank meiner super unterteilten Brotdose kann ich mir meine Rohkostsalate matschfrei mit ins Büro nehmen

Generell habe ich meine Blick auf die Rohkost stark erweitert. Ich muss schon sagen, dass ich tagsüber müder bin aber viel konzentrierter. Auch irgendwie ruhiger/bedächtiger/besonnener … Dabei bin ich aber irgendwie tatkräftiger als sonst – und natürlich von froher Natur as usual! Ich sprudel vor Ideen, kann mich aber auf eine Sache lange konzentrieren, ohne abgelenkt zu sein (vermute das liegt am Zucker … Den ich auch schon die letzten Tage vorher gemieden hatte) Kann ich schlecht sagen, merke aber, dass es GENAU von dieser Ernährungssache kommt, obwohl sie so weit ja noch nicht gediehen ist. Über meine Haut merke ich einen Entgiftungsprozess. Es bleibt also spannend …

Über die Kommentare beim CHIA wurde mir ein Pizzarezept zugespielt 😉 (Danke winnieswelt ❤ ) Dies plane ich am Freitag auszuprobieren (wenn ich denn hier irgendwo Flooohsamen bekomme).

Gibts bei euch was zu vermelden? Immer raus damit!!!

Weiter geht’s … mit STEP II

Guten Abend liebe Ernährungsumstellerinnen, guten Abend liebe, Zaungäste, guten Abend liebe LeserInnen,

Hier läuft ja gerade testweise mein erster virtueller Fastenkurs! Die Teilnehmerinnen befinden sich gerade in STEP  I des Nahrungsmittelverzichts, das bedeutet, keinen Kaffee, keinen Alkohol und keine Zusatzstoffe dieser No-Go-Liste

Ab Morgen geht es einen Schritt weiter zu STEP II, was bedeutet, ebenfalls auf Weißmehl, Zucker, Honig, Sirup, Fleisch und Fisch zu verzichten. Hier wird es bereits SEHR einschneidend für das alltägliche Leben, denn Zucker und Weißmehl sind in sehr vielen Produkten enthalten, die sicher alltäglich gegessen werden, oder!?!??? Agavendicksaft ist in ganz kleinen Mengen erlaubt. Wer allerdings merkt, dass Flaschenweise Nachschub besorgt werden muss, sollte vielleicht auf davon die Finger lassen 😉 . Auch erlaubt ist Kokosblütenzucker … Da gibts gerade für den Nachmittag leckere Kostbarkeiten!

Für all diejenigen, die im Alltag Fleisch und Fisch essen, gilt es jetzt Alternativen hierfür zu finden. Hierzu komme ich gleich!

Ich komme jetzt mal zu möglichen Alternativen in den einzelnen Mahlzeiten … Etwas Struktur muss sein … Zunächst ist mir ganz ganz ganz wichtig, nicht auf die MENGE Eurer Mahlzeiten zu achten sondern lediglich auf das WAS, respektive die Inhaltsstoffe.

Du bist was Du isst

In diesem Sinne füllt Euren Körper mit all den guten und nahrhaften Dingen! Schmeißt all dem Mist raus! Das funktioniert (ich wiederhole mich bewusst) am besten, wenn Ihr täglich (!!!) Sport macht (siehe 7 Minuten Training / HIT) und/oder täglich raus an die Luft geht. Lediglich, wenn Ihr bemerkt, dass Euer Essen die „Genusszone“ verlässt und ein „Fresskick“ droht, hört Ihr doch langsam mal auf zu essen! Ansonsten: Lasst es Euch schmecken!! Das Hauptaugenmerk liegt

  • auf das Trainieren der natürlichen Geschmackssinns (und der soll ja was zu tun haben)
  • auf das Trainieren eines veänderten Nahrungsmitteleinkaufs und der Zubereitung
  • auf das Auffüllen der Nährstoffdepots
  • auf ein Nahrungsmittelbewusstsein im Hinblick auf die Inhaltsstoffe

Also …

Frühstück

Wer Marmelade aufs (zukünftige Vollkorn- …) Brot isst, bekommt schon vor dem Augenöffnen ein Problem! Eine Alternative Apfelkraut mit Birnewäre das Apfel/Birnenkraut von Bauck. Es geht eher ins Säuerliche denn ins Süße …. Wäre aber erlaubt! Eine weitere Möglichkeit ist Mandelmus … Kostet ein Vermögen, ist aber süß! Vielleicht in Kombi mit dem Apfelkraut oder mit Banane belegt, ein superreichhaltiges und nahrhaftes Frühstück! Ein Müsli (Achtung Inhaltsstoffe) mit Getreidemilch (Achtung Inhaltsstoffe) und Früchten ist natürlich auch super oder das hier vor einiger Zeit vorgestellte Frischkornmüsli Smoothies sind natürlich auch eine tolle Variante, vielleicht mit 2 EL Haferflocken.

Ganz Mutige versuchen, auf ein salziges Frühstück umzustellen! Mein Favorit: Roggenschrotbrot, Sesammus, Avocado, Lupilove und eine Scheibe Rauchtofu – Dazu ein Getreidemilchlupinenkaffee. Da drohen die nächsten Stunden auch garantiert kein Hunger!!

So … Seid Ihr frühsstücksmäßig versorgt!? Dann gehts weiter mit dem Mittag … Da mach ich es mir einfach und verweise auf die Rezepte auf meinem Blog. Die sind in jeder Phase essbar … Also die Mittagsgerichte … Die Kuchen natürlich nicht 😉

Nachmittags wirds ja bei vielen nochmals süß. Mit CHIA kann man schnelle und leckere Puddings vorbereiten (Rezepte hierzu aber ein andern Mal). Ich habe heute für mich mal wieder einen YogiTee entdeckt. 1 TL Agavendicksaft auf 0.75 Liter Tee sind OK … Dazu Dinkel/Mandelmilch … Yummi! Mit losem Tee gekocht, schmeckt besonders dieser Tee am Foto 20.02.15 07 19 23besten. Trockenfrüchte sind in Maßen auch erlaubt. Wenn wir von Medjool Datteln sprechen, sprechen wir von maximal 2 Stück! Klar, oder!? Lovechock geht auch! Rohkostschokolade mit Kokosblütenzucker … Wirklich süß ist anders. Aber das ist durchaus ein kostbares Leckerli. Von Govinda gibt es auch Konfekt in Rohkostqualität, welches Ihr auch bedenkenlos essen könnt … In Maßen!

Abendessen

Abends könnt Ihr Euch an verschiedener Rohkost sattessen, zum Beispiel diesem Möhrchensalat oder einfach kleingeschnittenen Früchen oder Gemüse. (Auch hier folgen noch Rezepte). Versucht doch generell mal, den Rohkostanteil Eurer Nahrung etwas zu erhöhen. Dazu Brot mit Aufstrich, Tofu oder Avocado … Macht Euch vielleicht doch auch mal ein Rührnichtei Schaut Euch um im Laden, die Auswahl ist irre und die Sachen schmecken einfach köstlich!!!

In den nächsten Tagen werde ich Rohkostrezepte liefern und auch die einzelnen Alternativen für Milch und Fleisch voststellen. Für heute Abend ist’s nun aber erstmal genug …

1. kostenloser, virtueller Ernährungsumstellungskurs … In einer Woche gehts los!!

…. Es sind noch 100.000 Plätze frei 🙂 … Explizit auch für „bereits VeganerInnen“

Nächste Woche geht der erste virtuelle Ernährungsumstellungskurs los … Und ich bin sooo gespannt! Ich habe mir (und uns) viel vorgenommen. Wie in der Ankündigung bereits erwähnt, wird das Essen auf eine bestimmte Art und Weise „heruntergefahren“, wobei die Nahrungsmenge nicht wirklich reduziert werden muss (klingt doch schon mal gut, oder!?)

Hier setzt sich jeder andere Ziele, je nach Ausgangslage. Menschen, die sich konventionell und mit Fleisch und/oder Milchprodukten ernähren, sollten vielleicht nicht bis ins Tee/Saftfasten gehen, sondern in diesem Durchgang in Phase 1 und 2 bleiben. Allein diese Umstellung wird schon nachhaltig etwas bewirken. Menschen, die sich bereits (sogenannt) ausgewogen und ernährungsbewusst (was auch immer das heißt) ernähren können gut bis Phase 3 voranschreiten oder gar ins Fasten übergehen.praxis huhn

Auch den Menschen, die sich bereits (vorzugsweise) vegan ernähren, kann dieser Kurs etwas geben, dann Kaffeekonsum, veganes Fast Food und Zuckersucht sind auch Themen, die VeganerInnen betreffen, ooooder!? 🙂

Wohl bemerkt: Tee/Saftfasten kann impulsgebend wirken, trainiert jedoch NICHT, sich an eine andere Ernährung zu gewöhnen. Hier sollte also jeder Prioritäten setzen. Fasten kann sehr hilfreich sein, wenn man seinen Zuckerspiegel mal wieder senken möchte oder man einfach einen dicken Impuls zur bewussten Ernährung braucht.

Ich werde versuchen, täglich in einem fixierten Banner aufzuschreiben, was ich so gegessen habe … Als Anregung! Auch werde ich Fragen aufgreifen und beantworten. Mir ist gerade nicht ganz klar, wie umfangreich diese Arbeit sein wird, da wir nun mittlerweile doch schon ein kleines Grüppchen sind.

Auch möchte ich schon jetzt auf die körperliche Aktivität hinweisen. Körper, Geist, Seele … So heißt es! Der Körper braucht Anregung, damit der Kopf flexibel im Denken bleibt … Und sas brauchen wir dringend für eine Ernährungsumstellung. Ich werde Euch hierzu noch eine App empfehlen, mit der ich seit Jahresbeginn sehr gern arbeite.

Unterstützend könnt Ihr Euch an meinem Kursskript langhangeln. Dieses beinhaltet viele Themen, die Euch entgegenspringen werden und vor allem die Liste der Dinge, die ab Tag 1 nicht mehr gegessen werden sollen. Diese Liste werde ich nächstes Wochenende veröffentlichen, damit Ihr am Montag genug im Kühlschrank habt, was Ihr noch essen könnt … Verhungern sollt Ihr ja  nicht

So, ich hoffe, ich haben noch den ein oder anderen herausgefordert, sich uns nächste Woche anzuschließen und freue mich schon auf das Experiment … Einen schönen Sonntag Abend noch für Euch