Rohkostreibe von WESTMARK …

… ein kleiner Bericht über meine Erfahrungen damit und ein Rohkostrezept!

Nicht nur, da mein BIOZOOM so unbefriedigend ausgefallen ist, nein, immer, wenn ich wieder einen Ernährungsvorsatz langfristig umgesetzt habe, kommt in mir ein Neuer hoch! Aaaand theeeee wiiiiiinnnnnneeeeer iiiiiiis:

rohkostanteil in der nahrung steigern

Gesagt, getan! Meinen Möhrchensalat mache ich mir weiterhin regelmäßig und eigentlich auch ohne Groll! Da ich mir aber vor x-Jahren eine supergute Rösle-Handreibe gegönnt habe, leiden meine Fingerkuppen doch extrem und ich bin mir nicht sicher, wie oft sie noch nachwachsen … 😉

Der Gedanke mit der Rohkost entstand im letzten Skiurlaub. Da hatten wir eine tolle gusseiserne Handreibe mit Kurbel, die man am Tisch festklemmte! SO-EINE-WOLLTE-ICH  … So-eine-gibts-aber-nicht-mehr! Leider!!! Also, da ich auch immer bemüht bin, kleinen Läden hier im Örtchen ihre Existenz zu sichern, bin ich zu unserem Haushaltswarenladen geradelt und habe mich erkundigt, was der Markt so hergibt. Außerdem hatte sich eine Freundin dort auch just eine gekauft und schien zufrieden.

Im Vorwege möchte ich sagen, dass ich kein Geld für diesen Artikel bekomme und auch sonst keinerlei Verbindungen zu der Firma Westmark habe

RohkostreibeDie Ernüchterung kam schnell! Plastik! Aber das hatte ich schon im Internet gesehen. In jedem Falle wollte ich eine Handreibe und nix mit Strom! Sie zeigten mir von Westmark die Handreibe. Diese wird auf der Arbeitsplatte mit einem Vakuum gehalten. Bockelfest!! Sie hat 4 verschiedene Einsätze und – was mir auch wichtig war – ein Metallgewinde. Ansonsten leider alles Plastik! Grübel, grübel … eingepackt!! Für knapp 40 Euro (im Internet für 31,-) … Aber wieder mit am Überleben UNSERES Haushaltswarenladens gearbeitet ❤

Zu Hause natürlich gleich die Möhren geschält, die Fingerkuppen freundlich angelächelt und Saugnapfdas Ding zusammengebaut, was erwartungsgemäß nicht so schwierig war. Schwieriger war dann allerdings schon das festsaugen der Reibe … Dies erfolgt durch das Umlegen eines kleinen Plastikhebels. Man braucht schon ein klein wenig Kraft, um diesen Hebel umzulegen. Die Frage kommt auf, wielange der Hebel das aushält, ohne abzubrechen. Nun ja gut.

Möhren rein und losgedreht! Klappt. Leider kommen die Möhren nicht ganz so gut aus der EinsätzeTrommel, da diese doch recht groß ist. Ist aber kein soo großes Manko. Blöder ist dann schon die Reinigung der Trommeln. Diese haben nämlich auch am Ende einen Plastikring, der eine Rille von 2mm zum Metall hat, worin sich die Möhrenschnipsel augenscheinlich sehr wohl fühlen. So richtig gut kriegt man die da nicht raus.

Der Stecker zum Nachdrücken der Möhren (oder wasauchimmer) kommt gefährlich Nahe an die Reibe. Spuren sind sichtbar und das muss ich weiter beobachten!

Was allerdings richtig gut funktioniert ist das Vakuum. Die Reibe steht wirklich bockelfest. Auch wenn man beispielsweise Pastikaken reibt (die hatte ich in meinen Rösti versteckt, da die Kids sie nicht so gern mögen 😉 ).

Fazit

Ich bin schon zufrieden mit der Reibe. Sie ist extrem scharf und unkompliziert auf und abzubauen. Auch größere Mengen Kartoffeln für Rösti sind schnell weggeraspelt. Das Plastik wirkt Techniknicht billig und der Saugnapf hält. Die Reinigung ist durch die Rille etwas blöde, stört mich aber nicht soo. Als Schulnote würde ich eine 3+ geben, da mir eben auch das Material nicht so 100% zusagt. Ich hätte gern eine Edelstahlreibe gehabt. Diese gibt es zwar von Westmark auch, allerdings nur als Mandelreibe … Warum fragt man sich! Ich würde sie weiterempfehlen, in der Hoffnung, dass der kleine Saughebel ein langes Leben fröhnt 🙂

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Jedenfalls steht sie zur Zeit immer arbeitsbereit auf meiner Küchenfensterbank und ist schwer in Aktion. Sonst habe ich mein Rohkost halt immer gestückelt gegessen, was, dadurch, dass man kein Dressing hat, nicht so attraktiv war. So kann ich mir aber Rohkostsalate machen und mümmel viel davon weg.

Neben meinem Möhrchensalat habe ich mir heute auch meinen Fenchelsalat gemacht. Eigentlich stückelt man dazu den Foto 23.02.15 14 45 15Fenchel ganz klein, aber da ich doch nun die tolle Reibe habe, landete der Fenchel und der Apfel natürlich auch gleich dadrin. Leider in einer zu feinen Reibe. Geschmacklich nicht schlimm aber optisch naja. Ich schreibe Euch mal dieses etwas exotische Rezept mit Fenchel, Apfel und Sojasauce im ursprünglichen Style auf. Ist irgendwie knackiger – Und auch ohne Reibe ist dieser leckere Salat fix gemacht!! Hier das Rezept für den Fenchelsalat

Warum ich diesen Post schreibe!? Na, vielleicht ist ja jemand wie ich am überlegen, sich eine Reibe zu kaufen … Ich hätte mir ein paar pro und contra gewünscht. Aber denen auf Amazon traue ich nicht so recht über den Weg

Misosuppe scharfsüßsauer

Da es bei mir heute Abend veganen Döner (JAWOLL!!!) gibt, musste ich heute Mittag etwas auf die Bremse treten. Und da mir die liebe brittlebrick mal wieder eine Inspiration zugeschustert hat, hatte ich vorsorglich schon mal Seidentofu im Hause (Misopaste eh!).

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Wenn man die Reisnudeln in einem Extraschälchen mit kochendem Wasser übergießt, ist es einfacher, die Misopaste rührend aufzulösen (in dem anderen Schälchen)

Was soll ich sagen??? Ich habe natürlich wieder etwas rumexperimentiert und das Ergebnis ist: Lecker, lecker, lecker und der Bauch ist umami und reichlich gefüllt mit super Eiweißen, Eisen, Calcium, Kalium, Isoflavonoiden, B Vitaminen und (vermutlich auch) der ewigen Veganersorge B12!!! Was will man mehr!

Reisnudeln finde ich ganz große Klasse. Sie sind so schön glibberig in der Suppe. Außerdem geben sie einem die absolute Legitimation die Suppe schlürfend schmatzend zu essen, anders ist es fast nicht möglich (es sei denn Spaßbremsen zersäbeln die Reisnudeln in Ministückchen 😦 )

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UNBEDINGT Bio-Miso kaufen!!! Nur so ist man sicher, sich keinen Gendreck ins Haus zu holen

Die Genmai-Misopaste, die ich benutzt habe besteht aus fermentierten Sojabohnen und ist extrem umami (würzig). Die Milchsäurebakterien aus der Fermentation sorgen für das Vitamin B12. Es gibt auch Misopasten, bei denen Gerste oder Reis die Basis bilden. Diese können milder bis süßlich schmecken. Mein Favorit ist allerdings ganz klar die würzige Genmai-Miso!

Ich habe in diesem Falle nicht einfach nur MisoPaste mit Reisnudeln und Seidentofu mit kochendem Wasser überbrüht sondern noch japanische Essigwürze (geht sicher auch Weißweinessig), Agavendicksaft, Sojasauce und Chilli zugegeben. Das war eine wahre Geschmacksexplosion im Mund, diese Mischung aus umami / süß / sauer / scharf … Mehr geht fast nicht.

Kalorisch ist diese Suppe ein klarer (japanischer) Lachsack und ganz sicher auch hilfreich bei allabendlichen Fressgelüsten (trotz der kleinen Mengen an Kohlenhydraten). Schnell ist Foto 31.01.15 15 02 26sie allemal, da alle Zutaten nur 2-3 Minuten in kochendem Wasser aus dem Wasserkocher überbrüht werden müssen.

Und hier kommt auch schon das Rezept für die Misosuppe

Da ich schon jetzt das Jaulen „und woo ist das Rezept für den Döööner???“ höre … Da dieser sich zwar bereits in der Zubereitung befindet, also der Kohlsalat, Tsatsiki, Dönervleisch und Kichererbsen, aber eben noch nicht verspeisefertig ist, kommt das Rezept dann morgen … oder so 😉 Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf die Bewertung meines Gastes heute Abend …

TEIL 4: Eiweiß – Pimp your vegan Snacks

Ab heute sause ich durchs Internet … Wurde auch Zeit … Ein Minecraft-Spieler, ein YouTube-Gucker und eine Ständig-Bilder-für-den-Blog-Hochladerin waren schlussendlich zuviel für unsere 16Mbits-Leitung … Nun werden wir mit fetten 100 versorgt und der Familienfrieden sei wieder hergestellt … SO-EINFACH-IS-DAS 😀

Heute geht es um diese immer so tückischen Snacks und (not so friendly speaking) ‚Zwischendurchesserei‘. Die soll ja auch sein, macht Spaß und baut (zumindest kurzfristig) den Stress ab. Wenn wir nun noch ein ganz klein wenig schauen, WAS wir so snacken, wirds auch etwas weniger giftig für die Hüften und wirkt sich positiv auf unsere tägliche Nährstoffbilanz liefert aus. (und wir beim Eiweiß ein imaginäres Häckchen für ‚Anteil täglicher Bedarfsdeckung‘ machen können)

Leider denken viele beim Appetitt nicht immer ans Eiweiß sondern eher an Zucker! Ich hatte ja schon was zum Thema „Wille“ und Zucker gesagt. Der Körper macht es sich bei Unterzuckerung einfach und sagt: „Schooo-kooo-laaaa-deeee!“ Geht schnell! Klappt gut! Hätten wir unseren Willen mit in diese Entscheidung einbezogen, wäre sie (die Schoki) sicher nicht im Mund gelandet … Und schon mal gar nicht die halbe Tafel!! Doch dem Willen wurde voll eins von dem Unterzuckerungskomando übergebraten und lag willen- und regungslos am Boden!! Tja, und je öfter wir uns diesem Komando unterwerfen, desto chancenloser wird unser Wille … Shitty-Miss-Pitty! Aaaaalsoo? Wir müssen unseren Willen wieder fit machen! Das dauer lange … SEHR lange!!! Aber nach etwa einem Jahr hat mans fast geschafft (klingt nicht ermunternd??) … Sorry … Ist leider aber so … Das läuft offiziell auch unter „Zuckersucht“. Wie wir davon wegkommen, kommt dann mal beim Thema „Kohlenhydrate“.

Es gibt ja nämlich auch die „Salzhungrigen“. Denen gehts auch nicht so richtig viel besser, sie haben aber eine gute Chance, das einfacher hinzubekommen, indem sie zwischendurch Eiweiß snacken. (GERADE) im Stress geht das eigentlich ganz gut. Besonders, wenn wir dabei die Geschmacksrichtung UMAMI (süß, sauer, salzig, bitter und UMAMI) wählen. Umami bedeutet ‚würzig‘, ’salzig‘. Gute Beispiele sind Hefeprodukte, wie Hefeflocken oder Hefeaufstrich (superumami). Sojasauce ist auch SEHR umami. Solche Umami-Snacks können einige davor bewahren, allabendlich die Mittagsreste aus den Töpfen zu löffeln oder uns doch wieder eine Tüte Chips mit vor den Fernseher zu nehmen. Versucht es mal!!!

Salzige Nüsse (Erdnüsse – die allerdings in Maßen), Cashews, Mandeln (ich weiß, keine Nüsse … Nenne sie hier trotzdem 😉 ), salzige Samen, wie Kürbiskerne oder Kernmixe, Saitan- oder Tofuwürstchen. Kohlchips (kann man im Ofen selber machen … Eine Freundin hat mir gerade mal selbstgemachte Grünkohlchips zum Probieren gegeben … superlecker mit Salz, Öl, Cashews und Knoblauch). Eine tolle Knabberei habe ich heute allerdings noch für Euch im Gepäck Tofuwürfel in Sojasauce. Voll umami und richtig lecker.

Dann fehlt also noch „Mittag“ und „Abendessen“ … Das kriegen wir auch noch hin … Einen schönen Abend noch für Euch