Dulce de Leche … Eine vegane Milchmarmelade

Da bin ich ja nun frisch aus Spanien zurück und hatte natürlich auch ein Rezept im Gepäck 😉 …. Mit den Rezepten der ebenso spanischen Pimientos de Padron den Papas con Mojo und dem Pan Mallorquin habe ich Euch ja bereits vor einiger Zeit versorgt.

Foto 30.08.15 09 10 39

Booooaaahhhh!

Heute habe ich eine extrem süße Leckerei – die Dulce de Leche – für Euch! Hierbei handelt es sich quasi um eine Marmelade aus Milch. Sie hat ihren Ursprung wohl in Südamerika und wird, je nach Land, auch Arequipe (Venezuela), Manjarblanco (Bolivien/Peru), Cajeta (Mexiko/Zentralamerika), Dolce de Leite (Brasilien) oder Mumu (Südbrasilien), Manjar (Chile/Equador), Manjar Blanco Foto 30.08.15 09 10 59(Equador/Venezuela/Peru), Fudge – zumindest die festere Variante – (England) und … zu guter (naja ‚gut‘!? … Ist ein Nestlé und damit ein ausgemachtes ‚PFUI‘-Produkt 😉 ) letzt ‚Milchmädchen‚ in Good old Germany – genannt. Nun wisst Ihr also – für künftige Reisetätigkeiten, WAS Ihr im jeweiligen Land ordern müsst, um diese köstliche Milchcreme zu erhalten …. Ooooder Ihr macht sie eben – huschlahopps – selbst

Foto 30.08.15 08 51 58

Cheaty Breakfast am letzten Urlaubstag

Traditionell wird Dulce de Leche als Brotaufstrich, oder Tortenfüllung verwendet. Lecker  auch für Kuchen, Flans, Pfannkuchen oder den Alfajores, quasi das südamerikanische Pendant zu unserer ‚Prinzenrolle‘ … Eben mit dieser Milchcremefüllung (…. zumindest so etwa die Richtung). Sehr beliebt – auch in Spanien – ist der ‚Cafè Dulce‘ … Hierfür wird der Boden eines kleinen Glases mit Dulce de Leche bedeckt und mit sehr starkem Kaffee aufgegossen. Weiterhin gibt es tolle Kreationen mit Eiscreme und …. was mich besonders ‚anmacht‘ Cheesecake

Hier das Rezept für Dulce de Leche als pdf für Dich hinterlegt!!

Die Herstellung ist denkbar einfach und kommt mit Zutaten aus, wie sie wohl jeder vegane Haushalt vorrätig hat: Vegane Milch, vegane Sahne, Zucker, Salz und Vanille (in einigen Ländern wird noch Natron zugefügt – ich halte dies nicht für nötig!). Bis auf die Vanille (das Aroma verliert sich bei dem langen Kochen) alles in einen Topf mit einem möglichst großem Durchmesser geben (damit schnell viiiel Flüssigkeit verdampfen kann) und – je nach angestrebter Konsistenz – 70 bis 90 Minuten köcheln lassen. Natürlich (besonders in den letzten 15 Minuten) immer wieder umrühren.

Foto 29.08.15 14 28 19

Los geht’s

Foto 29.08.15 15 45 01

Nach 70 Minuten

Foto 29.08.15 16 09 24

Gelierprobe

Foto 29.08.15 16 09 32

Fertig, weil für GUT befunden

Foto 30.08.15 09 11 12Diese Milchmarmelade ist wirklich hammersüß, oberlecker und hat ein karamelliges Aroma! Wenn man sie lange genug köchelt, erhält sie die Konsistenz einer festen Toffeecreme, wie sie in einem ‚Mars- oder Snickersriegel‘ zu finden ist. Dieses Toffee fließt dann auch fast nicht mehr vom Löffel (und schon mal gar nicht, wenn es aus dem Kühlschrank kommt!) Wer sich also an die Herstellung der veganisierten Riegelvarianten machen möchte, hat hier das perfekte Rezept – zumindest schon mal für den Toffee 😉

Foto 30.08.15 08 52 58Wenn man die Milch nicht ganz so lange kocht erhält man einen dickflüssigen Milchsirup. Dieser ist ideal als Brot- oder Pfannkuchenaufstrich oder eben für einen süßen Kaffee.

In einem hübschen Schraubglas ist es eine schöne und besondere Geschenkidee. Ich habe gestern und vorgestern mal Probegläschen verschenkt und bin gespannt auf die Resonanz.

NUSSECKEN – Vegan, mit gesalzenen Erdnüssen und Sahnetoffee

Einen schönen ersten Advent Ihr lieben ‚Follower‘

Eigentlich wollte ich heute nicht bloggen, doch da ich (aus der Not heraus) dieses Rezept entwickelt habe, muss ich Euch so früh wie möglich daran teilhaben lassen!

Da ich beim Zutateneinkauf nicht ganz bei mir war, hatte ich zu wenig Nüsse … Nun hatte ich aber noch gesalzene Erdnüsse und dachte an die köstlichen ’salted Toffees‘ aus England. So wurde ein Rezept geboren, welches Seinesgleichen sucht (Ja, ja … groooße Worte 🙂 ) – Zudem habe ich für die Nussmasse statt Wasser (gääähhn!!) Hafersahne genommen, was die Ecken nun zwar kalorisch ziemlich böse macht — aber eben auch toffee-yuchee!!

Die Zusammenstellung der Nüsse aus dem Rezept kann natürlich variiert werden (es gingen sicher noch gut mehr oder ausschließlich salzige Erdnüsse!!!) und wer keine Erdmandeln hat, ersetzt sie durch gemahlene Haselnüsse. Auch kann man Nussstifte, – blättchen oder sonst was nehmen. Auch ausschließlich gemahlende Mandeln (oder für Allergiker: Erdmandeln!!) kann ich mir vorstellen. Probiert gern einfach mal ein wenig rum …. Feedback ausdrücklich erwünscht!!

Die Marmelade auf dem Teig ist eine Philosophie für sich. Die meisten nehmen Aprikosenmarmelade (bäh!!) … Ich steh auf Hagebutte! Ich denke, sie sollte in jedem Falle einen säuerlichen Touch haben (süß genug ist das Ganze nämlich schon) … Eine englische Orangenmarmelade stell ich mir auch gut vor mit ihrer bitteren Note!

Foto 30.11.14 15 59 07

Auf den Fotos seht Ihr nur die Hälfte des Rezeptes, deshalb sieht das Ganze aus wie eine Nusspizza 😉

Foto 30.11.14 16 10 44  Foto 30.11.14 16 06 32 Foto 30.11.14 16 06 25

Nach dem Backen muss der Teig erstmal in eine viereckige Grundform geschnitten werden, damit es hübsche Dreiecke werden … Die Ränder sind aber schnell wegschnabuliert … Besonders zusammen mit nem Pinsel in der Hand und den Schokiresten war der Rand hier seeehr beliebt!!!

Foto 30.11.14 16 44 25

Die Dreiecke können gut auch sehr klein sein, da sie wirklich ziemlich mächtig sind … Aber so ne große Ecke kann man auch gut verputzen 😉 … Meine sind eher groß! Ich habe 18 Ecken aus der halben Portion bekommen! Eine Nummer kleiner wären es dann Nusseckenkekse

Foto 30.11.14 16 48 14 Foto 30.11.14 17 05 32 Foto 30.11.14 17 20 47 Jetzt fehlt nur noch der Schokoguss!!! Ich hatte zwar eine 200g Tafel aber es ist wirklich wenig Schoki, die Ihr für die Ecken braucht!

Foto 30.11.14 17 24 13

Foto 30.11.14 17 39 37

Und so sehen sie dann in fertig aus die Ecken …. Ach ja … Hier noch das Rezept für die Nussecken