Piiiiiiiizza …. Wie im Ristorante Italiano!

Foto 16.06.16 19 57 23Knusprig dünn, blasenschlagend, köstlich belegt, obenauf lecker Käse … SO liebe ich  Pizza! Doch leider hab ich sie sonst SO immer nur im Ristorante bekommen … Da allerdings dann auch ohne Käse (stattdessen bestelle ich mir immer Antipasti als Fettgeber auf meine Pizza). Nun kann ich mir Pizza endlich auch zu Hause machen … Ich hab das Geheimnis gelüftet!

Ja, ja … Die Fussipause habe ich mal genutzt und war etwas kreativ. Das Pizza(boden)rezept liegt nun allerdings schon etwas länger hier ‚rum‘ … Heute musste ich erstmal ’schnellewelle‘ was Portugiesisches aus dem Ärmel schütteln … Mein Rezept für die Natas waren tatsächlich das Einzige, was ich im petto hatte … Für morgen musst ich nu schnell was zaubern … Spoil 1: Ich bin BEGEISTERT!!!! Spoil 2: Es ist wieder was Süüüßes

Foto 16.06.16 19 58 22Nun aber zur Pizza! Also Pizza ist für mich definitiv keine PAN-Pizza! Die Pizza mit dem Teig aus Chiasamen mag ich noch immer – Ist halt aber quasi ein ganz anderes Gericht. Italienische Pizza mag ich wirklich dünn, knusprig und wenn der Teig sich beim Backen spaltet und so gebackene Blasen bildet. Das habe ich nur leider nie hinbekommen und nun mal im Internet recherchiert, was ich wohl bis dato immer falsch gemacht habe.

–> Wen das ganze Gelaber drumherum nicht interessiert, kann gleich nach ganz unten scrollen und sich das PDF Rezept anschauen …. Ansonsten einige Details, die ICH sehr interessant fand:

Foto 16.06.16 19 16 33Die Menge der Hefe

Ich hatte mal gelernt: 1 Würfel Hefe für 500g Mehl … So habe ich das dann mit meiner Pizza auch immer gemacht …. Möööööp!!! Für Pizza braucht man ganze 10g Hefe auf 500g Mehl (das ist etwa 1/4 eines Hefürfels)

Backblech

Foto 16.06.16 19 20 52Während ich den Ofen vorgeheizt hatte, habe ich den Pizzateig immer gemüüüüütlich auf dem Pizzablech ausgebreitet, belegt und dann in den Ofen geschoben …. Mööööp!!! Ganz falsch!!! Die belegte Pizza muss auf das heiße Blech gelegt werden. Mir dünkelt nun, warum es wohl Pizzasteine zu kaufen gibt. Den, den ich da verlinkt habe, wär ein TRAUM ❤ …. Falls also mal jemand mal den unwiederstehlichen Drang hat, mir etwas zu schenken *guckverträumtindieluft* … Würd mich auch mit einer Pizza bedanken *schauhoffnungsvollindeinerichtung* – Also: Backblech im Ofen lassen, während des Vorheizens und die belegte Pizza ir-gend-wie auf das heiße Blech kriegen (dabei darfst Du dann natürlich laut auf italienisch fluchen)

Temperatur und Backdauer

Nur eine blöde Tiefkühlpizza muss 15 Minuten bei 200 Grad backen! Möööp!!! Die Pizza, die WIR ab sofort und immer zu Hause backen, backt 6 Minuten bei Höchsttemperatur im Ofen (bei mir 230 Grad).

Belag

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vorher

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nachher

Wenn eine Pizza dick und fett bis an den Rand belgt ist, haben Blasen keine Chance und auch der schönste Pizzateig streicht die Flügel. Möööp!!! Also … Lieber nicht übertreiben mit dem Belag und einen kleinen Rand lassen, auf dem vielleicht nur etwas Tomatensugo von der Sonne Italiens träumen darf.

Pizzamehl

Ich habe mich auf mein selbstgemischtes Hefezopfmehl besonnen und etwas mehr als 10% helles Dinkelmehl unter das helle Weizenmehl gemischt. Ich bilde mir ein, auch DAS hat’s gebracht.

Foto 16.06.16 19 57 41Tja … Und mit all dem Wissen im Gepäck, habe ich mich hoffnungsvoll an meine erste richtig gute Pizza gewagt. Was soll ich sagen!? Mein Kleiner kam rein, als ich gerade meine Pizza aus dem Ofen geholt hatte (allerdings da noch ohne Ruccola drauf) und sagte: ‚Ich dachte, du wolltest Pizza SELBER machen??‘ …. Kreisch!!!! (Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass er sich hätte fragen müssen, wiese es plötzlich SO geile Fertigpizzen gibt …)

500g Mehl reichen für 4 große (25cm) Pizzen! Da sie ja nur gute 5 Minuten backen müssen, kann man sie gut alle hintereinander wech backen.

Foto 16.06.16 20 12 03Über den selbstgemachten Pizzakäse, der auf die Pizza kommt, will ich gar nicht so viel sagen … NUR: Er ist sehr umami (würzig/salzig) und durch den Fettgehalt ein super Geschmacksträger und einfach/schnell zu machen. Gebt einfach so viel Wasser zu der Pampe, bis ihr eine Masse habt, die etwas dicker ist als Pfannkuchenteig aber dünner als Rührteig –> Noch Fragen!? 😉

Pizzabelag?? Och, da lass ich Euch mal freien Lauf … Beladet Euch die Pizza halt nicht so dicke, dann wird das Ergebnis des Bodens viiiiel besser! Ich jedenfalls mag Pizza mit Spinat, Zwiebeln, Knoblauch und … frisch obendrauf nach dem Backen … Ruccola und Chilliöl! Was mögt Ihr auf Pizza???

Hier aber erstmal das Rezept als PDF für die Pizza italiana zum Runterladen, Speichern der Drucken!

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Hmmm … Dieser Post SCHREIT ja geradezu wieder mal nach einem Song, oder!? Ich mach das jetzt einfach mal wieder … Achtet auf die wunderbare Kulisse … Hach … Bald geht’s wieder los am Millerntoooor … Heute kam der Spielplan … Hmmm … Ich glaub, ich hol mir erstmal ein Astra …. Ciao, ciao, ciao Ihr Lieben!

Franzbrötchen … Typisch Hamburg!

Moin!

Riecht Ihr das??? Es duftet sooo köstlich nach Hefeteig und Zimt … Herrlich!! Um Euch etwas in Stimmung zu bringen, während Ihr diesen typisch Hamburger Post lest, habe ich hier mal einen Klassiker für Euch, den Ihr nebenbei hören könnt … Yuchuuu … 😀

Zugegeben, so ganz „mal eben“ sind Franzbrötchen nicht zu machen aber, wie es scheint (duftet), lohnt sich der Aufwand allemal! Heute habe ich ein Testbacken für einen Gastblog, den ich Anfang April schreiben darf, gemacht. Eigentlich wollte ich ja die neue vegane Modezeitschrift „noveaux“ beim Tee lesen, doch mein Kleiner und ich hatten einfach soo Bock auf Franzbrötchen.

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Franzbrötchen sind wat für echte Leckertehns

Alle „nicht-Hamburger“ wissen vielleicht gar nicht wovon ich spreche!? Franzbrötchen sind ein ziemlich fettiges Hefegebäck mit viiiiel Zimt und Zucker, der – wenn man Glück hat – beim Backen mit der Butter etwas herausläuft – etwas karamellisiert. Vorweggenommen: Bei mir ist genau das heute geglückt ❤ … Typischerweise isst man es zum Frühstück (da hat man seine Kalorien für den Tag auch schon weg und kann sich getrost um Wichtigeres kümmern 😉 ). In den Hamburger Vegan Foren bei Facebook gibts immer und immer wieder Freudesmeldungen, wenn jemand vegane Franzbrötchen, die ihren Namen auch verdienen, entdeckt hat. Denn … und das könnt Ihr einer Hamburgerin der 5. Generation wahrlich glauben … Das meiste was als Franzbrötchen angeboten wird gleicht einer herben Blasphemie

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… und keen beten wat für Kalorienteller!

Aber zurück zu den köstlichen Stücken ihrer Art! Ein gutes Franzbrötchen ist mit viel Margarine gemacht um das der Teig immer wieder eingeschlagen und ausgerollt wird. Eine nicht ganz einfache Arbeit, da die Margarine (speziell, wenn sie zu warm ist) an allen Seiten rausquillt. Hier ist schon die berühmt berüchtigte hanseatische Gewissenhaftigkeit gefragt 😉 .Es ist so ein wenig wie Oregami an der Waterkant … Falten, falten, falten. OK, Zimt muss man definitiv mögen, sonst kann man hier gleich weiterblättern … Innen müssen die Franzbrötchen noch etwas „klitschig“ sein. Nichts ist schlimmer als furztrockene Franzbrötchen. Außen etwas knusprig, Innen SEHR-süß und klitschig, am Rand karamellisiert … Da muss ich doch gleich mal gucken, ob es bei Wikipedia schon einen Franzbrötcheneintrag gibt  … Wartet … Ach … Es gibt sogar eine RICHTIGE Franzbrötchenseite , die muss ich hier natürlich auch gleich verlinken … Aber eigentlich wollte ich ja zu Wiki … Aaaahhh …. siehst Du … Auch Wikipedia hat sich ihrer schon angenommen! Alles ist gut ..

Genug geredet … Wie werden Sie gemacht?? Ich habe mich entschieden, DAS mit vielen Fotos zu untermalen, da es sonst „in die Büx“ geht 😉

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Und af dorünner mit’n Rand

Foto 20.03.15 16 43 48Zunächst einmal müsst Ihr den Hefeteig etwa 25×30 cm ausrollen. Ich empfehle, generell auf einem Backpapier zu arbeiten (Ihr braucht davon im Laufe der Fertigung dann zwar einige aber habt deutlich weniger Saukram in der Küche!). Nun eine Teighälfte mit sehr kalter Alsan Margarine belegen. Bitte nicht an dieser sparen, auch wenn es echt heftig fettig aussieht! Nun, legt Ihr die rechte Seite über die linke und drückt die Ränder fest zusammen (wie beim Tortellini oder Maultaschen machen). Diesen Rand schiebt Ihr dann UNTER den Teig. Soll ja alles Foto 20.03.15 16 48 22gut sitzen 😉

Diesen Teigflagen rollt Ihr dann VORSICHTIG auf Backpapiergröße aus. Dabei wird es passieren, dass die Alsan an der ein oder anderen Stelle herausgedrückt kommt aber das lässt sich  nicht vermeiden und ist auch nicht schlimm! Wenn Ihr das soweit ausgerollt habt, klappt Ihr das rechte Viertel bis zur Hälfte ein und legt die linke Hälfte darüber (na, seid Ihr noch bei mir??).

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Un nu …

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… geiht dat …

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… los mit de …

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… kniffen

Dieses Faltwerk packt Ihr dann mit dem Backpapier grob ein und legt es für mindestens 15 Minuten in den Kühlschrank.

(Wahrscheinlich geht es auch über Nacht, wenn man Franzbrötchen zum Frühstück essen möchte … Habe ich aber noch  nicht getestet!)

Dann legt Ihr das Faltenwerk wieder längs auf das (oder ein Neues) Backpapier, rollt es zu beiden Seiten hin aus und schneidet es zur Hälfte durch (sonst wird die Rolle zu lang …). Das eine Teil legt Ihr dann erstmal in den Kühlschrank, da sich warmer Teig sehr schlecht (durch die Margarine) verarbeiten lässt.

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Sucker-Kaneel-Kuddelmuddel

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Pitschnatt kann de Deeg woll sien

Diese Teigplatte rollt Ihr nun auf etwa 20x40cm aus. Wenn der Teig ausschmiert, das Stück einfach wieder auf die Teigplatte falten (Franzbrötchen wollen gefaltet werden!!), bis Ihr ein einigermaßen rechteckiges Stück habt. Hierauf gebt Ihr nun etwa die Hälfte der Flüssigkeit und streut die Zimt/Zuckermischung drüber. Auch hier nicht sparen. Es sieht wirklich SEHR viel aus aber SO-MUSS-ES-SEIN

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Op’n SuckerKaneelKuddelmuddel darfst nich den Dumen op hebben

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Dat wird en echter Snoopkraam

Von der Längsseite her rollt Ihr den Teig zu einer flachen Rolle. Zum Schluss sollte der Falz unten liegen und Ihr drückt die Rolle noch etwas flach. Nun schneidet Ihr die Rolle in etwa 4cm breite Streifen und drückt mit einem Kochlöffel entlang der Schnittsstelle in die Mitte eine Delle. Es ist ideal, wenn die Seiten sich dadurch etwas rausdrücken und womöglich der Zimtzuckersaft herausläuft. Genauso verfahrt Ihr mit dem 2. Teigstück. Insgesamt werden es etwa 12-15 Franzbrötchen, die Ihr mit etwas Abstand auf das Blech legt zum Backen.

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Veel lütter Snabbelkraam

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Un ümmer middenmang mit’n Sleef

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Bruun un Außen krosch …

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So söllen se utkieken un nich anners!!

Am allerallerallerbesten schmecken Franzbrötchen sehr warm! Bauchweh garantiert aber das gehört dazu :D. Aufbewahren solltet Ihr sie unter Folie, damit sie weich bleiben.

So, nun bin ich gespannt, ob sich DA mal jemand dranwagt! Ich denke, am Abend vorbereitet, sollte es nicht mehr viele Arbeit sein bis zum Frühstück … Und bei DEM Duft, der aus der Küche kommt, sitzt die Familie auch sicher erwartungsfroh am Küchentisch, wenn die dampfenden Franzbrötchen aus dem Ofen kommen!

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Un jetzt wird allens vertehrt mit Kopp un Steert

Dann gibt jetzt hier endlich auch das Rezept für die Franzbrötchen

Baked Donuts

Mittwoch!! Fast Wochenende haben wir also schon! Da ist’s doch Zeit, mal an den Wochenendkuchen zu denken, oder!? WAS?? Das gibt’s bei Euch nicht??? ‚Wochenendkuchen‘??? Na, gestandenermaßen ist der bei uns auch etwas eingeschlafen – Aber bis Ende letzten Jahres habe ich zum Wochenende immer einen Kuchen gebacken. Das war immer irgendwie ein nettes (und leckeres) Ritual!

Da ich (motiviert durch brittlebricks Hefestudien) dieses Ritual wieder auflebenlassen möchte, bin ich nun also mit gebackenen Foto 24.01.15 16 06 13Donuts wieder eingestiegen! Gebacken daher, damit sie nicht soo fatty sind. Schmecken dadurch aber auch eher und etwas nach süßen Hefebrötche … Aber doch irgendwie ‚kuchiger‘ … Jedenfalls hat der Familienrat (räusper … beim 2. Versuch) beschlossen: „LECKER – gerne wieder“ 🙂

Mit der Hefe ist das (bei mir) ja immer so ne Sache. Immer, (wirklich IMMER) wenn ich den Teig nebenbei mache, gelingt er nicht. So war es nun auch beim ersten Baked-Donut-Versuch – Mistikacki!! Und ich habe mir auch noch Besuch eingeladen … Oh verdammt!!

Beim 2. Versuch war ich dann aber VOLL bei der Sache – und … siehe daaa – Luftigfluffig, wie so ein Hefeteig sein soll … Diesmal durfte eine andere Freundin kosten (DIE hatte Glück 😉 ).Foto 24.01.15 15 22 48

Foto 24.01.15 15 26 57Ich kann also nur sagen: Ein Vorteig lohnt sich! Weiterhin … AUF-GAR-KEINEN-FALL mit zu heißer Flüssigkeit arbeiten, das macht (und Du sagst es gerade noch, liebe Britta), die Hefe kaputt und es tut sich nix mit der Fluffigkeit! Vorheizen tue ich den Backofen beim Hefeteig nicht, da der Teig so nocheinmal die Möglichkeit hat, quasi vor dem Backen noch mal „eben schnell“ zu gehen!.

Das Loch der Donuts habe ich mit einem Apfelausstecher herausgepiekst, geht aber sicher auch irgendwie anders. Damit das Loch Foto 24.01.15 15 24 14etwas größer wird, habe ich mit meinem Finger 2-3 Runden „Hula-Hoop“ Foto 24.01.15 15 24 52gespielt. Das war witzig und ging ganz gut!. Diese hübschen Streusel sind übrigens vegan … Von BIOVEGAN … Die haben eh ganz tolle Toppings für so’n Süßkram!! Nun will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen und hier kommt also das Rezept für die Donuts

Foto 24.01.15 16 06 05Ich finde sie sehr ansehnlich und man kann sie sicher auch gut als kleines Geburtstagsküchlein machen oder für ein Buffet als ‚Mitbringsel‘ – Findet Ihr nicht!? 🙂