Geeistes Beerentrifle mit zweierlei TraumSchaum

Heute habe ich meinen Cheat-Day ins schattiges Gärtchen verlagert und da ich ja nun keine Eismaschine besitze aber meinem Gast doch etwas köstlich kühles servieren wollte, habe ich dieses Rezept kreiert!

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Ein wahrer Schaumtraum mit geeisten Beeren!

Na, eigentlich war das nicht der einzige Grund. Ich bastel gerade an einem Rezept mit dem ‚Mandel Dessert‘ von Rapunzel, weil ich an deren Rezeptwettbewerb teilnehmen möchte. Und … Ihr ahnt es schon … Genau!! Dieses Produkt steckt (unter anderem) auch in dieser wahnsinnigen Köstlichkeit! Und glaubt mir … Wenn Ihr SO eine Schüssel als Buffetbeigabe mitbringt .. Vielleicht auf eine Grillparty … IHR seid der Held des Abends!!

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1. Schicht

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2. Schicht

Zugegeben, so ganz huschlahopps ist dieses Trifle nicht, muss man doch schon einige Schichten basteln. Angefangen von dem Schokopudding über Knusperflocken, dem MandelTraumSchaum und zu guter Letzt dem KokosTraumSchaum. Einzig die TK-Beeren sind flugs in die Schüssel gefüllt – Ach, und die schockgefrorenen Himbeerstückchen natürlich auch! Diese habe ich letzte Woche auf dem legendären Isemarkt entdeckt und einfach mal mitgenommen … Die machen sich wirklich hübsch auf dem KokosTraumSchaum, findet Ihr nicht!? 🙂

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Dies Trifle sollte, wenn man noch geeiste Beeren haben möchte, binnen 30 Minuten nach Fertigstellung gegessen werden. Zwischenlagern könnt man es alternativ noch für etwa Foto 17.07.15 15 51 25eine Stunde im Tiefkühler … Danach hat man dann nochmals 30 Minuten bis zum Verzehr.

Allerdings habe ich eben (nach etwa 2 Stunden im Kühlschrank) noch einen Happs gegessen. Geht auch mit NICHT-geeisten Beeren noch gut 😀

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Ein Traum aus Schaum

Der Schaum ist, Ihr ahnt es sicher schon, aus Aquafaba, dem Wasser aus den Kichererbsengläsern. Zusammen mit Kokosraspeln oder dem ‚Mandeldessert‘ ein Wahnsinns-Topping! Früher in Dänemark, gab es auf dem Eis immer einen fiesen aber megaleckeren Schaum … Dieser erinnert mich ein wenig daran! Ja, ja ein Eischnee aus Kichererbsenwasser! Es funktioniert!!

Wer es nicht GANZ so aufwendig möchte, kann statt des Schokopuddings den Boden auch mit Schokostreuseln oder geriebener Schokolade bedecken. Statt der selbstgemachten Knusperflocken, nehmt Ihr einfach Euer lieblings Knuspermüsli und schon ist dieser Trifle gar keine große Sache mehr … Ehrlich!!

Ob alles selbst gemacht oder als ‚Lazy‘-Variante! Der Inhalt dieses Desserts ist zum D-A-R-N-I-E-D-E-R-K-N-I-E-N … Und damit Ihr ihn morgen schon zaubern könnt, klickt auf das Rezept für das Geeistes Beerentrifle mit zweierlei TraumSchaum

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Glaubt mir, die Arbeit lohnt sich!

Richtig echter BAISER aus Kichererbsenwasser … un-glaub-lich aber w-a-h-r!!!

Foto 09.06.15 17 35 05Ist ja gerade ein echter Vegan-Hit! Baiser aus Aquafaba (Bohnenwasser). Auf sämtlichen veganen Foren tummeln sich Rezepte, eines gelingsicherer als das nächste! Da will ich natürlich nicht hinten anstehen und habe mich nun – nach Überwindung der lebensmitteltauglichen Xanthan-Hürde – heute Foto 09.06.15 17 35 56mal an das Kreieren eines Rezeptes gemacht.

Eine große Hilfe waren die Infos von Kochtrotz – TROTZdem gilt bei mir weiterhin das Motto ‚Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser‘ so habe ich etwas experimentiert und TROTZ des nicht-vorhanden-seins eines elektrischen Rührgerätes ein supersteifen Eischnee hinbekommen … Man will es wirklich Foto 09.06.15 17 49 49nicht glauben, wenn man es nicht selbst erlebt! Auch das Backen haben meine Baisers optisch meist gut überlebt.

Nun aber erstmal zurück auf ‚START‘ … Ich habe das Wasser von 2 Kichererbsendosen durch ein Haarsieb geseiht und dies dann mit Xanthan (Verdickungsmittel) und Foto 09.06.15 17 50 16Weinsteinbackpulver (Backtriebmittel) daran gemacht, das Wasser zu Schnee zu schlagen … Ganz ehrlich: Daran geglaubt habe ich nicht!! Aber: Es funktioniert!!! Zuerst habe ich den Mixer rangelassen, dann mit meinem Retro-Handschneebesen den Rest erledigt, bis der Eischnee wirklich standfest war. Dann noch Zitronensaft und Puderzucker einrühren und fertig ist die Laube! Das ganze dauert etwa 10 Minuten

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Foto 09.06.15 20 55 57Der Baiser im Ofen muss eher trocknen als backen und so bin ich mit 100 Grad gestartet. Natürlich immer mit einem leicht offenen Ofen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann … Ja, das hat mein Ökoherz SEHR geschmerzt aber ich habe es ausgehalten!! Dann den Ofen etwas höher auf 125 Grad und zum Schluss auf 150 Grad. Da muss man dann schon gut gucken, dass nix braun wird. Richtig knackig werden sie erst, wenn sie kalt sind.

Foto 09.06.15 21 00 26Beide Kids lieben die Dinger! Und das OBWOHL sie wissen, woraus sie gemacht wurden!  Ich empfehle, sie eher platt (halbrund) als hoch zu machen, da man sonst das Problem hat, dass sie Innen noch etwas backsig sind. ICH finde sie PUR geschmacklich etwas … naja … merkwürdig … süß-knusprig-klebrig halt! Aber auf einem Kuchen kann ich mir das TOTAL gut vorstellen. Das ist eine ECHTE Bereicherung!!!

Da geht das Problem aber sicher schon los! 180 Grad (Kuchenbacktemperatur) hält der Baiser NIE-IM-LEBEN aus!!! Ich würde daher vorschlagen, den Kuchen zu backen. Nach dem Backen, dünne die Eischneemasse draufgeben und zurück in den leicht geöffneten Ofen bis dieser erkaltet ist! Oder man backt den Baiser einzeln und gibt Baiserbruch auf den Kuchen. Ich werde mir da nochmal was überlegen und ein Rezept nachliefern, wenn Johannisbeeren reif sind (da passt das doch her-vor-ragend!

Foto 09.06.15 21 00 07 Für heute bin ich mit dem Eischnee mehr als zufrieden. Echt DER HAMMER!!! Ich träume schon von Schoko (Schaum?) Küssen 🙂  🙂 und Macerons in verschiedenen Farben.

Ich möchte Euch noch den Tipp geben, wenn Ihr Xanthan besorgt, wirklich darauf zu achten, dass Ihr Xanthan in Lebensmittel- und nicht in Kosmetikqualität bekommt! Dies ist mir – trotz ausdrücklicher Ansage – leider passiert! Gestorben wäre ich davon sicher nicht … Schön ist aber anders! Xanthan bekommt Ihr für etwa 6 Euro (reicht für gefühlte 100 Bleche Baiser) in der Apotheke Eures vertrauens.

Hier ist nun also MEIN Rezept für den Baiser

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