Rumtopf 2016 – Endlich die ersten Früchtchen

Foto 03.07.16 23 26 05 (1)Wird ja auch mal Zeit, dass die Erdbeeren im Rum baden dürfen, oder!? Schließlich ist selbst die Zeit für Johannisbeeren quasi schon vorbei. In meinem schattigen Gärtchen allerdings nicht und so seht Ihr mich – nicht nur, weil der Rum, den ich in diesem Jahr gewählt habe, köstlich ist – völlig gechillt!

 

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Ich bin tatsächlich etwas buzy wegen der Betreuung der beiden Afghanen, denn langsamgeht es los mit offiziellen Gesprächen – Vormund, Jobcenter, Berufsberatung! (Einen dicken Dank an dieser Stelle an meinen Chef, der das alles mitträgt und mir die Termine ermöglicht) Ich bin also dabei, mich in die Materie einzuarbeiten – Materie heißt: Afghanistan! Geschichte, Kriege, NATO-Einsatz, Kultur, Sunniten, Schiiten, Hazaren etc … und habe das Gefühl, ich muss ALLES wissen, um den beiden einen Funken an Chance auf Tschland herauszuarbeiten. An dieser Stelle möche ich auch noch sagen – da ich ja mittlerweile weit über 1000 Follower habe, lohnt sich dieser Aufruf vielleicht – wer da mit mir in den Austausch gehen möchte, kann dies gern tun und mich unter veganleak@icloud.com anmorsen!

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Aber nun zum Rumtopf! Die Erdbeeren schwimmen also … Gestandenermaßen bereits seit ein paar Tagen, im Rum, der mit Zucker versüßt wurde … Ich mache wieder mal keine so Foto 06.02.16 14 30 33große Portion und so habe ich:

  • 150g Erdbeeren
  • 50g Zucker
  • 300ml Rum

Die Gästeliste füllt sich auch so langsam … Schlafplätze sind bereits vergeben (aber Unterschlupf findet sich sicher noch irgendwie/wo) – So sind bisher Hamburg, Lemgo und Sankt-Peter-Ording am Start. 2-3 Plätzchen wären also noch frei am Tisch bei VeganLeak am 19. November im Hohen Norden Deutschlands … Also … Nur zu! Traut Euch! Ichöchte sagen, es lohnt sich!

Auch Mitrumtöpfler habe ich schon … Yuchee!!

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Das war’s von mir auch schon heute … Bin etwas platt und so werde ich mich mit meinem Buch (Nach ‚Ausgerechnet Kabul‘ – 13 Geschichten vom Leben im Krieg nun ‚4 Tage im November‘) und einem Glas Rotwein auf meine Kissen verdrücken und endlich den wohlverdienten Feierabend genießen!

Ich wünsche Euch allen noch einen flauschigen Abend … Bis baaaald!

VeganLeak-Rumtopf-Contest 2016

Foto 10.07.15 17 44 17Jaaaaaa!!!! Es ist wieder soweit!!! Die Erdbeeren stehen, trotz Ermangelung an Sonne, rot auf den Feldern ❤ Das bedeutet, ein weiterer Rumtopf kann, nein MUSS!!!, angesetzt werden!

Im letzten Jahr konnte ich doch so einige Leute animieren, so ganz retromäßig, mal wieder einen Rumtopf anzusetzen und meine WordPress-Statistik schmeißt mir nun auch schon wieder verstärkt Suchbegriffe, wie ‚Rumtopf ansetzen‘ oder ‚welchen Rum für Rumtopf‘ raus … heißt, die ersten sind bereits rumtopfmäßig schon wieder auf der Pirsch nach Rezepten und Ideen – Dem will ich natürlich nicht nachstehen und werd in diesem Jahr einen Rumtopf-Contest ins Leben rufen!

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Ich fordere Euch also heraus! Wer macht den besten Rumtopf, wer hat das coolste Event, den geilsten Livestream, die meisten Clicks über sein Instagram-# oder einfach am meisten Spaß an der Sache???

Traditionell wird der Rumtopf zum ersten Advent ‚eröffnet‘. Da dieser Tag aber auch schön für sich ‚gefeiert‘ werden kann, setze ich den Termin eine Woche vorher fest auf den 19. November 2016! Also merkt Euch:

Samstag, der 19. November 2016 ist Rumtopf-Contest

Lasst uns unzählige Rumtöpfe ansetzen, den perfekten Rum sowie die außergewöhnlichsten Früchte finden und die geilsten Beilagen kreieren! Lasst uns an diesem Abend virtuell verbinden, gemeinsam Schmausen, Liken, Trinken und feiern – Quer durch Deutschland!

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Ja, ja … Sooo lauschig, lecker und flauschig war’s im letzten Jahr!

Gedeckter Tisch süßWer so GAR nicht weiß, wovon ich hier gerade spreche, kann ja mal ein wenig mit mir zurückblicken und sich den Beginn, das ‚Werden‚ und das ‚Grande Finale‚ meines letzten Rumtopfes oder ein paar Bilder vom letzten Event im privaten Hause ‚VeganLeak‘ ansehen.Die Bloggerin brittlebrick ist (unter anderem) damals extra zum Rumtopf-Event angereist und hat auch einen Gastpost auf VeganLeak darüber geschrieben … Und ich auf Ihrem. Es gab Crème Brulée, Tarte Tatin, Mousse au chocolat und wahnsinniges Cashewnusseis, weil brittlebrick exxxtra ihre Eismaschine mitgebracht hat

veganleakFoto 23.11.15 20 45 33Nun aber zu Euch, meine Lieben! Hier in meiner bescheidenen Hütte wird am 20. November kräftig gespachtelt, gebechert und gefeiert – Vielleicht noch etwas lauter als im letzten Jahr!? 7 Gäste haben Platz in meiner Küche und … Wie auch im letzten Jahr: Wer zuerst kommt, rumtöpfelt zuerst! Ich kann sogar ein Zimmer als Schlafgemach anbieten … Für die vonfernangereisten! Also!?!?! Jaaaa, genau … Dies ist eine eine offizielle Einladung!!! 😀

Alternativ setzt Ihr einen eigenen Rumtopf an, organisiert ein Event am 19. November in Euren heiligen veganen Hallen und ladet dazu ein! Ihr dürft gespannt sein, wen Ihr da zu Gast bekommt!

Der # auf Instagram für diesen Contest lautet ‚Rumtopfcontest2016‘ (ich denke und hoffe mal, den gibt es noch nicht!)

Nun hab ich mir den Mund ganz wässrig geschrieben und werde das Wochenende mit einem Glas Rotwein und ein paar Oliven einläuten … Die paar Stunden Arbeit morgen zähl ich einfach mal gar nicht mehr dazu (ich hoffe, mein Chef liest das hier grad mal nicht *hüstel*)Foto 21.05.16 11 24 45

Ab sofort werdet Ihr dann und wann mal was Rumtopfiges von mir lesen, wenn wieder ein paar Früchte den Weg ins grooooße gro000ße Rumtopfglas finden 😉

Also … Ich freu mich schon dickedolle auf Eure Rumtopfkreationen und natürlich auf Eure Anmeldungen für den Abend hier bei mir!!

Food Blog Day in Hamburg – mit einem Wohnprinzen und dem Koch-Battle bei Foodboom

Foto 30.04.16 19 04 42Heut werd ich Euch von dem Food Blog Day in Hamburg erzählen, da hab ich den Wohnprinzen kennengelernt und an einem Koch-Battle bei Foodboom teilgenommen, das Live auf Facebook gestreamt wurde …

Ich fang mal von vorne an … Nachdem ich die Pauli Niederlage am Freitag etwas mehr begossen habe als geplant, fiel es mich ziemlich schwer, am Samstag pünktlich um 09.30 Uhr im Stilwerk, unten am Fischmarkt zu sein … Hätt ich mich dusseligerweise nicht verlaufen, hätt ich’s auch pünktlich zur allgeeinen Begrüßung geschafft (hätte, hätte, hätte)

Foto 30.04.16 11 51 36Danach wurden wir zu einem Frühstück ‚geladen‘ und ich dachte, ich guck nicht richtig, als ich im Frühstücksbereich ein kleines Buffet von Seedheart aufgebaut gesehen habe. Nicht, dass ich das wirklich junge StartUp kannte, aber ich war natürlich sofort begeistert, von deren Müslis (ohne Haferflocken), die ich dann mit frischen Früchten und Alpro Yoghurt genossen habe. Yuchuuu … Der Tag wurde also besser!

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Leider ist mein erster Workshop ausgefallen … Ich war die einzige Teilnehmerin! Also hab ich einen Tee getrunken, Zeitung gelesen und bin ich etwas über den Kiez gestromert. Mein nächster Workshop beim Wohnprinzen war ja erst um 11 Uhr im Hyatt an der Mönkebergstraße. Dort kam ich dann völlig durchnässt an.

Beim Wohnprinzen ging es dann um das Thema ‚YouTubeChannel‘ Foto 30.04.16 14 01 13… Nicht, dass ich WIRKLICH vorhätte, einen zu eröffnen (obwohl … hab ich ja eigentlich schon), fand das Thema nur interessant und der Workshop war es auch. Einfach mal hinter die Kulissen eines YouTubers zu schauen. Immerhin ‚folgen‘ meine Jungs dem ein oder anderen (dem Prinzen allerdings nicht) Na, und der Wohnprinz scheint ja ne echte größe zu Sein … Wollt Ihr ihn mal kennenlernen? Dann schaut hier in dem Werbespot von YouTube … Da ist er mit dabei

 

Nach dem Prinzen musste ich dann aber schnell los Richtung Rothenburgsort. Dort nämlich hat FOODBOOM sein Studio. Ich merkte, dass ich langsam aufgeregt wurde. Also RICHTIG aufgeregt!! Ein Videodreh! ICH!! Wo ich es schon hasse, wenn jemand eine Fotokamera auf mich richtet! Aber nachdem ich die letzten Jahre meine Höhenangst überwunden hatte, gehe ich schon seit einiger Zeit ‚mein‘ nächstes Thema an … Man muss ja schließlich immer an sich arbeiten … Oh jeee!

Von Rothenburgsort wusste ich bereits, dass es hier ‚dunkle Ecken‘ gibt. Meine Großeltern haben dort vor Ewigkeiten mal gewoht, außerdem kennt mal als ‚Ghettokind‘ natürlich auch die Partner’ghettos‘ … Allerdings wusste ich nicht, wie sich das Viertel entwickelt hat … Aber ich sollte es bald wissen.

Die Billstraße ist der Hammer! Quasi eine komplette Straße für Restposten, Elektro- und sonstiger Schrott – ein Riiiesenflohmarkt. So etwas habe ich noch NIE gesehen … Sowas erwartet man in der Bronx … Aber in Hamburg?? SEHR geile Atmosphäre. Im Hamburger Abendblatt gab es mal einen Artikel über die Billstraße.

In einem dieser Hinterhöfe sollte nun also FOODBOOM sein. Zugegeben … Mir war schon etwas mulmig, als ich an den Schrotthallen, an denen mir suspekte Gestalten entgegenblickten, suchend vorbeischlich. Als ich sie jedoch fragte, wo das Studio sei, kamen sie zu Hauf, um mir den rechten Weg zu weisen. Sofort habe ich mich für mein mulmiges Gefühl geschämt!

Foto 30.04.16 15 50 25Bei Foodboom angekommen, waren schon 2 Blogger dort. Die Crew selbst steckte noch mitten in einer Besprechung. Es sah dort genauso aus, wie man sich ein Studio vorstellt. Es gab 3 Küchen, eine toller als die Nächste. Viel Zubehör und viiiiele Getränke, die mir später übrigens helfen sollten, meine Scheu vor den Kameras zu verlieren … Hi, hi!

Was mich obendrein nervös gemacht hat ist, dass unser Kochen im Livestream direkt ins Netz ging … Wer Lust hat, sich das Spektakel ganz oder auszugsweise anzuschauen, kann das bei FOODBOOM auf Facebook tun … Einfach etwas runterscrollen und dort findet Ihr dann die einzelnen Streams. Hier der Link zu FOODBOOM

Foto 30.04.16 16 06 48Nun wurde ausgelost, wer in welcher Gruppe kocht. Dann wurden die Warenkörbe, in der die Lebensmittel waren, vorgestellt und die ‚Geheimzutaten‘ gleich dazu. Die Geheimzutaten setzten sich aus Lebensmitteln zusammen, die sich die Blogger (jeder eines) gewünscht hatten. Sie MUSSTEN genutzt werden. Seufz! Essbare Blüten, Sojaschnetzel, Räuchertofu, Harissa, Walnüsse, Kerbel … Eigentlich nicht so schwierig … Doch der restliche Warenkorb war – für meinen Geschmack – VÖLLIG unzureichend und da wurde es schwierig. So musste ich die Sojaschnetzel zum Beispiel mit Bier statt mit Rotwein ablöschen … SEHR experimentell!

Foto 30.04.16 16 01 16Es muss noch gesagt werden, dass wir lediglich 2 Veganer waren. In jede Gruppe wurde (zufällig) einer gelost. Ich musste also erschwerenderweise auch noch gegen Arne von ‚VegetarianDiaries‚ kochen … Seufz! Wir hatten 90 Minuten Zeit … Kurze Besprechung und los ging’s!! Zunächst hab ich die Kameras, die ständig um mich rumschwänzelten, noch wahrgenommen … Irgendwann – sicher nicht nur ‚Wein sei Dank‘, hat man sie jedoch  fast vergessen.

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Was soll ich sagen?? Wir hatten einen Riesenspaß! Claudius, ein Koch von Foodboom, in dessen Gruppe ich war, hat mir in soo kurzer Zeit soo viele Dinge zeigen können! Benjamin von Reisegabel, hat mich absolut mit seinen Patisseriefähigkeiten beeindruckt! Hammer seine Hippe! Gut, es ist sein Beruf … Trotzdem … Sehr toll mit solchen Menschen kochen zu dürfen!

Foto 30.04.16 19 11 36Irgendwann hat sich draußen die Jury eingefunden und wir haben unser Essen serviert (ähnlich wie bei ‚Grill den Henssler‘) …. Darauf folgte dann die Bewertung! … Ein hartes aber faires ‚unentschieden‘ 😀 – Danach gab’s endlich Musik, einen leckeren Abschiedscoctail bevor es mit dem Taxi wieder ab ins Stilwerk an den Hafen ging. Aber hier erst noch ein paar Impressionen von unserer Küchenschlacht:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Am Stilwerk angekommen, hatte man uns schon sehnsüchtig erwartet und mit einer netten Rede empfangen. Nach ein paar inspirierenden Gesprächen, etwas köstlichem Wein und Prosecco sowie einigen (veganen) Henssler Sushi war ich dann aber SO platt, dass ich dann um kurz nach 22 Uhr die Party verlassen musste – Ab nach Hause, wo ich gegen Mitternacht ins Bett fiel.

Es war echt ein RICHTIG toller Tag! Ich freue mich, Seedheart (sie bekommen natürlich noch einen Extrapost gewidmet), Fodboom, Benjamin von Reisegabel und Nicole von Blütenschimmern kennengelernt zu haben. Es war wieder solch ein Tag, an dem man weiß, warum man Stunde um Stunde vom Läppi sitzt, bloggt und der einem Inspiration und Power für die nächsten Wochen gibt … ❤

Veganleak …. nun endlich auch auf Instagram

Manche haben es vielleicht schon gesehen … VeganLeak ist nun auch auf Instagram vertreten! Lang war mir nicht so recht klar, warum ich mich in NOCH einem SocialNetwort ‚verteilen‘ soll – Doch aufgrund der mehrfachen Nachfragen, habe ich mich nun schlussendlich dafür entschieden.

Da ich es aber doch etwas langweilig finde, meine Rezeptfotos auf NOCH einer Plattform zu posten, möchte ich dort obendrein ein ganz klein wenig persönlicher werden – Denn auch DAS wird immer wieder angefragt. Quasi was für echte Fans von VeganLeak!

Wer also Lust auf privatere Fotos der KöniginVegan hat, folge mir gern auf Instagram, dort nehme ich Euch mit in meine Küche, ins Millerntor oder zu sonstigen Events, drücke politische und sonstigen Emotionen aus und spoiler auch schon mal die nächsten Blogbeiträge – alles natürlich in Form von Fotos.

Erwartet aber nicht zu viel! Erstens muss ich mich erstmal mit den Begebenheiten von Instragram anfreunden (seufz) und 2. bin ICH selbst relativ kamerascheu … Trotzdem bin ich sicher, Euch tolle, abwechslungsreiche Bilder zu liefern.

Also … Ich freu mich auf Euch bei Instagram

Ach, ist jemand von Euch bei Instagram?? … Ich bin jetzt nämlich etwas angefixt und habe gerade Lust auf schöne Fotos bekommen ❤

 

‚Food Blog Day‘ am 30. April in Hamburg

Wie schon im letzten Jahr, habe ich mich auch diesen April  für den ‚Food Blog Day‘ akkreditieren lassen und freue mich, wieder dabei zu sein! Kennt Ihr dieses Food Blogger Event? Das gibt es nämlich auch noch in Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und München – Also vielleicht ja auch in Eurer Nähe!?

Was genau ist nun so ein ‚Food Blog Day‘?

In diesem Falle lädt Burda Food-Blogger für einen Tag in eine Location ein. In diesem Jahr findet es in vielen Städten im ’stilwerk‘ statt. Hier werden, nach einem Eingangsvortrag, ganz unterschiedliche Workshops angeboten, an denen man teilnehmen kann – Sofern man denn einen Platz ergattert. Wenn man sich allzu spät mit seinem Blog bewirbt, sind die meisten Workshops bereits ausgebucht. Im letzten Jahr war es aber so, dass man in den ein oder anderen noch spontan ‚reinrutschen‘ konnte. Aber allein schon der Eingangsvortrag (im letzten Jahr von Christian Rach gehalten) und die Party am Abend sind es wert.

Wer nimmt an diesem Event teil?

  • Zunächst natürlich die Leute von der Burda – Allesamt total nett!!
  • Dann natürlich viele, viele Foodblogger. Leider sind vegane Blogs nur sehr sporadisch vertreten, was ich hoffe, mit diesem Post vielleicht ändern zu können!!
  • Von den Werbepartnern – die teils auch die Workshops leiten – laufen dort auch viele rum. Man kann sich Termine geben lassen, sollte man ein persönliches Gespräch wünschen.

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Party? Was für ne Party??

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Coctails!!!

Abends wenn die Workshops beendet sind, trifft man sich in einem Küchenstudio zum Essen, gutem Wein, anderen Getränken und netten Gesprächen. Das ist ein sehr schöner Teil des Tages, da man tagsüber doch wenig Zeit hat, mit den anderen Bloggern zu sprechen. Was mir in diesem Jahr so gar nicht gut gefällt, ist, dass es sich bei dem Essen wohl hauptsächlich um das Grillen von Lachs dreht – Im letzten Jahr war eine Eventküche dort, die auch veganes Essen angeboten hat. Ich gehe aber auch in diesem Jahr davon aus, dass auch an die hungrigen Veganer gedacht wird – Vielleicht ja auch eine gute Möglichkeit, das Thema ‚Lachs‘ kritisch zu diskutieren!?

Warum soll man auf solch eine (Werbe)Veranstaltung gehen?

Weil es eine tolle Möglichkeit ist, andere Blogger kennenzulernen und sich mit denen über das alltägliche Bloggerleben auszutauschen. WO ist das sonst – Aug in Aug – möglich? Ich habe tatsächlich Blogger getroffen, auf deren Blogs ich schon mal gestrandet war! Damals war mein Blog ja erst 6 Monate alt …

Foto 20.06.15 19 53 37Auch Firmen, wie Alpro und Redakteurinnen der Burda sind vor Ort. Die Workshops bringen einen beispielsweise beim Thema Food-Fotografie weiter. Es ist schlichtweg total interessant hinter die Kulissen zu ‚hören‘ und sich etwas auszutauschen.

Was aber MEINE allergrößte Motivation ist, sind die Inspirationen, mit denen man nach Hause geht. Ich erinner mich, dass ich im letzten Jahr einen kleinen Bloggerhänger hatte, weil ich mich fragte ‚wofür das alles‘ … Nicht, dass ich dort eine konkrete Antwort erhalten hätte aber … aber … ich hatte einen enormen Motivationsschub und war bisher nie wieder in solch einer Krise (was nun aber sicher nicht ausschließlich an diesem Event liegt)

Ach, falls Ihr Lust habt, zu lesen, wie es im letzten Jahr war … Hier ist der Beitrag!

War jemand schon mal bei einem Food Blog Day – In Hamburg oder woanders? Sehe ich dort vielleicht sogar jemanden von Euch??? DAS wär das allerallercoolste!! Wenn wir viiiiiele Veganer werden, können wir auch die Sponsoren, das Essen dort und die Workshopinhalte nachfristig ändern …. Anmelden könnt Ihr Euch hier!

Also … Veganer aller Länder … vereinigt Euch!!

Veganes Skifahren … In Wagrain/Flachau (Ö) – Oder: Wie verpflege ich mich, wenn ich (ski)reise??

Veganes Verreisen ist ja man gar nicht soo einfach, wenn man dann noch in ein Land reist, das für kräftig/deftig berühmt berüchtigt ist, wird es nicht besser. Ich war zu Beginn meiner Reise also auf alles gefasst.

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Heute gibt es – obwohl ich total flach liege, da es mich voll erwischt hat (aber ich kann jetzt ECHT nicht mehr schlafen) einen Post über meinen Skiurlaub, der nun man auch schon eine Woche her ist. Hier kommt es nicht zwingend auf den Ort an, obwohl ich durchaus den ein oder anderen Gastrotipp für Euch habe. Nein, es geht auch generell ums’s verreisen und speziell ums Skifahren!

Wagrain, der Ort, den wir mit der DB angesteuert haben, liegt im Salzburger Land in Österreich. Für die Fahrt habe ich mir – morgens um 6 Uhr – am Bahnhof bei ‚Le Crobag‚ ein belegtes Baguette gekauft. Die haben nämlich Vegane im Angebot und schmecken gar nicht schlecht. Weiterhin hatte ich mir für die Fahrt Datteln, Bemmchen, Vego-Schokolade und natürlich viiiiel stilles Wasser mitgenommen. Das sollte für eine 10 Stunden Reise wohl reichen!

Schwieriger fand ich die Verpflegung vor Ort! Wir hatten ein sehr schönes und günstiges Appartment bei den Brown’s, ein sogenanntes ‚Brownies Appartment‘Das Tolle war, dass man auf dem Heimweg quasi direkt in die Haustür fahren konnte (wenn man auf’s Après Ski verzichtete). Auch die Browns waren supernett, hilfsbereit und herzlich.

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Der Spar Markt war in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen. So richtig viel Auswahl hat er nicht, aber es gab Sojabohnen in Dosen, Sojamilch, Müsli, Obst/Gemüse und Wein … Alles was ich erstmal brauchte! Brot haben wir uns von dem Bäcker am Ort morgens bringen lassen … Das war – bis auf ein seeeehr leckeres Baguette – aber eher mittelmäßig. Wir haben eh nur dahoam gefrühstückt … Lunch gab’s auf der Hütte (dazu später) und Dinner im Restaurant … Ja, ja …. Man gönnt sich ja sonst nix

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Hier ging’s saanft runter

So hatte ich zum Frühstück Baguettebrot mit Avocado und (danach) Marmelade und ein Müsli mit Sojamilch. Also lang nicht so nahrhaft, wie das was ich zu Hause esse … Aber mehr war nicht rauszuholen.

Gegen 10 Uhr waren wir bereits auf der Piste, fertig für die 1. Abfahrt und haben dann bis etwa 14.30 Uhr voll durchgezogen. Das Skigebiet ist gestandenermaßen eher was für Anfänger, meist rote und wenig schwarze Pisten ..Obwohl … Eine ‚Black Diamond‚ ist auch dabei … Da hieß es für mich dann ‚Augen fest zu und durch‘. Seit 2013 wird das Skigebiet Wagrain mit einem Nachbargebiet durch den G-Link verbunden – diese Gondel ist echt abgefahren und eröffnet einem echt viiiiele Pistenmöglichkeiten. (Nein!!! Falls jemand drauf wartet … Ich werde jetzt NICHTS vom Tiefschneefahren berichten!!! NO way!!)

Foto 22.02.16 14 24 29Wenn Dann Lunchtime war, wurde es etwas schwierig für mich! Anfangs hatte ich ein trockenes Brötchen mit, während meine Freundin und mein Sohn sich über den Kaiserschmarrn hermachten. Später dann habe ich Pommes mit Ketchup gegessen, resp. mit meinem Sohn (natürlich NACH seinem Kaiserschmarrn) geteilt. Dazu habe ich ein alkoholfreies Weizen getrunken – Wohl das nahrhafteste, was es auf den Hütten gibt ;). Die schönste Hütte war übrigens die Lisas Alm in Flachau.

Foto 24.02.16 15 17 22Bis etwa 16.30 Uhr sind wir dann weiter die Pisten rauf und runter … Ein echtes Hammerprogramm und am Mittwoch merkte ich dann, dass mir definitiv Eiweiß fehlte! Also kramte ich einen Eiweißriegel, den ich noch hatte aus dem Rucksack und entdeckte die Sojabohnen im Sparmarkt. Ich kann nur jedem, der Skifahren geht, empfehlen, sich Eiweiß in irgendeiner Form mitzunehmen … Es wird schnell eng! Gemerkt habe ich es an Muskelschmerzen, die ich in der Form nicht kannte (anders als Muskelkater) und dass ich mich schwer regenerierte von den ‚Strapazen‘. Normalerweise würde ich sowas nicht nehmen aber ich denke Eiweißpulver wär für solch eine Woche nicht das schlechteste. Aber das muss ja jeder selbst wissen.

Foto 22.02.16 15 41 31Nun kurz zum Thema Après Ski … Ich hatte es bereits geahnt und es hat sich bewahrheitet … Ja, ich feier voll gern ab! Trinke Biere, die man am Ende des Abends nicht mehr zählen kann – aber DAS??? Nö Danke! Skifahren heißt für mich Skifahren, 2 Bier nach dem Skifahren und abends ein paar Gläser Wein  … Passt! Fertig! Aus!

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Ohne Pizzafahrer 😦

Also … wir haben uns jedenfalls nach dem Skifahren in die Abendsonne gesetzt … Im Kuhstall, DER Après Ski Bar am Ort! Drinnen Party, Draußen konnten man den Piiiiiizzzafahrern (Anfänger mit den Skiern in Pizzastückposition) zuschauen, wie sie die letzte Hürde des Tages nehmen. Die huppelige, vereiste Restabfahrtspiste … Sooooo luuuuuschtig! — Ja, ja … böse, böse ich (dabei, habe ich meine Pizzaposition in diesem Urlaub erst hinter mir gelassen) *kicher*

Abends – nach 2 Stunden Siesta – waren wir – wie gesagt – Essen. Entweder beim Italiener ‚Gennaro‚ direkt an der Gondel ‚Flying Mozart‘ oder in dem SEHR netten Restaurant ‚AlmMonte‚, welches genau daneben liegt.

Beim Italiener habe ich stets einen Salat und Penne all’arrabiata gegessen. Spaghetti alio e oilio wären auch möglich gewesen. Ansonsten gab’s nix Veganes auf der Karte – auch nicht auf Nachfrage. Die Preise dort sind sehr moderat – Allerdings sollte man vorbestellen!!

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Foto 23.02.16 20 13 03Das AlmMonte hingegen ließ keinerlei Wünsche offen! Quinoarisotto (Yuchuuu endlich Eiweiß!!!), Wokpfanne … Der fesche Kellner, der immer ein freundliches ‚paaaaasst‘ auf den Lippen hatte. Tolle Weißweine, guter Portwein und köstliche Mojitos … HIER habe ich das Après Ski gern ab 20 Uhr nachgeholt! Ja, das ist etwas gehobene Preisklasse, aber wer in Wagrain Skifahren ist muss sich wenigstens 1x dort essen. Wirklich, wirklich schön! Ein rustikales Restaurant mit Discokugel!

Foto 27.02.16 12 17 01Am Tag unserer Rückreise waren wir noch im Örtchen Wagrain zu Mittag essen. Im ‚Bosek’s Salt & Sugar‚. Hier gibt es eine RICHTIG große Auswahl an veganen Speisen! Sogar Smoothies und Burger … Foto 27.02.16 12 17 08Yuchuuuuu!!!! Mit Pommes … Voll fett! (Allerdings nicht das Richtige vor einer 9 stündigen Bahnfahrt, wie ich lernen durfte). Dafür musste ich mir keine Gedanken machen, was ich auf dem Rückweg wohl essen würde … 😉

Alles in allem war es ein unglaublich schöner – und wohl auch der letzte mit meinem großen Sohn – Urlaub mit tollem Wetter, (Tief)Schnee, leeren Pisten, viel Frischluft und Bewegung, großem Skigebiet und der weltbeste Freundin ❤

 

Ab morgen wird verzichtet!

Na, DAS ist ja mal ein maues Feedback hier von Euch! Man, man, man … Habt Ihr Angst, keinen Bock oder es einfach nicht nötig, Eure Ernährung mal wieder ‚auf Spur‘ zu bringen? Das würd mich dann doch mal interessieren. ICH lass mich von meinem Vorhaben da aber mal nicht abbringen und starte ab morgen VOLL durch!

Bis zum grünen Donnerstag gibt es dann viel zu Themen, wie:

  • Ernährungsumstellung
  • Zuckersucht
  • Kaffeesucht
  • Gesunde/rohköstliche Alternativen
  • Sport und Bewegung
  • Rezepte
  • Prä- und Probiotika
  • Lesetipps
  • und und und …

Auch wenn IHR alle so schwächelt, lass ich Euch an meinem Vorhaben teilhaben. Ich werde also ab morgen:

  1. Keinen zugesetzten Zucker essen, da Zucker unbestrittenermaßen ein Suchtmittel ist und ich doch schon gern ab und an mal VEGOschokolade nasche, oder einen veganen Keks am Nachmittag knabbere. Gern würd ich diese Gelüste generell eingrenzen und öfters zu Trocken- oder frischen Früchten greifen
  2. GAR keinen Kaffee trinken, da Kaffee unbestrittenermaßen ein Suchtmittel ist und ich am Wochenende doch so 1 -3  ‚echte‘ Kaffee trinke. Ich möchte halt gern auch ‚auswärts‘ mal die Augen offen halten und auf Getreidekaffee ausweichen.
  3. 5x pro Tag  Rohkost essen, da ich es noch immer nicht geschafft habe, meinen Rohkostanteil zu steigern (verdammte AXT) … Aber ich gebe nicht auf! In diesen Wochen möchte ich mich mal mit ‚richtigen‘ Rohkostrezepten auseinandersetzen – Man munkelt, hier gibt’s tolle Blogs (Irgendwelche Tipps???)
  4. Ab 18 Uhr keine Kohlenhydrate essen, da ich mir in letzter Zeit ’spätes Abendessen‘ angewöhnt habe … Dies muss ich mal wieder einschränken … Und falls es mir nicht soo gut gelingt, ich wenigstens ein paar Kichererbsen müffeln kann 😉
  5. Allein keinen Alkohol trinken, da ich mir – zu meinem späten Abendessen nach einem anstrengendem Tag – gern mal ein Glas Rotwein gegönnt habe … Dies muss mal wieder Grenzen finden
  6. 4 Sporteinheiten pro Woche einbauen, da ich nach meinem Skiurlaub gerade so FIT bin und dies nutzen möchte. 3x gehe ich eh zum Sport pro Woche – Das sollte also nicht soo schwierig werden hoffe ich!

Nein, ich werde nicht fasten aber diese 6 Punkte so in meinen Alltag einbauen, dass ich nach diesen Wochen eine gute Chance habe, einen Großteil der Ansätze weiterzuführen.

Während dieser Zeit werde ich mich viel mit dem Thema Ernährung beschäftigen und zu diesen Themen einiges posten … Da ich mich ja immer mal wieder mit Ernährungsthemen befasse, werden alte Beiträge durchaus auch aus der Schublade geholt …

Vielleicht konnte ich ja mit meinem gemäßigtem Programm ja noch jemanden motivieren, einzusteigen?? Noch ist es nicht zu spät!!

Aber BEVOR es morgen losgeht, mach ich mich gleich noch dran, ein Rezept zu entwickeln, was mit FASTEN und VERZICHTEN so GAR nichts zu tun hat … Wenn also alles klappt, melde ich mich gleich  nochmals auf dieser Welle … hi, hi …

3. Platz beim Hoppster Blog Contest

Uff … Da ist’s mal wieder später als geplant geworden, wo ich jetzt endlich hier gemütlich mit Reis und Dhal im Bett sitze … Aber aus dem einen Glühwein sind dann doch schnell 2-3-4-?? geworden … Sei’s drum … War ein netter Abend und da darf man auch mal nicht so streng mit sich sein … Wenigstens hab ich vorher sämtliches Weihnachtsshopping erledigt …

So gibt’s heute auch nur einen Short-Post! Dieser ist aber doch sehr passend, finde ich, da sich in den letzten Tagen einige neue Follower dazugesellt haben. Ein fröhliches ‚Halloh‘ an dieser Stelle, freu mich, dass Ihr dazugestoßen seid

Aber auch heute wieder … Step by Step …

Als Blogger*In kann man sich ja immer mal wieder bei dem ein oder anderen Contest bewerben oder wird gar dafür angeschrieben. So habe ich kurzerhand bei dem Hoppster-Blog-Contest teilgenommen … und … tatsächlich den dritten Platz ergattert! DA froi ich misch doch RICHTIG!! Gut, es war nun kein Riesencontest aber trotzdem hab ich mich gegen andere Blogs durchgesetzt und steh nun auf einem kleinen aber feinem Siegertreppchen … Yuuuchuuu!

Wer oder was ist nun Hoppster? Hoppster ist eine Art Fitnesscenter gemeinschaft, die eigentlich eher im ‚6er‘ Postleitzahlenbereich angesiedelt ist – Umso cooler, dass der 1. und 3. Platz von einem veganen hamburger Blog belegt wurde – High Five dafür, oder!?

https://www.hoppster.net/blog/wp-content/uploads/2015/12/Hoppster-Blogcontest-Platz31.png

Hoppster hat aber auch einen Blogbereich, der sich mit Themen, wie Fitness, Ernährung etc. beschäftigt. Hier hat eben auch der Contest unter verschiedenen Sparten – eine davor war ‚vegan‘ – stattgefunden, in dem ich eben den 3. Platz gewonnen habe. Hierzu gab es nun ein kleines Interview mit mir, welches ja vielleicht die neuen Follower*Innen interessiert, damit sie mal wissen, wer hier eigentlich so schreibt.

An  dieser Stelle einen kleinen Dank an Sarah von Hoppster, die das ganze supersympathisch betreut hat und einen an die Jury für den 3. Platz … Ich freue mich ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitschnitt der veganen FSK – Radiosession am 27.11.15

Foto 27.11.15 22 14 16Foto 27.11.15 22 14 09Jaaaa … Ich weiß doch … Da waren wir eh schon spät dran am Freitag … Dann auch noch fast 1 Stunde heavy Delay … Seufz … Aber einige von Euch scheinen ja durchgehalten zu haben … SEHR habe ich mich über das tolle Feedback gefreut. Und das, obwohl sicher nicht jeder zu dieser Stunde so viele Köstlichkeiten und kühles Bier (und sonstiges) vor der Nase wie wir ..

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Mehrfach haben die Schlafmützen unter Euch ❤  bei mir aber auch schon einen Mitschnitt dieser Sendung angefragt … Den habe ich hier jetzt im mp3-Format für Eure wachen Ohren – Leider krieg ich sie hier nur über meine Dropbox rein … Aber … Besser als nix:

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Bloggerinnen treffen sich: Rumtöpfeln in Hamburg – Ein Erlebnisbericht-Gastbeitrag

Ihr habt vermutlich schon vom Rumtopfevent gelesen. Ich war live dabei! Und ich darf heute zu diesem gelungenen, witzigen, interessanten, kurzweiligen und kulinarisch hochwertigen Abend einen Gastbeitrag verfassen. Ich, das ist Britta von brittlebrick, ebenfalls vegane Foodbloggerin. Und da dies der erste Gasteitrag meiner Bloggerkarriere ist, bin ich auch ein klein wenig aufgeregt. Denn ich weiß gar nicht, wo ich zuerst anfangen soll. Rumtopf, kleine Köstlichkeiten, nette Gäste, die erste Begegnung so von Angesicht zu Angesicht, dem Carepaket für die Rückfahrt…

Eiszubereitung mit Rumtopf

Mit etwas Rumtopf und Prosecco vertrieben wir uns die Zeit bis die Kakaobutter für das Eis vollkommen geschmolzen war.

 

Ich würde sagen, wir arbeiten das jetzt mal Stück für Stück ab. Habt ihr genügend Zeit mitgebracht? Dann nehmt euch vielleicht noch ein Gläschen Rotwein, Punsch, oder wie ich in Erinnerung schwelgend ein Gläschen Rumtopf mit Sekt (oder Prosecco oder Weißwein, ich bin da nicht so kleinlich ;)) und lasst euch überraschen, was ich vom Rumtopfevent bei Königinvegan zu berichten habe.

Warum rumtöpfeln in Hamburg?

Mit Sack und Pack, oder besser mit Kind und Kegel, äh… Kind und Mann, bin ich von Karlsruhe aus in den hohen Norden gefahren. Richtig, hun-der-te von Kilometern, nur um einen superleckeren Rumtopf zu genießen und mit herzlich netten Menschen einen schönen Abend zu verbringen.

Warum man hun-der-te von Kilometer dafür in Kauf nimmt? Nun ich gestehe, es war nicht nur der Rumtopf, es war auch pures Interesse, sozusagen unstillbare Neugier, wer sich denn hinter dieser Frau versteckt, deren Texte ich so gern lese. Und ich kann euch sagen, es war ein voller Erfolg und außerdem ein besonderes Ereignis, mit einer anderen Foodbloggerin einen Abend zu verbringen. Unter anderem ist es sehr erheiternd, wenn man ausnahmsweise mal nicht alleine um den Tisch schleicht, und mit der Kamera in der Hand versucht, die besten Ansichten von Speisen zu finden, um sie seinen Lesern zu präsentieren. 😀

Ja, überhaupt haben wir viel gelacht. Und wer wissen möchte, wie das ganze aus der anderen Perspektive aussah, schaut auf meinem Blog den Gastbeitrag von Königinvegan an.

Und wie ist sie nun, diese Frau hinter den Texten? Für mich war sie bisher nur eine Frau aus Buchstaben und Bildern, die nun ein Gesicht, eine Stimme und damit Farbe und Tiefe bekommen hat.
Mein Fazit: Herzlich, fröhlich, authentisch. Eine wundervolle Gastgeberin. Menschen zusammenbringen ist sicher eine ihrer Stärken. Die Gegeneinladung für die wärmere Jahreszeit ist jedenfalls schon ausgesprochen, weil der Abschied doch zu früh kam und das Gefühl hinterließ „ach, darüber haben wir ja auch noch nicht gesprochen“. Und sicher wird dann auch das ein odere andere Eiskügelchen den Weg zu uns finden…

Der Rumtopf

Als wir ankamen, war der Tisch in der schnuckelig-gemütlichen Küche schon gedeckt und ließ einem das Herz aufgehen. Im Fokus stand natürlich der seit Mo-na-ten angesetzte und liebevoll gehegte Rumtopf. Es war auch dies eine Premiere in meinem Leben. Ich hätte mir die Früchte matschiger vorgestellt, aber sie waren richtig knackig…. und vollgesogen mit feinstem Rum. Stephanies und mein persönliches Highlight waren die Heidelbeeren, andere Gäste lobten eher die Erdbeeren. Wir haben den Rumtopf zunächst mit Prosecco aufgefüllt, später dann mit Weißwein. Beides war oberlecker. Man kann ihn auch mit Wasser aufgießen, wem es schmeckt. Mir schmeckte mein Versehen nicht so und wir witzelten dann noch, dass mit heißem Wasser aufgegossen eine Art Grog rauskommt. Auch eine Idee, oder?

 

Gedeckter Tisch süß

Ein schön gedeckter Tisch hieß die Gäste willkommen.

Mein Fazit: Ein Rumtopf ist eine sauleckere Angelegenheit und da man ihn (meist?) nicht alleine trinkt, zudem obendrein auch eine gesellige Sache.

Kleine Köstlichkeiten

Ohne entsprechende Grundlage ist so ein Rumtopf natürlich nichts. Die Speisenfolge salzig-süß wurde wegen der schon am Spätnachmittag beginnenden Session kurzerhand umgedreht. Rumtopf zum Kaffee… auch eine Idee. Auf dem Tisch fand sich der verkehrt herum gebackene Apfelkuchen, besser bekannt als Tarte Tatin, eine Mousse au Chocolat und eine Creme Brulee. Letztere war mein persönliches Highlight, Mann und Sohn schwärmten für den Apfelkuchen. Obwohl ich bemängeln muss, dass das schwungvolle Wenden des Kuchens nicht wie angekündigt in Anwesenheit der Gäste geschah. Also doch Feigling. Hihi. 😉

Ich hatte Trude mitgebracht. Das ist meine Eismaschine (Unold Polar). Mit etwas Rumtopf zur Stärkung zauberte ich, wie bereits angekündigt, vorab aus Cashewkernen, Reismilch und diversen anderen Zutaten ein cremiges veganes Zimteis. Die Unterhaltung war so anregend und der Rumtopf so fein, dass ich doch glatt vergessen hatte die Schokoglasur zuzubereiten. Nun ja, muss ja nicht immer alles perfekt sein, oder? 😉 Und so landete auch einmal der Stopfen des Blenders beim Umfüllen in der noch nicht kristallisierten Eismasse, was ich, rumtopfgeschwängert wie ich war, auch durch lautstarkes Kichern und Ah-Rufen kundtat. Ja so ist das eben mit dem Alkohol. Aber lustig war’s! 😀

Gedeckter Tisch salzig

Rumtopfabend in zwei Akten: Das salzige Buffett

Der 2. Speisengang war mindestens genaus toll wie der erste. In den Linsensalat mit Granatapfelkernen hätte ich mich rein-setz-en können. Ehrlich! Immer wieder wanderte ein kleines Löffelchen auf meinen Teller (und auf die der anderen auch immer mal wieder). Der wird garantiert demnächst mal auf meiner Tafel landen. Außerdem gab es einen Apfel-Fenchel-Salat (yummi!), Veta (hm!) und ein Basilikumpesto (oberlecker!). Am Ende waren alle pappsatt.

Fazit: Ich bedaure sehr, so weit weg zu wohnen und verstehe die Freunde, die immer gern zum Probieren kommen nur zu gut!

Der Tag danach

Netterweise konnten wir dort übernachten und hatten am Morgen noch ein wenig Zeit zum Plaudern. Ein gemeinsamer Spaziergang zum Bäcker blies wieder etwas Frischluft um die rumtopfvernebelte Stirn, bevor wir uns bei veganer Nussnougatcreme, Rührei und frischen Brötchen niederließen. Frischer Kaffeeduft und aufgeschäumte Dinkelmandelmilch rundeten das ganze ab.

Frühstück

Ein kräftiges Frühstück am Tag danach. Herrlich!

Leider mussten wir bald aufbrechen, denn die Wetterlage war alles andere als günstig. Während wir beim Frühstück saßen, wurden die Flocken dicker und dicker und mein Mann rutschte ungeduldig auf der Bank hin und her.

Dicke Flocken

Schneeflöckchen Weißröckchen, kommst du ausgerechnet heut. Du begleitest uns heimwärts, doch es wurde gestreut.

Völlig umgehauen hat mich das liebevoll gepackte Carepaket für die Fahrt. Sozusagen die veganleak’sche Veganbox. Ich werde über dieses Highlight bei mir noch ausführlicher berichten. Derart beschenkt fühlte ich mich wie ein kleines Kind an Weihnachten. Und das, wo doch noch nicht einmal Adventszeit ist. Neben einem Gläschen Rumtopf, einigen Mandarinen, Knabbersachen, Süßigkeiten und Getränken war neben einigen Veganzeitschriften auch an Spielfreude für den Junior gedacht. Und die Keksbackmischung der Genussmanufaktur wird sicher auch bald ausprobiert.

Care-Paket-1

Ein Family- Care-Paket für die lange Fahrt zurück. Wo hat sie nur diese chicken kleinen Aufkleber her?

Fazit: Ein schöner Abschluss, ganz ohne Kopfschmerz und Bettschwere, mit nettem Geplauder und einer wirklich gelungenen Überraschung. Herzlichen Dank für die wundervolle Zeit bei dir! ❤