Vegane Amerikaner … „Süßes Teilchen“ satt „Good old Uncle Sam“

Schon soooo lange steht „Rezept für Amerikaner kreieren“ auf meiner To-Do-Liste … Und da ich Euch in letzter Zeit nicht gerade üppig mit Rezepten versorgt habe, ich nach etwas Facebookstress viiiiiel Zucker brauche und wir ein langes Wochenende haben an dem die süßen Dinger verputzt werden können, IST ES NUN SOWEIT

„We herewith proudly present: Zuckrigsüße und tuffigweiche Amerikaner wie vom konventionellen Bäcker … Nur viel besser, weil vegan und ohne Ammoniumhydrogencarbonat … Yuchuuuuuu“

Ammoniumhydrogencarbonat ist ein Hauptbestandteil von beispielsweise Hirschhornsalz, was man ja bekanntermaßen gern in der Weihnachtsbäckerei verwendet. In China wird es allerdings als Stickstoffdünger eingesetzt. Generell aber eher unproblematisch.

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Yummi! Klebrigsüß und tuffigweich

Habt IHR Euch auch schon mal gefragt, warum Amerikaner eigentlich Amerikaner heißen?? Ich habe mich das während des Backens gefragt … Und ich wäre ja keine bloggige Bloggerin, wenn ich dieser Frage nicht sofort mal nachspüren würde 😉 – Gesagt, getan … Es gibt da scheinbar keine Eindeutigen Erklärungen für! DIE, die ich gefunden habe, finde ich alle so abstruß, dass ich sie Euch nicht vorenthalten möchte:

  • Ammoniumhydrogencarbonat verdanken „Amerikaner“ ihren Namen. Demzufolge hießen sie „Ammoniakaner“. Ein unbekannter Bäcker hat die Küchlein dann in „Amerikaner“ umgetauft –> GENAU!!!
  • Die Deutschen waren in den 50′ Jahren zu dämlich die ‚Black and White Cookies‘ auszusprechen, die aus Amerika herüberschwappten und haben sie schlichtweg ‚Amerikaner‘ genannt –> RIIIICHTIG!!!

    Brodiehelm

    Wow! Diese Ähnlichkeit

  • Der Brodie-Helm im 1. Weltkrieg sah zum verwechseln ähnlich aus wie die Küchlein –> GRÖÖÖHL!!!
  • Die GI’s haben sich die Hacken nach den Zutaten für ‚ihren‘ Ami-Cake abgelaufen und nicht gefunden … Da wurden sie kreativ und haben den ‚Amerikaner‘ kreiert –> JETZT REICHTS ABER!!!!

Ich plädiere dafür, dass der Ursprung des Namens völlig ungeklärt ist 😉

Nun aber zum Rezept!!! Was macht einen Amerikaner aus?? Also für MICH:

  • Unten halbrund und oben gerade/glatt
  • Sie müssen sehr süß sein
  • Obendrauf ist Zuckerguss (obwohl die ursprüngliche Variante auch halb Schoko halb Zuckerguss sein soll -> hier habe ich übrigens den mir wahrscheinlichsten Namensursprung gefunden, nämlich dass dies die gemischte (ich nenne es jetzt mal so) schwarz/weiße Bevölkerung darstellt!
  • Der Teig ist auf keinen Fall keksartig sondern fluffig, leicht klebrig am Gaumen und weich mit einer leichten Säure
  • Sie sind mindestens Handtellergroß
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SO sollten sie aussehen

Ich musste also einen Teig kreieren, der nicht flüssig ist und unbedingt knautschig wird. OK Flüssigkeit reduzieren war klar und die Tuffigkeit kriegt man gut mit Sojajoghurt hin. Als Basisrezept habe ich meinen Zitronenkuchen genommen und daran rumgefeilt. Ergebnis gleich beim 1. Mal sehr gut, wie ich und BEIDE meiner kritischen Esser fanden … WOW, heute ist mein Glüxtag 😀

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zu dicht! so kleben sie etwas zusammen

Wer optisch streng ist, sollte zwei Backbleche backen, da sie ansonsten etwas zusammenlaufen und man sie dann nicht ganz rund hat. Das würde ich dann so machen, wenn ich für Gäste backe ansonsten finden wir das hier nicht soo schlimm (und geht schneller). A propos … Die Dinger sind superschnell gemacht und schmecken hervorragend noch warm von der Hand in den Mund

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eben so …

Wichtig für die Konsistenz ist, dass das flüssige Fett erst ganz zum Schluss unter den Teig gezogen wird. Dann hat man einen noch festen, zähen Teig, den man mit 2 Esslöffeln gut auf das Backblech setzen kann.

Wenn die Amis nach dem Backen etwas am Backpapier kleben, diese mit einem großen Breiten Messer flach lösen. Das geht sehr gut! Der Zuckerguss muss (as usual) auf die noch heißen Amis dick und fett draufgepinselt werden.

Schaut mal, ob Ihr alle Zutaten da habt, denn hier ist nun das Rezept für die Amerikaner

Mucke:

Musikalische Untermalung war heute ‚Kettcar‚ … Text, Emotion, Gitarre!!! Eine hamburger Band, die bei mir sehr viele Emotionen auslöst und mit der ich sehr viel Erinnerung an einen leider viel zu früh verstorbenen Freund verbinde … Konzerte sind IMMER gut! Ich hatte sogar mal das Glück, Kettcar in einem Konzert in Bern zu sehen. Das war auch ganz großes Kino. Zuhören, genießen, tanzen … Aber vorher noch meine Lieblingstextzeile:

‚Es ist besser für das was man ist gehasst, als für das was man nicht ist, geliebt zu werden‘

… Videos musste ich leider vorsichtshalber löschen (GEMA)…

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5 Gedanken zu “Vegane Amerikaner … „Süßes Teilchen“ satt „Good old Uncle Sam“

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