Friday Cheat Day: Pommes rot-(vegan)weiß

Eeeendlich wieder Freitag!!! Sonne, Wochenende uuuuund last but noch least …. Cheat Day mit Pommes und veganer, selbstgemachter Mayonnaise 😀

Von diesem berichte ich Euch jetzt mit vollem Bäuchlein:

Da ich heute sehr lange draußen an der Sonne war und danach noch Tofu für meinen Veta und Chinakohl für’s Kimchi in Salz gebettet habe, hatte ich kaum noch Zeit für die Vorbereitung eines opulenten Cheat-Friday-Mahls 😦 Also musste es eben schnell gehen.

Schnell habe ich Bio-TK-Pommes in den Ofen geschoben und mich nebenbei an die Mayo gemacht.

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So fest kann Sojamilch mit Öl werden!!

In „normaler“ Mayonnaise sind es Eier, die als Emulgator dafür sorgen, dass das Öl zu einer cremigen Masse wird (emulgiert). Eier sind in meiner Mayonnaise natürlich tabu und so habe ich Sojamilch statt der Eier genommen. Soja enthält nämlich Soja(logisch)lecithin. Eben einen pflanzlichen Emulgator, der das Öl mindestens genauso cremig und fest werden lässt.

Wer braucht DA noch Eier???

Foto 10.04.15 19 30 49Gemacht ist die Mayonnaise (auch für Ungeübte) binnen 10 Minuten und das einzige, was Du an Geräten benötigst ist ein Mixer oder Pürierstab und Zutaten, die man eigentlich immer zu Hause hat. Also ein echtes Spontan-Cheat-Food!

So RICHITG gesund ist vegane Mayonnaise nun auch nicht! Aber in jedem Fall deutlich besser als konventionelle Mayonnaise, mit Eiern, billigem Brantweinessig und unklaren Gewürzen und Aromen.

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Nix für jeden Tag aber …

Hier sind lediglich Zutaten, wie Sojamilch, Sonnenblumen- und Rapsöl, Senf, Essig und Agavendicksaft drin. Übersichtlich, oder!? Austauschbar sind die Zutaten nur zum Teil, da Sojamilch in DIESEM Fall NICHT durch andere Pflanzenmilch ersetzt werden kann, da nur Soja Lecithin enthält, der das Öl cremig/fest werden lässt. Auf Rapsöl könnte verzichtet werden. Dies gibt der Majo zwar eine schöne Farbe, ist aber für den Geschmack nicht soo wichtig. Ach, und Agavendicksaft kann auch durch schnöden Zucker ersetzt werden. Dieser sollte dann aber vorher in dem Essig aufgelöst werden (sonst knirscht es im Mayogebälk). Der Senf sollte natürlich OHNE Senfkörner sein … Sonst … siehe oben 😉

Ach, auf ein Rezept für den generell eh veganen Ketchup habe ich hier und heute mal verzichtet. Wenn da gaanz großer Bedarf besteht, einfach mal „piep“ sagen, dann kreiere ich auch mal ein Ketchup Rezept.

Genausoschnell, wie sie gemacht ist, gehts jetzt für Euch auch zum Rezept der Majonnaise … Diese kann übrigens auch total gut für einen Kartoffelsalat genutzt werden 😀