‚Genussrecht‘ oder ‚Fräulein Fratz und die Fütterung der Schweine’… Ein kurzweiliger Roman

foto-08-01-17-17-38-55Eine Buchrezension ist der perfekte Einstieg ins Bloggerjahr … Findet Ihr nicht??

Hallo!? … Haaaaaa-lloooooo????? Ist überhaupt noch jemand da? ICH bins!! Stephanie, die KöniginVegan von VeganLeak!!! Ihr habt mich doch nicht etwa vergessen?? Nein!? Puuuhhh, na DA bin ich ja beruhigt 😉 – soll auch wieder etwas umtriebiger werden hier … Aber das will ich mal lieber nicht zu laut verkünden, ist das Jahr doch schon wieder so vollgepackt gestartet, wie es aufgehört hat … Seufz!

Sandra Gutekunst hatte mich Ende letzten Jahres angeschrieben und gefragt, ob ich ihren neuen Roman mal lesen und etwas drüber schreiben würde! ‚Na logo‘, dachte ich und sah mich schon flauschig bei Keks und Tee in den Kissen liegen und in einem Roman schmökern … Das hatte ich nämlich ewiglich nicht gemacht (siehe oben).

Obwohl der Roman auch eigentlich genau SO geschrieben ist, in einem Rutsch durchgelesen zu werden, fehlte es mir dann doch an Zeit und so habe ich für das gute Stück leider etwas länger gebraucht als gedacht … Verzeih, liebe Sandra ❤

Also liebe LeserInnen … Genau!! Hierbei handelt es sich um einen sponsored Post, wobei Ihr glaube ich merken werdet, dass er – trotz kostenfreier Zusendung eines Exemplares – nicht so manipuliert ist, wie gewisse Verbände in dem Roman 😉

Nun aber zu dem Roman:

genussrechtWären nicht so viele Hintergrundinformationen zum Thema Veganismus, Tierrecht, Tierschutz und Landwirtschaft lockerflockig und nebenbei eingewoben, würde ich sagen, es ist eine schöne Schmonzette. IST es aber eben nicht, LIEST sich  nur so leicht weg. Eine super Kombi also!

Kurz gesagt, es geht um Karo, die einen kleinen ‚Bauernhof‘ geerbt hat und von Hamburg für eine Weile runter nach Süddeutschland geht. Dort werden ihr mehr und mehr die Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft und Ernährung bewusst und sie beginnt daraufhin – mit Hilfe ihres netten Nachbarn – ihr Leben ernährungstechnisch umzukrämpeln.

Dann gibt es noch Giddi, für mich ein typisches ‚Frauchen‘, die in der Milchwirtschaftsbranche arbeitet und die Machenschaften der Lobbyverbände so langsam durchschaut. Hin- und Hergerissen zwischen ‚Geld verdienen müssen‘ und ‚Verantwortungsgefühl‘ gerät sie plötzlich zwischen die Fronten.

Beide, Karo und Giddi, haben selbstredend ihre persönlichen Päckchen zu tragen – natürlich auch (oder vor allem) beziehungstechnisch. Beginnen beide Geschichten zunächst parallel, werden sie an späterer Stelle miteinander verwoben.

Zum Inhalt dieses Romans habe ich dieses nette Video gefunden …

Das Buch ist teils mit einem intelligentem Wortwitz geschrieben …

In dem schummrigen Raum fiel Karos Blick auf eine Terrassentür, die Schichten aus Vorhängen und Stores zu verbergen suchten, wie Makeup die Falten einer Filmdiva in der Menopause.

Giddi war sich manchmal nicht sicher, ob es an der Schwangerschaft lag oder eher an den nächtlichen Stehpicknicks vor dem Kühlschrank.

… aber auch vollgepackt mit Informationen, die in Dialogen so nebenbei auftauchen, ohne Lehrerhaft zu wirken oder gar den Lesefluss zu stören …

‚Menschen trinken schon immer Milch. Und wenn man an die Milch ran will, muss das Kalb eben weg.‘

‚Aber die modernen Hochleistungsmilchkühe geben bis zu fünfzig Liter am Tag, dene‘ sind ja au‘ die Euter immer größer gezüchtet wurden. Des sind ja inzwischen g’füllte Kinderhüpfbälle.‘

Ich hätte den Roman gern in einem durchgelesen, weil man dann schöner in die Geschichte eintauchen kann … Er liest sich wirklich einfach und gut. Was bei mir nicht soo gut angekommen ist, sind die Genderanspielungen, die vielleicht ironisch gemeint sind aber meines Erachtens diese Denkmuster doch wieder verfestigen:

Aber heute sah sie in dem eng sitzenden hellbraunen Rock besonders reizend aus. Diese Meinung würden die männlichen Teilnehmer des Meetings sicher mit Giddi teilen.

Jetzt würde sie sich erst mal schick machen für Udo und ihren Sommerabend genießen

Für mich waren zwar keine neuen Informationen in dem Roman enthalten, aber ich gebe auch Workshops zu genau diesen Themen.

Ich denke der Roman ist ein tolles Mitbringsel/Geschenk für Vegetarier, die ja bereits auf dem Wege zu einer leidfreien Ernährung sind. Ihnen wird dieser Roman sicher einen kräftigen Denkanstoß geben, was auch (oder besonders) der Konsum von Milchprodukten für Tierleid verursacht. Und einen Roman kann man ja gut verschenken, bei Sachbüchern sie die Sache dann ja schon wieder anders aus … Wirkt dann schnell dogmatisch und beim Beschenkten fällt die Klappe runter!

Ich freue mich jedenfalls, dass es einen informativen aber lockerflockigen Roman zum Thema Veganismus und Tierschutz gibt und werde das Buch sicher das ein oder andere Mal verschenken.

Da nicht nur meine Wenigkeit, die KöniginVegan, sondern, wie ich eben sehe, auch die Vegane Prinzessin eine Rezension geschrieben hat, möchte ich Euch diese nicht vorenthalten… Viele Meinungen sind ja oftmals besser als nur eine …

Ach ja … Bestellen könnt Ihr den Roman hier

Liebe Sandra, ich danke Dir für die Übersendung Deines Romans und hoffe, irgendwann einen weiteren von Dir in den Händen zu halten. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, ihn zu lesen. Besonders Deinen Wortwitz mag ich sehr!!

Das (Koch)Buch zum Truck: ‚Vincent Vegan‘

Foto 05.06.16 14 39 16Ich hatte kürzlich Besuch von Vincent in meinem Gärtchen (Ja, deswegen sind die Fotos auch so sch*** belichtet! … und … JA! Es ist GENAU das, was Ihr denkt!! Ihr könnt Euch jetzt die geilen Saucen, Patties, Cakes und weißwasnochalles direkt zu Euch nach Hause an den Küchentisch (oder auf den Grill) holen! Ist DAS man geil!?

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Nachdem ich nach meinem (übrigens tatsächlich erfolgreich absolviertem und über mehrere Tage gehenden Guinnesbuchderrekordefußballspiel) Spielbesuch noch etwas durch die Schanze geschlendert bin, ich ich in der wirklich sehr netten Schanzenbuchhandlung eingekehrt, da ich nach meinem letzten ‚Haruki Murakami‘ wieder was Neues zum Lesen brauchte … Uuuuund??? Was – bzw. WER sprang mir da natürlich sofort ins Gesicht??? Richtig!!! Vincent! Bzw. das Kochbuch von ‚Vincent Vegan‘.

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Für alle, die Vincent – weil sie vielleicht bedauernswerterweise nicht aus dem schönen (sonnigen!!!) Hamburg Foto 05.06.16 14 44 31kommen – nicht kennen! Vincent Vegan ist ein Foodtruck, der Burger & Co im Norden Deutschlands spazieren fährt 😉 … Ich hatte im letzten Sommer mal einen Post über Vincent auf der StreetFoodSession. Mittlerweile hat Vincent auch eine #thebase … Das ist ein Restaurant, in dem man u. a. hervorragend Brunchen, aber zur EM auch lecker Fußball gucken, kann! Wer Vincent gern selbst mal kennenschmecken möchte, kann ja in seinen Tourenplan schauen, vielleicht ist was Passendes dabei!?

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Nun aber zum eigentlichen Thema … Zu Vincents erstem und frischgedrucktem Kochbuch! Ja, man muss wohl schon ein wenig detailverliebt sein – Aber DANN ist es genau das Richtige! Vincent war ja nu mal auch einer der Ersten, die Hamburg vegan unsicher, und Sankt Pauli Fans vor und nach dem Spiel, so richtig SATT gemacht hat.

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Who the fuck ist eigentlich Vincent?

In diesem Buch findet Ihr viiiiele bekannte Köstlichkeiten, die Ihr nun zu Hause nachkochen könnt! Nebenbei plaudern die Foto 05.06.16 14 44 46Teammitglieder ein wenig aus dem Kochtöpfchen und Vincent gibt stets seinen veganen Senf dazu! Es liest sich fast wie ein Buch mit Kurzgeschichten! I like!

Aber dieses Buch hat längst nicht nur Burger und Drumherum zu bieten. Smoothies, Salate, Kuchen, Eintöpfe, Quiches, Pasta, Gemüsepfannen sind ebenfalls massenhaft zu finden!

Wie aus allen anderen meiner Hundertschaften an Kochbüchern, die in meinen Billyregalen schlummern, werde ich wohl auch hieraus nienienienieeee etwas nachkochen aber ich bin total inspiriert! Außderdem finde ich, dass es für hamburger vegane und kochambitionierte Menschen ein ‚must have‘ ist … Irgendwie jedenfalls

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A propos Inspiration …. Mein Burger (Patty und Bun) Rezept ist am Werden! Bestellt habe Foto 05.06.16 14 44 10ich mir nun flüssigen Rauch!! Vincent benutzt zwar Foto 05.06.16 14 44 21keinen aber ICH (eben total inspiriert) will ne richtig geile rauchige Burgersauce … Und DIE zaubere ich mir mit Alkolohl (Whiskey? gin? Port? … Irgendwas) und diesem Wunderzeugs, was (woooohl) nur aus Wasser und Rauch bestehen soll … Werden sehen!

So … Bei mir dudelt im Hintergrund feinste Gute-Laune-Musik von Ska-P und ich werd mich nun noch mit einem Glas Weißwein auf Eis auf mein Fensterbänkchen setzen und die Abendsonne genießen …

PS: … Am Donnerstag bin ich wieder auf der Street Food Session … Anybody else??

PPS:

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‚VEGITERRAN‘ ist geradezu ein Vademecum der vegan/mediterranen Küche

Foto 13.10.15 17 39 21Und wieder eine Kochbuchentdeckung gemacht! … ‚Yuuuuchuuuu‘ … Bin ja schon länger um dieses Kochbuch herumgeschlichen, doch ‚mediterrane Küche‘ klang für mich Foto 13.10.15 17 39 31nach ‚Nudeln mit Tomatensauce‘, ‚Pesto‘ und ‚Mozzarella Caprese‘ … Gääähn! Da habe ich (als ich gerade wieder um eben jenes Buch schlich) dieses auf dem veganen Straßenfest in Hamburg als Belegexemplar von Alex von dem Verlag compassion media bekommen.

Aber auch hier lag es doch ein paar Wochen neben meinem Bett, bis ich es jetzt am Wochenende endlich mal geschafft habe, einen Blick hineinzuwerfen. Natürlich in voller Erwartung einer Aneinanderreihung klassischer Rezepte ….

Pustekuchen!

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Spanakopita

Dabei sollte gerade ICH – als gelernte Speditionskauffrau, die in ihrem früheren Leben auch Tanker quer übers Mittelmeer schickte, wissen, dass nicht nur Italien, Griechenland und Spanien sogenannte Anrainerstaaten des Mittelmeeres sind, sondern auch Ägypten, Tunesien, Türkei etc.

Aaaahhhh! Naaa klaaar!!

Und GENAU das wusste Theofano Vetouli, der Autor dieses großartigen Buches nicht nur ebenfalls, sondern hat es – meines Erachtens – geschafft, nicht bloß ‚erwartbare‘ Kulinaritäten in diesem Buch zu sammeln (klar, die sind auch drin!) sondern eben AUCH Spezialitäten nordafrikanischer und Balkanstaaten.

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Baba Ghanoush

Die Rezepte können einen schon voll begeistern! Käse-Börek, Grissini, Baba Ghanoush, geröstete Kichererbsen, Tabouleh, Pastitsio, Sarma (gefüllte Weinblätter), Gemista, Stifado, Cevapcici, Halva, Salame di Cioccolato, Cantuccini und Revani … Das sind meine Highlights, die ich uuunbedingt ausprobieren möchte … Ich würde aber behaupten, es sind aber mindestens 3x soviele Rezepte enthalten. Unter anderem eben auch Minestrone, französische Zwiebelsuppe, Pizza Margeritha, Fladenbrot, Tortilla, Gazpacho, Risotto und und und …

Dieses Kochbuch ist ein wahres Vademecum der mediterranen Küche … Tolle Inspirationen für ein Buffet, einen Abend mit Fingerfood, ein griechisches, spanisches oder nordafrikanisches Dinner!

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Käse Börek

Ich schenke meiner Mutter einen ‚Antipasti/Mezze/Tapas‘-Buffet zu ihrem Geburtstag. Dazu werde ich hier sicher noch fündig und freue mich schon total auf’s tage- und stundenlange köcheln der einzelnen Kleinigkeiten. Das Tolle ist ja, dass man das 2-3-4 Tage im Voraus vorbereiten kann. Ab in die Tupperdosen, durchziehen lassen, fertig!

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Cevapcici

Sehr ansprechend sind auch die Bilder in diesem Kochbuch. Einzig das Foto des Halvas spricht mich nicht soo dickedolle an. Es hat eine graubraune Farbe. Sicher liegt das am Sirup!? (Das Foto enthalte ich Euch mal vor) Ich würde es dann in meiner Experimentierküche zu beheben versuchen … Ihr werdet ja dann sehen 😉

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Revani

Alle anderen Bilder!? Köstlich!! Na, Ihr seht es ja an all den Bildern, die ich eingefügt habe! Schon sehr schön! Und so gaaaaanz langsam kann man sich ja auch schon Gedanken um Weihnachtsgeschenke machen (immerhin gibt es schon seit mehreren Wochen Weihnachtsgebäck in den Supermarktregalen) … Dieses Buch wäre da sicher für den ein oder anderen ein tolles Geschenk … Egal ob vegan/e Anfänger*In oder nicht … Das ist wieder mal ein Buch für jung und alt.

Es ist Hardcover, hat 174 Seiten und kostet 16,90 Euro

‚Vegan lecker lecker! 2‘ — Weiter geht’s mit lecker lecker!

Foto 18.09.15 20 02 04Als ich in ‚Kochen ohne Knochen‚ las, dass es eine Fortsetzung von ‚Vegan lecker lecker!‘ gibt, kamen mir sofort nostalgische Gedanken. War dies doch (eher unabsichtlich) mein erstest veganes Kochbuch. Damals (2010) war ich noch vegetarisch unterwegs und mir wurde dieses (vermeintlich) vegetarische Kochbuch zum Geburtstag geschenkt.

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Nummer 1

Und genau DIESES Kochbuch öffnete mir nun Tür und Tor zur veganen Welt. War es für mich bisher doch völlig fern, mich ohne meinen geliebten Käse durchs Leben zu schlagen. Dies sollte sich von da an also ‚Schritt für Schritt‘ ändern. Die Bilder hatten mich ermutigt, Kuchen, ohne Eier zu backen. Sahen sie doch so aus, als ob sie direkt noch in der Küche und ohne PhotoShop aufgenommen wurden. Klar kamen später noch viiiiele (auch tolle) vegane Kochbücher hinzu. ‚Vegan lecker lecker‘ jedoch war das Erste und wohl auch das Einschneidenste.

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Nun, 5 Jahre später, ich ernähre mich mittlerweile zu 100% vegan, kommt die Fortsetzung auf den Markt. Ich bin natürlich gespannt … aber wie es mit ‚2. Teilen‘ eben so ist … ich bin auch skeptisch. Was soll da noch kommen? Ich habe mich entwickelt aber das Cover von ‚Vegan lecker lecker! 2‘ hat fast nur seine Farbe geändert …

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Doch wie es bei mir so ist … Neugier siegt vor Skepsis … 😀

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… vor 5 Jahren

Als ich das Buch aufschlage, fühle ich mich sofort um 5 Jahre zurückversetzt (leider nicht 5 Jahre jünger) … Der Tenor ist ebenso sympathisch wie damals jedoch etwas offener und sicherer geworden. Die einleitenden Worte geleiten einen in dieses Buch als hätte es keine Unterbrechung zum 1. Teil gegeben.

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Nun war ich gespannt, was kommt! Es kommen einfache und alltägliche Rezepte ohne viel ‚Chi-Chi‘. Es kommt aber auch Inspiration: Alexander Bulk (et al.) arbeitet mit flüssigem Rauch!! Spannend … Gehört habe ich davon, damit gearbeitet noch NIE und Foto 18.09.15 21 02 04genau DAS wird sich bald ändern! Ein weiteres Highlight ist eine Interpretation von ‚Mac ’n‘ Cheese‘, ein Gericht, welches ich just im Internet entdeckt habe. Hierbei handelt es sich im groben Zügen um ‚kleinere‘ Pasta ‚freundlich ertränkt‘ in einer Käsesauce. Ach, noch was … ‚Meeresstäbchen‘ … Tolle Idee … Und garantiert ohne ‚Captn Iglo‘

Nummer 2 hat durchaus einen großen Wiedererkennungswert, doch sind die Rezepte, wie selbstgemachtes Schnitzel, Getreidemilchen, und Käse eben auch 5 Jahre älter geworden, entsprechen der Zeit und nehmen ‚AnVänger‘ und ‚Vortgeschrittene‘ mit auf die bunte Reise.

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Rückblickend denke ich, war es mit dem ersten Band genauso und da kann ich dem Verlag nur gratulieren, sich und seinem Stil treu geblieben zu sein. ‚Vegan lecker lecker! 2‘ gehört für mich in jedes vegane oder nicht-vegane Kochbücherregal … Nicht nur aus nostalgischen Gründen – So bin ich mir ziemlich sicher, das dieses auch andere Menschen dort abholt, wo sich sich befinden, an die Hand nimmt und mit in die große, weite, vegane Welt nimmt!

‚roots of compassion‘ und ‚compassion media‘ gestern auf dem veganen Straßenfest in Hamburg St. Georg

Foto 06.09.15 17 55 17Bevor ich zu ‚roots of compassion‚ und ‚compassion media‚ komme, vorweg noch ein kurzer Rückblick zum ‚Gesamteindruck‘ …

Gestern, am 05. September 2015 war ja nun das vegane Straßenfest auf dem Hansaplatz in St. Georg. Wettertechnisch konnte man wohl noch von ‚Glück‘ sprechen, obwohl der Wind den einzelnen Ständen schon ganz schön zu schaffen gemacht hat. Bei ‚Twelve Monkeys‚ standen sie somit jeder mit einer Hand an der oberen Zeltstange – Womöglich wäre sonst das Zelt hinfortgeflogen.

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Na, zumindest habe ich nun endlich auch die sympathische Ladenbesitzerin mal persönlich kennenlernen dürfen (‚hat mich sehr gefreut!) und mich wieder mit ‚Kick‘ Riegeln von der Riegelmanufaktur eindecken können … Yuuuchuuu 🙂 … Der nächste Müdigkeitseinbruch darf kommen, ich werde gerettet

Es waren sehr viele Tierrechtsaktivisten vertreten. Die Arbeit der Menschen hat mich sehr beeindruckt – habe ich doch zu dieser Szene wenig Kontakt/Bezug.

An FoodTrucks hat es leider gemangelt. So standen an den einzelnen Trucks meeeeeterlange Schlangen, die mich dann auch davon abhielten, etwas zu essen. Einzig Getränke am Voelkel-Stand waren gut zu bekommen.

Die Location war meines Erachtens nicht so glücklich gewählt, da es deutlich an ‚Laufkundschaft‘ fehlte. Leider, leider, leider … Wenn ich mir vorstelle, dass sich all diese Stände/Trucks beispielsweise in der Großen Bergstraße aufgebaut hätten, hätten auch Menschen so GANZ ohne Bezug zum Veganen Kontakt suchen können. Da ich aber keinerlei Hintergründe zur Standortwahl habe ist dies lediglich mein persönlicher Eindruck. Gut besucht waren die einzelnen Stände allerdings trotzdem und die Stimmung war gut!

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trinkflasche_kleinSEHR gefreut habe ich mich über den Stand von ‚roots of compassion‘ resp. ‚compassion media‘. Vegan und Tierbefreiung sind Themen zu denen sie Bücher und Filme verlegen. Im Online Shop gibt es dann aber auch Sticker, Tiernahrung, Kleidung, Taschen UND Gutscheine!! Hier findet man tolle Geschenkideen … So zum Beispiel diese Trinkflasche

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Foto 06.09.15 17 41 45ROC AlexDie Bücher der ‚compassion media‘ kennt jeder! Sei es ‚vegan lecker, lecker‚ (übrigens mein 1. veganes Kochbuch), No Meat Athlete (auch schon von mir rezensiert auf diesem Blog) oder ‚Vegan Guerilla‚ (ich liiiebe dieses Buch). Da habe ich mich umso mehr gefreut, die Menschen, die hinter diesem Verlag stehen, einmal kennenzulernen. Alex war sogar selbst vor Ort. Und … Was soll ich wieder einmal sagen!? Absolut Foto 05.09.15 15 52 17sympathisch, authentisch Foto 05.09.15 15 52 34und unaufgeregt! Ich mag solche Menschen sehr und freue mich immer aufs Neue, dass dieser Menschenschlag in der veganen Szene so kräftig vertreten zu sein scheint! (Vielleicht liegt es ja an der sympathisch-authentischen und unaufgeregten Ernährungsweise!? 😉 )

Wir haben jedenfalls kurz geplaudert und zarte Bande knüpfen können. Ihr könnt Euch jedenfalls schon auf eine Rezension der beiden Neuerscheinungen aus dem Verlag freuen ‚Vegan lecker lecker 2‚ und ‚Vegiterran‚ …Schon beim ersten Durchblättern war ich ganz angetan von diesen beiden Kochbüchern.

Foto 06.09.15 18 27 27Bei ‚roots of compassion‘, was in etwa ‚Wurzeln der Barmherzigkeit‘ bedeutet, kann man Foto 05.09.15 22 40 19sich hervorragend mit T-Shirts und Hoodies mit witzigen Drucken eindecken. Und natürlich Stickern (Meine habe ich mir allerdings am Nachbarstand besorgt … räusper 😉 ). Was ich mir dort allerdings gekauft habe, war eine coole blaue Stofftasche.

Foto 06.09.15 18 29 20Ach, eigentlich gab es noch einen dazugehörigen Stand, nämlich das ‚Cycling Team‚ von ‚roots of compassion‘ … DORT habe ich mir eine (natürlich voll öko) Trinkflasche besorgt … Daran mangelt es meiner sportversessenen Familie nämlich IMMER – Hier konnte man dem Team beitreten und Fahrradshirts kaufen … Die fand ich ganz cool, fahre aber ‚in der Art‘ leider kein Fahrrad … So habe ich da mal nicht zugegriffen!

RootsofCompassion

So, da habe ich gestern also wieder tolle Menschen kennenlernen dürfen und in genau solchen Momenten liegt die Antwort auf die mir immer wieder gestellte Frage:

‚Warum bloggst Du eigentlich, das frisst doch total viel Zeit und Geld bekommt man auch nicht dafür‘ –

: Nein, ich bekomme kein Geld aber ich habe das Gefühl, Menschen mit einer guten und sinnvollen Idee vielleicht ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen zu können und so den veganen Gedanken stetig weiter wachsen zu lassen.

     Shoppingcollage

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Alles Tofu oder was? … Ein Roman von Ellen Berg

Foto 22.07.15 18 45 34Hach, hach, hach … Wochenlang bin ich um diesen Roman herumgeschlichen, fand ich das Cover ja so GAR NICHT ansprechend … Aber irgendwie war mir, als MÜSSTE ich ihn lesen, wollte ich meinen treuen LeserInnen doch eine Rezension liefern.

Da nun ja Ferienzeit ist und hier alles etwas langsamer läuft, habe ich mir diesen Roman TROTZ des – für mein Empfinden – abstoßenden Covers gekauft.

In ‚Alles Tofu oder was?‘ geht es um eine vegane und alleinerziehende Mutter (Dana), die ein kleines veganes Restaurant führt, in dem der vietnamesische Koch (Hung Tai) in der Küche werkelt. Das Restaurant läuft schlecht, obendrein soll das Gebäude, in dem nicht nur das Restaurant sondern auch ihre Wohnung liegt, abgerissen werden und Foto 22.07.15 18 46 15einem Prachtbau weichen (Thema Gentrifizierung). Damit nicht genug, Danas Freund (Paul) ist ein fleischfressende Pflanze, der sie (nicht nur aufgrund ihrer Ernährungsweise) verlässt. Dafür zieht ihr im Rollstuhl sitzender Vater (Herrmann Twilling), der gerade von der Mutter rausgeschmissen wurde, bei ihr ein. Ach ja … und dem stillen und meist einzigen Gast (Philipp) fällt später auch noch eine besondere Rolle zu.

Soweit zur Geschichte … Soweit am Zahn der Zeit!

Nun zu meiner persönlichen Rezension! Der Anfang mag bös klingen, daher sage ich lieber gleich schon vorweg, dass ich das Buch, resp. die Charaktere ab etwa Seite 200 (es hat etwas über 300) fast lieb gewonnen habe und es tatsächlich (obwohl die Geschichte etwas Vorhersehbares hat) eine Wendung nahm, mit der ich nicht gerechnet hatte. Auch das ‚Grande Finale‘ war ganz gut inszeniert!

Aus den Themen: Vegan, Liebe, Gentrifizierung, Baulöwen, Generationsproblem, Alleinerziehendenproblematik kann man ja so allerhand herausholen! Dies ist meines Erachtens leider nicht so wirklich gut gelungen. Inhaltlich kam Einiges rüber zum Thema ‚vegan‘. Für mich klang es jedoch, als ob es ins Lächerliche gezogen werden sollte. Schade! Zu denken gibt mir obendrein auch, dass auf dem Buchrücken ein Kommentar gedruckt wurde …

‚Herrlich ironischer Spaß‘ HÖRZU

– der ja wohl eigentlich Werbung für dieses Buch machen soll – der mich fragen lässt:

WAS genau war jetzt ironisch??? Die Frau, die für den veganen Gedanken kämpft?? Dieser Kommentar hinterlässt bei mir einen leicht bitteren Geschmack, den ich aber jetzt einfach erstmal beiseite schiebe!

Schon aufgrund des Covers schien klar, dass es sich um ein ’seichteres‘ Buch zur Thematik ‚Vegan‘ handelt. Kein Problem, wobei ich mir trotzdem einen interessanteren Schreibstil erhoffte. Die Rollen waren sehr übertrieben, klischeereich und vorhersehbar dargestellt … Das hatte die Geschichte eigentlich gar nicht nötig 😦 …:

  • Dana

Foto 22.07.15 18 48 23In ihren Dialogen hat sie ständig und immer wieder predigtartig vegane Vorzüge dargestellt und wurde auch optisch als ‚Ökomutti‘ präsentiert. Schade. Manchmal ist weniger mehr und so kam sie etwas überzogen rüber.

  • Danas Tochter Leonie (Kindergartenalter)

Ihr war die Rolle des kleinen Kindes (welches natürlich Fleisch liiiebte) zugeschrieben, das immer die Erwachsenenworte falsch verstand (aus Beuteschema wird Beutelschimmel gemacht usw.) … Leider ZU oft!

  • Foto 22.07.15 18 49 36Danas Feund/ExFreund Paul

Wurde so extrem gegenteilig zu Dana präsentiert (nicht nur fleischfressend sondern auch noch Covergirls auf Postern in der Küche aufhängend). Auch das: Too much!

  • Danas Vater, Herr Twilling

Ihr im Rollstuhl sitzender Vater, der gern weit ausholt und oberlehrerhaft Predigen hält. (Da er wohl auch immer sehr gut angezogen in seinem Rollstuhl sitzt, musste ich immer an Herrn Schäuble denken … schon allein das war NICHT schön)

  • Der Koch

Foto 22.07.15 18 53 17Hmmm … Da die Schriftstellerin ein klassisches ‚Lindenstraßenalter‘ hat, frage ich  mich, ob sie den stets mit vietnamesichen Sprichwörtern um sich schlagenden Koch dort etwas abgekupfert hat … (An ‚geklaut‘ dachte ich übrigens auch bei einer ‚Mülltonnenszene‘ und zwar aus ‚Ist das Leben nicht schön?‘ …Vielleicht sehe ich aber auch nur Gespenster!?)

  • Die Maklerin (Baulöwin), der Anwalt (sexistisch), Lebensmittelaufsich (erbarmungslos)

Auch hier wurde jedes Klischee bedient. Leider, leider, leider!

Aaaber … Wie ich oben bereits erwähnte,  irgendwann hat man sich an all das gewöhnt und taucht in die Geschichte ein. Es gibt durchaus Dialoge, die zum Schmunzeln einladen und die dahinterstehende Love-Story wäre das perfekte Drehbuch für meine Sonntag-Abend-Schmonzette!

Foto 22.07.15 18 45 52‚Alles Tofu oder was?‘ von Ellen Berg ist ein seichter Urlaubsroman, tendentiell wohl eher für Frauen geschrieben und leicht unterhaltend. Ich bereue es nicht, dieses Buch gekauft und gelesen zu haben, hatte aber schon deutlich besseres vor der Linse!

Wenn Ihr allerdings jemanden kennt, der sich im veganen Buziness selbstständig machen möchte, würde ich schon sagen, ist dieses Buch ein ‚MUSS‘ als Geschenk

Kennt jemand von Euch dieses Buch?? Wie hat es Euch gefallen?? Wer es lesen möchte … Ich verleihe es gern … Aber nur gegen Kommentar auf meinem Blog nach dem Lesen 😀

‚Königinvegan‘ … Das wohl älteste Foodbloggerküken Hamburgs

Warum ich diesen Post schreibe? ICH wäre viiiiel entspannter hingegangen, hätte ich gewusst, was mich auf so einem Blogger Event erwartet … Meine (sehr positiven) Erfahrungen möchte ich einfach gern an all die anderen Bloggerküken weitergeben, die vielleicht in München, Düsseldorf oder Frankfurt das erste Mal bei einem Event dabei sind …

Samstag war es dann nun endlich soweit, der Tag des ‚Food Blog Day Hamburg‚ (dort findet Ihr auch ein paar Fotos … Wenn Ihr GANZ genau schaut, auch eines mit mir 🙂 )!!! Ich hatte mich ja nur für 2 Workshops angemeldet 1. ‚Talk‘ mit der FBDChefredateurin Gabriele Mühlen (vom ARD Buffet Magazin) und 2. Photography. Zu dem Vortrag von Herrn Rach wollte ich ursprünglich gar nicht (10 Uhr war sooo früh!!) … Da mir meine Kolleginnen aber erzählten, er wäre ganz bestimmt sehens(hörens)wert, habe ich mich – trotz Wochenende – früh aus dem Bett gearbeitet und ich muss sagen ‚DAS WAR ES WERT!!!‘.

Ich beginne mal ganz von vorn und werde meine Erlebnisse (so muss man es wohl nennen) von morgens bis in die Nacht hinein schildern.

GourmetmakeryAls ich um kurz vor 10 Uhr im Park Hyatt Hotel ankam, bin ich in den 2. Stock und habe mir mein Akkreditierungsbändchen geholt. Auch hätte ich hier meine Fahrkarte für die Öffis bekommen (brauchte ich abe nicht), wurde sehr herzlich begrüßt und erkannte auch direkt (was für ein Zufall), Silke von Gourmetmakery – Sie hatte kürzlich wegen ihrer Crowdfundingkampagne mit mir Kontakt aufgenommen und wir wollten uns hier auch treffen — DAS hat ja schon mal gut geklappt!

Mutig haben wir uns in die erste Reihe gesetzt und konnten auch so sehr schön beobachten, wie die ersten ‚Rach-Fans‘ um Fotos mit ihm rangen. Dann gings los mit dem Vortrag … Ehrlich!? Ich habe nichts erwartet von Racheinem ‚Emsa-Frische-Botschafter‘ aber was ich DANN hörte, machte mich BAFF!!! Herr Rach sprach in seinem Vortrag über Essensverschwendung, seinem Engagement im fernen Osten und seiner Cooperation mit dem WWF. Sehr authentisch berichtete er uns mit seinen Mitfahren mit den Müllwagen durch Wohngebiete (in Deutschland) und was er so alles in den Mülltonnen an Lebensmitteln entdeckte. Na klar … Ein paar Zahlen irrten auch durch den Raum, diese waren aber noch sehr gut zu verarbeiten! Es war ein toller Vortrag, der Reflektion zu erhoffen ließ – zumindest bei den hier Anwesenden – … Leider hatte ich mich getäuscht, denn bereits in der kleinen Pause nach dem Vortrag sah ich Personal halbvolle Gläser mit Saft wieder heraustragen … Was ich bei der Abendveranstaltung zu diesem Thema noch an Resten sah, möchte ich gar nicht weiter ausführen …

OK, Herr Rach, einen Versuch war es allemal wert!

Da Silke (die einzige mir nunmehr bekannte Person auf diesem Event) bereits zu einer anderen Location für ihren 2. Workshop losgedüst war, stand ich etwas allein in dem Pausenraum (Hier gab es verschiedene non-vegane Leckereien … Allerdings sollte Sojamilch für den Kaffee bereits auf dem Weg sein). So hatte ich aber Zeit, das Treiben etwas zu beobachten. Ich würde sagen, 98% Frauen und diese zu 80% zwischen 18 – 30 Jahre alt und zudem zu 99% omnivor – Ich bildete mit mir selbst also gerade eine Randgruppe 😉

Nach dieser Pause ging es mit den Workshops weiter, von denen habe ich ja in meinem Ankündigungspost bereits geschrieben. Da ich (leider will ich nun irgendwie auch nicht schreiben) meine St. Pauli Dauerkarte abholen musste, war für mich erstmal eine längere Pause angesetzt …

Foto 20.06.15 16 49 38Foto 20.06.15 16 52 09Nach dieser Pause ging es für mich weiter mit dem Photoworkshop bei Jürgen Müller, einem kauzignetten Photographen, der uns tatsächlich in 45 Minuten Tipps vermitteln konnte, die einem Foodblogger doch einen Schritt weiter geholfen haben. Natürlich gab’s noch ein sinnvolles ‚Giveaway‘ … (Leider nicht das iPhone 6, mit dem ich hantieren durfte 😦 ).

Mein (leider, leider, leider) 2. und letzter Workshop war bei Gabriele Mühlen – Hier ging es um den Austausch von Bloggern und der Burda-Food-Redaktion (so nenne ich es jetzt einfach mal). IlikeblogsJeder hat sich und seinen Blog kurz vorgestellt und es ging um Fragen, wie sich die Burda denn wohl eine Zusammenarbeit mit Bloggern vorstellen kann. Ganz neu ist ja deren Zeitschrift I like Blogs … Hier werden – in sehr ansprechendem Layout – Blogs samt einem Rezept vorgestellt … Eine total nette Zeitschrift (die wir – neben einem Wunschzeitschriftenabo – auch alle mitbekommen haben … freu, freu). Diese Plauderei war seehr interessant, zumal ich von der Medienbranche so GAR keine Ahnung habe. So war es für mich also ein zartes Schnuppern in die Medienwelt …

Foto 20.06.15 19 52 52Dies war dann auch der letzte Workshop und es ging ‚hotti-galoppi‘ mit dem Bus runter zum Hafen an den Fischmarkt zu der ‚Abendlocation‘ – Dem Warendorf-Flagship-Store in der Großen Elbstraße! DORT gibt es Küchen!! Hammer!! Die Foto 20.06.15 19 52 39Ausstellungsräume wurdens so umgestaltet, dass man gleich am Eingang mit einem Coctail (leider etwas zu süß, sodass ich ihn huschlahopps mit Dry-Sekt verlängert habe) oder einem Smoohtie (ja!! Es wurde langsam vegan an diesem Tag!) begrüßt wurde! So bin ich also mit einem Coctail in der Hand durch die Ausstellungsräume geschlendert und … wen sah ich??? ‚La Belle Assiette‚!!! WAS-FÜR-EIN-ZUFALL!!! Hatte ich doch just in der Woche mit Foto 20.06.15 19 57 16Lukas telefoniert, weil sie vegane Köche suchen. Die haben an dem Abend jedenfalls für kulinarische Aktion in Form ihres Showkochens gesorgt! Allesamt sympathische Jungs!! Es ging vegan weiter, sodass ich nun eeendlich etwas essen konnte, damit mein Coctail mich nicht sofort aus den Schuhen hob. Serviert wurde ein Teil des Essens in kleinen Gläschen. Warmes Essen gab es auch in vegan. Es schienen eine Art von Bratlingen zu sein … Brauchte ich nicht! Später gabs noch Nüsse (pur) … DAS war gut!

Foto 20.06.15 20 21 33Nach einer kurzweiligen Rede der Gastgeber wurde es dann auch schnell musikalisch, feuchtfröhlich und plaudrig – Kein Wunder bei so vielen Mädels (na, ein paar Jungs waren auch dort). Ich hatte sehr nette, bloggertechnisch hochinteressante aber auch total witzige Gespräche und habe mich köstlich amüsiert.

Geplaudert habe ich mit tellaboutit, den Gewinnern des Blog Awards easytasting, die auch sehr nett über den Award berichtet (und motiviert) haben, sich dort zu bewerben … Schluck! Ach ja, und mit Arne, dem vegan-Blogger von Vegetarian Diaries.Das Gespräch fand ich dahingehend spannend, da er schon ein alter (sorry Arne) ‚Vegan-Blogger-Hase‘ ist und vor allem TVDziemlich erfolgreich mit seinen über 4,5 Mio Aufrufen (*staun-nicht-schlecht*). Der Knüller war eigentlich, mein Abschiedsgespräch mit einer total netten Redakteurin aus Kiel, die mir (kurz bevor wir rausgefegt wurden aus dem Laden *hicks*) ihre Visitenkarte mit 3 Zitronen drauf gab. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als mir ein starker Zitronenduft entgegenwehte! ‚Wow, sagte ich … Die RIECHEN ja sogar nach Zitrone‘ … Der irritierte Blick ließ mich umdrehen … Hinter uns wurde bereits geputzt … Mit Zitrusfrische *kicher* D: – Leider war ihre tolle Visitenkarte so klein, dass ich sie inmitten meiner ganzen Giveaways nicht mehr finde … Seeeeuuuufz!!

Ich könnte nun auch noch von der zuckersüßen Weinprinzessin von der Mosel berichten oder, oder, oder … Tu ich jetzt aber nicht, weil sonst glaubt mir GAR KEINER mehr, dass ich für diesen Post weder bezahlt, noch dazu aufgefordert wurde, etwas zu schreiben …

Foto 20.06.15 19 53 37Dazu möche ich noch kurz sagen, dass es natürlich an allen Ecken und Enden Productplacement gab. Allerdings so unauffällig und dezent, dass ich es gut hinnehmen konnte. Es war definitiv keine platte Werbeveranstaltung sondern für mich schlichtweg ein absolut netter und bereichernder Tag an dem ich als Bloggerküken von den viel jüngern Bloggerhäsinnen sehr viel lernen durfte (besonders Spannend die Algorhythmen von Google und Co .. und warum man einen Keks manchmal lieber ‚Keks mit Zimt‘ als ‚Zimtkeks‘ nennen sollte), unglaublich viel Spaß hatte und mir der Wein der Prinzessin ausgesprochen gut bekommen ist.

A Propos Productplacement … Verlassen hat man den Abend (wer wollte) mit Phillips Küchengeräten, Geschirr, x-Lebensmitteln, x-Zeitschriften, Getränken und und und … Ich meine auch beobachtet zu haben, dass manche nur DESwegen zur Abendveranstaltung gekommen sind … Aber jeder, wie er es braucht!

Und …. JA, ich habe meine Bahn, trotz verpasstem Bus und unserer wilder Taxiaktion, noch bekommen 🙂 – Allesinallem also ein gelungener Abend. Ein ‚Danke schön‘ auf diesem Wege an die Gastgeber ❤