‚Life Changing Mug of Müsli‘ …. Ein Müsli, das Dein Leben verändern wird … und Deinen Appetit

Nein, meine Vegan-Box ist noch immer nicht da und so möchte ich Euch heute von meiner Selbststudie berichten, zu der mich die Moppelbakterien aus dem Buch ‚Darm mit Charme‚ von Guilia Enders animiert haben. Ich habe ja bereits einen Foto 08.03.15 19 17 34Artikel zu dem Thema Darmbakterien, respektive, wie man sich eine gesunde Darmflora züchtet, geschrieben. Dort findet Ihr NOCH mehr Hintergrundwissen zum Thema Darmbakterien, Zuckersucht, Esslust und so … Und da ich das lebensverändernde Brot für mich ernährungstechnisch echt lebensverändernd fand, hier nun das lebensveränderte Müsli 😉

Aber nochmals kurz zusammengefasst, schreibt sie, dass es Überlegungen gibt, dass die Bakterien in unserem Darm ‚gefüttert‘ werden wollen und so mit unserem Appetit bestimmen. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz! Wer also viel einfache Kohlenhydrate isst, züchtet sich die Moppelbakterien heran (mit Pech auch noch einen Darmpilz), die dann immer und immer wieder nach diesen ‚leeren‘ Kohlenhydraten schreien (in Form von Appetit darauf!).

Foto 29.03.15 09 05 41Die erste (minikleine) Selbststudie war daraufhin für mich, regelmäßig resistente Stärke, wie sie in kaltem Reis (Sushi) und kalten Kartoffeln (Kartoffelsalat) zu Foto 20.02.15 19 57 57essen, um zu sehen, ob ich WIRKLICH nach 1-2 Monaten Appetit auf Sushi und Kartoffelsalat bekäme … Und???

ICH BEKAM!!!!

Das fand ich schon ein wenig ’spooky‘ und so habe ich noch einen Schritt weiter gedacht! Ich wollte meine Moppelbakterien dahingehend ausrotten, dass ich eben KEINEN Janker mehr auf Moppelfood habe (Habe ich nun auch nicht soo massiv aber in Stresssituationen eben DOCH). Ich wusste, dass man mit Ballaststoffen die Bakterienrichtung wohl ganz gut vorgeben kann … Nun brauchte ich also noch Eiweiße, tolle Fette, Enzyme und viele Vitamine und Mineralstoffe … Ach, soja- und glutenfrei sollte es dann natürlich auch noch sein. DAS alles idealerweise am Morgen, damit schon gleich die Richtung für den Tag vorgegeben ist!

GESAGT – GETAN!!!! EASY-PEASY!!!!

Foto 08.05.15 10 01 32Meine erste Anregung hatte ich dann bei dem leckeren Frühstück bei meiner Freundin in Zug. Das war schon mal eine ganz gute Richtung. DAS Müsli war schon mal ein guter Foto 06.03.15 21 16 46Anfang. Allerdings für mein Experiment mit viiiiel zu viel Zucker durch die Trockenfrüchte und zu fett durch das Mandelmus für’s alltägliche. Ich wollte unbedingt under 500 kcal pro Portion bleiben (Ja, ja .. ist viel für ein Frühstück, aber wartet ab!!!). Trotzdem wollte ich eine dicke-fette Portion! Hmmm …

Die Masse habe ich dann durch einen geriebenen Apfel hinbekommen und die Süße durch wenige Rosinen und der Dinkel/Mandelmilch hineingezaubert. Dieses Megafrühstück versorgt Euch mit allen Vitaminen außer dem lästigen B12, Mineralstoffen, wie Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen, Zink und Kupfer, essentiellen Eiweißen, Ballaststoffen (mehr als ausreichend!!!) einem tollen Verhältnis an Omega 6:3 und super Fettsäuren und Antioxidantien Es ist also ALLES drin! Dazu noch ein großes Glas Matchatee und Ihr seid selbst mit belebenden Chlorophyll, dem ‚grünen Blut‘ versorgt!

Foto 04.06.15 08 23 38Wenn Ihr alles zusammengerührt habt, füllt Ihr einen 600 Becher, der etwa 600ml fasst! Also SATT werdet Ihr allemal. Gut, Ihr habt dann auch 450kcal bereits zum Frühstück zu Euch genommen. ICH bin davon aber auch 6 Stunden satt! Ja, Chiasamen quellen um das (bis zu) 12-fache auf!!!

Foto 19.02.15 17 35 44Ein weiteres DICKES Plus ist, der sanfte Umgang mit Eurem Blutzuckerspiegel! Durch die vielen Ballaststoffe gelangt der Zucker SEHR langsam ins Blut und lässt den Spiegel SEHR langsam ansteigen. Da Ihr wahrscheinlich ebenfalls SEHR lange satt sein werdet (durch die Mischung aus Ballaststoffen und dem vielen Eiweiß), habt Ihr nicht zwischendurch immer wieder Blutzuckerspitzen und könnt auch tagsüber ’schlank im Schlaf‘ haben ;). Auch wer bereits latente Probleme mit seinem Blutzuckerspiegel hat, kann sich hier ja mal heranwagen!!

Nun aber zurück zum Thema! Durch eben diese Kombination an Ballaststoffen, hochwertigen Eiweißen und Fetten und all den Mineralstoffen ist der Körper morgens gut versorgt, ohne direkt vom Essen wieder müde zu werden und in ein Leistungstief zu fallen (auch durch den Matchatee). Nach etwa 3 Wochen mit 5x pro Woche dieses Frühstücks ist mir (eher nebenbei) aufgefallen, dass ich andere Essgelüste am Nachmittag/Abend habe. Es fällt mir viel leichter, mich zum Sport aufzuraffen und ich bin den ganzen Morgen über auffällig konzentriert. Man mag das ja immer nicht einem Frühsück zusprechen, doch nun, da ich seit 2 Monaten weiterhin 5x wöchentlich dieses Müsli esse, bin ich mir sicher! Mein Appetit hat sich definitiv verändert – Also nicht im Sinne einer ‚Appetitlaune‘ sondern nachhaltig!

Das Müsli sollte mindestens 1 Stunde durchquellen. Besser, auch für die Nüsse, ist es über Nacht. Die Früchte kommen dann morgens frisch hinzu!

Wer es nicht gewohnt ist, viele Ballaststoffe zu essen, sollte mit der halben Portion Chia und Leinsamen beginnen, damit es nicht zu Bauchweh kommt!! Zu dem Müsli unbedingt einen ganz großen Becher Tee trinken und den Vormittag über auch nochmals 0,5 Liter Tee oder Wasser!

LOGOVielleicht habt Ihr ja Lust, es an Euch selbst einmal auszutesten … Scheut nicht die 450kcal, auch wenn Ihr abnehmen wollt. Der nachhaltige Effekt, nämlich dass sich die Gelüste auf Süßigkeiten & Co stark reduzieren, ist meines Erachtens ein noch viel größerer Gewinn!! Auch die Darmregulierende wirkung ist eine tolle Entgiftung für den Körper!! Gebt Euch 4 Wochen und probiert es aus!!

Genug geredet, hier kommt endlich das einfache Rezept für denLife Changing Mug of Müsli

Ich freue mich über Fragen, Feedback und konstruktive Kritik 🙂 und wünsche Euch ein ganz tolles Wochenende ❤

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40 Gedanken zu “‚Life Changing Mug of Müsli‘ …. Ein Müsli, das Dein Leben verändern wird … und Deinen Appetit

  1. I. schreibt:

    Ich habe heute dein Müsli ausprobiert und es schmeckt klasse und hält tatsächlich lange satt, viel länger als Brot oder so. Ich habe Apfel und weiße Johannisbeeren (die haben wir gerade im Garten) genommen und statt der frischen Ananas eine selbst gedörrte Scheibe – keine Ahnung, ob die Enzyme da noch vorhanden sind? Schmeckte aber sehr gut so. Mal sehen, wann ich wieder Hunger bekomme. Jetzt sind 3 Stunden vergangen, da hätte ich sonst schon wieder was essen „müssen“.
    Super-Rezept! Vielen Dank!

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  2. brittlebrick schreibt:

    Ich habe einen ähnlichen Effekt mit meinem VfY-Müsli fesgestellt. Ich bin davon wesentlich länger satt als von Brot/Butter/Marmelade. Allerdings bin ich nun dazu übergegangen die Nüsse vorher wegen der Phytinsäure einzuweichen und habe seitdem weniger Krämpte (Magnesiummangel?).
    Wir essen seit meiner Veganchallenge ja regelmäßi Sushi. Inzwischen sind wir regelrecht süchtig danach. Selbst der Sohn will jede Woche einmal Susji essen gehen (Kartoffelsalat mag er nicht). Dass diese Gelüste vom Darm kommen war mir aber neu. Wieder was gelernt, danke.

    Und hier noch der ultimative Ananas-Tipp: Diese Teil lohnt jeden Cent! http://www.wmf.de/shop/de_de/ananasschneider-gourmet.html
    Ich habe es geschenkt bekommen und will es nicht mehr missen. Die restliche Ananas kommt dann in Scheiben in einer runden Tupperdose verschlossen in den Kühlschrank und hält sich dort problemlos ein paar Tage frisch.

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  3. 0utofjoint schreibt:

    Ich hab’s heute Morgen ausprobiert. Mit Apfel, Nektarine und jeweils nur einem halben Löffel Chiasamen und Leinsamen. War total gut! *~* Auch wenn ich „nur“ vier Stunden davon satt war. Aber vielleicht wäre das anders, wenn ich die gesamte Menge Chiasamen und Leinsamen genommen hätte. Danke jedenfalls nochmal! 🙂

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  4. Anja schreibt:

    Seit ein paar Wochen probiere ich mich (auch des Darmes wegen) von den vielen Kohlenhydraten zu lösen und esse morgens auch jeweils ein Chiapudding. Meistens noch mit Proteinpulver drin, um zuzunehmen und satt zu bleiben. Das hat mich gefreut zu lesen, dass dein Rezept ganz ähnlich ist und ich somit nicht schlecht lag in meiner Wahl.
    Die Erklärungen zum jeweiligen Nutzen der Zutaten finde ich recht spannend!
    Liebe Grüsse
    Anja

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  5. 0utofjoint schreibt:

    Klingt super! Ich glaube ich probiere jetzt endlich mal was mit Chiasamen, das klingt durch die Einweichzeit so mitnehm-tauglich. 🙂
    Zwei Fragen hätt ich aber. Erstens: Hättest du eine gute Ananas-Alternative oder spricht z.B. nährwerttechnisch etwas gegen eine halbe Banane oder so? Nur weil ich Ananas immer so unhandlich finde und die nicht unbedingt jeden Tag essen wollen würde. 😀
    Und zweitens: Wo ist denn der Unterschied zwischen „normalen“ und Goldleinsamen? Ich hab bisher glaube immer nur die dunklen gesehen, wenn ich nach geschroteten gesucht habe. Danke jedenfalls für das Rezept ^~^

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    • koeniginvegan schreibt:

      Ananas hat kostbare Enzyme. Banane hat zu viel Zucker! Vielleicht Aprikose, Nektarine, Papaya?? Du brauchst knapp 1 Ananas pro Woche … Ist das zuviel? Ich mach immer gleich das ganze Müsli und nehm es mit ins Büro … Essen tu ich das dann nach 1 Stunde … Goldleinsamen sind feiner im Geschmack und ernährungsphysiologisch noch etwas kostbarer 😃

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      • 0utofjoint schreibt:

        Das mit der Banane hab ich mir gedacht. Nunja, Ananas passt ausschließlich in Stückchen in meinen Kühlschrank glaube ich 😀 Aber Nektarinen klingt gut und Papaya auch. Dann probier ich das doch mal aus, sobald ich Chiasamen gefunden hab. 😉
        Aaah, okay, danke für die Aufklärung! Mal sehn ob ich welche finde, noch hab ich aber genügend von den dunklen. 🙂

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