„Vegane Hausmannskost“ – Ein deftiges Kochbuch … auch mit süßen Mehlspeisen

Da ab morgen mein „echter“ Ernährungsumstellungskurs hier in Kaltenkirchen beginnt, möchte ich Euch heute nochmal schnell ein Kochbuch empfehlen, damit Ihr die nächsten 3 Wochen versorgt seid 😉 … Dieser wird mich nämlich erfahrungsgemäß ziemlich in Anspruch nehmen.

Die Autorin, Daniela Friedel ist Baujahr 1984 und in Österreich geboren. In diesem Buch hat sie sich hauptsächlich der deftigen Hausmannskost und süßen Mehlspeisen gewidmet. Mal richtig was zum satt werden!! Es gibt hierzu auch eine hausmannsköstliche Homepage, die mal eine Internetreise wert ist. Hier kann man auch eine Gewürzmischung für Eierspeisen kaufen, in dem das Kala Namak Salz enthalten ist, welches herzaften Eierspeisen (auch dem norddeutschen Rührei) noch einen tacken „Lecker“ oben drauf gibt!

Foto 10.03.15 18 59 01

Jaaa … So einen richtig dicken Berg davon mit einem NOCH größerem grünen Salat!!!

Dieses Kochbuch ist etwas anders als die anderen Kinder, denn hier sind Gerichte, Foto 10.03.15 18 59 33die der ein oder andere vielleicht noch aus grauer Vorzeit kennt, einfach veganisiert. Naturgemäß handelt es sich dann zwar eher um die österreichische Küche, aber die „Kasnocken“ können sicher auch gut als „Kässpätzle“ bereitet und die Frittatensuppe geht bestimmt als „Flädlesuppe“ durch … OK, hier spricht eine waschechte Hamburgerin und ich mache mich auf einen freundlichen Shitstorm gefasst.

Foto 10.03.15 18 58 26

…. und DAZU eine Kugel Eis à la Attila Hildmann … Yummi!!

Ihr wollt mal wieder einen Topfenpalatschinken essen … Wie im Skirurlaub??? Hier gibts das Rezept … Und natürlich auch das, für einen herrlichen Apfelstrudel!

Ja, ja … kaloriezählen war gestern 🙂 Man könnte dies, in der noch immer andauernden Fastenzeit (meine Kursteilnehmerinnen werden ab morgen wissen, wovon ich spreche 😀 ), schon mal als Vorblick auf den Osterschmaus sehen.

Ich finde dieses Kochbuch jedenfalls SEHR ansprechend und besonders schätze ich, dass die Rezepte einfach gehalten sind.

Die Autorin hat noch einige weitere Bücher veröffentlicht, unter anderem „Vegane Glücksküche – Soja- und Glutenfrei“, welches ich mir auf dem „Heldenmarkt“ auch gleich mitgegönnt habe, da ich beide dieser Zutaten zukünftig etwas mehr im kritischen Blick haben möchte … Doch zu diesem Buch dann mal wann anders.

Foto 10.03.15 18 56 42

So ein Geschirr hatte „Oma Grete“ (die mit dem Möhrchensalat) auch! Hach … herrlich nostalgisch!!

Foto 10.03.15 18 59 56

Backcover des Buches … Wollt ich Euch nicht vorenthalten 😉

Linsen mit Saitenwürstle … schwäbisch

Hallo!

Heute mal ein unkompliziertes Gericht, denn ich habe just wieder von einer Mutter gehört „also fasten kann ich nicht … Ich muss für meinen Mann und meine Kinder kochen“ … Also der Mann sei mal dahingestellt aber für Kids muss man ja meist tatsächlich kochen, auch wenn man fastet. Da ist es immer gut, ein Gericht zu haben, was vielleicht länger vor sich hinköchelt, einem aber nicht so viel Aufmerksamkeit abverlangt.

Nachdem es heute (Fertig)Gnocci mit Tomatensauce gab, ist morgen mal wieder etwas Eiweiß dran. Und da man so schön einen „dicken Pott“ von den Linsen kochen kann, übermorgen gleich auch!

Foto 03.02.15 14 54 54

Ein echter Sattmacher!

Es ist ein ausgsprochenes Lieblingsessen meiner Kinder. Ich bin zwar eine Ur-Hamburgerin, hatte aber damals in eine schwäbische Familie ‚eingeheiratet‘ und lernte somit ‚Linsen mit Saitenwürstle‘, ‚Maultaschen‘ und ’schwäbischen Kartoffelsalat‘ kennen. Das erste Gericht habe ich veganisiert 😀 , wobei ursprünglich natürlich Spätzle dazugehören. DAS wäre mir dann aber für meine Fastenwoche doch zu sehr kompliziert – also gibt es dazu bei uns (alle Schwaben die Ohren zu) Vollkornspirelli, Saitanwiener und Feldsalat.

Diese Linsen werden ja mit Essig gegessen. Ich dachte ja zuerst „die Spinnen die Schwaben“, musste dann aber SEHR schnell feststellen, dass es dem Essen erst den interessanten Pfiff gibt.

Und da braune Linsen ja so Ihre 40-50 Minuten kochen müssen, koche ich sie lieber für 20 Minuten im Schnellkochtopf. Ist aber nicht schlümm, wenn man keinen hat, es kocht ja nebenbei! Hier gehts zum Rezept zu den Linsen (schwäbisch)

Dieses Essen ist ein echter Eiweißboost und ich glaube jeder Essensgast, der hier je mal gegessen hat, mochte es sehr! Also … Auf ins Schwabenländle … Ein Aperitif gefällig??