Tagliatelle aus grünem Spargel …

Foto 05.05.16 20 21 15… mit Leindottelöl und scharfem Spargelsalat. Ein wirklich schönes Gericht, wenn Ihr Gästen ein etwas außergewöhnliches Gericht servieren möchtet. Eine einfache aber eindruckvolle Idee, Spargel zu servieren.

Inspiriert wurde ich von ‚meinem‘ Koch beim Kochbattle bei FOODBOOM. Hier haben wir nämlich ein Spargelcarpaccio serviert und mich zu diesen Tagliatelle inspiriert.

Gestandenermaßen musste ich mich in das Tagliatelleschneiden erst noch etwas einfuchsen. So entstand dann auch die Idee mit dem Spargelsalat. Das war mein Bruch – sozusagen mein Ausschuss. Passt, in dem Chilliöl gebraten, aber hervorragend zu dem sehr puristischen Tagliatelles. Wie heißt es so schön? Not macht erfinderisch 😉

Foto 05.05.16 20 03 05Ich möchte Euch an dieser Stelle also durchaus den scharfen Spargelsalat zu den Tagliatelles empfehlen aber auch, einen Spargelschäler zu nutzen, der den Griff in der Mitte hat, also, wo man nicht seitlich schneiden muss, denn dann bricht der Spargel sehr schnell.

Wie immer erkläre ich Euch jetzt erstmal die groben Handgriffe, Tipps und Tricks. Ganz unten findet Ihr dann das gesamte Rezept als pdf-Datei hinterlegt. Zum Abheften und/oder ausdrucken.

Foto 05.05.16 19 57 29Schneidet vom grünen Spargel also erstmal kanpp 1/3 vom unteren Ende ab und legt vor Euch dann eine Stange. Setzt den Spargelschäler vom Ende an und zieht ihn dann – mit sanftem aber spürbarem Druck bis zu dem Kopf. Es braucht 2-3 Stangen Übung aber dann geht’s recht flott finde ich.

Foto 05.05.16 19 52 16Das letzte Stück kann man mit dem Schäler nicht mehr teilen, ist aber zu dick für eine Tagliatelle (sie soll ja auch schön biegsam werden). Dies schneidet Ihr dann in etwa 3 gleichgroße Teile und legt es bei Seite für den Salat.

In einer großen Pfanne gebt Ihr das Chilliöl und erhitzt es. Nun den Spargelausschuss hineine, kräftig anbraten, leicht salzen und bei Seite stellen.

Foto 05.05.16 20 05 05Nun kocht Ihr ‚echte‘ Tagliatelle nach Packungsanweisung. Währenddessen nehmt Ihr den Tofu (Nehmt auf GAR keinen Fall einen anderen als diesen Nagel Tofu vom Foto, der schmeckt nämlich ähnlich wie Feta …. Wenn Ihr den nicht findet, lassst den Feta einfach weg! BITTE!!!, Ihr versaut Euch sonst das Essen!!) und schneidet ihn in miniminikleine Würfel. Diese stellt Ihr bei Seite.

Ist das erledigt, reibt Ihr die Schale einer halben Zitrone sehr fein und stellt auch diese zur Seite.

Foto 05.05.16 20 22 16Jetzt ist der Spargel dran. Nehmt enen großen Topf, wo die Spargel der Länge nach hineinpassen. Füllt ihn mit 1 fingerbreit Wasser und bringt es zum Kochen. Nun blanchiert Ihr den Spargel etwa 2 Minuten, gießt dann das Wasser ab und gebt etwas Leindotteröls in den Topf. Auch diesen nun erstmal bei Seite stellen.

Foto 05.05.16 20 26 21Zwischenzeitlich sollten die ‚echten‘ Tagliatelle fertig sein. Gießt sie ab und gebt etwas Leindotteröl hinzu und rührt sie um, damit sie gar nicht erst zusammen kleben. Dann rührt Ihr ganz vorsichtig die Spargeltagliatelle ein und gebt es dann auf den Teller. Etwas Spargelsalat daneben, Tofuwürfelchen und Zitronenschale obenauf, mit ein wenig weiterem Leindotteröl beträufeln und Mühlenpfeffer bestreuen.

Foto 05.05.16 20 21 03Fertig ist die hübsche Köstlichkeit. Ich kann Euch sagen, es ist die Mühe wert, da die hauchdünn geschnittenen Spargel ein tolles Aroma durch das kostbare Öl entwickeln und einen tollen Biss behalten. In Kombination mit dem scharfen Salat, und den säuerlichen Aromen der Zitrone und des speziellen Tofus der Oberknaller!

Hier geht es nun endlich zu dem kompletten pdf Rezept der Spargeltagliatelle … Wer es NOCH Spargeliger möchte, kann übrigens statt der ‚echten‘ Tagliatelle noch weißen Spargel nehmen. Dann wäre das Rezept glutenfrei!!

Foto 05.05.16 20 22 09Gut, dass ich gerade einen köstlichen Salat mit einem kühlen Glas Weißwein hier im halbschattigem Gärtchen genossen habe, ansonsten hätt ich jetzt voll Schmacht.

Foto 05.05.16 20 20 30Genießt Ihr mal weiter das tolle Wetter und kommt morgen gut in die Arbeitswoche. Ich werde nun noch ein wenig den Nachbesprechungen der 2. Liga lauschen und so diesen herrlichen Tag ausklingen lassen.

‚Goldene Milch‘ mit frischem Kurkuma à la VeganLeak

Foto 05.03.16 14 03 10Immer wieder habe ich über die ‚Goldene Milch‘ und die hochgepriesenen Wirkungen aus der ayurvedischen Ernährungslehre gelesen. Aber NIE konnte ich mich dafür erwärmen, das mal auszuprobieren – klang einfach nicht lecker genug!

Meine Fastenberichterstattung muss da nun kurz aussetzen, da ich weder Sport machen kann, noch, mich um was ordentliches/frisches zu Essen kümmern kann. Aber schlimme Sachen ess ich trotzdem nicht … Keine Bange … Da die goldene Milch aber eben auch unter anderem entgiftend wirkt, passt dieser Post ja irgendwie doch, oder!?

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Grüße aus dem Bett

Also … da bin ich nun krank und es will so GAR nicht besser werden, obwohl ich echt den GANZEN Tag im Bett abhänge. Ich schlafe, lese Zeitung, schlafe, schau TV, hör Fussi und dann schaf ich wieder ne Runde. Als all das nicht mehr ging, kam mir die Idee, nun DOCH mal diese Güldene Milch auszuprobieren, scheint mir ja der perfekte Erkältungsdrink zu sein

Waaas??? Ihr habt noch NIE davon gehört??? Dann los …

Die Goldene Milch ist Milch, die zusammen mit Kurkuma, Kardamom, Zimt, Ingwer, Öl und Agavendicksaft geköchelt und abgeseiht wird. Etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer drüber – Fertig!! Ich schäume sie mir dann gern noch auf

Foto 05.03.16 14 03 16Die jahrtausendalte ayurvedische Ernährungslehre verspricht eine verjüngende, immunstärkende und entzündungshemmende Wirkung! Klar, bei Zutaten, wie Kurkuma, Ingwer, Kardamom und Zimt. Aber … SCHMECKT das auch??? …. Dazu später … Erst will ich Euch mit den Wirkungsweisen der tollen Zutaten neugierig machen …

Kurkuma

Die Gelbwurz gilt als DAS entzündungshemmende Superfood schlechthin und soll sogar an die Wirkungen von Ibuprofen rankommen … Na, dann war das ja GENAU das richtige für mich heute bei meinen Kopf und Gliederschmerzen … By the way … Kopfschmerzen, die ich seit Freitag Abend hatte – so merke ich gerade – sind tatsächlich weg … Gliederschmerzen allerdings nicht 😦 Auch bei Bluthochdruck und schlechten Blutfettwerten kann Kurkuma (regelmäßig genossen) scheinbar wahre Wunder vollbringen – Hier könnt Ihr die tollen Wirkungen der Kurkuma nochmal ganz genau nachlesen.

Foto 05.03.16 14 03 24Zuerst dachte ich, dass Kurkuma sicher besser in der Rohversion wirkt aber da lag ich falsch … Kurz nachgelesen, fand ich immer wieder, dass Kurkuma seine volle Wirkung erst dann entwickelt, wenn es einige Minuten geköchelt wird und mit PFEFFER eingenommen wird. Das Piperin des Pfeffers hat etwas damit zu tun.  Was genau hab ich leider nicht rausfinden können – Ich vertraue dem aber einfach mal!

Ingwer

Auch Ingwer wirkt wärmend, hat die Wirkung eines Schmerzmittels und ist entzündungshemmend.Speziell bei Arthitispatienten entfaltet Ingwer gut seine Wirkung. Auch über den Ingwer könnt Ihr hier noch einiges weitere lesen.

Kardamom

Kardamom, mit seinem ganz speziellen Aroma gilt als stimmungsaufhellend und verdauungsförderlich. Weiteres zum Kardamom: hier

Zimt

Der wärmende Zimt ist bekannt für seine blutzuckerregulierende und cholesterinsenkende Wirkung. Manche nennen ihn auch FATburner. Natürlich nur, wenn er regelmäßig genossen wird. Auch Zimt wirkt stimmungsaufhellend und ist daher wohl so gern in der Winterzeit im Programm. Zimt hat aber noch viiiiel mehr tolle Wirkungen. Welche, lest Ihr hier.

So, informiert sind wir nun also! Im Netz kursieren die meisten Rezepte mit gemahlenem Kurkuma, was mich aber nicht so richtig ‚anmacht‘, da ich das Glück habe, an frischen Kurkuma in Bioqualität zu kommen. Also hab ich mir ein Rezept mit FRISCHEM Kurkuma gebastelt.

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Auch muss ich – im Nachhinein – sagen, dass MEIN Rezept augenscheinlich ein Anfänger-Rezept ist. DIE Massen an Kurkuma und Ingwer, die ich in anderen Rezepten gefunden habe, könnte ich glaub ich nicht durch den Hals bekommen … Echt nich!! Sollte Euch meine Variante also zu kindisch sein, nehmt einfach mehr Kurkuma und Ingwer … Wohl bekomms!

Nun zum Geschmack der goldenen Milch …

Was soll ich sagen? Sie ist KÖSTLICH!! Unerwartet köstlich! Geht in die Richtung ‚Heiße Milch mit Honig à la Yogietee‘ oder so, schmeckt nur sehr viel aromatischer/dichter mit einer leichten Schärfe. Die Goldene Milch ist sehr hübsch und wärmt SOFORT von Innen. Man spürt förmlich, wie sich die Wärme im Körper ausbreitet! Das tut – besonders wenn man krank ist – soooo unglaublich gut! Die Süße ist sehr angenehm und man braucht, wenn man sie zur Kaffeezeit trinkt, wirklich gar nichts dazu. Ich bin absolut begeistert! Wirklich! Unbedingt ausprobieren, hört Ihr!!!!?

Ach, ich habe im Netz noch ein Video gefunden, wie man die goldene Milch macht … Vielleicht interessiert Euch das!? Ich habe meine Zutaten allerdings im Mixer kleingemacht und die Milch nach dem Abseihen nochmals geschäumt … Find ich leckererer, genau, wie den Pfeffer erst zum Schluss drüberzumahlen – But … As you like!

Hier könnt Ihr Euch mein Rezept für die tolle Goldene Milch  als pdf runterladen.

Dulce de Leche … Eine vegane Milchmarmelade

Da bin ich ja nun frisch aus Spanien zurück und hatte natürlich auch ein Rezept im Gepäck 😉 …. Mit den Rezepten der ebenso spanischen Pimientos de Padron den Papas con Mojo und dem Pan Mallorquin habe ich Euch ja bereits vor einiger Zeit versorgt.

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Booooaaahhhh!

Heute habe ich eine extrem süße Leckerei – die Dulce de Leche – für Euch! Hierbei handelt es sich quasi um eine Marmelade aus Milch. Sie hat ihren Ursprung wohl in Südamerika und wird, je nach Land, auch Arequipe (Venezuela), Manjarblanco (Bolivien/Peru), Cajeta (Mexiko/Zentralamerika), Dolce de Leite (Brasilien) oder Mumu (Südbrasilien), Manjar (Chile/Equador), Manjar Blanco Foto 30.08.15 09 10 59(Equador/Venezuela/Peru), Fudge – zumindest die festere Variante – (England) und … zu guter (naja ‚gut‘!? … Ist ein Nestlé und damit ein ausgemachtes ‚PFUI‘-Produkt 😉 ) letzt ‚Milchmädchen‚ in Good old Germany – genannt. Nun wisst Ihr also – für künftige Reisetätigkeiten, WAS Ihr im jeweiligen Land ordern müsst, um diese köstliche Milchcreme zu erhalten …. Ooooder Ihr macht sie eben – huschlahopps – selbst

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Cheaty Breakfast am letzten Urlaubstag

Traditionell wird Dulce de Leche als Brotaufstrich, oder Tortenfüllung verwendet. Lecker  auch für Kuchen, Flans, Pfannkuchen oder den Alfajores, quasi das südamerikanische Pendant zu unserer ‚Prinzenrolle‘ … Eben mit dieser Milchcremefüllung (…. zumindest so etwa die Richtung). Sehr beliebt – auch in Spanien – ist der ‚Cafè Dulce‘ … Hierfür wird der Boden eines kleinen Glases mit Dulce de Leche bedeckt und mit sehr starkem Kaffee aufgegossen. Weiterhin gibt es tolle Kreationen mit Eiscreme und …. was mich besonders ‚anmacht‘ Cheesecake

Hier das Rezept für Dulce de Leche als pdf für Dich hinterlegt!!

Die Herstellung ist denkbar einfach und kommt mit Zutaten aus, wie sie wohl jeder vegane Haushalt vorrätig hat: Vegane Milch, vegane Sahne, Zucker, Salz und Vanille (in einigen Ländern wird noch Natron zugefügt – ich halte dies nicht für nötig!). Bis auf die Vanille (das Aroma verliert sich bei dem langen Kochen) alles in einen Topf mit einem möglichst großem Durchmesser geben (damit schnell viiiel Flüssigkeit verdampfen kann) und – je nach angestrebter Konsistenz – 70 bis 90 Minuten köcheln lassen. Natürlich (besonders in den letzten 15 Minuten) immer wieder umrühren.

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Los geht’s

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Nach 70 Minuten

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Gelierprobe

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Fertig, weil für GUT befunden

Foto 30.08.15 09 11 12Diese Milchmarmelade ist wirklich hammersüß, oberlecker und hat ein karamelliges Aroma! Wenn man sie lange genug köchelt, erhält sie die Konsistenz einer festen Toffeecreme, wie sie in einem ‚Mars- oder Snickersriegel‘ zu finden ist. Dieses Toffee fließt dann auch fast nicht mehr vom Löffel (und schon mal gar nicht, wenn es aus dem Kühlschrank kommt!) Wer sich also an die Herstellung der veganisierten Riegelvarianten machen möchte, hat hier das perfekte Rezept – zumindest schon mal für den Toffee 😉

Foto 30.08.15 08 52 58Wenn man die Milch nicht ganz so lange kocht erhält man einen dickflüssigen Milchsirup. Dieser ist ideal als Brot- oder Pfannkuchenaufstrich oder eben für einen süßen Kaffee.

In einem hübschen Schraubglas ist es eine schöne und besondere Geschenkidee. Ich habe gestern und vorgestern mal Probegläschen verschenkt und bin gespannt auf die Resonanz.

Vegane Amerikaner … „Süßes Teilchen“ satt „Good old Uncle Sam“

Schon soooo lange steht „Rezept für Amerikaner kreieren“ auf meiner To-Do-Liste … Und da ich Euch in letzter Zeit nicht gerade üppig mit Rezepten versorgt habe, ich nach etwas Facebookstress viiiiiel Zucker brauche und wir ein langes Wochenende haben an dem die süßen Dinger verputzt werden können, IST ES NUN SOWEIT

„We herewith proudly present: Zuckrigsüße und tuffigweiche Amerikaner wie vom konventionellen Bäcker … Nur viel besser, weil vegan und ohne Ammoniumhydrogencarbonat … Yuchuuuuuu“

Ammoniumhydrogencarbonat ist ein Hauptbestandteil von beispielsweise Hirschhornsalz, was man ja bekanntermaßen gern in der Weihnachtsbäckerei verwendet. In China wird es allerdings als Stickstoffdünger eingesetzt. Generell aber eher unproblematisch.

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Yummi! Klebrigsüß und tuffigweich

Habt IHR Euch auch schon mal gefragt, warum Amerikaner eigentlich Amerikaner heißen?? Ich habe mich das während des Backens gefragt … Und ich wäre ja keine bloggige Bloggerin, wenn ich dieser Frage nicht sofort mal nachspüren würde 😉 – Gesagt, getan … Es gibt da scheinbar keine Eindeutigen Erklärungen für! DIE, die ich gefunden habe, finde ich alle so abstruß, dass ich sie Euch nicht vorenthalten möchte:

  • Ammoniumhydrogencarbonat verdanken „Amerikaner“ ihren Namen. Demzufolge hießen sie „Ammoniakaner“. Ein unbekannter Bäcker hat die Küchlein dann in „Amerikaner“ umgetauft –> GENAU!!!
  • Die Deutschen waren in den 50′ Jahren zu dämlich die ‚Black and White Cookies‘ auszusprechen, die aus Amerika herüberschwappten und haben sie schlichtweg ‚Amerikaner‘ genannt –> RIIIICHTIG!!!

    Brodiehelm

    Wow! Diese Ähnlichkeit

  • Der Brodie-Helm im 1. Weltkrieg sah zum verwechseln ähnlich aus wie die Küchlein –> GRÖÖÖHL!!!
  • Die GI’s haben sich die Hacken nach den Zutaten für ‚ihren‘ Ami-Cake abgelaufen und nicht gefunden … Da wurden sie kreativ und haben den ‚Amerikaner‘ kreiert –> JETZT REICHTS ABER!!!!

Ich plädiere dafür, dass der Ursprung des Namens völlig ungeklärt ist 😉

Nun aber zum Rezept!!! Was macht einen Amerikaner aus?? Also für MICH:

  • Unten halbrund und oben gerade/glatt
  • Sie müssen sehr süß sein
  • Obendrauf ist Zuckerguss (obwohl die ursprüngliche Variante auch halb Schoko halb Zuckerguss sein soll -> hier habe ich übrigens den mir wahrscheinlichsten Namensursprung gefunden, nämlich dass dies die gemischte (ich nenne es jetzt mal so) schwarz/weiße Bevölkerung darstellt!
  • Der Teig ist auf keinen Fall keksartig sondern fluffig, leicht klebrig am Gaumen und weich mit einer leichten Säure
  • Sie sind mindestens Handtellergroß
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SO sollten sie aussehen

Ich musste also einen Teig kreieren, der nicht flüssig ist und unbedingt knautschig wird. OK Flüssigkeit reduzieren war klar und die Tuffigkeit kriegt man gut mit Sojajoghurt hin. Als Basisrezept habe ich meinen Zitronenkuchen genommen und daran rumgefeilt. Ergebnis gleich beim 1. Mal sehr gut, wie ich und BEIDE meiner kritischen Esser fanden … WOW, heute ist mein Glüxtag 😀

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zu dicht! so kleben sie etwas zusammen

Wer optisch streng ist, sollte zwei Backbleche backen, da sie ansonsten etwas zusammenlaufen und man sie dann nicht ganz rund hat. Das würde ich dann so machen, wenn ich für Gäste backe ansonsten finden wir das hier nicht soo schlimm (und geht schneller). A propos … Die Dinger sind superschnell gemacht und schmecken hervorragend noch warm von der Hand in den Mund

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eben so …

Wichtig für die Konsistenz ist, dass das flüssige Fett erst ganz zum Schluss unter den Teig gezogen wird. Dann hat man einen noch festen, zähen Teig, den man mit 2 Esslöffeln gut auf das Backblech setzen kann.

Wenn die Amis nach dem Backen etwas am Backpapier kleben, diese mit einem großen Breiten Messer flach lösen. Das geht sehr gut! Der Zuckerguss muss (as usual) auf die noch heißen Amis dick und fett draufgepinselt werden.

Schaut mal, ob Ihr alle Zutaten da habt, denn hier ist nun das Rezept für die Amerikaner

Mucke:

Musikalische Untermalung war heute ‚Kettcar‚ … Text, Emotion, Gitarre!!! Eine hamburger Band, die bei mir sehr viele Emotionen auslöst und mit der ich sehr viel Erinnerung an einen leider viel zu früh verstorbenen Freund verbinde … Konzerte sind IMMER gut! Ich hatte sogar mal das Glück, Kettcar in einem Konzert in Bern zu sehen. Das war auch ganz großes Kino. Zuhören, genießen, tanzen … Aber vorher noch meine Lieblingstextzeile:

‚Es ist besser für das was man ist gehasst, als für das was man nicht ist, geliebt zu werden‘

… Videos musste ich leider vorsichtshalber löschen (GEMA)…

Franzbrötchen … Typisch Hamburg!

Moin!

Riecht Ihr das??? Es duftet sooo köstlich nach Hefeteig und Zimt … Herrlich!! Um Euch etwas in Stimmung zu bringen, während Ihr diesen typisch Hamburger Post lest, habe ich hier mal einen Klassiker für Euch, den Ihr nebenbei hören könnt … Yuchuuu … 😀

Zugegeben, so ganz „mal eben“ sind Franzbrötchen nicht zu machen aber, wie es scheint (duftet), lohnt sich der Aufwand allemal! Heute habe ich ein Testbacken für einen Gastblog, den ich Anfang April schreiben darf, gemacht. Eigentlich wollte ich ja die neue vegane Modezeitschrift „noveaux“ beim Tee lesen, doch mein Kleiner und ich hatten einfach soo Bock auf Franzbrötchen.

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Franzbrötchen sind wat für echte Leckertehns

Alle „nicht-Hamburger“ wissen vielleicht gar nicht wovon ich spreche!? Franzbrötchen sind ein ziemlich fettiges Hefegebäck mit viiiiel Zimt und Zucker, der – wenn man Glück hat – beim Backen mit der Butter etwas herausläuft – etwas karamellisiert. Vorweggenommen: Bei mir ist genau das heute geglückt ❤ … Typischerweise isst man es zum Frühstück (da hat man seine Kalorien für den Tag auch schon weg und kann sich getrost um Wichtigeres kümmern 😉 ). In den Hamburger Vegan Foren bei Facebook gibts immer und immer wieder Freudesmeldungen, wenn jemand vegane Franzbrötchen, die ihren Namen auch verdienen, entdeckt hat. Denn … und das könnt Ihr einer Hamburgerin der 5. Generation wahrlich glauben … Das meiste was als Franzbrötchen angeboten wird gleicht einer herben Blasphemie

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… und keen beten wat für Kalorienteller!

Aber zurück zu den köstlichen Stücken ihrer Art! Ein gutes Franzbrötchen ist mit viel Margarine gemacht um das der Teig immer wieder eingeschlagen und ausgerollt wird. Eine nicht ganz einfache Arbeit, da die Margarine (speziell, wenn sie zu warm ist) an allen Seiten rausquillt. Hier ist schon die berühmt berüchtigte hanseatische Gewissenhaftigkeit gefragt 😉 .Es ist so ein wenig wie Oregami an der Waterkant … Falten, falten, falten. OK, Zimt muss man definitiv mögen, sonst kann man hier gleich weiterblättern … Innen müssen die Franzbrötchen noch etwas „klitschig“ sein. Nichts ist schlimmer als furztrockene Franzbrötchen. Außen etwas knusprig, Innen SEHR-süß und klitschig, am Rand karamellisiert … Da muss ich doch gleich mal gucken, ob es bei Wikipedia schon einen Franzbrötcheneintrag gibt  … Wartet … Ach … Es gibt sogar eine RICHTIGE Franzbrötchenseite , die muss ich hier natürlich auch gleich verlinken … Aber eigentlich wollte ich ja zu Wiki … Aaaahhh …. siehst Du … Auch Wikipedia hat sich ihrer schon angenommen! Alles ist gut ..

Genug geredet … Wie werden Sie gemacht?? Ich habe mich entschieden, DAS mit vielen Fotos zu untermalen, da es sonst „in die Büx“ geht 😉

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Und af dorünner mit’n Rand

Foto 20.03.15 16 43 48Zunächst einmal müsst Ihr den Hefeteig etwa 25×30 cm ausrollen. Ich empfehle, generell auf einem Backpapier zu arbeiten (Ihr braucht davon im Laufe der Fertigung dann zwar einige aber habt deutlich weniger Saukram in der Küche!). Nun eine Teighälfte mit sehr kalter Alsan Margarine belegen. Bitte nicht an dieser sparen, auch wenn es echt heftig fettig aussieht! Nun, legt Ihr die rechte Seite über die linke und drückt die Ränder fest zusammen (wie beim Tortellini oder Maultaschen machen). Diesen Rand schiebt Ihr dann UNTER den Teig. Soll ja alles Foto 20.03.15 16 48 22gut sitzen 😉

Diesen Teigflagen rollt Ihr dann VORSICHTIG auf Backpapiergröße aus. Dabei wird es passieren, dass die Alsan an der ein oder anderen Stelle herausgedrückt kommt aber das lässt sich  nicht vermeiden und ist auch nicht schlimm! Wenn Ihr das soweit ausgerollt habt, klappt Ihr das rechte Viertel bis zur Hälfte ein und legt die linke Hälfte darüber (na, seid Ihr noch bei mir??).

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Un nu …

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… geiht dat …

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… los mit de …

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… kniffen

Dieses Faltwerk packt Ihr dann mit dem Backpapier grob ein und legt es für mindestens 15 Minuten in den Kühlschrank.

(Wahrscheinlich geht es auch über Nacht, wenn man Franzbrötchen zum Frühstück essen möchte … Habe ich aber noch  nicht getestet!)

Dann legt Ihr das Faltenwerk wieder längs auf das (oder ein Neues) Backpapier, rollt es zu beiden Seiten hin aus und schneidet es zur Hälfte durch (sonst wird die Rolle zu lang …). Das eine Teil legt Ihr dann erstmal in den Kühlschrank, da sich warmer Teig sehr schlecht (durch die Margarine) verarbeiten lässt.

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Sucker-Kaneel-Kuddelmuddel

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Pitschnatt kann de Deeg woll sien

Diese Teigplatte rollt Ihr nun auf etwa 20x40cm aus. Wenn der Teig ausschmiert, das Stück einfach wieder auf die Teigplatte falten (Franzbrötchen wollen gefaltet werden!!), bis Ihr ein einigermaßen rechteckiges Stück habt. Hierauf gebt Ihr nun etwa die Hälfte der Flüssigkeit und streut die Zimt/Zuckermischung drüber. Auch hier nicht sparen. Es sieht wirklich SEHR viel aus aber SO-MUSS-ES-SEIN

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Op’n SuckerKaneelKuddelmuddel darfst nich den Dumen op hebben

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Dat wird en echter Snoopkraam

Von der Längsseite her rollt Ihr den Teig zu einer flachen Rolle. Zum Schluss sollte der Falz unten liegen und Ihr drückt die Rolle noch etwas flach. Nun schneidet Ihr die Rolle in etwa 4cm breite Streifen und drückt mit einem Kochlöffel entlang der Schnittsstelle in die Mitte eine Delle. Es ist ideal, wenn die Seiten sich dadurch etwas rausdrücken und womöglich der Zimtzuckersaft herausläuft. Genauso verfahrt Ihr mit dem 2. Teigstück. Insgesamt werden es etwa 12-15 Franzbrötchen, die Ihr mit etwas Abstand auf das Blech legt zum Backen.

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Veel lütter Snabbelkraam

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Un ümmer middenmang mit’n Sleef

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Bruun un Außen krosch …

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So söllen se utkieken un nich anners!!

Am allerallerallerbesten schmecken Franzbrötchen sehr warm! Bauchweh garantiert aber das gehört dazu :D. Aufbewahren solltet Ihr sie unter Folie, damit sie weich bleiben.

So, nun bin ich gespannt, ob sich DA mal jemand dranwagt! Ich denke, am Abend vorbereitet, sollte es nicht mehr viele Arbeit sein bis zum Frühstück … Und bei DEM Duft, der aus der Küche kommt, sitzt die Familie auch sicher erwartungsfroh am Küchentisch, wenn die dampfenden Franzbrötchen aus dem Ofen kommen!

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Un jetzt wird allens vertehrt mit Kopp un Steert

Dann gibt jetzt hier endlich auch das Rezept für die Franzbrötchen

Kartoffel-Wurzel-Püüüü … Viiiel zu schade nur für Babies

Bevor wir uns um die Sport-, Abnehm- und Eiweißsache kümmern, hier noch mal ein leckeres ‚High carb‘ Gericht, welches einfach gut in diese Jahreszeit passt!

Da es bei uns zur Zeit weder Zucchini, Tomaten noch Brokkoli gibt, müssen wir uns noch ein paar Monate mit Kohl, Karoffeln und Wurzelgemüse durchschlagen. Wurzelgemüse ist (nach Rudi) ja auch ein Superfood, was Mineralsalze, die unser Denken frisch und fröhlich halten, angeht. Und nun ist eben Wurzelgemüsejahreszeit … Also los!!

Meine Kids essen dieses Püüü gern pur (sozusagen Pur-Püüü) mit einem Salat. Heute habe ich es allerdings zusammen mit Sauerkraut und einem Saitanwiener auf den Tisch gebracht (Ich habe das Glück, in meiner Familie jemanden zu haben, der das Sauerkraut tatsächlich noch selber macht …. Das ist also noch quitschlebendig und voll mit Vitamin B12 — yeeaahh!!)

Das Wurzelgemüse ist frei wählbar. Lediglich mit Roter Bete muss man gucken, da diese das gesamte Püüü einfärbt. Das muss man schon wollen. Ansonsten passen Möhren, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Navetten, Steckrüben, Schwarzwurzeln usw. Auch Kürbis passt gut (ist allerdings kein Wurzelgemüse … aber wer das nun nicht so genau nimmt … Schmeckt halt auch!) Das Verhältnis von Kartoffel : Wurzel sollte etwa 2:1 sein, sonst wird das Püüü zu feucht.

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In diesem Püüü kann man hervorragend Gemüse, welches sonst von ‚den Kleinen‘ (oder auch nicht mehr soo kleinen … dann wirds ja NOCH schlimmer 😉 ) verschmäht wird, verstecken … 😀 – Also … Hier gehts zum Rezept vom Kartoffel-Wurzel-Püü

Foto 06.01.15 15 07 28 Zusammen mit einem Salat und einer Saitanwienerwurst ist das wirklich ein echt lecker Yummi-Schmaus, was aus   regionalen Produkten zubereitet wurde.

Södele … Nachdem ich nun nebenbei mal wieder einen Geburtstagskuchen gebacken habe, mache ich mich nun daran, mich um meinen angekündigten Themenkomplex zu kümmern!

Tschüüüssi!

Looking for VEGAN? „Finding Vegan“ – DER Vegan-Blog!!

Wer der englischen Sprache mächtig ist, kann sich in den waaahnsinnigen Rezepten, des wohl cooolsten aller Vegan-Blogs tummeln. Gut, die Zutaten haben öfter mal einen ‚american touch‘ aber schon allein die Photos sind ein wahrer Gaumenschmaus!

Auch hier sei gesagt, dass ich Euch natürlich nicht loswerden will … Doch ich finde, wir Veganisten müssen einfach zusammenhalten … Intercontinental … sozusagen über den großen Teich hinveg!! 🙂

Hier findet Ihr Rezepte, wie „Eggnog-Snickerdoodles“ oder „Frothy Hot Chocolate with Pistachio Milk“. Viele der Rezepte sind glutenfrei und ich freue mich wirklich, dass ich durch eine Teilnehmerin einer meiner Kochkurse auf diesen Blog aufmerksam gemacht wurde.

Der Genuss der tollen Photos dort ist übrigens kalorienfrei 🙂 🙂 🙂

http://www.findingvegan.com