Genau die richtige Zeit für: …. RUMTOPF

Klar, wer in DIESER Woche seinen Skirulaub bucht, ins Hamam geht und seine Kinder von einer heißen TomatenPaprikaSuppe überzeugt, der ist auch fähig, an DAS Event am 1. Advent zu denken …

‚Das RUMTOPFevent‘

Foto 04.07.15 14 41 22Zugegebenermaßen bin ich dafür ja schon ziiiemlich spät! Da aber nocht nicht ‚zu spät‘, hab ich heute schnell noch die traditionell ersten Früchte dafür geshopped … Die Erdbeeren 🙂 – Und da ich meinem Großen Sohn, der Montag für 10 Tage auf sein Feldmesspraktikum fährt und dort SEHR viel ackern muss, morgen seinen Lieblingserdbeerkuchen backen möchte UND wir noch Erdbeermassen zum gleichauffuttern brauchen, habe ich die handliche 2kg Schale besorgt. Ja, SO bin ich 😀 …. Ach, was ein Feldmesspraktikum ist ??

Das Feldmesspraktikum ist eine Besonderheit der Waldorfschulen.
Mit Hilfe von mehreren Verfahren und Messinstrumenten soll  hier ein möglichst genaues Abbild eines Landstückes geschaffen werden. Das Ergebnis ist dabei in einem erheblichen Maße von der Genauigkeit und der Sorgfalt des einzelnen Schülers abhängig.  Gerade in der zehnten Klasse ist es notwendig, dass sich der junge Mensch mit der realen Welt auseinander setzt. Die Endkarte zeigt auf jeden Fall ein objektives Bild seiner Bemühungen.
Thematisch ist das Feldmesspraktikum in den Mathematikunterricht der zehnten Klasse eingebettet. Hier werden die Strahlensätze und die Trigonometrie praktisch angewandt.

Die einzelnen Messverfahren,

      • wie der Kompasszug,
      • der Polygonzug oder
      • das Messtischverfahren

sind  in den vergangenen Jahrhunderten entwickelt worden. Mit Hilfe von GPS- und optischen Entfernungsmessgeräten können hier absolute Koordinaten und Entfernungen im Millimeterbereich gemessen werden. (Quelle: Auszug der Loheland Stifung)

Zurück zum Thema! Einen Rumtopf wollt ich schon die ganzen letzten Jahre ansetzen. Leider habe ich immer erst daran gedacht, wenn die ersten norddeutschen Herbststürme, gepaart mit Regengüssen gegen mein Fenster peitschten und ich mich stets an einen wundervollen Rumtopfabend, den wir vor Jaaaaaaaahren einmal hatten, erinnerte. DIESES Jahr aber bin ich fast gut davor! Eigentlich beginnt man mit der ersten Frucht, der Erdbeere, sobald diese beginnt reif auf den Feldern zu werden. Dann wird jeden Monat bis zum Oktober mindestens je eine weitere Frucht (natürlich mit reichlich Zucker und gutem Rum) hinzugegeben, wonach er noch einige Wochen, bis eben zum 1. Advent, ruhen darf.

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Natürlich eine der Hauptzutaten

Da ich ja nun nicht im Juni sondern im Juli beginne, kommen in 1-2 Wochen schon die nächsten Früchte hinzu. Geplant sind Johannisbeeren, Kirschen, Blaubeeren, Brom- und Himbeeren und natürlich zuletzt die Pflaumen.

Freuen, würde ich mich, wenn noch schnell jemand mit einsteigt in die Rumtopfsache, gemeinsam kann man sich so wunderbar inspirieren und sich über den Stand der Dinge austauschen. Also??? Freiwillige vor 😉 – Vielleicht können wir ja daraus ein ‚Rumtopf-Battle‘ machen … Ich plane da nämlich etwas ….

Da mein letztes Blogevent (ich spreche von dem ‚virtuellem Fastenkurs‘ schon sooo lange her ist, möchte ich an dieser Stelle auch gleich eine Einladung für den Rumtopfabend aussprechen! Aus organisatorischen Gründen, muss ich ihn eine Woche vor dem 1. Advent machen, am Samstag, den 21. November 2015! Ich habe 8 Plätze zu vergeben und eingeladen sind ausdrücklich auch all meine LeserInnen und Follower, von denen ich sehr gern mal jemanden kennenlernen möchte.

Soweit schonmal zur Termininierung … Anmeldungen werden ab sofort angenommen und ich freue mich schon jetzt – augenblicklich in meinem schattigen Garten (Füße im kalten Wasser) sitzend. Also … Traut Euch gern!

Foto 04.07.15 15 35 43Wie funktioniert nun eigentlich diese Rumtopfsache? Heimische Früchte werden, ihrer Reifezeit nach, in Zucker und Rum (hier empfehle ich guten braunen Rum – passenderweise wohl da auch eher Heimischen, ich habe mich aber für einen guten Havanna mit einer Vanillenote entschieden) eingelegt und dunkel und kühl gelagert. Es gibt hierfür extra große Steinguttöpfe (da ist es immer dunkel drin 😉 ) – Ich habe mein Ingwersirupbrausenansatz nun mittlerweile gerade ausgetrunken und mich dafür entschieden, den Rumtopf hierdrin zu machen. Es ist ein 1,6 Liter großes Einweckglas. 5 Liter bekomme ich auch mit 6 Gästen nicht weg 😦

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Geduld nur, Geduld!

Ein Rezept wird es geben, wenn der Rumtopf fertig ist. Ich werde einzelne Posts machen, in denen ich Euch sage, was ich als nächstes hineingetan habe und wie es gerade so ausschaut. Vielleicht auch von miniminikleinen Geschmacksproben 😀 Bei der Zuckermenge rechnet man eigentlich Früchte : Zucker = 2 : 1. Ich habe es heute allerdings wie folgt gemacht:

  • 200g Erdbeeren
  • 80g Zucker
  • 150ml Rum

Nun hoffe ich wirklich, dass ich jemanden animieren konnte, sich mir rumtopftechnisch anzuschließen. Egal, ob mit meinem Rezept oder einem Eigenen!

Nun noch etwas blogtechnisches 😦

Den Wenigsten von Euch wird es verborgen geblieben sein, dass ich ein neues Theme verwende. Ich habe nun mittlerweile herausgefunden, dass Hintergrund- und Schriftbildveränderungen bei wordpress jetzt kostenpflichtig sind. Dazu hatte ich spontan irgendwie keine Lust, war somit aber an das ‚leuchteblau‚ gekettet. Das hat mich ästhetisch ziemlich genervt! War also eben auf der Suche nach einem anderen Layout! Leider kann man da auch keine Vorschau seines Blogs mehr sehen und somit war es eine ganz schön zeitaufwendige Arbeit. Leider sieht mein Blog nun aus ‚wie die meisten‘. Das wird aber nur einvorübergehender Zustand sein. Ich denke im Herbst (mit einem guten Schluck Rumtopf .. hi, hi) werde ich mir mal die kostenpflichtigen Themes anschauen und mir was richtig Hübsches basteln. Nun muss es erstmla so gehen! Ich hoffe, Ihr seid nicht allzu verschreckt

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36 Gedanken zu “Genau die richtige Zeit für: …. RUMTOPF

  1. Yvonne schreibt:

    Hallo, bin zufällig über diesen Blog gestoßen. Also wenn ich Rumtopf mache, dann piekse ich Trauben und Blaubeeren immer mit einer sterilen Nadel an (mehrere Stellen) – so saugen sie sich schön voll und werden zu leckeren Rumbomben 😉

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  2. koeniginvegan schreibt:

    Und noch etwas von Cornelius (ich fühl mich hier schon, wie Deine persönliche Tippse 😉 ) : Rum ist einfach per se nicht regional, da er ja nunmal in D nicht hergestellt wird. Statt deutschem Verschnitt sollte man da vielleicht besser guten Überseerum nehmen. Ich hatte kürzlich zufällig die Möglichkeit an einer Rumverkostung teilzunehmen. Abgefahren, wieviele wirklich leckere Rums es gibt. Man darf übrigens bei Rum nicht schlürfen, wenn man ihn probiert. Das brennt zu sehr und vernichtet den Geschmack. Einfach ein bisschen auf die Zunge, diese am Gaumen halten und schon entwickelt sich unglaubliches Aroma. Je nach Rum echt geil.
    Bei Rum aus Melasse, kommen Aromen aus der Melasse hinzu. Bei Rum aus frischem Zuckerrohr Saft kaum, das Aroma kommt dann meist aus den Eichenfässern, in denen manchmal vorher andere Sachen gelagert wurden, Sherry z.B.. (Es gibt auch Sherrys, die kurz in Rumfässern gelagert wurden. USW.)

    Ich hatte mal Mirabellen aus Kattendorf in Gin und Zucker eingelegt das hat so obergeil geschmeckt hinterher. Das Aroma vom Gin kann man nur noch ahnen, wenn das fertig ist, es gibt dem ganzen aber einen hervorragenden kleinen Kick, der nicht so mmmhmm, sagen wir muffig und weihnachtlich ist wie beim Rum, sondern eher frisch, der Geschmack der Früchte wird nicht überdeckt sondern hervorgehoben. Versuchs doch mal mit einer kleinen Menge, dann bist Du im nächsten Jahr schlauer.

    Hier, lies mal: http://landfreude.net/2011/10/28/gehaltvolles-obst/

    Beeren in Schnaps oder so eingelegt sind ja, besonders hier im Westen, sehr traditionsreiche Getränke. Das nennt sich hier dann „Eingelegter“. Man nimmt dafür meist nur eine Beerensorte.

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  3. koeniginvegan schreibt:

    Ich habe hier mal wieder zwei Kommentaree von Cornelius, dem es mal wieder nicht gelingt einen Kommentar abzuschicken. Daher kam er per Mail:

    zum Thema Rum, besonders Deine Empfehlung einheimische Produkte zu nehmen:
    Flensburger Rum-Verschnitt – braune Mischung aus Rum, Wasser und Neutralalkohol, die mindestens 5 % Original-Rum enthält, Alkoholgehalt mindestens 37,5 % (meist 40–42 %), angewendet von Flensburger Rumhäusern wie Pott, Balle, Hansen, Asmussen, Johannsen, da im 18. Jahrhundert ein hoher Einfuhrzoll auf Spirituosen erhoben wurde, und bis heute bei deutschen Rumhäusern gang und gäbe,…https://de.wikipedia.org/wiki/Rum Der Rum deutscher Hersteller ist also nur 5% Rum, der Rest sind Wasser, Alkohol und Gewürze. Mit dem Zeug wird natürlich schon lange in D Rumtopf gemacht und man kennt den Geschmack. Ist aber kein richtiger Rum. Außer man akzeptiert z.B., das etwas Wein sein soll, wo nur 5% Wein drin ist. Lecker wird ein „Rum“topf auch, wenn man z.B. Gin nimmt. Mhmhhh…

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  4. brittlebrick schreibt:

    Ich mag den neuen Look. Schlägst du mich, wenn ich sage dass es besser ist?
    Ich würde mir den Termin im November dann mal notieren. Aber muss ich dafür einen Rumtopf ansetzen? Ich dachte, wir trinken dann deinen zusammen. 😃
    LG, Britta

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    • koeniginvegan schreibt:

      Wow, cool 😃😃😃 Nein, mitbringen muss hier niemand etwas … ‚Einfach‘ herkommen, plaudern und genießen Wär ja toll, wenn Du DAS einrichten! könntest! Freue mich! Dir gefällt der neue Look besser!? Echt!? Nein, schlagen tue ich selten 😇 Habe nur gesehen, dass er auf dem Smartphone ziemlich zerhackt wird. Ist jetzt erstmal so 😉 – na, dann genieße heute mal die schwüle, drückende Hitze – Du hast sicher ein tolles Eis in petto 😋

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  5. Claudi schreibt:

    Da hast Du mich auch auf eine Idee gebracht ;-). Ich hatte sogar schon mal vor ein paar Jahren einen richtigen Rumtopf, den ich aber leider nach irgendeinem Umzug entsorgt hatte. Hatte auch nie wirklich einen Rumtopf zustande gebracht. Aber jetzt habe ich richtig Lust bekommen. Als ich es gelesen hatte, war es kurz nach 21 Uhr und ich habe mir spontan die Autoschlüssel geschnappt, bin in den nächsten Supermarkt und habe mir eine Flasche Pott Rum (54%) – war sogar im Angebot – und ein Einweckglas mit Bügelverschluss gekauft. 😛 Morgen hole ich mir am Erdbeerstand erstmal eine große Portion Erdbeeren. Hatte ich eh vor, aber jetzt werden es halt ein paar mehr für den Rumtopf. 🙂

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  6. irgendwieblog schreibt:

    Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube ich mag keinen Rum..Kenne mich da schlecht aus. Ich weiß nur, dass ich Ouzo mag 😉 Habe mir übrigens die neue Ausgabe des Vegan-Magazins gekauft. Fand es richtig toll, dass ich es ohne zu bestellen hier im Zeitschriftenladen fand…

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  7. neulandwegovegan schreibt:

    Ich bin dabei! Vor drei Tagen sagte ich zu meiner Frau: Aber dieses Jahr gibt es Rumtopf!! Wir haben uns auch entschieden, ein Bügelverschlussglas zu nehmen, also bedeutet das: Gleichstand 🙂
    Ich fange dann mal ebenfalls mit Erdbeeren an……

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