‚Das Mehl‘ … Hier gibt’s ganz persönliche Überraschungspizzen – man muss es nur finden!

Foto 30.07.16 19 56 50Also … Bei ‚Das Mehl‘ handelt es sich um eine Pizzeria … Nein, eigentlich ist es eben KEINE Pizzeria, sondern ein Restaurant in dem man – in wunderbarem Ambiente – unglaublich krasse (krosse) Pizzen essen kann! Und damit Ihr trotz des tristen Beitragsbildes heute nicht gleich abschaltet, serviere ich Euch am besten gleich eine … Et voilà!

Nu war ich ja schon ein paar Mal im Mehl, hab’s aber immer nicht hingekriegt, das Ganze zu dokumentieren. Das war nun letzten Samstag endlich mal anders!!

Foto 30.07.16 18 32 36Ich habe mich mit meiner Freundin hungrig, bereits mit ein paar Bier gefüttert, auf den Weg ins Mehl gemacht. Da der Himmel gerade mal nicht nach Herbstwetter aussah, haben wir uns draußen auf die sympathisch schiefe Terrasse gesetzt! Unten gab’s noch weitere Tresentische zum Sitzen, da konnten wir uns aber nicht gegenüber sitzen …Und wenn man seine Freundin so selten sieht, möchte man ihr natürlich auch mal länger in die Augen schauen!

Foto 30.07.16 19 00 37Der nette Kellner ließ auch nicht lange auf sich warten und so hatten wir nach kürzester Zeit bereits ein leises Viva con Aqua und eine Flasche Grauburgunder auf dem Tisch … Yuchuu – Das Bier bekam also endlich Gesellschaft!

Kurz darauf folgte dann die köstliche und vegane Antipastivariation für 1-2 Personen. Sie trug Fenchel, Auberginen, Süßkartoffel, Paprika und ein Relish aus Roten Bohnen, Zwiebeln und … Ach … Seht doch selbst! Dazu wunderbares Brot mit Oliven … Nach unserem Shoppingtag genau das richtige und ich kam langsam zur Ruhe und genoss die Vorspeise.

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Auf meine (obligatorische) Frage, ob ich drinnen Fotos machen dürfte (natürlich ohne Gäste), kam sogar eine Einladung in die Küche! Hammer!! So bin ich da auch direkt reingehuscht und hab von dem Wirbel dort ein paar Fotos schießen können! Geht ja ganz schön hoch her in einer Restaurantküche! Nettes Team übrigens 😉 … Andieser Stelle also mal ein Gruß IN die Küche …:

Wieder draußen angekommen, kamen auch bald unsere Pizzen! Das Tolle: Selbst wenn 2 (oder 3 oder 4 oder 5 oder oder oder …) Leute die vegane Überraschungspizza bestellen, Foto 30.07.16 19 56 54bekommt JEDER seine eigene Überraschungspizza … Ich hatte eine mit Orangen und Radiccico Salat (und vielem mehr) und meine Freundin eine mit grünen Bohnen, Roter Bete und Nüssen … Ich muss nicht sagen, dass dies absolute geschmackliche Highlights waren!? Wir haben sie uns nämlich geteilt … Das heißt ich habe kurz vor der 2. Hälfte die Flügel gestreckt … Pappensatt war ich … Gut wenn man eine Freundin dabei hat, die etwas mehr ab kann 😀

Drinnen ist das Mehl gemütlich/puristisch eingerichtet. … Gut auch für größere Gruppen, gut auch, um mit netten Tischnachbarn in Kontakt zu treten! Hier ein paar Impressionen:

Nicht zu vergessen sind die extravganten Cocktails im Mehl! Diesmal hatten wir zwar keinen – war ich doch schon mit 3 Bierpromillen angereist – aber man kann sich prima einen Cocktail passend zur Pizza empfehlen lassen. Auch das ist in jedem Falle die Überraschung wert!!

Foto 30.07.16 19 57 01Ein kleiner Wehrmutstropfen war, dass es keinen veganen Nachtisch gab … Allerdings war der Espresso SO gut (früher, so sagte man uns, wurden die Bohnen direkt im Mehl geröstet) und wurde obendrein mit Mascobadozucker (und zwei weiteren,  die ich aber nicht weiter nennenswert finde) serviert, dass dies ausnahmsweise auch als Nachtisch für mich durchging … Die Hüfte dankts

Foto 30.07.16 19 28 00Ihr hört/lest schon, dass ich gern im Mehl bin. Essen gut alles gut! Da darf mal mal all den Ärger der Welt für ein paar Stunden vergessen und einfach nur zufrieden dasitzen und genießen … Ja, ja … hier ist die Welt noch in Ordung!

Wie schnell ich das merken sollte, wurde mir bewusst, als wir uns dann kurze Zeit später im ‚Aurel‘ wiederfanden. DA gab’s dann auch den Cocktail (OK, es waren 2) … Und binnen kürzester Zeit, das mittlerweile obligate politische Gespräch … Aber … Ganz ehrlich!? Irgendwie geht’s auch grad nicht ohne, oder!?

Nachdem ich dann – und wer mich kennt, lacht jetzt schallend – meine Bahn verpasst habe (ein tückischer Rechenfehler … verdammt!!), habe ich den Abend eben nicht mit dem  Cocktail sondern mit einem Astra beendet … Hat ja auch alles irgendwie sein Gutes!

Fragt aber bitte nicht, wie es mir am Sonntag ging … Seufz!

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Das Jim Burrito in der Schanze -Das heißt geile Burritos mit Punkrock

Foto 16.01.16 16 49 05Samstags bin ich ja ‚traditionell‘ gern tagsüber in Hamburg mit Freunden unterwegs … Gern zum Wochenendbier beim Portugiesen, heute mal in der Schanze! Da hab ich den Samstag auch mal nicht mit einem Bier sondern mit einem leckeren Cappuccino im Aloha Cherie begrüßt. Herrlich ❤

Danach war ich auf der Suche nach einem neuen Portemonnaie. Ich habe nämlich noch immer kein Neues, nachdem mir mein geliebtes Freitag Portemonnaie im Dezember gestohlen wurde … Habt Ihr Ideen für ein  ’non-leather‘ Portemonnaie?? Sonst werde ich wohl demnächst doch mal zum Freitag-Store an den Hauptbahnhof fahren müssen …

Aber zurück zum eigentlichen Thema … Also … Nachdem ich nun KEIN Portemonnaie gefunden habe, hatte ich HUNGER! Schon länger hatte ich den Plan, mal das Jim Burrito im Schulterblatt zu testen. Hier sollte es eben auch vegane Burritos geben. Da wir schon ‚ums Eck‘ waren, sind wir also hin!

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Foto 16.01.16 16 48 53Von Innen ist es genau SO, wie ich es mag! Einfach und offen! Der Style ist amerikanisch aber sehr einladend mit gepolsterten Sitzecken à la ‚retro Diner‘. Es ware jedoch so voll, dass ich keine ordentlichen Fotos von Innen machen konnte, da ich keine Gäste fotografiere … Naja und die Jungs hinterm Tresen sind still, nett und authentisch … Einen Extrapunkt gibt’s noch für das Astra auf der Karte … uuund für den Punkrock, der aus den Boxen ‚trällerte‘ … Yesss

Ach … SEHR cool auch die riiiiiesen Fototapete ….

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Leider gibt’s keine veganen Enchiladas und Quesadillas … Aber mir fiel auch SO schon die Auswahl schwer … Neugierig hat mich dann aber doch das Saitan mit der Sauce aus geräucherten Jalapenos gemacht … Ich war SEHR gespannt!

Foto 16.01.16 15 56 52… und erstmal SEHR enttäuscht … Mein Gegenüber hat vegetarische Enchiladas (glaube ich) bestellt und einen hübschen, bunten Teller mit Sößchen und kleinem Salat bekommen und ich … Ein olles Plastiktablett mit einem Backpapierpaket a la ‚Laib Christi‘ und Besteck … ‚Na suuuper‘ dachte ich … Was ist DAS denn??

Foto 16.01.16 16 11 44DAS … war ein wahnsinns Geschmackserlebnis! Dieser Burrito war (wohl) mit einer Bohnenpaste, Reis, Saitan, Guacamole (!?), Salat und dieser Jalapenopaste mit angenehmer Schärfe, gefüllt. Diese Kombination war – würzig, saftig, rauchig, scharf – zum Fingerschlecken, Darniederknien und – natürlich – zum RICHTIG Sattwerden. Wirklich das beste was ich in letzter Zeit auswärts  gegessen habe. ECHT!!!! Die ‚Verpackung‘ für diese Köstlichkeit war – im Nachhinein betrachtet – authentisch/perfekt! … Puuures Understatement

Foto 16.01.16 15 58 32Witzig fand ich übrigens die ‚Wickel’technik des Burritos … Er sah eher aus wie ein ‚Chimichanga‚ … Frittiert war er aber nicht sondern gegrillt (so sah er jedenfalls aus).

Wisst Ihr eigentlich war Burrito heißt? Die Übersetzung bedeutet ‚Eselchen‘. Da mich der Grund hierfür dann doch echt interessierte, bin ich im Net mal auf die Pirsch gegangen. Da findet man zwei Varianten:

a) Die eingewickelten Zutaten sehen aus wie Eselsohren …. Nööööö

b) Das ‚Päckchen‘ sieht aus wie die Lasten, die Esel … Jaaaaa 😀

 

Foto 16.01.16 15 57 38Also Leute … Vielleicht sehen wir uns dann a mal im Jim Burrito’s in der Schanze! Gut zu erreichen vor/nach dem Pauli Spiel, beim Schanzenshopping oder hungrig nach dem Schanzenflohmarkt am Samstag … oder oder oder … Bis bald denn dann … und bringt ein ordentliches Hüngerchen mit!!!

 

Von der Kiez-Pizzeria ‚Pizza Bande‘ & andren Kiez-Banden

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WAS für ein Tag … Eigentlich wollt ich vor dem letzten Pauli Heimspiel nur kurz die Pizzeria ‚Pizza Bande‘ – deren Ruf für ihre legendär leckerenFoto 18.12.15 14 09 09

veganen Pizzen mir schon vor Wochen entgegen eilte – testen, dann noch etwas shoppend über den Kiez bummeln, früh ins Stadion und direkt nach dem Spiel zügig wieder nach Hause, da am Samstag schon ein frühes Tannenbaumshopping angesetzt war … Aber Ihr ahnt es … Es kam GANZ anders, sodass es heute wieder einen Doppelpost, einen ‚Pizzabanden‘- und einen ‚Andere Banden‘ Post, gibt. Zu erkennen an den ************* … Ganz zum Schluss gibt’s  dann aber noch viiiele Pizzabandenfotos

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Die ‚Pizza Bande‘ liegt direkt Reeperbahn, resp. 20 Meter rein in die Lincolnstraße. Das ist Nähe Nobistor/S-Bahn Reeperbahn. Also mittendrin Foto 18.12.15 14 08 53Foto 18.12.15 14 08 44und schnell zu finden.

Schon als ich rein kam, war klar – HIER kann ich auch gut länger als auf eine schnelle Pizza verweilen. Der Blick fällt geich auf die offene Küche, wo die Pizzabäckerin den Pizzateig künstlerisch in der Luft herumwirbelt. Sitzen kann man an hohen Tresentischen, in einer urgemütlichen Eckbank, die mir sofort den Gedanken ‚Ich trinke ein Glas Rotwein zu meiner Pizza‘ auslöschte und mich mit einem Astra auf dem Tisch wiederfand. Auf der anderen Seite der Pizzeria steht ein gemütliches Sammelsorium von Tischen und Stühlen …

Ja, hier kann man verweilen!

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Die Karte …

Die Basispizza kostet 5,50 Euro (vegan mit Wilmersorfer Käse) und kann mit vielen Zutaten upgegraded werden. Ich habe mich für Ruccola, Chilli (vorsicht: dann ECHT scharf), Saitanstreifen und Antipasti entschieden – Wollt ich mich doch einmal queer durchprobieren.

Vegane Varianten gibt es wirklich zu Hauf und ich sage Euch, die Pizzen sind wirklich HAMMER und riiiiesengroß, dünn, saftig belegt und knusprig! Foto 18.12.15 14 28 26Weiß gar nicht, wo ich das letzte Mal eine SO gute Pizza gegessen habe.

Ach … und … Nettes Puplikum! Neben mir auf dem Bänkchen saß M. aus Farmsen. Mit ihr begann ein kurzweiliges Pläuschen, welches mich die Zeit vergessen und das ein oder andere Astra trinken ließ. Da kam dann irgendwann die Frage aus der Küche, obs denn noch eine Nachtischpizza –  Marzipan, Rumrosinen, Mandeln und Pflanzensahne – sein sollte? Naaaachtischpizza???? Neeee … pappsatt!! Obwohl … ‚Gibt’s die auch in klein?‘ — ‚Klaar … die SIND ganz klein‘ … Naaa guuuut, hab ich noch mehr Stoff zum Schreiben. Dazu 2 Espressi … Aber … Gestandenermaßen … KLEIN ist anders … Aber NACHTISCHPIZZA ist ab sofort mein Lieblingsnachtisch und das werde ich im nächsten Jahr unbedingt mal

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Die ‚kleine‘ Nachtischpizza

nachkreieren, versprochen!!

Danach ging bei mir aber nix mehr und ich beneidete M aus Farmsen, die sich jetzt auf den Weg zu ihrer Couch machen wollte. Ich pendelte dann weiter Richtung Millerntooor und hab mich mit den anderen getroffen. Noch immer mit fester Überzeugung , den Abend früh zu beenden.

*************

Daraus wurde dann doch nix … Unseren ‚Absacker‘ haben wir dann in der Weinbar (unter der Nord) eingenommen und so kam ich ins Gespräch mit A. aus Trittau. Da sich unsere Bezugsgruppen irgendwie auflösten, beschlossen wir – noch kurz – weiterzuziehen.

War noch ein guter** Abend mit nem tollen Konzert im Lehmitz. (**Achtung Nachtrag wegen Meckerns von A. aus Trittau 😉 : Jaaaa, der Abend war klasse!) ein Leider musste ich dann zu Hause im Taxi feststellen, dass mir Portemonnaie und Hausschlüssel aus meiner Tasche gestohlen wurden. Blitznüchtern habe ich den Taxifahrer bekniet, die ‚Zeche‘ überweisen zu dürfen …. Vielen Dank dafür Hamid! Na, und dickes Danke liiiebste Nachbarin, dass Du mir in den frühesten Morgenstunden meinen Ersatzschlüssel in die Hand gedrückt hast!

Na, den Rest der Nacht habe ich am Telefon gehangen und den Rest des Wochenendes mir den Kopf über all den Papierkram, der noch folgen wird, gemacht — Großer Mist … Ich sage Euch, ein paar Tage vor Weihnachten ohne EC- und Kreditkarte ist ne echte Herausforderung. Aber auch hier: Toll, wenn man Freunde hat, die einem aus der Patsche helfen … Danke, liebe Keksfreundin 😉

Na, eine kleine gute Nachrichricht gibt es wenigstens: Ich werde morgen das erste mal in meinem Leben auf die Davidwache gehen … Dort scheinen einige meiner Sachen abgegeben worden zu sein – Wobei … Ich rechne da eher mit meiner Erdkorn-Rabattkarte & Co … Na … Werden sehen

Ist Euch auch schon mal ‚alles‘ gestohlen worden unterwegs? Habt Ihr Tipps zur Wiederbeschaffung? Seufz … Nicht, dass jetzt noch Anfängerfehler meinerseits dazukommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alohachérie … Das neue sympathische Restaurant (fast) mitten in der Schanze

 

Alohachèrie - eine Manufaktur der Liebe

Jaaa doch … Die Alohachérie-Eröffnung ist nun schon ein paar Wochen her, Foto 14.11.15 15 27 14der Alltagsbetrieb ist voll im Gange und ich komm erst jetzt mit meinem Beitrag!? So-be-it! Eröffnungsposts schreiben kann jeder! Was soll ich mich in die Reihe der Blogger, Zeitungen und und und einreihen, wenn wir doch JETZT auf der virtuellen Alohachérie-Bühne ein klein wenig mehr Platz für uns haben 😀

Foto 14.11.15 14 38 10Zu der Eröffnungsfeier will ich auch gar nicht soo viel erzählen, da dies ja für die jetzigen potentiellen Restaurantbesucher gar nicht soo interessant ist (oder täusche ich mich da!?). Ich war mit Inga von der Riegelmanufaktur dort verabredet und wir haben dort mit einigen Foto 14.11.15 14 31 05netten Leuten plaudern und unsere Netzwerke etwas erweitern können. Gut gegessen und ProZZecco getrunken haben wir – na klar – auch. Nette Stimmung inklusive! Gefreut hatte ich mich eigentlich auf Sarah von VeganGuerilla (sie hatte ich ja auf dem VeganCamp kennengelernt und hatte mit ihr letzten Freitag die Radiosendung beim FSK) … Doch leider war sie krank!

Viel wichtiger war mir dann aber doch das ‚Alltägliche‘ im Alohachérie und da ich zufällig vor 2 Wochen mit Jannes, dem YouTuber aus Bielefeld von Hennesthecook und seiner Frau hier in Hamburg verabredet war, bot es sich doch an, den Startpunkt im Aloha zu setzen. Beide sind zwar nicht vegan aber tooootal interessiert … Das musste ich natürlich ausnutzen

Hier möchte ich schon mal drauf vorbereiten, dass dies ein Mischbeitrag, zwischen Alohachérie- und HennesthecookTreff-Beitrag wird … Wer nur den Alohachérie-Beitrag lesen möchte muss einfach bei den ********** aufhören zu lesen

Foto 14.11.15 14 31 22Da ich von den Aloha-Burgern schon gehört hatte, war klar, dass die Wahl auf einen Burger fallen würde und ich so ohne Frühstück starten musste, damit ich den um 13 Uhr dann auch hungrig verdrücken könnte … Gesagt getan!

Jannes und seine Frau (Chilenin mit entsprechendem Temperament) begrüßten mich auch sofort plaudrig und binnen der ersten Minuten geriet ich zwischen illustren ehelichen Fronten … Yuchuu! SO witzig die beiden, das hat von Anfang an Spaß gemacht, sich mit den beiden zu treffen.

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Kuchen gibt’s auch

Das Aloha liegt nur knapp abseits der troubeligen Schanze. Wenn man vom Bahnhof Sternschanze kommt, geht man nicht links ins ‚Schanzengeschehen‘ sondern rechts bis zur großen Kreuzung, da rüber, wechselt die Straßenseite und ist schon da! Man geht also etwa 3 Minuten – GAR nix für ein gutes, günstiges, veganes Essen.

Foto 14.11.15 15 25 59Nun geht es ein paar Treppen runter, was den Laden (zusammen mit den wundervoll abgerundeten Fenstern) sehr heimelig macht. Außerdem ist das Aloha sehr warm und schön eingerichtet.

Foto 14.11.15 14 29 10In dieser Einigkeit haben wir dann auch die drei verschiedenen Burger getestet und waren allesamt davon begeistert … Nicht nur von der schönen Anrichtung auf den Tellern sondern von den Foto 14.11.15 15 26 13absolut fairen Preisen, der total netten Bedienung und den sympathischen Betreibern. GANZ nah am Geschehen dran – trotz Stromausfall mit einem Lächeln, mutig sich unter die Gäste mischen! Besser geht nicht in solch einer Situation! Daumen hoch dafür.

Zum Burger gab’s natürlich Bier …  Als Dessert nen Kaffee. Dazu wurde Birkenzucker (Xylit) gereicht! Perfekt! Ich komme wiiiieder!!

Vielleicht ist auch genau JETZT der richtige Zeitpunkt, um auf ein kommendes Event im Alohacherie hinzuweisen!? Der ‚Hard To Port e. V.‘, der sich mit seiner aktuellen ‚Whaler Wathching‘ Kampagne gegen das kommerzielle Töten dieser Tiere engagiert, stellt sich und seine Arbeit am Montag, den 14.12.2015 ab 20 Uhr im Aloha vor. Näheres könnt Ihr hier erfahren:

https://www.facebook.com/events/1512114435752949/permalink/1512118212419238/

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Foto 14.11.15 16 37 28Abgefüttert von den Burgern sind wir drei dann zu Fuß weiter auf den Kiez Richtung Reeperbahn. Ich war schnell in der Rolle der Fremdenführerin und habe die beiden vollgequatscht mit Hamburger Anekdoten (was die beiden auch togal begeistert aufenommen haben) … Wir hatten einen Riesenspaß! Allerdings brauchte ich irgendwann einen Drink … Was lag da näher als eine Kurzvisite im Lehmitz … Einer für mich nostalgischen Kneipe, in der ich vor etwa 20 Jahren mal gearbeitet habe – Na, und nach einem Bier ging’s dann auch gleich wieder besser und weiter mit der Touriführung 😉

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Unser Ziel war das 20up, eine Bar im 20. Stock in Hafennähe. Etwas in Sorge war ich um Jannes Outfit, da das 20up einen Dresscode hat. Wir also dahin und er noch kurz draußen seine Tarnfleckjacke ausgezogen … Leider öffnete das 20up erst um 18 Uhr … Da waren wir also 1 Stunde zu früh und mussten noch einen ‚Zwischendrink‘ nehmen … Auf gings also zu dem Preopening des Weihnachtsmarktes auf der Reeperbahn

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DSC01438Bei Nieselregen sind wir dann auf den Spielbudenplatz und haben uns mit einem Glühwein in die Sofaecken verdrückt … SEHR cool. In jeder der Sofaecken stand ein elektrischer Kaminofen und eine große DSC01436Bogenlampe, die eine Heizlampe war. Soo gemütlich! Da alle Sofaecken besetzt waren, haben wir uns zu drei illustren Jungs gesetzt. Wie sich schnell herausstellte, kamen sie – was soll ich sagen – AUCH aus Bielefeld, respektive

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Lemgo (was übrigens nicht an der holländischen Grenze liegt – hi, hi!) und aus Good Old Italy … Und … soll ich Euch NOCH etwa sagen? Die drei haben bei ihrem Drink darauf gewartet, dass das 20up öffnete. Tja, Sachen gibt’s … Hi, hi …

DSC01449Wir dann also zusammen los und ab in Stockwerk 20! Die Tarnfleckjacke war zwar im Rucksack … Leider hatte der andere ‚Mr. Bielefeld‘ einen Hoodie an … Der ging GAR nicht und musste kurzerhand ausgezogen werden … Zum Vorschein kamm ein weißes T-Shirt … Naja … zumindest kam er rein. Die wanderfesten DSC01441Schuhe von Mr. Lemgo wurden zum Glück übersehen und wir konnten unsere Drinks bestellen, die wundervolle Aussicht genießen und hatten eine tolle Zeit da oben … Na, und zum Abschluss gab es noch ein MegaSelfie, was unsere gute Stimmung auf dem Heimweg glaube ich ganz gut eingefangen hat!

Foto 18.11.15 16 43 54 (1)Warum schreibe ich das alles? Ich möchte alle Blogger, YouTuber und andere NetzwerkerInnen ermuntern, sich einfach mal zu Treffen und ergebnisoffen einen lockeren Tag zu erleben … Es macht wirklich Spaß die virtuelle mit der realen Welt zu verbinden …

 

 

Für Currywurst/Pommes in Hamburg?? … Immer scharf ‚Backbord‘

Foto 14.09.15 18 50 26Ihr seht, das geht ‚Schlach auf Schlach‘ hier mit den Festivitäten bei mir … Montag war Flutlichtspiel am Millerntoooor und da habe ich mich vorher (quasi zur Stärkung) mit einer Freundin im ‚Backbord‚ auf dem Kiez getroffen, um schön ein ‚Monday-Junk‘ zu futtern!

Foto 14.09.15 18 50 14Das Backbord ist vor einiger Zeit umgezogen. Nun ist es Clemens-Schultz-Straße (Quasi Parallelstraße von der Reeperbahn)/Ecke Rendsburger Straße. Zugegebenermaßen hat mir die Location früher besser gefallen. Die war so schön ‚verratzt‘ – Nun ist es eher ’nett‘ da drin, was aber natürlich auch voll OK ist. Fotos durfte ich – trotz meines Versprechens, keine Gesichter zu abzubilden – drinnen leider nicht machen, da es vor dem Pauli-Spiel recht voll war! OK – Weiß da ja auch niemand, was für ne ehrliche Haut ich bin :/

Foto 14.09.15 18 49 33Currywurst/Pommes sind im ‚Backbord‘ wirklich richtig, richtig gut! Da konnte selbst das vegane ‚Birnen/Bohnen und Speck‘ nicht locken (OK, Foto 14.09.15 18 49 41mich eh nicht aber meine ‚Mitesserin‘ :D). Besonders vorm Spiel ne richtig gute Atmosphäre da und man kann beim Verzehr seines Junk-Foods eben sitzen und muss nicht Stehen (Der Food Truck ‚Vincent Vegan‚ steht luxuriöserweise beim Spiel immer vorm Stadion an der Seite der Südtribüne – wo sonst!? Ist auch immer eine gute Alternative, wenn vor oder nach dem Spiel ein Hüngerchen kommt).

Foto 14.09.15 18 30 36I. und ich haben überlegt, ob die Currywurst wohl mal eine CurryWURST war oder ob es schlicht ein in köstlicher Currysauce eingelegtes Stück Saitan ist. Wieauchimmer, besser geht kaum! Die dick geschnittenen Pommes, ein Salat mit einem wirklich guten, nicht zu dominanten, Dressing, ein Astra (Oder Jever 😉 ) und man ist schlichtweg GLÜCKLICH, echt!! Die dazu angebotene Majo habe ich getestet aber für ’nicht so spannend‘ Foto 10.04.15 19 35 31bewertet (Waren mir zu viele Zusatzstoffe drin und ich bin eh nicht SO ein Majofan … Außer meiner Selbstgemachten … Da werd ich schon mal schwach)

Foto 14.09.15 18 30 30Wenn Ihr Euch also mal auf dem Hamburger Kiez herumtreibt und ein Hüngerchen plagt (obwohl, bei der Portion darf es schon auch ein handfester ‚Hunger‘ sein!), solltet Ihr dort unbedingt vorbeischauen … Es lohnt sich!! Es gibt auch immer ein veganes ‚Tagesgericht‘. Diesmal war es eben die lokale Spezialität ‚Birnen/Bohnen und Speck‘ … Naja … War eh wegen Currywurst/Pommes da. Die gesamte Speisekarte könnt Ihr hier einsehen

So … Heute ist aber mal Ruhetag … ääähhh … Bei MIR

Alles Tofu oder was? … Ein Roman von Ellen Berg

Foto 22.07.15 18 45 34Hach, hach, hach … Wochenlang bin ich um diesen Roman herumgeschlichen, fand ich das Cover ja so GAR NICHT ansprechend … Aber irgendwie war mir, als MÜSSTE ich ihn lesen, wollte ich meinen treuen LeserInnen doch eine Rezension liefern.

Da nun ja Ferienzeit ist und hier alles etwas langsamer läuft, habe ich mir diesen Roman TROTZ des – für mein Empfinden – abstoßenden Covers gekauft.

In ‚Alles Tofu oder was?‘ geht es um eine vegane und alleinerziehende Mutter (Dana), die ein kleines veganes Restaurant führt, in dem der vietnamesische Koch (Hung Tai) in der Küche werkelt. Das Restaurant läuft schlecht, obendrein soll das Gebäude, in dem nicht nur das Restaurant sondern auch ihre Wohnung liegt, abgerissen werden und Foto 22.07.15 18 46 15einem Prachtbau weichen (Thema Gentrifizierung). Damit nicht genug, Danas Freund (Paul) ist ein fleischfressende Pflanze, der sie (nicht nur aufgrund ihrer Ernährungsweise) verlässt. Dafür zieht ihr im Rollstuhl sitzender Vater (Herrmann Twilling), der gerade von der Mutter rausgeschmissen wurde, bei ihr ein. Ach ja … und dem stillen und meist einzigen Gast (Philipp) fällt später auch noch eine besondere Rolle zu.

Soweit zur Geschichte … Soweit am Zahn der Zeit!

Nun zu meiner persönlichen Rezension! Der Anfang mag bös klingen, daher sage ich lieber gleich schon vorweg, dass ich das Buch, resp. die Charaktere ab etwa Seite 200 (es hat etwas über 300) fast lieb gewonnen habe und es tatsächlich (obwohl die Geschichte etwas Vorhersehbares hat) eine Wendung nahm, mit der ich nicht gerechnet hatte. Auch das ‚Grande Finale‘ war ganz gut inszeniert!

Aus den Themen: Vegan, Liebe, Gentrifizierung, Baulöwen, Generationsproblem, Alleinerziehendenproblematik kann man ja so allerhand herausholen! Dies ist meines Erachtens leider nicht so wirklich gut gelungen. Inhaltlich kam Einiges rüber zum Thema ‚vegan‘. Für mich klang es jedoch, als ob es ins Lächerliche gezogen werden sollte. Schade! Zu denken gibt mir obendrein auch, dass auf dem Buchrücken ein Kommentar gedruckt wurde …

‚Herrlich ironischer Spaß‘ HÖRZU

– der ja wohl eigentlich Werbung für dieses Buch machen soll – der mich fragen lässt:

WAS genau war jetzt ironisch??? Die Frau, die für den veganen Gedanken kämpft?? Dieser Kommentar hinterlässt bei mir einen leicht bitteren Geschmack, den ich aber jetzt einfach erstmal beiseite schiebe!

Schon aufgrund des Covers schien klar, dass es sich um ein ’seichteres‘ Buch zur Thematik ‚Vegan‘ handelt. Kein Problem, wobei ich mir trotzdem einen interessanteren Schreibstil erhoffte. Die Rollen waren sehr übertrieben, klischeereich und vorhersehbar dargestellt … Das hatte die Geschichte eigentlich gar nicht nötig 😦 …:

  • Dana

Foto 22.07.15 18 48 23In ihren Dialogen hat sie ständig und immer wieder predigtartig vegane Vorzüge dargestellt und wurde auch optisch als ‚Ökomutti‘ präsentiert. Schade. Manchmal ist weniger mehr und so kam sie etwas überzogen rüber.

  • Danas Tochter Leonie (Kindergartenalter)

Ihr war die Rolle des kleinen Kindes (welches natürlich Fleisch liiiebte) zugeschrieben, das immer die Erwachsenenworte falsch verstand (aus Beuteschema wird Beutelschimmel gemacht usw.) … Leider ZU oft!

  • Foto 22.07.15 18 49 36Danas Feund/ExFreund Paul

Wurde so extrem gegenteilig zu Dana präsentiert (nicht nur fleischfressend sondern auch noch Covergirls auf Postern in der Küche aufhängend). Auch das: Too much!

  • Danas Vater, Herr Twilling

Ihr im Rollstuhl sitzender Vater, der gern weit ausholt und oberlehrerhaft Predigen hält. (Da er wohl auch immer sehr gut angezogen in seinem Rollstuhl sitzt, musste ich immer an Herrn Schäuble denken … schon allein das war NICHT schön)

  • Der Koch

Foto 22.07.15 18 53 17Hmmm … Da die Schriftstellerin ein klassisches ‚Lindenstraßenalter‘ hat, frage ich  mich, ob sie den stets mit vietnamesichen Sprichwörtern um sich schlagenden Koch dort etwas abgekupfert hat … (An ‚geklaut‘ dachte ich übrigens auch bei einer ‚Mülltonnenszene‘ und zwar aus ‚Ist das Leben nicht schön?‘ …Vielleicht sehe ich aber auch nur Gespenster!?)

  • Die Maklerin (Baulöwin), der Anwalt (sexistisch), Lebensmittelaufsich (erbarmungslos)

Auch hier wurde jedes Klischee bedient. Leider, leider, leider!

Aaaber … Wie ich oben bereits erwähnte,  irgendwann hat man sich an all das gewöhnt und taucht in die Geschichte ein. Es gibt durchaus Dialoge, die zum Schmunzeln einladen und die dahinterstehende Love-Story wäre das perfekte Drehbuch für meine Sonntag-Abend-Schmonzette!

Foto 22.07.15 18 45 52‚Alles Tofu oder was?‘ von Ellen Berg ist ein seichter Urlaubsroman, tendentiell wohl eher für Frauen geschrieben und leicht unterhaltend. Ich bereue es nicht, dieses Buch gekauft und gelesen zu haben, hatte aber schon deutlich besseres vor der Linse!

Wenn Ihr allerdings jemanden kennt, der sich im veganen Buziness selbstständig machen möchte, würde ich schon sagen, ist dieses Buch ein ‚MUSS‘ als Geschenk

Kennt jemand von Euch dieses Buch?? Wie hat es Euch gefallen?? Wer es lesen möchte … Ich verleihe es gern … Aber nur gegen Kommentar auf meinem Blog nach dem Lesen 😀

Das MANGOLD im Karoviertel … Sympathisch geführt!

Als wir am Samstag in der ‚Schanze‚ die Sonne eine ganze Weile auf einer tollen loungeartigen Terrasse – deren Gastroangebot allerdings eher carnivorig ist – genossen hatten, wollten wir dann doch etwas essen.

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So kam ich auf die Idee, mal wieder ins MANGOLD zu gehen. Ich wusste um deren nette Außenterrasse und hatte noch im Kopf, dass sie wohl immer was Veganes auf der Karte haben … Also los!

Foto 18.07.15 17 19 22Das Mangold liegt ziemlich direkt an der U-Bahn Feldstraße (U3), mitten im Karoviertel, also – ebenso wie das Emmioglu, der Falafelladen, von dem ich neulich berichtet hatte – ganz in der Nähe vom Millerntoooor.

Das Karoviertel mag ich, obwohl dort die Gentrifizierung auch gnadenlos Einzug hält. Für mich die ‚kleine Schwester‘ des mittlerweile völlig überlaufenen Schanzenviertels und hat noch etwas der ursprünglichen Gemütlichkeit. Besonders cool ist der Flohmarkt im Karoviertel, ‚die Flohschanze‘, der zuverlässig samstags bis in den Nachmittag hinein stattfindet. Hier kann man noch echte Schnapper schießen inmitten einer authentischen Flohmarktatmosphäre!

… Und danach zum Futtern ins MANGOLD 😀

Foto 18.07.15 17 19 46Foto 18.07.15 17 19 53Vorweg gesagt … Die Betreiber und auch die Bedienung dort ist SEHR nett. Offen und authentisch. Das fand übrigens nicht nur ich sondern auch meine Begleitung. Der Betreiber, der das Restaurant mit seiner Frau, die Küchenchefin, führt, war, nachdem ich fragte, ob ich Fotos machen dürfte, sehr offen.

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Die Terrasse, wie auch die Innenräume sind sehr ansprechend und so kann man bei jedem Wetter hungrig ins MANGOLD einkehren

Foto 18.07.15 17 31 10Die Portionen im MANGOLD sind mehr als üppig. Als mir der Umfang des veganen Burgers bewusst wurde, habe ich umgeschwenkt auf ‚Linguini mit Maronen/Limettensauce mit Süßkartoffelwedges‘. Etwas, was ich zu Hause so nicht kochen würde! Und, was soll ich sagen? SEHR lecker! Ein kleines Manko war, dass mir die Sauce etwas zu viel war! Ich bin da nicht so ’schwäbisch‘ mit meinen Saucenwünschen. Ansonsten: Köstliche Kombi!! Auch der mir empfohlene Wein war SEHR gut!

Foto 18.07.15 17 31 00Das Tabuleh ‚meines Gegenübers‘ sah oberlecker und reichhaltig aus!  Dafür hatt ich mich lediglich nicht entschieden, weil ich mir sowas zu Hause ab und an mal mache. Der Burger hat mich schon sehr gelockt, das, was ich auf anderer Leute Teller gesehen hatte, schien mir aber nicht machbar.

Foto 18.07.15 17 27 49Marc kam zu einer kleinen Plauderei noch zu uns an den Tisch. Vorher bat er mich, das ‚Intro‘ der Karte mal zu Foto 18.07.15 17 53 35lesen … Darüber sprachen wir dann kurz! Eben das, was in diesem Intro steht, bringt das Mangold sehr authentisch rüber und ich finde es ist ein sehr schönes Lokal, um mit Veganern und Omnis dort essen zu gehen und empfehle es SEHR gern auf meinem Blog