Rhabarber’joghurt’kuchen mit Marshmallowfluff

… denn Sahne war gestern!!

Foto 13.05.16 18 09 55Foto 13.05.16 20 30 04Da mein letzter Rhabarberkuchenversuch zwar ganz lecker aber nicht soooo wurde, wie erhofft, gab’s heute einen weiteren Versuch – Liegt doch ein laaaaaanges Wochenende vor uns, an dem wir ihn verputzen können. Außerdem brauchen wir Nervennahrung! Hier im Hause ‚VeganLeak‘ liegen nächste Woche Prüfungen an und da werden wir viiiiiel Kuchen brauchen in den Lernpausen.

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Das komplette Rezept für Kuchen und Fluff findet Ihr – como siempre – ganz unten im Beitrag zum Downloaden und/oder Ausdrucken

Aber erst bin ich heut noch etwas in Plauderlaune 😀 … Nach meinem flauschigen Fensterbänkchen-Nachmittag

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Foto 13.05.16 18 08 17Ja, das Wetter spielt uns da wohl lerntechnisch voll in die Hände – Nachdem heute noch ein superschöner Sonnentag war, an dem ich das Wochenende auf meinem Fensterbänkchen mit Rhabarberkuchen und anschließendem GinTonic (ja, ja … meine Instagram Follower wissen da schon Bescheid) einläuten durfte, ist für morgen ja wohl ein Temperatursturz mit echtem ‚Hamburger Wetter‘ zu erwarten!

Welches uns wiederum am Sonntag, dem letzten Spieltag, voll in die Hände spielt …. ‚Wir‘ liiiiieben nämlich – im Gegensatz zu unseren Gästen – unser Hamburger Wetter … Da ward sogar ein eigenes kleines Liedchen komponiert 😉 … (Leider kein Video vom Spiel unserer 1. aber immerhin)

 

Foto 13.05.16 16 51 40Nun aber endlich zum Kuuuuuchen! Wichtig – nicht nur beim Kuchen – ist, den Rhabarber nicht zu schälen, sonst wird die ganze Sache nämlich GRÜN – und grün wollen wir Laberrhabarber ja eigentlich nicht sondern schööön ROOOOT, oder!? Genau! Und deswegen LharberRhabarber nienienieniemals schälen!

Foto 13.05.16 17 38 30Dann war ich zunächst am Überlegen, welches ‚Special‘ ich in diesen Kuchen einbauen könnte … Rhabarberkuchen gibt’s ja man schon ganz schön viele ganz schön gute … So hab ich  mich auf die Optik gestürzt und statt eines Baisers oder Schlagsahne eine Marshmallowcreme, die wirklich binnen 2 Minuten fertig ist, gezaubert!

Die Festigkeit bekommt der Fluff durch Xanthan, ein Polysaccharid. Ich finde Xanthan ziemlich unbedenklich, weiß aber, dass manche es meiden, allein weil Xanthan als Lebensmittelzusatzstoff eine ‚E Nummer‘ hat (415). (Amaranth, zugesetzt, ist übrigens E123, Agar-Agar die 406 und Johannisbrotkernmehl die 410) … also nicht immer was Dramatisches! Wer aber mehr zu Xanthan lesen möchte, kann das hier tun.

Foto 13.05.16 16 58 47Das Ergebnis ist wirklich super geworden! Der Kuchen sieht toll aus und der Fluff ist zwar schlimm lecker aber lang nicht so bös wie Schlagsahne zur Hüfte, außerdem aus Aquafaba, dem Wasser in dem Kichererbsen in Eurer Dose/Eurem Glas schwimmen! Als Kombi einfach nur nomnom

Foto 13.05.16 16 58 53Das besondere am Teig ist, das 500g Sojajoghurt und etwas Öl drin ist  … Der Teig bekommt – wenn er gebacken ist – dadurch eine Konsistenz, die Krapfenteig ähnelt, aber eben lang nicht so fett und außerdem ohne Hefe gebacken ist.

Foto 13.05.16 18 10 05Eine schöne Süße bekommt der Kuchen durch das Topping aus Zucker, Margarine und Kokos – Zusammen mit den Rhabarberstreifen eine schöne Säure und dem Vanillefluff wieder einmal solch eine schöne Geschmacksromanze im Mund, wie ich sie liebe und warum ich immer und immer wieder Rezepte entwickle.

Foto 13.05.16 18 06 11Ich hoffe, Euch gefällt das Rezept ebenso gut wie mir!? Nun geht’s dann auch zunächst zum Rezept für den Rhabarberkuchen, dann aber auch für den Marshmallowfluff, damit Ihr morgen noch schnell die Zutaten einkaufen gehen könnt!

Einen schönen Abend für Euch und ein wunderbares, langes Wochenende ❤

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Richtig echter BAISER aus Kichererbsenwasser … un-glaub-lich aber w-a-h-r!!!

Foto 09.06.15 17 35 05Ist ja gerade ein echter Vegan-Hit! Baiser aus Aquafaba (Bohnenwasser). Auf sämtlichen veganen Foren tummeln sich Rezepte, eines gelingsicherer als das nächste! Da will ich natürlich nicht hinten anstehen und habe mich nun – nach Überwindung der lebensmitteltauglichen Xanthan-Hürde – heute Foto 09.06.15 17 35 56mal an das Kreieren eines Rezeptes gemacht.

Eine große Hilfe waren die Infos von Kochtrotz – TROTZdem gilt bei mir weiterhin das Motto ‚Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser‘ so habe ich etwas experimentiert und TROTZ des nicht-vorhanden-seins eines elektrischen Rührgerätes ein supersteifen Eischnee hinbekommen … Man will es wirklich Foto 09.06.15 17 49 49nicht glauben, wenn man es nicht selbst erlebt! Auch das Backen haben meine Baisers optisch meist gut überlebt.

Nun aber erstmal zurück auf ‚START‘ … Ich habe das Wasser von 2 Kichererbsendosen durch ein Haarsieb geseiht und dies dann mit Xanthan (Verdickungsmittel) und Foto 09.06.15 17 50 16Weinsteinbackpulver (Backtriebmittel) daran gemacht, das Wasser zu Schnee zu schlagen … Ganz ehrlich: Daran geglaubt habe ich nicht!! Aber: Es funktioniert!!! Zuerst habe ich den Mixer rangelassen, dann mit meinem Retro-Handschneebesen den Rest erledigt, bis der Eischnee wirklich standfest war. Dann noch Zitronensaft und Puderzucker einrühren und fertig ist die Laube! Das ganze dauert etwa 10 Minuten

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Foto 09.06.15 20 55 57Der Baiser im Ofen muss eher trocknen als backen und so bin ich mit 100 Grad gestartet. Natürlich immer mit einem leicht offenen Ofen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann … Ja, das hat mein Ökoherz SEHR geschmerzt aber ich habe es ausgehalten!! Dann den Ofen etwas höher auf 125 Grad und zum Schluss auf 150 Grad. Da muss man dann schon gut gucken, dass nix braun wird. Richtig knackig werden sie erst, wenn sie kalt sind.

Foto 09.06.15 21 00 26Beide Kids lieben die Dinger! Und das OBWOHL sie wissen, woraus sie gemacht wurden!  Ich empfehle, sie eher platt (halbrund) als hoch zu machen, da man sonst das Problem hat, dass sie Innen noch etwas backsig sind. ICH finde sie PUR geschmacklich etwas … naja … merkwürdig … süß-knusprig-klebrig halt! Aber auf einem Kuchen kann ich mir das TOTAL gut vorstellen. Das ist eine ECHTE Bereicherung!!!

Da geht das Problem aber sicher schon los! 180 Grad (Kuchenbacktemperatur) hält der Baiser NIE-IM-LEBEN aus!!! Ich würde daher vorschlagen, den Kuchen zu backen. Nach dem Backen, dünne die Eischneemasse draufgeben und zurück in den leicht geöffneten Ofen bis dieser erkaltet ist! Oder man backt den Baiser einzeln und gibt Baiserbruch auf den Kuchen. Ich werde mir da nochmal was überlegen und ein Rezept nachliefern, wenn Johannisbeeren reif sind (da passt das doch her-vor-ragend!

Foto 09.06.15 21 00 07 Für heute bin ich mit dem Eischnee mehr als zufrieden. Echt DER HAMMER!!! Ich träume schon von Schoko (Schaum?) Küssen 🙂  🙂 und Macerons in verschiedenen Farben.

Ich möchte Euch noch den Tipp geben, wenn Ihr Xanthan besorgt, wirklich darauf zu achten, dass Ihr Xanthan in Lebensmittel- und nicht in Kosmetikqualität bekommt! Dies ist mir – trotz ausdrücklicher Ansage – leider passiert! Gestorben wäre ich davon sicher nicht … Schön ist aber anders! Xanthan bekommt Ihr für etwa 6 Euro (reicht für gefühlte 100 Bleche Baiser) in der Apotheke Eures vertrauens.

Hier ist nun also MEIN Rezept für den Baiser

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