Brunnenkresse+Papaya+Avocado+Spinat+Kichererbsen = Ein Salat der Superlativen

Foto 07.05.16 18 47 53Von unserer letzten Südkurvenkochaktion habe ich einen unglaublich köstlichen Salat mitgebracht … Ein Salat der, mit seiner Schärfe der Brunnenkresse, seiner Süße der Papaya und seinem Umami der gerösteten Kichererbsen, wahre Geschmacksexplosionen auslöst und Dir geradezu ein perfektes Mundgefühl liefert.

Das komplette Rezept folgt – as usual – ganz unten als pdf zum Downloaden und ausdrucken

Foto 15.05.15 15 25 49Ich werde ja immer und immer wieder gefragt, welchen außergewöhnlichen Salat man mitbringe könnte … Zum Grillen, für’s Buffet undsoweiter … Wenn man nicht (schoooon wieder) den allseits geliebten Belugalinsensalat mit Granatapfel und Vanille mitbringen möchte, dann unbedingt DIESEN hier:

Du MUSST ihn einfach ausprobieren! Die Zutaten sind gestandenermaßen nicht an jeder Straßenecke zu bekommen aber die Brunnenkresse kann zur Not auch durch ’normale‘ Kresse ersetzt werden … Dadurch verlängert Ihr auch ganz nebenbei das Zeitfenster, in dem Ihr diesen wahnsinnigen Salat zubereiten könnt … Brunnenkresse ist nämlich eigentlich ein wahres Frühlingsgewächs.

Der Spinat, den man in der salattauglichen Variante auch eher nur im Frühling erhält, kann gut durch den festeren Römersalat ersetzt werden. Ach, und überhaupt kann man hier total kreativ werden – spielt einfach mit Süße, Schärfe und Umami … Seht dieses Rezept einfach als eine Inspiration. Wenn Ihr ihn einmal so gemacht habt, wisst Ihr wahrscheinlich sofort, was geht und was nicht!

Ach … Und ganz zum Schluss kommt noch der Salat Spezial – Aus einer Not heraus geboren, um eine Schwäche von mir zu bedienen … Aber dazu später

Foto 07.05.16 18 50 58So RICHTIG viel ist zur ‚Mache‘ des Salats nicht zu sagen … Aber so einfach ‚Zutaten Schnippeln und fertig‘ ist er nu auch nich …

Fangen wir mal mit den Kichererbsen an … Die müssen zunächst in einer großen Pfanne quasi getrocknet und mit dem Chilli gepimpt werden. Dazu  die Kichererbsen einfach bei mittlerer Hitze in der trockenen Pfanne trocknen/rösten. Zum Schluss das Chillipulver noch kurz mitrösten.

Was noch wichtig für ein ausgefeiltes Aroma ist, ist, ein Teil des Dressings im Vorwege zu bereiten. Dazu wird Limettenschale samt Saft mit Agavendicksaft vermischt und darf ein wenig durchziehen.

Das restliche Dressing selbst darf schlicht sein. Mach eines, welches Du immer machst, ein schlichtes Essig/Öl-Dressing oder nimm einfach diese Salatsauce, die in diesem Beitrag erwähnt wird. Ein herrliches Orangendressing!

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Der Rest der Zubereitung ist wirklich kaum noch nennenswert. Einfach alle Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden. Dabei sag ich lieber noch, dass von der Papaya auch die dunklen Kerne genutzt werden. Probiert sie mal, Ihr werdet Euch wundern, wonach sie schmecken!

Wenn Ihr alle Zutaten in einer großen Schüssel habt, mischt Ihr den durchgezogenen Limetten/Agavendicksaftsud unter Euer Dressing und zieht ihn unter den Salat – Den lasst Ihr nun noch etwa 10 Minuten ziehen und dann … STÜRZT  EUCH  DRAUF!!!!

Foto 07.05.16 19 04 04Ooooooder …. Wenn Ihr – wie ich – egal wie reichhaltig ein Salat auch sein mag, sooo gern Brot zum Salat esst …. aber keines habt 😦 … DANN kocht Euch noch Spirelli und zieht diese zusammen mit gehacktem Bärlauch aus dem Glas (z. B. von Bio Verde) unter den restlichen Salat. Fertig ist der weltbeste Nudelsalat ever!! Dazu brauch dann nicht mal ICH Brot

Das könnt Ihr auch machen, wenn Ihr noch einen Rest von dem ‚puren‘ Salat habt, denn am nächsten Tag ist der Salat schon etwas ‚lummelig‘ … Mit etwas Pasta und Bärlauch jedoch, ist der Salat wieder voll aufgepimpt und es kann in die nächste Futterrunde gehen.

Nun geht’s noch schnell zur pdf-Datei für das gesamte Rezept des NomNom Salat, dort findet Ihr dann auch alle Mengenangaben.

Boah …. JETZT hab ich aber hunger … Aber nu gibt’s natürlich nix mehr! Ich les gleich noch in dem neuen Roman von Paulo Coelo und fürchte ich muss den heute fertig machen … Sind allerdings noch über 100 Seiten … Also … Ich sach dann schon mal ‚Gute Nacht‘ ❤

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Frisches, warmes und köstlich duftendes Knobibrot

Foto 08.07.15 20 40 41‚Pah‘ wird sich jetzt sicher so manch einer denken ‚Knoblauchbrot‚ – ‚Ist doch easypeasy! Dafür braucht man doch kein Rezept!!‘ Recht hättest Du eigentlich … Wenn ich nicht immer wieder in der Biotonne vor dem Haus halbläiberweise Brot liegen sehen würde! Ein Zeichen, dass manche Leute nichts mit altem Brot anzufangen wissen. Zwar gehe ich nicht davon aus, dass meine Nachbarn diesen Blog lesen, denke aber (und ich verrate es auch keinem weiter), dass unter uns auch der ein oder andere ist, der frisches Brot dem Alten doch vorzieht und dieses dann (mit schlechtem Gewissen) doch auch mal entsorgt!?

Aber damit soll nun Schluss sein, denn für dieses Knobibrot braucht man wirklich altes, trockenes Brot!!

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Vorher!

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Nachher! (Finde den Fehler 😉 )

Idealerweise nimmst Du kräftiges Roggenmischbrot im Laib gebacken. Aber Kastenbrot und/oder Weißbrot funktioniert natürlich auch!

Das Brot wird bestenfalls schon 2 -3 Stunden vor dem Essen in Scheiben geschnitten und nochmals unverpackt offen liegen gelassen, damit die Ober- und Unterseite des Brotes trocken und fest sind. Dies ist wichtig, da das Brot selbst als Knoblauchreibe dient – Praktisch, oder!? Ein Lebensmittel, welches sein Küchengerät gleich mitbringt 😉

Foto 08.07.15 20 40 57Wenn Du es geschafft hast, aus dem alten Brot noch Scheiben zu schneiden, hast Du das schwierigste bereits hinter Dir. Du nimmst nun Knoblauchzehen und reibst damit ganz kräftig von beiden Seiten die Brote ein. Nun erhitzt Du Fett (Öl oder Margarine) in einer großen Pfanne und legst dort die Brote hinein.. Sie werden dort wenige Minuten angebraten und zum Schluss gesalzen. Fertig!! Ach, hier lohnt sich wirklich mal ein ‚tolles‘ Salz. Vielleicht ein gewürztes Fleur du Sel!? Ich habe mir gerade eines mit Limetten und Pfeffer gekauft! Kööööstlich hierzu!! Yummi!!

Ich belege mir das Knoblauchbrot gern mit Tomate und Frühlingszwiebelrollen. Mein Kleiner isst sie gern pur mit einem Haufen Rohkost … Na, jeder wie er mag, oder!? Mit der Rohkost kann man diesen Snack etwas aufwerten, ernährungsphysiologisch wertvoll ist es nämlich eigentlich nicht gerade: Helles Brot und viel Fett 😦 — Egal! Einfach mal ‚leckerschmecker‘ darf auch sein 😀

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Eigentlich fotografiere ich ja immer VOR dem Essen

Auch kalt schmecken diese Brote noch sehr lecker – Zum Beispiel als Beilage zum Grillen. Oder die Brote können gut vorbereitet und als Snack, in kleinere Stücke geschnitten, gereicht werden. Hierfür schmeckt es NOCH besser, wenn die Scheiben sehr, sehr dünn (sozusagen hauchdünn) geschnitten sind! Wohl dem, der eine Brotschneidemaschine hat 🙂

Bitte, bitte also niiiieee wieder altbackenes Brot wegwerfen! Auch Deine Kids werden dieses Knobibrot liiiieben und vielleicht heißt es dann auch bei Dir neuerdings abends:

„Duuu, Mamiiiiiii ….. Haben wir ALTES Brooooo-hoooot????“

Das vollständige Rezept kannst Du Dir als PDF-Datei runterladen/ausdrucken, wenn Du auf das Wort Knobibrot klickst.

Belugalinsensalat mit Granatapfel und Vanille – Hübsch, köstlich & außergewöhnlich

Da hab ich mal ganz frech das superlange Wochenende genossen und war bloggertechnisch etwas faul 😦 . Das möchte ich nun aber mit diesem außergewöhnlichem Geschmackserlebnis aus Linsen, Granatapfelkernen und Vanille wieder gut machen.

Schon öfter sind mir Linsensalatrezepte über den Weg gelaufen. Ich konnte mich aber nie für kalte Linsen erwärmen. Ganz im Gegensatz zu kaltem Risotto oder Pizza 😀

Da mir just eine Freundin wieder davon erzählte, habe ich kurzerhand um das Rezept gebeten. Da es mich jedoch über WhattsApp mit wenigen Worten erreichte, stand noch ein kleiner Weg vor mir bis zum Rezept, weil ich Euch das SO definitv nicht anbieten konnt …. Macht ja aber nichts, denn Rezepte schreiben ist ja auch eigentlich das, was mir so viel Freude macht … Gesagt, getan:

Foto 15.05.15 15 25 49Diese Salatkreation besticht geschmacklich durch die Mischung aus salzig, sauer, süß und den saftigen Fruchtstücken des Granatapfels mit der Vanille im Hintergrund. Ernährungsphysiologisch durch den hohen Eiweißgehalt und den tollen Inhaltsstoffen des Granatapfels. Dieser hat nämlich eine hohe antioxidative Wirkung und enthält neben den Flavonoiden und Polyphenolen viiiel Vitamin C und Calcium und Eisen und gehört zu den sogenannten Superfoods

Ich habe das Rezept gleich am Donnerstag mal testweise unter die Leute gebracht – Nach kurzer Überraschung über die Zusammensetzung kam es dann aber glaube ich – selbst bei den fleischfressenden Pflanzen – ziemlich gut an. Der erste Test ward also bestanden!

Ein kleines Problem gibt es allerdings bei diesem Rezept: Die Kerne aus dem Granatapfel zu pulen … Seufz! Auch meine Freundin erwähnte auf Nachfrage lediglich was mit „Löffel und Schutzanzug“ …

Foto 15.05.15 15 03 17Ich erinnerte mich an ein Video, welches ich vor einiger Zeit mal gesehen hatte. Dafür habe ich also jeweils oben und unten solch eine dicke Scheibe abgeschnitten, dass über die gesamte Breite die Kerne zu sehen sind (und nicht die weiße Innenschale). Dann habe ich den Apfel an den Stellen, an denen die weißen Trennwände angesetzt sind auf schalendicke rundherum eingeschnitten. Nun kann die Frucht auseinandergebrochen werden.

Foto 15.05.15 15 13 15Jetzt nimmst Du Dir Stück für Stück vor und knubbelst die Kerne heraus. Tu das lieber NICHT mit dem Löffel, da so die empfindlichen Kerne aufgehen und Saft verlieren (der soll – wenn überhaupt – lieber in den Salat fließen). Das ganze dauert dann etwa gute 10 Minuten – DIE Zeit musst Du Dir leider nehmen. Die Sauerei in der Küche hielt sich sehr in Grenzen, da eben die Kerne nicht aufplatzen. Ich habe eben nochmal nach einem entsprechenden Video geschaut und das hier gefunden:

Ansonsten ist das Rezept wirklich einfach und schnell. Da ich beim ersten Mal vergessen habe, Fotos zu machen, musste ich es gleich nochmal machen (nach dem Grillen) und esse es nun in verschiedenen Variationen:

  • Als Füllung in meinen Weizenfladen und/oder im Fladenbrot
  • Zu gekochtem Reis, zusammen mit KimChi
  • Als Beilage zum Grillen
  • pur gelöffelt

Ja! Diesen Salat esse ich derzeit viiiiel 😀 und hier ist das Rezept für den Belugalinsensalat , damit Ihr es mir nachtun könnt, wenn Ihr Lust habt.

Der lieben Gabi möchte ich an dieser Stelle für die Inspiration danken, obwohl ich das Rezept ja nun ein ganz klein wenig abgewandelt habe und den Testessern beim Grillen für das nette Feedback …

Mucke

In Rememberance an das Grillen habe ich beim Schreiben die CD von Rodriguez gehört. Sei Genre könnte man als Folk/Psychodelic Folk, Blues einsortieren. Seine Zeit waren die 70′ ger Jahre … Perfekte Musik also, als wir nach dem Grillen noch um ein Feuerchen saßen, welches in einer Tonne vor sich hin loderte. Perfekt auch für einen Sonntagsblog 😉 … Versetzt Euch also mit mir in diese schöne Stimmung und lauscht dem ‚Sugar Man‘ mit mir

.. Videos musste ich leider vorsichtshalber löschen (GEMA)…

‚Hot Melanzane menta‘ – Aubergine: scharf und minzig!

Nun also zum versprochenen ‚Mampf‘ 🙂

Foto 12.11.14 14 25 40Die Aubergine findet meines Erachtens viiiiel zu selten Beachtung in der Küche und so will ich heute mal etwas dagegen tun! Zugegebenermaßen ist dies wohl nix für die Kiddies, da die Foto 12.11.14 14 29 56Besonderheit schon darin liegt, dass es ’scharf‘ ist. Wem das nicht soo wichtig ist, kann Chilli natürlich auch weglassen … Ich fände es Foto 12.11.14 14 30 58dann allerdings etwas laaaaaangweilig 😦

Wenn Ihr beim Italiener seid und „melanzane“ lest, wisst Ihr: „Aaaah … Irgendein Gericht mit Aubergine“

(ital.) melanzana = Aubergine)

Foto 12.11.14 15 23 11Heute geht es also um ein scharfes Auberginenrezept, welches gut als Tapas / Mezze, als Beilage zum Grillen oder einfach so abends zum Wein gegessen werden kann. Entsprechend ist es kalt und kann Foto 12.11.14 15 27 17gut vorbereitet werden.

Die Zubereitung ist ziemlich einfach und schnell, da nur die Auberginen gebraten und gewürzt werden müssen. Das Sugo kommt pur – quasi zur Neutralisation – auf die scharfen und gewürzten Auberginen. Einfach köstlich und es macht Spaß in den Gesichtern der Esser zu lesen, wenn sie überlegen, WAS denn da wohl für ein Foto 12.11.14 15 31 20Gewürz drin ist 😉

Bei diesem Rezept muss darauf geachtet werden, dass die Auberginescheiben nicht zu dünn sind, das Fett, in dem sie braten WIRKLICH heiß ist und dass sie nicht anbrennen. Das geht ab einem bestimmten Zeitpunkt Foto 12.11.14 15 35 18schnell (ja, mir ist das bei ein/zwei Scheiben leider passiert, wie Ihr sehen könnt). Die Schärfe bestimmt Ihr natürlich selbst. Ich kann aber nur sagen, dass es kalt nicht mehr SOOO scharf ist, wie wenn die Auberginen warm sind. Also lieber noch einen Tucken mehr Chilli rein (gegen die Laaaaaaaaangeweile beim Essen) und kräääftig salzen.

Hier gehts auch direkt zum Rezept der Melanzane     .

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‚Hammer‘ schmecken diese Dinger auch auf einer Scheibe Chiabatta

Vegane Kartoffelklöße

Ich schon wieder!! Da Rotkohl allein ja doch etwas mau ist, muss also noch ein freundlicher Kloß daher!! Diese Klöße finde ich also wirklich so schnell und einfach, dass ich eigentlich gar kein richtiges Rezept schreiben wollte … Mach ich nun aber doch!

Das Rezept reicht für 8 dicke Klöße. Es müssen nicht zwingend mehligkochende Kartoffeln sein (wird ja immer gesagt) … Meine waren jedenfalls nicht wirklich mehlig glaube ich. Wichtig ist jedoch, die Kartoffeln noch sehr warm zu pellen, damit so viel Wasser abdampfen kann, wie es irgend geht. Ich hatte keine Kartoffelpresse, so habe ich mit einem Kartoffelstampfer gestampft … Es waren dann halt noch Minikartoffelstücke drin, was aber meines Erachtens nicht schlimm ist.

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Die gestampften Kartoffeln müssen dann ausgebreitet ganz auskühlen.

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Dann kann das Kartoffelmehl darüber gegeben und zum Teig verknetet werden. Die Konsistenz sollte einem Hefeteig ähneln. Er ist also richtig fest!

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Daraus baut Ihr dann einen dicken Kloß, den halbiert Ihr, diese halbiert Ihr, die Ihr dann wieder halbiert! Wieviele Stücke habt Ihr dann?? Richtig … 8 … und 8 Klöße sollen es ja auch werden!

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Meine andere Oma (Oma-Grete) hat Ihre Klöße nie rund gemacht sondern Rautenförmig. finde ich auch super … Dann macht man einen langen Strang statt eines Riesenkloßes und schneidet Scheiben ab … Heute gab’s aber richtig dicke runde Klöße!!

Pro Person würde ich 2,5 Klöße rechnen … Dann ist man aber sicher auch genudelt von den Klößen … Hier gehts zum Rezept der Kartoffelklöße 😉       Foto 14.12.14 13 57 41