Krautsalat … Perfekt für die Grillparty

Das Wochenende steht vor der Tür und sicher werdet auch Ihr die ein oder andere Stunde draußen verbringen – Am Strand, im Garten, auf dem Balkon oder …. auf einer Grillparty (Die dann ja vielleicht mit Ginger Ale und Krautsalat im Gepäck)! Wieauchimmer … Eeeeendlich Sonne!

Foto 02.06.15 18 49 37Ich werde die Sonne morgen nach einer Laufrunde mit Gretel bei einem ‚Rhabarbakuchenexperiment‘ – dessen Rezept ich bei Gelingen natürlich poste – mit einer Freundin in meinem Minigärtchen genießen. Ein perfekter Einstieg ins Wochenende! Samstag folgt ein ausgiebiger Hamburgtag, der bereits mit einem Frühstück im Klippkroog beginnt und Sonntag gehts an den Hafen mit Kind und Kegel 🙂

Zurück zum Krautsalat …. Dieses Rezept ist soooo einfach, dass man fast meinen könnte, es lohne keinen Post. Ich finde aber DOCH!! 😀 . Er ist vom Geschmack her eher lieblich und nicht so sauer-bäh!, wie die Fertigprodukt! Vor längerer Zeit habe ich einen Rotkrautsalat zum Döner gepostet – Dies ist nun praktisch das weiße Pendant. Der weiße Krautsalat hält sich länger und passt noch etwas besser zum Grillen. Ich esse ihn auch gern ganz schlicht auf einem Tellerchen mit Oliven, Bulgursalat und etwas Fladenbrot … Ein tolles Sommerabendessen zum Bier oder Rotwein. Ooooder mit einer Scheibe Rauchtofu mit etwas Senf zusammen zwischen ein Brötchen gelegt – Das wäre die bodenständige Variante!

Foto 01.06.15 15 09 30Er ist auch gaaaanz schnell zubereitet und nach etwa einer Stunde ‚durchziehen‘ direkt essbar. Yuuuuchuuuu!!! Hervorzuheben wäre hier vielleicht noch der Kostenfaktor: Weißkohl ist das ganze Jahr über günstig zu bekommen und außer Öl,Foto 02.06.15 18 49 53 Essig, Agavendicksaft (Zucker), Kümmel und Salz wird nichts benötigt. Preis/Leistung stimmt hier also auch.

Los gehts also schwuppdiwupp:

Den Weißkohl schneidest Du in feine kürzere Streifen und tust ihn in eine große Rührschüssel. Salz darauf und dann mit der Faust sozusagen versuchen, die Flüssigkeit aus dem Kohl zu drücken – kräääääftig!! Dann alle anderen Zutaten außer dem Öl dazu und kurz einkneten – Öl dazu – Fertig, lecker!

In diesem Sinne: Ich wünsche Euch allen ein tolles und sonniges Wochenende … Hoffentlich bis zum Rhabarbakuchenrezept 😉 … Aber erst noch kurz das Rezept für den Krautsalat

Döööner macht schöööner …

… und auf Dauer auch schlauer 😀 … Veganer Döner jedenfalls 😉

Ich soll von meiner eingeladenen Nachbarin gestern ausrichten, dass, hätte sie nicht gewusst, dass der Döner vegan ist, sie hätte es NICHT gemerkt! DAS ist doch mal was! Einen Gruß an dieser Stelle an all die Skeptiker da Draußen!

Da hat sich der Aufwand ja gelohnt … ‚So mal eben‘ ist die Dönersache nämlich nicht und dabei habe ich das Tabouleh sogar fertig gekauft, da ich schon wusste, dass ich das nicht AUCH noch machen wollte. Tja, was braucht man alles für einen veganen Döner?

Foto 31.01.15 14 08 03Foto 31.01.15 14 11 06

  • Fladenbrot (Aus’m ERKA-Markt … Ich glaube jeder  hat „seinen“ ERKA-Markt, oder!? 😉
  • Bulgursalat, Tabouleh …(ohne Rezept)
  • Rotkrautsalat
  • Hummus zum Döner
  • Tsatsik
  • Zwiebelringe (hierfür einfach eine rote Zwiebel in dünne Scheiben schneiden)
  • DönerVleisch

Für das Essen vorbereiten kann man (auch schon am Vortag) Krautsalat, Hummus und Tsatsik. Da der Krautsalat am längsten durchziehen muss, habe ich damit begonnen! Ich ziehe zum Kleinschneiden lieber Einweghandschuhe an, da sonst die Fingernägel so unansehnlich werden. Ganz wichtig ist, zuerst in die Schüssel mit den kleingeschnittenen Rotkohl nur das Salz zu geben und zu kneten, damit die Strukturen des Kohls aufbrechen. Gäbe man da bereits das Öl hinzu, würde dieses den Kohl umschließen und das Ergebnis ist längst nicht so gut!

Foto 31.01.15 14 50 12Beim Tsatsik gebe ich erst kurz vor dem Servieren das Öl hinzu, da das Soja mit dem Öl emulgiert und fest wird. Geschmacklich (und für die nächsten Tage beim Resteessen) kein Problem, doch am Dinnerabend soll ja alles perfekt sein.Foto 31.01.15 18 43 47

Es gibt ja verschiedene Currymischungen. Zu scharf sollte es nicht sein, da es sonst irgendwie kein Hummus mehr ist finde ich. Ich meine hier auch Currycreationen und kein Currypulver (was an sich ja auch schon einen Mischung von Gewürzen ist).

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Diese Scheiben sind natürlich viel zu groß. Eher Rouladen denn Gyros-like

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Das ist dann schon eher Gyros-Style

Für das Dönervleisch nehme ich ein großes Glas Saitan in Tamari eingelegt. Diese riesenVleischlappen schneide ich klein und lege die Fipsel dann mit Thymian und noch etwas Sojasauce ein, damit es geschmacklich noch besser wird. Den Sud nicht weggießen, knapp die Hälfte braucht man dann später noch.

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Jaaaa … Viiiiel Vleisch!!

Da jeder seinen Döner ja anders mag, stelle ich die einzelnen Schälchen auf den Tisch und lasse jeden seinen eigenen Döner basteln … Das mochte bisher auch jeder gern tun. Zwischendurch kann man sich dann nochmals an dem ein oder anderen bedienen. Ich mag zum Beispiel immer gern Krautsalat und Hummus extra.

So nen Dönerabend kann man auch gut zusammen mit Freunden vorbereiten, vielleicht sogar noch mit ein paar Pommes dazu. Das ist sehr gesellig und es werden hier halt auch viele Hände gebraucht. Wenn DönerVleisch und Krautsalat dann nicht sooo lange durchziehen ist es auch nicht sooo schlimm … Da überwiegt der Spaß des Abends denke ich!

WIR hatten gestern jedenfalls einen ganz tollen und plaudrigen Abend … So, nun muss ich aber huschen und noch schnell die Rezepte schreiben, damit ich es noch zu meiner Sonntagsschnulze schaffe 🙂

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Endlich fertig! Weltbester veganer Döner!!!