Dulce de Leche … Eine vegane Milchmarmelade

Da bin ich ja nun frisch aus Spanien zurück und hatte natürlich auch ein Rezept im Gepäck 😉 …. Mit den Rezepten der ebenso spanischen Pimientos de Padron den Papas con Mojo und dem Pan Mallorquin habe ich Euch ja bereits vor einiger Zeit versorgt.

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Booooaaahhhh!

Heute habe ich eine extrem süße Leckerei – die Dulce de Leche – für Euch! Hierbei handelt es sich quasi um eine Marmelade aus Milch. Sie hat ihren Ursprung wohl in Südamerika und wird, je nach Land, auch Arequipe (Venezuela), Manjarblanco (Bolivien/Peru), Cajeta (Mexiko/Zentralamerika), Dolce de Leite (Brasilien) oder Mumu (Südbrasilien), Manjar (Chile/Equador), Manjar Blanco Foto 30.08.15 09 10 59(Equador/Venezuela/Peru), Fudge – zumindest die festere Variante – (England) und … zu guter (naja ‚gut‘!? … Ist ein Nestlé und damit ein ausgemachtes ‚PFUI‘-Produkt 😉 ) letzt ‚Milchmädchen‚ in Good old Germany – genannt. Nun wisst Ihr also – für künftige Reisetätigkeiten, WAS Ihr im jeweiligen Land ordern müsst, um diese köstliche Milchcreme zu erhalten …. Ooooder Ihr macht sie eben – huschlahopps – selbst

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Cheaty Breakfast am letzten Urlaubstag

Traditionell wird Dulce de Leche als Brotaufstrich, oder Tortenfüllung verwendet. Lecker  auch für Kuchen, Flans, Pfannkuchen oder den Alfajores, quasi das südamerikanische Pendant zu unserer ‚Prinzenrolle‘ … Eben mit dieser Milchcremefüllung (…. zumindest so etwa die Richtung). Sehr beliebt – auch in Spanien – ist der ‚Cafè Dulce‘ … Hierfür wird der Boden eines kleinen Glases mit Dulce de Leche bedeckt und mit sehr starkem Kaffee aufgegossen. Weiterhin gibt es tolle Kreationen mit Eiscreme und …. was mich besonders ‚anmacht‘ Cheesecake

Hier das Rezept für Dulce de Leche als pdf für Dich hinterlegt!!

Die Herstellung ist denkbar einfach und kommt mit Zutaten aus, wie sie wohl jeder vegane Haushalt vorrätig hat: Vegane Milch, vegane Sahne, Zucker, Salz und Vanille (in einigen Ländern wird noch Natron zugefügt – ich halte dies nicht für nötig!). Bis auf die Vanille (das Aroma verliert sich bei dem langen Kochen) alles in einen Topf mit einem möglichst großem Durchmesser geben (damit schnell viiiel Flüssigkeit verdampfen kann) und – je nach angestrebter Konsistenz – 70 bis 90 Minuten köcheln lassen. Natürlich (besonders in den letzten 15 Minuten) immer wieder umrühren.

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Los geht’s

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Nach 70 Minuten

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Gelierprobe

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Fertig, weil für GUT befunden

Foto 30.08.15 09 11 12Diese Milchmarmelade ist wirklich hammersüß, oberlecker und hat ein karamelliges Aroma! Wenn man sie lange genug köchelt, erhält sie die Konsistenz einer festen Toffeecreme, wie sie in einem ‚Mars- oder Snickersriegel‘ zu finden ist. Dieses Toffee fließt dann auch fast nicht mehr vom Löffel (und schon mal gar nicht, wenn es aus dem Kühlschrank kommt!) Wer sich also an die Herstellung der veganisierten Riegelvarianten machen möchte, hat hier das perfekte Rezept – zumindest schon mal für den Toffee 😉

Foto 30.08.15 08 52 58Wenn man die Milch nicht ganz so lange kocht erhält man einen dickflüssigen Milchsirup. Dieser ist ideal als Brot- oder Pfannkuchenaufstrich oder eben für einen süßen Kaffee.

In einem hübschen Schraubglas ist es eine schöne und besondere Geschenkidee. Ich habe gestern und vorgestern mal Probegläschen verschenkt und bin gespannt auf die Resonanz.

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20 Gedanken zu “Dulce de Leche … Eine vegane Milchmarmelade

  1. Vero schreibt:

    Hi :-), welche vegane Sahne hast du hierfür verwendet? was ist überhaupt vegane Sahne 😀 ist die dickflüssig? kann man die selbst machen zufällig? dankeeeee 🙂
    Grüße
    Vero

    Gefällt 1 Person

    • koeniginvegan schreibt:

      Ich nehme immer Hafersahne … Gibt aber auch andere Pflanzensahnen (sagt man das so!?) ja, sie ist dickflüssiger und fetter als Pflantenmilch .. Es gibt auch welche zum Aufschlagen. Selber machen weiß ich leider nicht 😔

      Gefällt mir

    • koeniginvegan schreibt:

      Die Haltbarkeit ist seeeehr schwierig … Weil so verführerisch lecker 😁 … Im Ernst … Hängt etwas von der Konsistenz ab, die Du wählst: Je Fester desto Länger. Denke aber, sollte sich bestimmt 2 – 3 Wochen halten. Denke sogar, länger als angebrochene Marmelade

      Gefällt 1 Person

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