Das Jim Burrito in der Schanze -Das heißt geile Burritos mit Punkrock

Foto 16.01.16 16 49 05Samstags bin ich ja ‚traditionell‘ gern tagsüber in Hamburg mit Freunden unterwegs … Gern zum Wochenendbier beim Portugiesen, heute mal in der Schanze! Da hab ich den Samstag auch mal nicht mit einem Bier sondern mit einem leckeren Cappuccino im Aloha Cherie begrüßt. Herrlich ❤

Danach war ich auf der Suche nach einem neuen Portemonnaie. Ich habe nämlich noch immer kein Neues, nachdem mir mein geliebtes Freitag Portemonnaie im Dezember gestohlen wurde … Habt Ihr Ideen für ein  ’non-leather‘ Portemonnaie?? Sonst werde ich wohl demnächst doch mal zum Freitag-Store an den Hauptbahnhof fahren müssen …

Aber zurück zum eigentlichen Thema … Also … Nachdem ich nun KEIN Portemonnaie gefunden habe, hatte ich HUNGER! Schon länger hatte ich den Plan, mal das Jim Burrito im Schulterblatt zu testen. Hier sollte es eben auch vegane Burritos geben. Da wir schon ‚ums Eck‘ waren, sind wir also hin!

Foto 16.01.16 15 57 09

Foto 16.01.16 16 48 53Von Innen ist es genau SO, wie ich es mag! Einfach und offen! Der Style ist amerikanisch aber sehr einladend mit gepolsterten Sitzecken à la ‚retro Diner‘. Es ware jedoch so voll, dass ich keine ordentlichen Fotos von Innen machen konnte, da ich keine Gäste fotografiere … Naja und die Jungs hinterm Tresen sind still, nett und authentisch … Einen Extrapunkt gibt’s noch für das Astra auf der Karte … uuund für den Punkrock, der aus den Boxen ‚trällerte‘ … Yesss

Ach … SEHR cool auch die riiiiiesen Fototapete ….

Foto 16.01.16 16 48 35

Leider gibt’s keine veganen Enchiladas und Quesadillas … Aber mir fiel auch SO schon die Auswahl schwer … Neugierig hat mich dann aber doch das Saitan mit der Sauce aus geräucherten Jalapenos gemacht … Ich war SEHR gespannt!

Foto 16.01.16 15 56 52… und erstmal SEHR enttäuscht … Mein Gegenüber hat vegetarische Enchiladas (glaube ich) bestellt und einen hübschen, bunten Teller mit Sößchen und kleinem Salat bekommen und ich … Ein olles Plastiktablett mit einem Backpapierpaket a la ‚Laib Christi‘ und Besteck … ‚Na suuuper‘ dachte ich … Was ist DAS denn??

Foto 16.01.16 16 11 44DAS … war ein wahnsinns Geschmackserlebnis! Dieser Burrito war (wohl) mit einer Bohnenpaste, Reis, Saitan, Guacamole (!?), Salat und dieser Jalapenopaste mit angenehmer Schärfe, gefüllt. Diese Kombination war – würzig, saftig, rauchig, scharf – zum Fingerschlecken, Darniederknien und – natürlich – zum RICHTIG Sattwerden. Wirklich das beste was ich in letzter Zeit auswärts  gegessen habe. ECHT!!!! Die ‚Verpackung‘ für diese Köstlichkeit war – im Nachhinein betrachtet – authentisch/perfekt! … Puuures Understatement

Foto 16.01.16 15 58 32Witzig fand ich übrigens die ‚Wickel’technik des Burritos … Er sah eher aus wie ein ‚Chimichanga‚ … Frittiert war er aber nicht sondern gegrillt (so sah er jedenfalls aus).

Wisst Ihr eigentlich war Burrito heißt? Die Übersetzung bedeutet ‚Eselchen‘. Da mich der Grund hierfür dann doch echt interessierte, bin ich im Net mal auf die Pirsch gegangen. Da findet man zwei Varianten:

a) Die eingewickelten Zutaten sehen aus wie Eselsohren …. Nööööö

b) Das ‚Päckchen‘ sieht aus wie die Lasten, die Esel … Jaaaaa 😀

 

Foto 16.01.16 15 57 38Also Leute … Vielleicht sehen wir uns dann a mal im Jim Burrito’s in der Schanze! Gut zu erreichen vor/nach dem Pauli Spiel, beim Schanzenshopping oder hungrig nach dem Schanzenflohmarkt am Samstag … oder oder oder … Bis bald denn dann … und bringt ein ordentliches Hüngerchen mit!!!

 

Alohachérie … Das neue sympathische Restaurant (fast) mitten in der Schanze

 

Alohachèrie - eine Manufaktur der Liebe

Jaaa doch … Die Alohachérie-Eröffnung ist nun schon ein paar Wochen her, Foto 14.11.15 15 27 14der Alltagsbetrieb ist voll im Gange und ich komm erst jetzt mit meinem Beitrag!? So-be-it! Eröffnungsposts schreiben kann jeder! Was soll ich mich in die Reihe der Blogger, Zeitungen und und und einreihen, wenn wir doch JETZT auf der virtuellen Alohachérie-Bühne ein klein wenig mehr Platz für uns haben 😀

Foto 14.11.15 14 38 10Zu der Eröffnungsfeier will ich auch gar nicht soo viel erzählen, da dies ja für die jetzigen potentiellen Restaurantbesucher gar nicht soo interessant ist (oder täusche ich mich da!?). Ich war mit Inga von der Riegelmanufaktur dort verabredet und wir haben dort mit einigen Foto 14.11.15 14 31 05netten Leuten plaudern und unsere Netzwerke etwas erweitern können. Gut gegessen und ProZZecco getrunken haben wir – na klar – auch. Nette Stimmung inklusive! Gefreut hatte ich mich eigentlich auf Sarah von VeganGuerilla (sie hatte ich ja auf dem VeganCamp kennengelernt und hatte mit ihr letzten Freitag die Radiosendung beim FSK) … Doch leider war sie krank!

Viel wichtiger war mir dann aber doch das ‚Alltägliche‘ im Alohachérie und da ich zufällig vor 2 Wochen mit Jannes, dem YouTuber aus Bielefeld von Hennesthecook und seiner Frau hier in Hamburg verabredet war, bot es sich doch an, den Startpunkt im Aloha zu setzen. Beide sind zwar nicht vegan aber tooootal interessiert … Das musste ich natürlich ausnutzen

Hier möchte ich schon mal drauf vorbereiten, dass dies ein Mischbeitrag, zwischen Alohachérie- und HennesthecookTreff-Beitrag wird … Wer nur den Alohachérie-Beitrag lesen möchte muss einfach bei den ********** aufhören zu lesen

Foto 14.11.15 14 31 22Da ich von den Aloha-Burgern schon gehört hatte, war klar, dass die Wahl auf einen Burger fallen würde und ich so ohne Frühstück starten musste, damit ich den um 13 Uhr dann auch hungrig verdrücken könnte … Gesagt getan!

Jannes und seine Frau (Chilenin mit entsprechendem Temperament) begrüßten mich auch sofort plaudrig und binnen der ersten Minuten geriet ich zwischen illustren ehelichen Fronten … Yuchuu! SO witzig die beiden, das hat von Anfang an Spaß gemacht, sich mit den beiden zu treffen.

Foto 14.11.15 15 26 51

Kuchen gibt’s auch

Das Aloha liegt nur knapp abseits der troubeligen Schanze. Wenn man vom Bahnhof Sternschanze kommt, geht man nicht links ins ‚Schanzengeschehen‘ sondern rechts bis zur großen Kreuzung, da rüber, wechselt die Straßenseite und ist schon da! Man geht also etwa 3 Minuten – GAR nix für ein gutes, günstiges, veganes Essen.

Foto 14.11.15 15 25 59Nun geht es ein paar Treppen runter, was den Laden (zusammen mit den wundervoll abgerundeten Fenstern) sehr heimelig macht. Außerdem ist das Aloha sehr warm und schön eingerichtet.

Foto 14.11.15 14 29 10In dieser Einigkeit haben wir dann auch die drei verschiedenen Burger getestet und waren allesamt davon begeistert … Nicht nur von der schönen Anrichtung auf den Tellern sondern von den Foto 14.11.15 15 26 13absolut fairen Preisen, der total netten Bedienung und den sympathischen Betreibern. GANZ nah am Geschehen dran – trotz Stromausfall mit einem Lächeln, mutig sich unter die Gäste mischen! Besser geht nicht in solch einer Situation! Daumen hoch dafür.

Zum Burger gab’s natürlich Bier …  Als Dessert nen Kaffee. Dazu wurde Birkenzucker (Xylit) gereicht! Perfekt! Ich komme wiiiieder!!

Vielleicht ist auch genau JETZT der richtige Zeitpunkt, um auf ein kommendes Event im Alohacherie hinzuweisen!? Der ‚Hard To Port e. V.‘, der sich mit seiner aktuellen ‚Whaler Wathching‘ Kampagne gegen das kommerzielle Töten dieser Tiere engagiert, stellt sich und seine Arbeit am Montag, den 14.12.2015 ab 20 Uhr im Aloha vor. Näheres könnt Ihr hier erfahren:

https://www.facebook.com/events/1512114435752949/permalink/1512118212419238/

**********

Foto 14.11.15 16 37 28Abgefüttert von den Burgern sind wir drei dann zu Fuß weiter auf den Kiez Richtung Reeperbahn. Ich war schnell in der Rolle der Fremdenführerin und habe die beiden vollgequatscht mit Hamburger Anekdoten (was die beiden auch togal begeistert aufenommen haben) … Wir hatten einen Riesenspaß! Allerdings brauchte ich irgendwann einen Drink … Was lag da näher als eine Kurzvisite im Lehmitz … Einer für mich nostalgischen Kneipe, in der ich vor etwa 20 Jahren mal gearbeitet habe – Na, und nach einem Bier ging’s dann auch gleich wieder besser und weiter mit der Touriführung 😉

Foto 14.11.15 17 40 49

Unser Ziel war das 20up, eine Bar im 20. Stock in Hafennähe. Etwas in Sorge war ich um Jannes Outfit, da das 20up einen Dresscode hat. Wir also dahin und er noch kurz draußen seine Tarnfleckjacke ausgezogen … Leider öffnete das 20up erst um 18 Uhr … Da waren wir also 1 Stunde zu früh und mussten noch einen ‚Zwischendrink‘ nehmen … Auf gings also zu dem Preopening des Weihnachtsmarktes auf der Reeperbahn

Foto 14.11.15 17 39 55

DSC01438Bei Nieselregen sind wir dann auf den Spielbudenplatz und haben uns mit einem Glühwein in die Sofaecken verdrückt … SEHR cool. In jeder der Sofaecken stand ein elektrischer Kaminofen und eine große DSC01436Bogenlampe, die eine Heizlampe war. Soo gemütlich! Da alle Sofaecken besetzt waren, haben wir uns zu drei illustren Jungs gesetzt. Wie sich schnell herausstellte, kamen sie – was soll ich sagen – AUCH aus Bielefeld, respektive

DSC01431

Lemgo (was übrigens nicht an der holländischen Grenze liegt – hi, hi!) und aus Good Old Italy … Und … soll ich Euch NOCH etwa sagen? Die drei haben bei ihrem Drink darauf gewartet, dass das 20up öffnete. Tja, Sachen gibt’s … Hi, hi …

DSC01449Wir dann also zusammen los und ab in Stockwerk 20! Die Tarnfleckjacke war zwar im Rucksack … Leider hatte der andere ‚Mr. Bielefeld‘ einen Hoodie an … Der ging GAR nicht und musste kurzerhand ausgezogen werden … Zum Vorschein kamm ein weißes T-Shirt … Naja … zumindest kam er rein. Die wanderfesten DSC01441Schuhe von Mr. Lemgo wurden zum Glück übersehen und wir konnten unsere Drinks bestellen, die wundervolle Aussicht genießen und hatten eine tolle Zeit da oben … Na, und zum Abschluss gab es noch ein MegaSelfie, was unsere gute Stimmung auf dem Heimweg glaube ich ganz gut eingefangen hat!

Foto 18.11.15 16 43 54 (1)Warum schreibe ich das alles? Ich möchte alle Blogger, YouTuber und andere NetzwerkerInnen ermuntern, sich einfach mal zu Treffen und ergebnisoffen einen lockeren Tag zu erleben … Es macht wirklich Spaß die virtuelle mit der realen Welt zu verbinden …

 

 

Das MANGOLD im Karoviertel … Sympathisch geführt!

Als wir am Samstag in der ‚Schanze‚ die Sonne eine ganze Weile auf einer tollen loungeartigen Terrasse – deren Gastroangebot allerdings eher carnivorig ist – genossen hatten, wollten wir dann doch etwas essen.

Foto 18.07.15 17 19 06

So kam ich auf die Idee, mal wieder ins MANGOLD zu gehen. Ich wusste um deren nette Außenterrasse und hatte noch im Kopf, dass sie wohl immer was Veganes auf der Karte haben … Also los!

Foto 18.07.15 17 19 22Das Mangold liegt ziemlich direkt an der U-Bahn Feldstraße (U3), mitten im Karoviertel, also – ebenso wie das Emmioglu, der Falafelladen, von dem ich neulich berichtet hatte – ganz in der Nähe vom Millerntoooor.

Das Karoviertel mag ich, obwohl dort die Gentrifizierung auch gnadenlos Einzug hält. Für mich die ‚kleine Schwester‘ des mittlerweile völlig überlaufenen Schanzenviertels und hat noch etwas der ursprünglichen Gemütlichkeit. Besonders cool ist der Flohmarkt im Karoviertel, ‚die Flohschanze‘, der zuverlässig samstags bis in den Nachmittag hinein stattfindet. Hier kann man noch echte Schnapper schießen inmitten einer authentischen Flohmarktatmosphäre!

… Und danach zum Futtern ins MANGOLD 😀

Foto 18.07.15 17 19 46Foto 18.07.15 17 19 53Vorweg gesagt … Die Betreiber und auch die Bedienung dort ist SEHR nett. Offen und authentisch. Das fand übrigens nicht nur ich sondern auch meine Begleitung. Der Betreiber, der das Restaurant mit seiner Frau, die Küchenchefin, führt, war, nachdem ich fragte, ob ich Fotos machen dürfte, sehr offen.

Foto 18.07.15 17 20 03

Die Terrasse, wie auch die Innenräume sind sehr ansprechend und so kann man bei jedem Wetter hungrig ins MANGOLD einkehren

Foto 18.07.15 17 31 10Die Portionen im MANGOLD sind mehr als üppig. Als mir der Umfang des veganen Burgers bewusst wurde, habe ich umgeschwenkt auf ‚Linguini mit Maronen/Limettensauce mit Süßkartoffelwedges‘. Etwas, was ich zu Hause so nicht kochen würde! Und, was soll ich sagen? SEHR lecker! Ein kleines Manko war, dass mir die Sauce etwas zu viel war! Ich bin da nicht so ’schwäbisch‘ mit meinen Saucenwünschen. Ansonsten: Köstliche Kombi!! Auch der mir empfohlene Wein war SEHR gut!

Foto 18.07.15 17 31 00Das Tabuleh ‚meines Gegenübers‘ sah oberlecker und reichhaltig aus!  Dafür hatt ich mich lediglich nicht entschieden, weil ich mir sowas zu Hause ab und an mal mache. Der Burger hat mich schon sehr gelockt, das, was ich auf anderer Leute Teller gesehen hatte, schien mir aber nicht machbar.

Foto 18.07.15 17 27 49Marc kam zu einer kleinen Plauderei noch zu uns an den Tisch. Vorher bat er mich, das ‚Intro‘ der Karte mal zu Foto 18.07.15 17 53 35lesen … Darüber sprachen wir dann kurz! Eben das, was in diesem Intro steht, bringt das Mangold sehr authentisch rüber und ich finde es ist ein sehr schönes Lokal, um mit Veganern und Omnis dort essen zu gehen und empfehle es SEHR gern auf meinem Blog