‚Life Changing Mug of Müsli‘ …. Ein Müsli, das Dein Leben verändern wird … und Deinen Appetit

Nein, meine Vegan-Box ist noch immer nicht da und so möchte ich Euch heute von meiner Selbststudie berichten, zu der mich die Moppelbakterien aus dem Buch ‚Darm mit Charme‚ von Guilia Enders animiert haben. Ich habe ja bereits einen Foto 08.03.15 19 17 34Artikel zu dem Thema Darmbakterien, respektive, wie man sich eine gesunde Darmflora züchtet, geschrieben. Dort findet Ihr NOCH mehr Hintergrundwissen zum Thema Darmbakterien, Zuckersucht, Esslust und so … Und da ich das lebensverändernde Brot für mich ernährungstechnisch echt lebensverändernd fand, hier nun das lebensveränderte Müsli 😉

Aber nochmals kurz zusammengefasst, schreibt sie, dass es Überlegungen gibt, dass die Bakterien in unserem Darm ‚gefüttert‘ werden wollen und so mit unserem Appetit bestimmen. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz! Wer also viel einfache Kohlenhydrate isst, züchtet sich die Moppelbakterien heran (mit Pech auch noch einen Darmpilz), die dann immer und immer wieder nach diesen ‚leeren‘ Kohlenhydraten schreien (in Form von Appetit darauf!).

Foto 29.03.15 09 05 41Die erste (minikleine) Selbststudie war daraufhin für mich, regelmäßig resistente Stärke, wie sie in kaltem Reis (Sushi) und kalten Kartoffeln (Kartoffelsalat) zu Foto 20.02.15 19 57 57essen, um zu sehen, ob ich WIRKLICH nach 1-2 Monaten Appetit auf Sushi und Kartoffelsalat bekäme … Und???

ICH BEKAM!!!!

Das fand ich schon ein wenig ’spooky‘ und so habe ich noch einen Schritt weiter gedacht! Ich wollte meine Moppelbakterien dahingehend ausrotten, dass ich eben KEINEN Janker mehr auf Moppelfood habe (Habe ich nun auch nicht soo massiv aber in Stresssituationen eben DOCH). Ich wusste, dass man mit Ballaststoffen die Bakterienrichtung wohl ganz gut vorgeben kann … Nun brauchte ich also noch Eiweiße, tolle Fette, Enzyme und viele Vitamine und Mineralstoffe … Ach, soja- und glutenfrei sollte es dann natürlich auch noch sein. DAS alles idealerweise am Morgen, damit schon gleich die Richtung für den Tag vorgegeben ist!

GESAGT – GETAN!!!! EASY-PEASY!!!!

Foto 08.05.15 10 01 32Meine erste Anregung hatte ich dann bei dem leckeren Frühstück bei meiner Freundin in Zug. Das war schon mal eine ganz gute Richtung. DAS Müsli war schon mal ein guter Foto 06.03.15 21 16 46Anfang. Allerdings für mein Experiment mit viiiiel zu viel Zucker durch die Trockenfrüchte und zu fett durch das Mandelmus für’s alltägliche. Ich wollte unbedingt under 500 kcal pro Portion bleiben (Ja, ja .. ist viel für ein Frühstück, aber wartet ab!!!). Trotzdem wollte ich eine dicke-fette Portion! Hmmm …

Die Masse habe ich dann durch einen geriebenen Apfel hinbekommen und die Süße durch wenige Rosinen und der Dinkel/Mandelmilch hineingezaubert. Dieses Megafrühstück versorgt Euch mit allen Vitaminen außer dem lästigen B12, Mineralstoffen, wie Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen, Zink und Kupfer, essentiellen Eiweißen, Ballaststoffen (mehr als ausreichend!!!) einem tollen Verhältnis an Omega 6:3 und super Fettsäuren und Antioxidantien Es ist also ALLES drin! Dazu noch ein großes Glas Matchatee und Ihr seid selbst mit belebenden Chlorophyll, dem ‚grünen Blut‘ versorgt!

Foto 04.06.15 08 23 38Wenn Ihr alles zusammengerührt habt, füllt Ihr einen 600 Becher, der etwa 600ml fasst! Also SATT werdet Ihr allemal. Gut, Ihr habt dann auch 450kcal bereits zum Frühstück zu Euch genommen. ICH bin davon aber auch 6 Stunden satt! Ja, Chiasamen quellen um das (bis zu) 12-fache auf!!!

Foto 19.02.15 17 35 44Ein weiteres DICKES Plus ist, der sanfte Umgang mit Eurem Blutzuckerspiegel! Durch die vielen Ballaststoffe gelangt der Zucker SEHR langsam ins Blut und lässt den Spiegel SEHR langsam ansteigen. Da Ihr wahrscheinlich ebenfalls SEHR lange satt sein werdet (durch die Mischung aus Ballaststoffen und dem vielen Eiweiß), habt Ihr nicht zwischendurch immer wieder Blutzuckerspitzen und könnt auch tagsüber ’schlank im Schlaf‘ haben ;). Auch wer bereits latente Probleme mit seinem Blutzuckerspiegel hat, kann sich hier ja mal heranwagen!!

Nun aber zurück zum Thema! Durch eben diese Kombination an Ballaststoffen, hochwertigen Eiweißen und Fetten und all den Mineralstoffen ist der Körper morgens gut versorgt, ohne direkt vom Essen wieder müde zu werden und in ein Leistungstief zu fallen (auch durch den Matchatee). Nach etwa 3 Wochen mit 5x pro Woche dieses Frühstücks ist mir (eher nebenbei) aufgefallen, dass ich andere Essgelüste am Nachmittag/Abend habe. Es fällt mir viel leichter, mich zum Sport aufzuraffen und ich bin den ganzen Morgen über auffällig konzentriert. Man mag das ja immer nicht einem Frühsück zusprechen, doch nun, da ich seit 2 Monaten weiterhin 5x wöchentlich dieses Müsli esse, bin ich mir sicher! Mein Appetit hat sich definitiv verändert – Also nicht im Sinne einer ‚Appetitlaune‘ sondern nachhaltig!

Das Müsli sollte mindestens 1 Stunde durchquellen. Besser, auch für die Nüsse, ist es über Nacht. Die Früchte kommen dann morgens frisch hinzu!

Wer es nicht gewohnt ist, viele Ballaststoffe zu essen, sollte mit der halben Portion Chia und Leinsamen beginnen, damit es nicht zu Bauchweh kommt!! Zu dem Müsli unbedingt einen ganz großen Becher Tee trinken und den Vormittag über auch nochmals 0,5 Liter Tee oder Wasser!

LOGOVielleicht habt Ihr ja Lust, es an Euch selbst einmal auszutesten … Scheut nicht die 450kcal, auch wenn Ihr abnehmen wollt. Der nachhaltige Effekt, nämlich dass sich die Gelüste auf Süßigkeiten & Co stark reduzieren, ist meines Erachtens ein noch viel größerer Gewinn!! Auch die Darmregulierende wirkung ist eine tolle Entgiftung für den Körper!! Gebt Euch 4 Wochen und probiert es aus!!

Genug geredet, hier kommt endlich das einfache Rezept für denLife Changing Mug of Müsli

Ich freue mich über Fragen, Feedback und konstruktive Kritik 🙂 und wünsche Euch ein ganz tolles Wochenende ❤

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‚VEGAN IN TOPFORM – Das Kochbuch

Da wir bereits gestern zum HSV Spiel gecheated haben (es gab vegane Pizza von einem neuen Lieferservice hier im Örtchen – per E-Bike!!!), gibts heute keinen Cheat-Day-Post sondern eher das Gegenteil … Ich stelle Euch wohl DAS vegane Kochbuch für Sportler ’schlechthin‘ vor! Habe mich dort regelrecht durchgeackert, denn in diesem Kochbuch gibt es auch wirklich viiiel zu lesen. Und da wir morgen in allerherrgottsfrühe zu einer Hochzeit nach Niedersachsen aufbrechen ist heute Resteessen angesagt. Ich opfere mich gerade, das Mousse au Avocadolat zu vernichten … Mein Großer vernichtet die Macadaminussmilch und backt für uns nachher eine riiiiiiesen Portion Pfannkuchen … Ich seht: ‚Wir haben es alle nicht ganz leicht hier!‘ … Zumal der Rest der Chianti Flasche auch nicht besser wird – JA, hiermit mache ich es amtlich: Ich bin ein absoluter Genussveganer!

Foto 27.05.15 15 03 51Foto 29.05.15 18 16 38Aber zum Kochbuch von Brendan Brazier, dem Autor von ‚Vegan in Topform‘. Auf dieses Buch kam ich ja durch mein Geburtstagsgeschenk ‚No meat athlete‚, dass ich hier rezensiert habe und von dem ich ja so begeistert bin. Hier hat Brenden Brazier ein interessantes Vorwort geschrieben. Was lag also näher, als sich mit SEINEM Buch einmal auseinander zu setzen. Leider habe ich erst im Nachhinein festgestellt, dass DIESES Buch auf seinen ersten Büchern ‚Vegan in Topform‘ und ‚Vegan Fitness‘ quasi aufbaut. Im Nachhinein aber nicht so schlimm, da ich denke, dass dieses Kochbuch auch gut ‚für sich allein stehen‘ kann.

Besonders wird dieses Buch durch die Verbingung von Rezepten, Sport UND dem Aufzeigen ökologischer Konsequenzen der einzelnen Landwirtschafts- und Ernährungsformen. Dies wird obendrein kurzweilig und sehr anschaulich dargestellt!

Wie ist dieses Buch aufgebaut?

Anders als man vielleicht vermuten mag, geht es hier lange nicht ausschließlich um Rezepte. Diese beginnen erst auf Seite 164 der insgesamt 440 Seiten. Die ersten 5 Kapitel handeln ausführlich von

  • Gesundheit und Ernährung

Foto 27.05.15 15 05 54Allein für DIESES Kapitel lohnt sich die Anschaffung des Buches meiner Meinung nach. Es behandelt das Thema, wie Stresshormone in den Stoffwechsel eingreifen. (Ein immer wieder angebotenes Thema in meinen Kursen, welches sich leider niiiie jemand wünscht 😦 ). Brendan veranschaulicht die komplexen Zusammenhänge auf einer sehr zugänglichen Art und Weise.

Auch auf das Thema Schlaf wird hier eingegangen. Allesinallem kann man wohl sagen, dass sich dieses Kapitel mit der Sozialhygiene, respektive dem Rhythmus, Ying und Yang, Ausgeglichenheit und deren physiologischen Auswirkungen hat. Großartig!!!

  • Wie Landwirtschaft die Umwelt belastet

Foto 27.05.15 15 04 25Die Belastung von Wasser- und Luftqualität werden hier ebenso erläutert wie der Verbrauch an fossilen Brennstoffen. Hierzu gibt es viele veranschaulichende Schaubilder. Da mir die meisten Zusammenhänge bereits bewusst waren, ein nicht soo spannendes Kapitel für mich – Das mag ja aber für jeden anders sein!

  • Lösungsansätze

Auch in diesem Kapitel geht es um die größeren Zusammenhänge, die anhand von Schaubildern und Statistiken veranschaulicht werden. Ein gutes Beispiel finde ich ‚Warum kostet ein Hamburger weniger als ein Apfel‘. Wer Kinder in diskussionsfähigem Alter hat, hat hier eine gute Diskussionsvorlage 😉

  • 8 Elemente der guten Ernährung

Basenbildende Lebensmittel, Antioxidantien, Kalzium, Elektrolyte, essentielle Fette, Eisen, sekundäre Pflanzenstoffe und Rohkost werden hier auf Bezugsquellen und Wirkungen diskutiert. Auch dieses Kapitel ist ein wahrer Schatz zum Nachschlagen!

  • Vollwertkost und Superfood

Foto 27.05.15 15 05 19Ein, besonders für Einsteiger in die vegane Ernährung, informativer Abschnitt. ‚Spezielle‘ Lebensmittel werden vorgestellt und für die Vorratskammer empfohlen. Na, da darf natürlich auch eine Aufstellung der Superfoods nicht fehlen 😉

  • Rezepte

Diese findet man in folgender Unterteilung:

  1. Getränke
  2. Frühstück
  3. Salate
  4. Suppen und Beilagen
  5. Aufstriche, Dips, Saucen, Dressings
  6. Hauptgerichte
  7. Gemüse
  8. Snacks zum Knabbern
  9. Energieriegel und Gels
  10. Desserts

Foto 27.05.15 15 05 40Es sind schon viele Rohkostgerichte dabei, allerdings auch schon EINIGE Gerichte mit Zutaten, die selbst in MEINER Küche noch keinen Einzug gefunden haben … Spontan fällt mir de die Yamswurzel ein. Es gibt aber auch Rezepte, die kein großes Chi-chi machen. Für die Energieriegel wird man aber sicher einen Supermixer benötigen, wie es mir scheint. Das sollte man vielleicht wissen … Ich bin dann leider raus!

Unter gesundheitlichem Aspekt sind die Rezepte natürlich durchweg der Hammer!! Ein Cheat-Day-Rezept habe ich da nicht so richtig gefunden … Viiiielleicht die Gemüsechips, wenn man großzügig rechnet 😉

Mein Rezept-Favorit ist das ‚Superfood Gomasio‘ – Ein Gomasio, welches nicht aus Sesam sondern aus hanfsamen mit Noriblättern und Sesamöl hergestellt wird. Klingt extrem lecker!

Zusammenfassend halte ich dieses Kochbuch für ein MUSS in der veganen Küche! Allein schon, um sich Anregungen zu holen und vor allem auch als Nachschlagewerk.

Daher eine eindeutige Kauf- bzw. Verschenkempfehlung von mir 🙂

Mucke, die ich beim Schreiben gehört habe …

Tja … Das ist ein Thema ganz für sich!

Ich habe privat ein ’neues Projekt‘! Dies führte dazu, dass ich mich intensiv mit dem Thema ‚Gema‘ auseinandergesetzt habe. Das wiederum führte dazu, dass ich mir bei MEINEM Blog nicht so ganz sicher bin, ob nicht doch Gema anfallen müsste, da ich einen Verweis auf meine Koch- und Ernährungskurse hier hinterlegt habe. Was wiederum zu der Entscheidung führte, den ‚Mucketeil‚ auf meinem Blog lieber zu lassen (obwohl ich Euch heute gern mit Acid Jazz versorgt hätte). Aber ich habe keine Lust auf ein ‚dickes Ende‘ … Tja, da bleibt nur noch die Abteilung ‚Wein‘ von ‚Wein und Gesang‘ … Hoffe und denke, Ihr versteht das aber!? Zwei Weinposts sind aber bereits in der Pipeline

Buchtipp: ‚No meat athlete‘ – Mit veganer Ernährung zur persönlichen Bestform

Heute gibt es eine kleine Rezension von dem tollen Buch von Matt Frazier und Matthew Ruscigno, was es seit einiger Zeit nun auch auf deutsch gibt! Vorweg gesagt: Ich finde dies ist NICHT nur ein Buch für Runners – etwas sportinteressiert sollte man aber schon sein 😉

Matt Frazier ist ein Ultramarathonläufer und der Gründer von NoMeatAthlete (diese Seite ist auf englisch!). Eingangs beschreibt er sehr kurzweilig seinen Weg zum Läufer. Das Vorwort ist von Brendan Brazier geschrieben. Er ist der Autor der Thrive Bücher. Sein bekanntestes ist glaube ich ‚vegan in Topform‘.

‚No meat athlete‘ (NMA) ist meines Erachtens wohl für vegane Einsteiger, die auch sportlich an sich arbeiten möchten, konzipiert. Als einen Einsteiger würde ich mich nun eigentlich nicht mehr bezeichnen 😉 , aber ich habe hier eben viele interessante Verknüpfungen zum Sport entdeckt, und das, obwohl ich weder einen Halbmarathon, geschweige denn einen Marathon plane – Ehrlich gesagt: Nicht mal einen 10km Lauf 🙂

Wer aber nun tatsächlich solch einen Run plant, der hat hier ganz sicher einen guten Berater an der Seite, denn es gibt einen voll durchkonzipierten Plan, um seine Ziele zu erreichen. Ach … und auch einen, um seine Ziele erst einmal zu finden und zu stecken, denn auch das ist SEHR gut gemacht finde ich.

Aber was ist nun das Besondere an diesem Buch?

Foto 08.05.15 15 40 21Für mich ganz klar die Motivation. Es wird sehr anschaulich dargestellt, wie man sich motivieren kann und wie der innere Schweinehund ruhig gestellt wird. Dies finde ich eben nicht nur für jemanden gut, der sich dem Laufen verschrieben hat. Bei mir funktioniert es auch für meine Workouts und Minijoggingrunden. Das Kapitel nennt sich ‚So machst Du Laufen zu Deiner Gewohnheit‘ – Das Wort ‚Laufen‘ kann aber eben bestimmt auch durch viele andere Worte ersetzt werden.

Es geht hier darum, Gewohnheiten und Handgriffe zu verändern und Schlüsselsituationen positiv für sich zu nutzen. Ich denke, dieses System funktioniert sogar auch für andere Dinge, die vielleicht liegen bleiben, wie z. B. der Haushalt 😉

Auch sehr besonders finde ich die Idee der Rezepte im Baukastensystem – Was für eine tolle und kreative Idee!!! Es gibt diese Baukastensysteme für:

  • Burger
  • Energieriegel
  • Smoothies

Das Konzept dahinter ist Folgendes, hier am Beispiel für Burger:

Du wählst aufgelistete Zutaten aus je einer Komponentengruppe das aus; worauf Du Lust hast oder was Du vielleicht gerade im Hause hast und kreierst daraus Deinen Burger … Burgerkomponenten wären:

  • Öle (z. B. Olivenöl, Kokosöl …)
  • Gewürfeltes Gemüse (z. B. Möhren, Sellerie …)
  • Bohnen (z. B. weiße Bohnen, Kichererbsen …)
  • Flüssigkeiten (z. B. Sojasauce, Wasser, Ketchup …)
  • Gewürze ( z. B. Kreuzkümmel, Fenchelsamen …)

Foto 08.05.15 15 40 40Für jede Komponente ist festgelegt, wieviel Du davon brauchst und daraus wird DEIN Burger gebastelt. Für Energieriegel und Smoothies gibt es dann auch diese unterschiedlichen Komponenten mit denen Du dann kreierst. Da hat man praktisch ein Rezept und hundert Möglichkeiten – SUPER, oder!? Na … außer den Baukastenrezepten sind noch viele andere drin … Alles gute Sachen …

Nun noch kurz zum Laufteil des Buches! Dieser macht etwa 90 Seiten der insgesamt 265 Seiten aus. Ich habe ihn – aus oben genannten Gründen – nicht soo intensiv gelesen aber doch intensiv ‚überflogen‘.

Foto 08.05.15 15 40 56Da ich ja regelmäßig kleine Joggingrunden drehe, die zwar eher dazu dienen ‚abzuschalten‘ und keinerlei sportliche Ziele anstreben, fand ich die unterschiedlichen Laufstile (z. B. Barfußlauf) ganz unterhaltsam. Auch die kleinen Berichte von Leuten, wie sie zum ‚Vegansport‘ gekommen sind, habe ich gern gelesen.

Zu finden ist – für alle Interessierten – aber eben ein kompletter Trainingsplan für 5 und 10km und für Halb- und Marathonläufe. Du wirst quasi an die Hand genommen! Nur Laufen musst Du noch selber 🙂

Gekauft hätte ich mir dieses Buch einfach so sicher nicht – Ich wäre wortwörtlich dran ‚vorbeigelaufen‘ – Da es mir jedoch geschenkt wurde, hatte ich das große Glück, es kennenzulernen. Als liebäugele ich mit einem Buch von Brendan Brazier … Der hats auch glaube ich mehr mit Workout

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Powerfrühstück … Gut nach dem Workout und noch besser für die Seele

Heute schreibe ich Euch von dem sonnigen Balkon meiner Freundin … Aus Zug! Ja, ich habe nicht nur überhaupt Glück mit meinen Freunden … Ich habe auch noch das Glück, dass sie in Zug, direkt am See oder in St. Peter Ording wohnen 🙂

So nutze ich dieses Wochenende, um meine etwas gebeutelte Seele etwas baumeln zu lassen – Und das tut richtig, richtig gut!

Gestern Abend haben wir das Wochenende locker bei einem (oder waren es zwei??) Bier beim Mexikaner am See mit wilder Plauderei (wir mussten uns ja auf den neuesten Stand der Dinge bringen) einklingen lassen. Heute muss meine allerärmste Freundin zwar arbeiten aber ich darf das herrliche Wetter (noch) hier uneingeschränkt genießen! Wobei wir so langsam zum Frühstücksthema kommen …. Eeeendlich!

Foto 08.05.15 10 01 08Ja, eigentlich bin ich ja kein soo großer Fan von süßem Frühstück, außerdem ist Meines mittlerweile so gut wie glutenfrei, was ich beim Müsli nicht so ganz spannend finde … Da ich meinen Tag heute mit einem etwas verlängertem HIT Workout begonnen habe (uff, schwitz, jammer), die Sonne mich lautstark auf den süßen Küchenbalkon rief und mich Ananas, Erd- und sonstige Beeren (natürlich in Bioqualität) anlachten, habe ich spontan umdisponiert!

Ein sommerliches Powerfrühstück musste her!!

Der Küchenschrank beinhaltet ein irres Sortiment und so habe ich mir ein herrliches glutenfreies Müsli gebastelt. Die Basis bestand aus goldenem Leinsamen sowie Chiasamen. Die habe ich mit kochendem Wasser übergossen und 1 TL dunkles Mandelmus und ein geriebenen Apfel eingerührt. Das ergab schnell eine gute Masse und einen cremigen Sud. Nun  noch Nüsse, eine Medjooldattel als Gadget, Sanddornmus, Trockenfrüchte und Amaranthpops. Während ich so am schnippeln und zusammenstellen war, hatten die Samen auch genug Zeit zum Quellen und sind zu einer ansehnlichen Portion gewachsen – Yummi!

Foto 08.05.15 10 03 18Ach, meine liebe Freundin hat mir noch einen meiner Lieblingstees hingestellt! Gerösteten Grüntee!!! Diese Köstlichkeit habe ich mir aus unerfindlichen Gründen noch niiiie zu Hause gekauft und trinke ihn fast ausschließlich hier. Er hat sehr wenig anregende Stoffe, ist aber vollgepackt mit Antioxidantien. Eine perfekte Mischung, wenn man später noch plant, zu Starbucks zu gehen, um sich einen Riesencapucchino zu holen, den man dann auf der Wiese am See trinken möchte 😀 – Dabei werde ich dann das Buch ‚No meat athlete‘ zu Ende lesen. Ein außergewöhnliches Buch, welches ich Euch auf dieser Welle bald vorstellen werde …

Nun aber zu dem veganen, kalorienarmen, ballaststoff- und eiweißreichem, lange sattmachendem, gluten- und sojafreiem Rezept für mein Powerfrühstück … Wer noch Lust auf ein Paar Infos zu Chiasamen hat, findet diese hier und wer Interesse an dem 7 Minuten HIT Workout hat, findet hier die Links zum Apple und Google Play Store.

Nun wird es mir langsam aber doch etwas arg warm auf dem Balkon und außerdem habe ich mein After Sun Gel nicht dabei! Also: erstmal raus aus der Sonne!!!

Es lebe der Sport …

Nun aber „Back to business“ und auf unsere vier Wochen geschaut! Ernährungsumstellung, Fasten, Kaffeeverzicht … Alles schön und gut … Nur ohne, dass wir unseren Körper mit ins Boot nehmen, wird es nur halb so effektiv! Echt!!!

Nicht nur durch unsere veränderte Ernährungsweise verändert sich unser Appetit sondern auch durch Sport! Die wenigsten Menschen haben Lust auf eine Tafel Schokolade, wenn Sie 5km gejoggt sind! Echt!!!

Besonders, wenn Ihr ins Tee/Saftfasten übergehen wollt, müsst Ihr aufpassen, nicht zuviel an Muskelmasse zu verlieren. Dem steuert Ihr mit Sport entgegen. Außerdem ist es doch vielleicht gut zu hören, dass die großen Muskeln unheimlich viel Energie benötigen … Auch im Ruhemodus! Das bedeutet, je mehr Muskelmasse Ihr habt, desto mehr könnt Ihr essen, ohne zuzunehmen – oder eben umgekehrt 😉 Echt!!!

Ich möchte Euch heute dazu ermuntern, diese jetzigen 4 Wochen jeden Tag Sport zu machen (*click … alle Follower weg 😦 ) … Neeein …. wartet!! Ich weiß schon, keiner von Euch hat die Zeit dafür … Kenn ich! Ich kenne aber auch das sogenannte „HIT Trainingsprogramm“, welches übersetzt „High Intensiv Training“ bedeutet (hi, hi). Dieses Training dauert 7 (sieben!!!) Minuten und hat den Effekt von einer Stunde Training! Echt!!! Klingt zu schön, um wahr zu sein?? Probiert es aus! Die Workouts sind für völlig ungeübte sicher schon schweißtreibend, doch ich wette, nach spätestens einer Woche tägliches Training, nehmt Ihr das lockerflockig. Echt!!!

Ich habe dieses Training als App auf meinem iPhone. Das Gute ist, es ist animiert, d. h. die Übungen werden gezeigt (wenn man möchte), ein netter Herr sagt, wann Du beginnen … und noch besser, wann endlich Schluss ist mit den 30 Sekunden pro Übung . Du kannst Dich natürlich auch steigern und jede Übung länger machen (das musst Du dann halt einstellen). Auch die Anzahl der Sätze lässt sich flexibel wählen. Als Anfänger würde ich aber 30 Sekunden Workout und 1 Satz wählen. Hier ist mal der Link zur App:

https://itunes.apple.com/de/app/7-min-workout-7-minuten-trainingseinheit/id680170305?mt=8

Ich habe mal im Internet rumgesucht …. Für Androids sieht mir diese App ähnlich aus … Da habe ich aber keinerlei Erfahrungen

http://beste-apps.chip.de/android/app/7-minuten-training-sportliche-unterstuetzung-auf-dem-androiden,net.dailyhealthcoach.sevenminuteworkout/

Versucht, wenigstens dieses kurze Workout pro Tag zu machen. Ihr werdet Euch wundern, was es bringt … Echt!!! Vielleicht nehmt Ihr diese Zeit jetzt ja aber auch mal zum Anlass und holt Euer Rad aus dem Keller und lasst das Auto stehen?? Oder Ihr beginnt mal wieder mit dem Joggen!? Für absolut Beginners finde ich ja auch Nordic Walking ganz gut (natürlich nicht im Plauderschritt). Schwimmen … und danach in die Sauna!! Schaut Euch die Fitness Center in der Gegend mal an … Die sehen oftmals nur von Außen abschreckend aus … Drinnen gibts dann so lustige Sachen, wie Zumba, CrossFit und TaeBo. Wenn Ihr erstmal Euren Rhythmus gefunden habt, wollt Ihr nicht mehr ohne!! Echt!!!

Also … Ich hoffe auf viele, viele positive Rückmeldungen über Eure sportlichen Engagements! Das 7 Minuten Workout sollte jedoch eine Pflichtübung werden in der nächsten Zeit … Also … in diesem Sinne …

es lebe der sport

…. echt!!! 😀

(eigentlich hatte ich ja nur das Video von Reinhard Fendrich gesucht … DAS fand ich jetzt aber schon irgendwie NOCH besser … Ich sage nur: „4 Wochen HIT“)

TEIL 1: Eiweiß – Aminosäuren, die Basics

Na, dann wolln wir ma …

Damit ich nicht falsche Hoffnungen schüre … Ich bin definitiv kein Anhänger einer veganen Atkins-Strategie und halte es tatsächlich auch noch im 21. Jahrhundert für erstrebenswert, Kohlenhydrate zu essen! Weiterhin liegt mein Hauptaugenmerk definitiv NICHT auf einem BMI von 15 😉 sondern ich bin ein Fan von ‚finde Deinen persönlichen Körper‘!

In unserer Nahrung setzen sich unsere Energiequellen aus Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten zusammen (für mich auch in GENAU dieser Reihenfolge). Jede dieser Energiequellen hat so ihre Tücken. So sollten Kohlenhydrate Ballaststoffe im Gepäck haben, Eiweiße sind teils essentiell (d. h. unser Körper kann sie nicht selbst herstellen) und in den meisten Mahlzeiten oft (aus Mangel an Kenntnis der veganen Alternativen) tierischer Herkunft, was diverse Krankheiten begünstigt und Fette gern böse, böse, böse, weil synthetisiert und auch das Herz- Kreislaufsystem belastend … Ohhh jeeee …

Wir kümmern uns nun aber erstmal nur um die Aminosäuren. Wofür brauchen wir sie eigentlich??

Eiweiß bedeutet „Leben“. In jeder lebendigen Zelle ist also Eiweiß enthalten! Danken können wir da den Pflanzen, die in der Lage sind, aus totem Mineral (Nährsalze der Erde) etwas Lebendiges zu erschaffen! Chapeau!! Das kann weder ein Tier noch der Mensch! Um dieses Leben zu erhalten, müssen wir unsere Zellen mit immer frischem Eiweiß füttern. Muskeln haben Eiweiß besonders gern. Da Eiweiß eben das Lebendige darstellt, ist es nicht verwunderlich, dass Eiweiß auch unseren Stoffwechsel ankurbelt (Aaaahhh … nun kommen wir zum Zusammenhang mit dem Abnehmen). Die Pflanze übernimmt also einen Prozess für uns. Nun können wir uns also gleich auf die Pflanze stürzen und uns das Eiweiß einverleiben. Das ist ein hartes Stück Arbeit und eben gar nicht so einfach …

Denn ….

Es gibt 23 verschiedene Aminosäuren, wovon unser Körper prinzipiell erstmal 15 selbst herstellen kann. 8 müssen wir also mit unserer Nahrung zuführen. Da geht‘ s schon los! Wenn uns auch nur eines der wichtigen Aminosäuren fehlt, können die Bauteile nicht ordentlich zusammengesetzt werden. Manche (faule) Menschen machen es sich daher einfach und lassen die Tiere eben einen weiteren Prozess für sie machen (Tiere fressen Pflanzen (Gras) und verdauen es) … Dann schnappen sie sich das Tier (oder die Gaben der Tiere, wie z. B. Milch) und haben es sehr viel einfacher mit dem richtig zusammengesetzten Aminosäuren. Wer sich aber die Mühe macht, sich sein Eiweiß aus der Pflanze zu basteln, bleibt innerlich lebendig, wendig und offen! Tierische Eiweiße sind denen des Menschen schon recht ähnlich. Da ist es nicht verwunderlich, dass manche Abwehrmechanismen ‚aus Versehen‘ ein tierisches Eiweiß ins Blut lassen und dies dann zu schweren Allergieanfällen kommt! (Auch Gicht hat die Ursache aus dieser Richtung)

Nun sollten wir jede unserer Mahlzeiten mit Eiweiß pimpen, da einige Eiweiße schnell verstoffwechselt sind. Besonders nachts ein Problem!! Zuviel auf einmal belastet die Niere enorm und kann vom Körper eh nicht verarbeitet werden. (Aber Rettung naht!!). Als Faustregel kann man sagen, dass wir pro kg Körpergewicht 1g Eiweiß pro Tag zu uns nehmen sollten (2g bei Sportlern … Und damit meine ich Menschen, die mindestens 4 Mal die Woche Sport treiben!). Wer partout nicht auf Eiweißmassen verzichten möchte, denke bitte unbedingt daran, dass beim Eiweißstoffwechsel Stickstoff anfällt, welches der Körper unbedingt ausscheiden muss. Also trinken, trinken, trinken!!

„Schlank im Schlaf“ basiert beispielsweise auf dem Prinzip, abends mit Eiweiß den Stoffwechsel anzukurbeln, damit wir im Schlaf viel „verbrennen“.

Viele (besonders SALZIGE) Futterattacken basieren auf einen Mangel an regelmäßiger Eiweißzufuhr! Hier liegt also unser erster Ansatz! Wie erhöhe ich ganz nebenbei den (veganen!!!) Eiweißanteil in meiner Mahlzeit? In welchen (veganen) Lebensmitteln finden sich die essentiellen Aminosäuren? Wie erhöhen Muskeln den Grundumsatz meines Kalorienverbrauches?

Ein berühmter Gewichtheber ernährt sich vegan! Es muss also niemand um sein Sixpack bangen – ganz im Gegenteil! In meinem nächsten Post geht es dann genau darum!!

Gerne, gerne könnt Ihr an dieser Stelle Fragen fragen 😉 – Die Antworten versuche ich in meine Posts einzubauen

Happy vegan new Year!!

Ich weiß, ich weiß … Mit meinen Neujahrsgrüßen bin ich doch relativ spät … Aber ich bin ja auch erst seit gestern aus unserer zauberhaften Unterkunft in den Schweizer Bergen zurück …

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Und … was soll ich sagen??? Es war herrlich!! Diese unglaubliche Luft, stundenlang draußen, viel Bewegung, Massen an Schnee mit teils komplettem „white out“

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und dann Sonne, Sonne, Sonne (mit unwirklichen Regenbögen)

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Eigentlich wollte ich diesen Post heute aber nutzen, um einen weiteren veganen Vorblick auf 2015 zu wagen!

Januar … Der Januskopf schaut zurück und blickt nach vorn! Wenn ich zurück blicke, sehe ich einen, für mich unglaublich spannenden Start in die Bloggerwelt, in der ich mehr Menschen erreicht habe, als ich je zu hoffen wagte. Völlig baff war ich, als sich mir auf „die-besten-food-blogs“ dieses Bild bot (allerdings habe ich keine Ahnung, wie sich dieses Ranking zusammensetzt … gefreut, habe ich mich trotzdem)

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Ich selbst habe auch tolle Blogs gefunden, eine zarte kreative Ader in mir entdeckt und mich mit meinen Kochkursen weiterentwickelt (dadurch, dass ich mein Konzept konkret ‚zu Papier‘ gebracht habe auf dieser Seite) und die Nachfrage ist großartig!!

Wenn ich nach vorn blicke, sehe ich zunächst noch viel Arbeit vor mir … Arbeit auf die ich mich sehr freue! In der Pipeline sind noch immer der Amazon-Button (hui?? pfui??) und viele, viele Fachthemen (zum Thema Vitamin D habe ich ja bereits ein Infoblatt entworfen), die sehr viel Zeit beanspruchen. Na, und Rezepte habe ich natürlich auch noch viele in der Hinterhand (als nächstes kommt ein ‚Kartoffel-Wurzel-Püü‘, welches eigentlich schon 2014 ‚raus‘ sollte … Naja

Zum Jahresbeginn wird es – passend zu all den guten Vorsätzen, die Ihr ja sicher gemacht habt 😉 – um das Thema Eiweiß, Sport und Abnehmen gehen (Da passt mein erstes Rezept gestandenermaßen nicht so gut … aber dazu dann morgen/übermorgen).

Tja, viel Text und kein Rezept 😦 … Es kommen auch wieder bessere Zeiten 🙂 🙂 🙂

Nun wünsche ich Euch nochmals allen ein fröhliches, schwundvolles und vor allem VEGANES 2015

In diesem Sinne … Eure Stephanie

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