Was ist es???? ….. Ein Dörrapparat!!!!

Foto 17.02.16 18 35 03Es gibt (gab) da immer drei Küchenmaschinen auf die ich lange ein Auge geworfen habe. Da wäre einmal eine Brotmaschine (Story hierzu weiter unten), eine Eismaschine (daran ist brittlebrick schuld 😉 ) und da WAR ein Dörrgerät. Alles Gerätschaften, die sich nicht mal eben in der Küchenschublade verstauen lassen und wer meine Küche kennt, weiß, DIE ist ZIEMLICH  klein.

Foto 17.02.16 16 53 36Nun, dieser Dörrapparat ist ein ziemlicher Spontankauf gewesen und ich bin total gespannt, ob es ein Fehlkauf war, da er aus dem unteren Preissegment kommt. Er hat aber sehr gute Kritik und so habe ich es gewagt.

Foto 17.02.16 18 34 29Was soll ich sagen? Da das Ding heute geliefert wurde, bin ich natürlich gleich los und habe tolle Früchte für den Probelauf besorgt und nun dörren 1 Ananas, 1 Banane, 1 Feige, 3 Äpfel und eine Mango fröhlich vor sich hin … Morgen früh hoffe ich dann leckerste Trockenfrüchte  ernten zu können 😉

Als ich aber so am Schnippeln war, fiel mir die Geschichte von meiner Brotmaschine ein … Der Fehlkauf von vor etwa 18 Jahren …

Abends hab ich auch da alle Zutaten reingeschmissen und über Nacht sollte er das Wunder des Brotes vollbringen. Als wir morgens aufwachten, zog ein köstlicher Duft ins Schlafzimmer und wir freuten uns, das knackfrische Geschöpf aus der Wiege zu heben. Als ich jedoch den Deckel des Automaten öffnete, erblickte ich einen leichtkrustigen braunbeigen Kloß und in der rechten Ecke einen Haufen Mehl … Reif für die Tonne 😦

Im Augenblick bin ich aber guter Dinge und hoffe auf das beste.

Foto 17.02.16 18 37 11Wie solch ein Dörrautomat funktioniert?

Meiner hat 5 Etagen. Ganz unten füllt man die Früchte (Gemüse, Kräuter, wasauchimmer) ein, die am meisten Feuchtigkeit haben und ganz oben die mit der wenigsten Feuchtigkeit. Also sind bei mir ganz unten die Mangos und ganz oben die Äpfel gelandet. Ich taste mich da ma langsam ran.

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Foto 17.02.16 18 33 56Nun stellt man das Gerät auf die gewünschte Temperatur  und es dörrt dann 11 Stunden lang schnurrig vor sich hin. Das überraschend Gute ist der geringe Stromverbrauch: 10 Stunden dörren bringen etwa 80ct Stromkosten auf die Uhr. Das finde ich sehr verträglich, war eben DAS doch immer der Grund, warum ich  nicht im Backofen gedörrt habe.

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Foto 17.02.16 18 34 47Nun seid aber IHR an der Reihe!! Gibt’s Rohköstler unter Euch? Meine erste Fuhre dörre ich auf 70 Grad. Gern würde ich auf max. 42 Grad dörren … Wie lange dörre ich da? Außerdem bin ich auf der Suche nach tollen Ideen und Rezepten und so bitte ich Euch wieder Eure Lieblingsrezepte in die Kommentarfunktion zu schreiben … Biiiiitttttttteeee!!! Oder habt Ihr gar einen Tipp für tolle Rezeptbücher??

Foto 17.02.16 18 34 11Ganz besonders scharf bin ich auf Gemüsebrühe, Grünkohlchips, getrocknete Tomaten und Fruchtblätter … Also immer raus mit den Rezepten!!!

… Natüüüüürlich berichte ich morgen nochmal kurz von dem Ergebnis … Wetten dürfen JETZT abgegeben werden … Außerdem …. und jetzt wird gespoilert … Komm ich morgen mit den ersten News zum ‚Ändern, Verzichten, Fasten‘-Kurs rüber … Der geht übernächste Woche – nach meinem Skiiiiiiurlaub – los!!!

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Bananen-Carob-Fruchtleder … Geschmacklich eine Mischung aus Schokolade und Weingummis … Oder so

Foto 29.10.15 19 30 46Heute mal wieder eine echte Neuentdeckung rohköstlicher veganer Produkte

Während eine weitere ApfelMarzipanKuchenKreation im Ofen vor sich hinduftet (meine Kids kommen heute nach 2 Wochen aus dem Urlaub … freu, freu) und hier bereits, der Gemütlichkeit halber, ein Kerzelein brennt, sitze ich in meiner ofenwarmen Küche und schreibe einen überfälligen Post über diese tollen Fruchtblätter.

Schlussendlich entdeckt habe ich sie in der Schweiz in einem sehr kleinen charismatischen Bioladen, der bis unter die Decke mit tollsten und außergewöhnlichsten Produkten vollgeladen war … Mitten in der Luzerner Altstadt … Aber über diesen Bioladen möchte ich heute nicht sprechen sondern über diese Fruchtblätter RAW LEE von GOVINDA, die uns dort zum Testen angeboten wurden, während ich mit meiner Freundin eigentlich in Sachen ‚Hanf‘ unterwegs war. Wir waren beide begeistert!!

Foto 29.10.15 19 32 14Ich habe schon von diesen Fruchtblättern gehört und sie auch schon mal irgendwo hier in Deutschland gesehen. Doch sie sehen sooo unattraktiv aus, dass ich nie Lust verspürte, sie zu probieren – Wobei .. Soo teuer sind sie gar nicht … Man bekommt sie im Internet für 2,- Euro pro Packung … Da sind dann 25g drin … (Bei GOVINDA selbst sind sie allerdings derzeit für 2,50 Euro zu haben) Wenn man die dann verputzt hat ist auch der Bedarf an Süßigkeiten vollends gedeckt … Würde sogar sagen, eine halbe Packung reicht, um glücklich zu werden.

Dieses Fruchtleder (ich mag den Namen … Er klingt so friedlich) gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen:

  • Banane/Carob mit Kakaonibs
  • saurer Apfel mit … Zitronensaft, Chia, angekeimter Buchweizen
  • Banane/Orange mit Kakaonibs

Foto 29.10.15 19 32 30Bei den Banane/Carob Fruchtblättern handelt es sich hauptsächlich um getrocknete getrocknete Banane, die mit Carob aromatisiert, Kakaonibs bestreut und sehr dünn ausgewalkt wurden. Sonst nix … Banane, Carob (kakaoähnlich) und Kakaonibs … Feddisch!! Schon wieder Purismus pur! Solch ein Blatt ist dann aufgerollt in der Packung.

Vom Geschmack her wirklich eine Mischung aus sehr fruchtigen Weingummis, die schokoladig schmecken … Govinda selbst bezeichnet den Geschmack übrigens sogar als ’sahnig‘! Man kann sich immer ein Stück abrupfen und etwas drauf rumkauen. Kauen muss man nämlich, da sie angenehm kaufest sind!

Foto 29.10.15 19 32 01Diese Blätter werden ganz sicher den Weg in meine stets mit Köstlichkeiten (für ’schlechte Zeiten‘) prall gefüllte Büroschublade finden … Ich werde mich da nochmal auf die Pirsch nach der Geschmacksrichtung Banane/Orange machen … DIE habe ich nämlich getestet und sind schon Favoritenverdächtig! Hat jemand schon mal ’saurer Apfel‘ getestet?? Klingt auch SEHR spannend mit dem angekeimten Buchweizen

RAW LEE von Govinda … Wirklich ein tolles Produkt … Ach … Mein Bananen-Carob Fruchtblatt, habe ich übrigens selbst gekauft!

JETZT teste ich aber erstmal warmen ApfelMarzipanKuchen … Will meinen Kids ja nichts schlechtes anbieten … Also völlig selbstlos wieder Mal die Mutter 😉

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30 Länder – 100 Autoren – 250 Rezepte! Ein Crowdfundingaufruf für Gourmetmakery

Nachträglich/Vorab: Wenn Ihr diesen Beitrag gelesen habt, müsst Ihr uuuunbedingt die Kommentare noch lesen!!

Dies ist ein längst überfälliger Post und ich hoffe, liebe Silke, Du verzeihst, dass ich nicht früher dazu gekommen bin – Aber wie heißt es so schön: ‚Eile mit Weile‘ oooder ‚lieber spät als nie‘ oooder … Na, wieauchimmer! HEUTE ist es nun endlich Gourmetmakerysoweit und ich möchte Euch das Crowdfundingprojekt von Silke vorstellen. Vor einiger Zeit habe ich Euch ja das Crowdfunding des Reisgurts vorgestellt … Und, was soll ich sagen!? Es hat geklappt und die Mindestsumme wurde erreicht! Nun hat mich vor einiger Zeit Silke von Gourmetmakery angeschrieben und mich um Hilfe gebeten, ihre Crowdfundingaktion zu FBDunterstützen. Wir kannten uns zu dem Zeitpunkt noch nicht (haben uns dann aber auf dem Food-Blog-Day in Hamburg zufällig kurz darauf kennengelernt). Ich fand das Video SO abgefahren, dass ich sofort zugesagt habe, ihr einen Extra-Post zu widmen! Ja, das Video seht Ihr später natürlich auch! Geduld nur, Geduld 😀 Silke Brüder Gleichhat bereits zwei E-books herausgebracht! Einen ‚Smoothie-Crashkurs‘ und einmal die ‚Schokoladen-Schule‘. Beide E-Books bekommt man kostenlos, wenn man sich ihren Newsletter bestellt. Einen kleinen (einfachen)Vorgeschmack aus der ‚Schokoladenschule‘ gebe ich Euch einfach mal 😉

Zutaten: 35g Kakaobutter, geschmolzen 2,5 EL Kakaopulver 9 EL Nussmehl Süßungsmittel, Menge und Art nach Ihrem Geschmack Prise Himalaya- oder Meersalz Zubereitung: Alle Zutaten gut verrühren. Aus der Kakao-Nuss-Masse kleinere Teile entnehmen, daraus Kugeln formen und im Kühlschrank fest werden lassen (am besten über Nacht). Man kann die Kugeln vor dem Kühlen z.B. in fast klein gemahlene Kakaonibs wälzen oder Superfoods mit in die Kakao-Nuss-Masse geben. Auch hier gilt wieder: Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ergibt ca. 14 Kugeln mit 2,5 cm Durchmesser.

Auch der ‚Smoothie-Crashkurs‘ enthält tatsächlich noch Infos, die nicht in jedem, der mittlerweile 1.000.000 veröffentlichten Smoothie-‚Kochbücher‘ stehen. Wirklich GUT!! detox-baliAch ja, Silke lebt (das hat sie mir in einer Sonnenpause beim Food-Blog-Day erzählt) teilweise auf Bali (oooch ja … die Aaaaarmeee 😉 ) und gibt dort ihre Detox-Kurse! Dort hat sie sicher auch teilweise die Menschen mit den dazugehörigen Rezepten kennengelernt. Und nun mal was Konkretes zu ihrem geplanten Buch! Es wird auf deutsch und englisch erscheinen und es fehlen eben noch satte 10.000 Euro, zur Gründung ihres eigenen Verlages. Das hört sich viel an – Ist es auch! Dafür braucht sie die Schwarmhilfe des Internets. In einer Pressemitteilung heißt es:

Ein weltweiter Einblick in die vegane Vitalkostküche in nur 1 Buch – das Buch “Durch die Vitalkost-Galaxy” ist ab sofort vorab bestellbar! Silke Krüger, vegane Rezepteentwicklerin und Autorin, hat ein Buch vermisst, in dem weltweite Chefs und Blogger ihre veganen Lieblings-Vitalkost-Rezepte vorstellen. Um nicht warten zu müssen, bis ein solches Buch erscheint, hat sie es selber begonnen. Über 100 Rezepte-Autoren aus sage und schreibe 30 Ländern haben mehr als 230 Rezepte zur Verfügung gestellt; mit viel Herzblut und Sorgfalt ausgesucht. avocado-radieschen-aufstrich-wDie große Bandbreite der super einfachen bis gehoben köstlichen Rezepte lassen den Leser eintauchen in die Welt der verschiedensten Kniffe und Tricks der Vitalkost. Silke Krüger hat einen Großteil der Rezepte getestet und sie schwebt immer noch im Genusshimmel. Besonders stolz ist sie auf die Highlights des Buches: Die meisten Rezepte sind exklusiv nur in diesem Buch zu finden und neben etlichen Vitalkostgrößen haben sich viele international und/oder national bekannte Chefs, Blogger und Geschäftsinhaber an diesem Buch beteiligt. Das Buch wird jeweils in Deutsch und Englisch veröffentlicht und es hat sich für die Leser hübsch gemacht mit über 200 Farbfotos. In dieser Form ist das Buch einzigartig. Damit das Buch das Licht der Welt erblicken kann, hat Silke Krüger eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo gestartet. Ziel ist es, reichlich Bücher vorab zu verkaufen, damit sie einen Teil der Rezeptübersetzungen (Englisch – Deutsch) an eine Übersetzerin ausgliedern und professionelle Lektoren für die deutsche und die englische Version des Buches engagieren kann. Sollte der Crowdfinanzierungs-Betrag überschritten werden, wird sie einen eigenen Verlag gründen, um Autoren eine faire Vergütung zu garantieren. Und wenn ganz viele Vorbestellungen erfolgen, wird Silke Krüger 10% des gesamten Betrages an einen gemeinnützigen Verein spenden.

Eine kleine Kostprobe aus dem Buch gefällig?

Radieschen Aufstrich

Zutaten (für 1,5 Portionen, ca 180g)

  • 2,5 EL Cashews (eingeweicht)
  • 0,5 EL gefiltertes Wasser
  • 2 TL Zitronensaft
  • Schuss Apfelessig
  • ½ mittlere Avocado, von Kern und Schale befreit
  • 6 große Radieschen, klein geschnitten
  • ½ Bund Petersilie, klein geschnitten  bzw. gehackt
  • 3 Stengel Schnittlauch, klein geschnitten
  • Meer- oder Himalayasalz
  • Pfeffer

Zubereitung:

All Zutaten in einem Mixer pürieren und kräftig abschmecken. Eine Weile – am besten über Nacht – ziehen lassen.

Ich hoffe, ich konnte Euch etwas Lust auf diese Buchidee machen und Ihr seid beim Crowdfunding live dabei!? Super!!! Nun aber zu dem versprochenen Video … 😀

Aus aktuellem Anlass: HANFmilch … Selbstgemacht im Handumdrehen!

Passend zu meinem ‚HANFmilch-selbstgemacht-Versuch‘ kam Frau Wiener auf’s vegane Tablett! Besser konnts ja fast nicht laufen … Naja fast!!

Sicher haben die meisten von Euch schon davon gehört!? Nein??  Hier gehts zu ihren Worten in der Zeitschrift enorm (Die ich im Übrigen sehr gut finde!!).

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schlicht-einfach-lecker!

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Festtagsschmaus!

Frau Wieners Aussagen, wie ‚Sojamilch ist so künstlich wie Cola‘ oder ‚Vegan ist auch keine Lösung‘ stehen dort nun so im Raum! In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, wieviele der VeganerInnen nicht nur auf tierische Lebensmittel sondern auch auf stark verarbeitete Lebensmittel verzichten. Ich gehe davon aus, dass es sich hier um die breite Masse handelt. Aufgrund meiner Kurse bekomme ich tiefe Einblicke in die Fragen veganer und vegan werdender Menschen. Die Sojakritik ist meist die erste, die mir entgegenschlägt. Auch der Wunsch nach veganisierten Fertiggerichten ist verschwindend gering, da Podukte, wie vegane Shrimps nicht nur überflüssig sondern auch schier unbezahlbar sind.

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Nix Ei! Avocado und Dattel

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Nix Ei! Sojamilch+Öl

Ich gebe Frau Wiener Recht! Vegan allein löst nicht die Probleme unserer GESAMTEN Landwirtschaft und ‚Puddingveganer‘ leber sicher auch nicht gesünder. Vegan würde jedoch die Probleme unserer tierquälerischen Tierhaltung lösen und ich gehe wie gesagt davon aus, dass sich die meisten VeganerInnen sehr gesund und teilweise sogar rohköstlich ernähren. Außerdem … ist es nicht vielleicht DOCH besser, wenn man …

  • ein Mousse au Chocolat aus Datteln und Avocado isst, als eines mit Ei und Sahne?
  • Hausmannskost selbst veganisiert, ohne Zusatzstoffe?
  • mal Lust auf Majonnaise hat, diese aus Sojamilch und Öl zu machen anstatt aus Massen von Eigelben?

Ich bin fest überzeugt, Tierqualen würden geringer, ließen alle nur ab und an von ihren Gewohnheiten ab und versuchten veganes Essen

Foto 24.06.15 19 13 08Schlussendlich gefällt mir einfach der Tenor, den sie in ihren Aussagen rüberbringt nicht! Ich sehe schon all ‚fleischfressenden Pflanzen‘, die Wieners Worte als Schutzschild vor sich hertragen, während sie tageintagaus Würstchen, Milch und Käse in gewohnten Massen vertilgen (Wieners Hinweis auf die Qualität tierischer Produkte ist da sicher schnell vergessen). Genau DAS finde ich einen großen Rückschritt für das Anliegen vieler VeganerInnen … Schade!!

HanfZurück zum Hanf 😀 …

Foto 04.06.15 08 23 38Ich freue mich übrigens sehr, dass mein ‚Life Changing Mug of Müsli‚ soooo gut bei Euch angekommen ist und ich Euch scheinbar mit meiner Begeisterung hierfür anstecken konnte. EINES hat mir nur leider nicht so gut gefallen! Da ist dieses Müsli nun schon vollgepackt mit den tollsten Nährstoffen, enthält alle essentiellen Amino- und Fettsäuren, die meisten Vitamine und fasst alle Mineralstoffe und Antioxidantien … Aaaaber … leider steuert die ‚Dinkel/Mandel‘ oder ‚Reismilch‘ so GAR nichts zu dem Ganzen bei! Da war ich am Hin- und herüberlegen. NUR mit Wasser angemacht, schmeckte es mir dann doch etwas zu fad. Mit Saft mag ich das GAR NICHT und zu kam ich ins Grübeln …. Ich wollte meine Milch gern selber machen!! Aber alltagstauglich sollte es sein und finanzierbar! Ja, ja … die Hürde war enorm hoch … Aber – NA KLAAAAR – ich habe sie erklommen!!!

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Auch köstlich: +1 Dattel und Eiswürfel

Foto 26.06.15 06 47 00Die Lösung ist selbstgemachte Hanfmilch! Hanf ist bis über beide Ohren vollgepackt mit Nährstoffen und bekannt für das allertollste Verhältnis von Omega 6:3 Fettsäuren und die Eiweißbilanz kann sich ebenfalls sehen lassen! Perfektes Ausgangsprodukt!! Mit einer 150g Packung (~ 7 Euro) bekommt man etwa 2,7 Liter Hanfmilch. Das macht, etwa 2,60 Euro pro Liter! Meine Dinkel/Mandelmilch kostet etwa 2,50 Euro – Alles kein Schnapper aber so ist es eben!! Preislich kann die Hanfmilch also auch mithalten (von der einen Dattel im Rezept will ich mal nun nicht reden 😉 ) – Die perfekte Milch für mein Supermüsli.

Geschmacklich ist sie leicht nussig/süßlich, dünn! Mir schmeckt sie sehr sehr gut!

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Frischgezapfte Hanfmilch

Die Hanfmilch hält etwa 3 Tage im Kühlschrank. Die festen Bestandteile, die auch noch NACH dem Abseihen enthalten sind, setzen sich ab. Also immer schön vor Gebrauch schütteln (oder Emulgatoren verwenden – dann gibts allerdings Mecker von Frau Wiener 😉 ). Ich bin nun auf der Suche nach einer schönen Flasche mit breitem Hals, damit ich sie gut im Kühlschrank verstauen aber auch reinigen kann!

Tja … Alle Zutaten (Wasser, Hanf, Salz, Dattel und Öl) werden über Nacht eingeweicht und dann gemixt! Feddisch!! Gut, regional sind weder Dattel, noch Hanf noch Öl … Aber da diskutier ich gern mit Frau Wiener! (OK, ich hör schon auf) – Das, was im Sieb hängen bleibt, nehme ich übrigens peu à peu mit in mein Müsli (damit auch der Herr Christian Rach zufrieden ist und nichts verschwendet wird) …. So … sonst noch irgendjemand was zu quaken?? Dann gern in den Kommentaren … Jetzt bekommt Ihr hier erstmal mein Rezept für die leckere Hanfmilch, die auch toll in Smoothies oder als Kakao schmeckt …

 

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… Und wenn die Welt vegan ist und IMMER noch nicht alles gut … DANN sehen wir weiter

 

 

Krautsalat … Perfekt für die Grillparty

Das Wochenende steht vor der Tür und sicher werdet auch Ihr die ein oder andere Stunde draußen verbringen – Am Strand, im Garten, auf dem Balkon oder …. auf einer Grillparty (Die dann ja vielleicht mit Ginger Ale und Krautsalat im Gepäck)! Wieauchimmer … Eeeeendlich Sonne!

Foto 02.06.15 18 49 37Ich werde die Sonne morgen nach einer Laufrunde mit Gretel bei einem ‚Rhabarbakuchenexperiment‘ – dessen Rezept ich bei Gelingen natürlich poste – mit einer Freundin in meinem Minigärtchen genießen. Ein perfekter Einstieg ins Wochenende! Samstag folgt ein ausgiebiger Hamburgtag, der bereits mit einem Frühstück im Klippkroog beginnt und Sonntag gehts an den Hafen mit Kind und Kegel 🙂

Zurück zum Krautsalat …. Dieses Rezept ist soooo einfach, dass man fast meinen könnte, es lohne keinen Post. Ich finde aber DOCH!! 😀 . Er ist vom Geschmack her eher lieblich und nicht so sauer-bäh!, wie die Fertigprodukt! Vor längerer Zeit habe ich einen Rotkrautsalat zum Döner gepostet – Dies ist nun praktisch das weiße Pendant. Der weiße Krautsalat hält sich länger und passt noch etwas besser zum Grillen. Ich esse ihn auch gern ganz schlicht auf einem Tellerchen mit Oliven, Bulgursalat und etwas Fladenbrot … Ein tolles Sommerabendessen zum Bier oder Rotwein. Ooooder mit einer Scheibe Rauchtofu mit etwas Senf zusammen zwischen ein Brötchen gelegt – Das wäre die bodenständige Variante!

Foto 01.06.15 15 09 30Er ist auch gaaaanz schnell zubereitet und nach etwa einer Stunde ‚durchziehen‘ direkt essbar. Yuuuuchuuuu!!! Hervorzuheben wäre hier vielleicht noch der Kostenfaktor: Weißkohl ist das ganze Jahr über günstig zu bekommen und außer Öl,Foto 02.06.15 18 49 53 Essig, Agavendicksaft (Zucker), Kümmel und Salz wird nichts benötigt. Preis/Leistung stimmt hier also auch.

Los gehts also schwuppdiwupp:

Den Weißkohl schneidest Du in feine kürzere Streifen und tust ihn in eine große Rührschüssel. Salz darauf und dann mit der Faust sozusagen versuchen, die Flüssigkeit aus dem Kohl zu drücken – kräääääftig!! Dann alle anderen Zutaten außer dem Öl dazu und kurz einkneten – Öl dazu – Fertig, lecker!

In diesem Sinne: Ich wünsche Euch allen ein tolles und sonniges Wochenende … Hoffentlich bis zum Rhabarbakuchenrezept 😉 … Aber erst noch kurz das Rezept für den Krautsalat

Kimchi – michsauer vergorenes Gemüse aus Korea

Fröhliche Ostern allerseits!Foto 05.04.15 17 25 34

Nach einem köstlichen Brunch im sonnigen Hamburg, einem Osterspaziergang in der Sonne und einer ausgiebigen Siesta verspüre ich gerade Lust auf einen neuen Post!

KIMCHI – Scharf/würzig milchsauer vergorener Chinakohl

Milchsauer vergorenes Gemüse entsteht durch die Umwandlung Zucker in Säure durch die in den Gemüsen enthaltenen Bakterien. Hierdurch steigt der Gehalt an Nährstoffen, Enzymen, Vitaminen. Das Pendant in Deutschland wäre Sauerkraut!

kimchischrankFoto 01.04.15 16 09 21Bei Kimchi handelt es sich – und wie kann es nach den ganzen Verdauungs- und Darmfloraposts anders sein – um milchsauervergorenes Gemüse, welches in Korea zu jeder Gelegenheit verputzt wird und ein sehr traditionelles Rezept ist – wobei fast jede Region ihr eigenes traditionelles Kimchi Rezept hat. Aufbewahrt wurde es früher in Tongefäßen. Heutzutage wird es tatsächlich in speziellen „Kimchi Kühlschränken“ gelagert.

Ursprünglich ist der Sud, in dem das Gemüse (hier kennt man hauptsächlich den eingelegten Chinakohl) eingelegt wird, mit einer Fischsauce. Ich habe das Rezept natürlich veganisiert. Kimchi ist auch eigentlich nur eine Zubereitungsart und nicht das Gericht ansich. JEDES Gemüse kann (und wird in Korea) zu Kimchi gemacht werden. Mit den Vitaminen vom Kimchi kamen die Koreaner durch den Winter. Es wurde im Herbst in rauhen Mengen bereitet und den Winter über zu den Mahlzeiten verspeist.

Foto 05.04.15 17 22 24Ich finde, es schmeckt köstlich – Und je nach Geschmack, kann man ja auch die Schärfe dosieren. Aber SCHARF sollte es Foto 03.04.15 13 01 27dann doch schon sein! GANZ traditionell wird der Kohl längs geviertelt und die Blätter mit Salz eingerieben. Ich finde eine Lagerung so etwas schwierig (das wird dann gern in Plastiktüten gemacht, was ich aber wegen der Weichmacher nicht wollte). Also habe ich den Kohl direkt in mundgerechte Stücke geschnitten, bevor ich ihn eingesalzen habe.

Die Zubereitung selbst ist supereinfach und schnell und erfolgt in 2 Etappen.

  1. Salzen und 2 Tage lagern
  2. Mit Sud vermischen und (mindestens) 2 Tage lagern

Danach ist das Kimchi verzehrbar und sehr lange haltbar. Es wird mit der Zeit halt immer saurer wegen des Umbaus von Zucker in Säure. Hier muss man gucken, wie lange man das mag. Meiner ist nun 6 Tage alt und noch nicht wirklich doll sauer … Aber SCHARF!

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Immer wieder kräftig runterdrücken

Foto 01.04.15 16 18 45Den Kohl schneide ich halt in Mundhappen und lege ihn in einzelnen Lagen Kohl/Salz/Kohl/Salz in eine Tupperschüssel. Diese muss so klein sein, dass der Kohl geradeso hineingequetscht werden kann. Oder man muss oben etwas zum Beschweren auf den Kohl legen, wenn man ihn z. B. in einer Schüssel einlegen möchte. Nach 3 Tagen in Salz eingelegt hat sich das Volumen um etwas 1/3 verringert. Den Sud mache ich vorsichtshalber mit meinem Pürierstab, da ich die scharfe Masse nicht in meinem Mixer haben möchte

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Fertig! Dann oben noch eine Ladung Salz drauf!

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Nach 3 Tagen völlig zusammengeschrumpft

Ich esse das Kimchi zu jedem mehr oder minder passendem Essen. Neulich war mein Blattsalat voll mit Fliegen und ich musste ihn entsorgen und da ich etwas Frisches zu meinem Risotto wollte, habe ich Kimchi dazu gegessen. Passt!! Ist halt eine Geschmacksfrage. Zu Sushi und sonstigen fernöstlichen Gerichten passt es natürlich sowieso.

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So ein kleines Häufchen bleibt über von dem großen Chinakohl

Außer der Schärfe schmeckt man den Rettich und den Ingwer deutlich durch, wie ich finde. Wenn ich die Dose öffne, strömt mir schon ein köstliches Aroma entgegen.

Kimchi wird etwas werden, was ich mir nun immer mal wieder auf Vorrat machen werde und schon bin ich darmfloratechnisch mit dem probiotischen Kohl wieder etwas besser versorgt. Zusetzen muss man die Milchsäurebakterien übrigens nicht extra!

Ich bin gespannt, ob sich da mal jemand am mein Rezept für Kimchi ranwagt 🙂

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Mousse au chocolat – Ohne Kochen und Zucker – MIT Avocado & hammergut!

Ein Me(h)er an Schokotraumwellen ….

Ja, ja … ich weiß … Es gab von mir bereits ein Mousse au chocolat Rezept, welches ich als „Hammer“ bezeichnet habe! Das finde ich auch weiterhin … HEUTE habe ich in meiner Testküche aber eines entworfen OHNE dies kochen zu müssen und OHNE zugesetzten Zucker (Rohkostqualität hat es aber glaube ich wegen des Getreidedrinks nicht) … Vor allem aber ist dieses Mousse auch ohne Soja, welches ich nur reduziert verwenden möchte … also wenn es so gar nicht anders geht … (Wegen der Phytoöstrogene) Augenblicklich ist dies bei mir beim Rührei oder beim Veta Käse so, aber vielleicht finde ich da ja auch irgendwann mal Alternativen 🙂

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Die Schüssel ist die Gleiche, nur der Inhalt neu

Heute geht es um eben diese Alternative beim Mousse au Chocolat. Es ist tatsächlich so, dass Ihr dafür einfach nur einen Mixer braucht und ab die Post in den Kühlschrank damit – FERTIG! Ich kam drauf, da ich heute Kaffeebesuch bekam und keine Zeit hatte, einen Kuchen zu backen … Da musste etwas Schnelles her … Da ich immer mal wieder von Avocadorohkosttorten und so gehört hatte, habe ich mich mal an die Mousse Variante herangewagt.

Das Ergebnis ist wirklich wahnsinnig gut! Aus den wenigen Zutaten, wie Avocado, Datteln, Dinkel/Mandelmilch (glutenfrei: Reismilch), Kakao und Vanille wird ein festes und extrem cremigessüßes und nur ganz leicht herb/schokoladiges Mousse, wie man es sich wünscht (Ich habe für die Optik noch ein ganz paar Kokosraspeln drübergemacht). Die Zutaten finde ich allesamt vertretbar und so bekomme ich auch die tollen Fettsäuren der Avocado in meinen „Kleinen“ rein … Schmecken tut man die Avocada nämlich GAR NICHT!! (*lach ins Fäustchen*). Um Verwechslungen zu vermeiden, habe ich hierfür den tollen Namen „Mousse au chocoavocadolat“ kreiert :D. Hier gehts auch schon zum Rezept der Mousse au chocoavocadolat

Falls Ihr also fürs Wochenende noch einen schnellen Nachtisch braucht oder was cooles fürs Osterbrunch sucht … DAS ist definitiv die richtige Wahl!!

So .. mein Cheat Friday im herkömmlichen Sinne fällt heute aus … Ich mach mich gleich auf ins Nachtleben und wünsche Euch einen tollen Start ins Wochenende