‚Königinvegan‘ … Das wohl älteste Foodbloggerküken Hamburgs

Warum ich diesen Post schreibe? ICH wäre viiiiel entspannter hingegangen, hätte ich gewusst, was mich auf so einem Blogger Event erwartet … Meine (sehr positiven) Erfahrungen möchte ich einfach gern an all die anderen Bloggerküken weitergeben, die vielleicht in München, Düsseldorf oder Frankfurt das erste Mal bei einem Event dabei sind …

Samstag war es dann nun endlich soweit, der Tag des ‚Food Blog Day Hamburg‚ (dort findet Ihr auch ein paar Fotos … Wenn Ihr GANZ genau schaut, auch eines mit mir 🙂 )!!! Ich hatte mich ja nur für 2 Workshops angemeldet 1. ‚Talk‘ mit der FBDChefredateurin Gabriele Mühlen (vom ARD Buffet Magazin) und 2. Photography. Zu dem Vortrag von Herrn Rach wollte ich ursprünglich gar nicht (10 Uhr war sooo früh!!) … Da mir meine Kolleginnen aber erzählten, er wäre ganz bestimmt sehens(hörens)wert, habe ich mich – trotz Wochenende – früh aus dem Bett gearbeitet und ich muss sagen ‚DAS WAR ES WERT!!!‘.

Ich beginne mal ganz von vorn und werde meine Erlebnisse (so muss man es wohl nennen) von morgens bis in die Nacht hinein schildern.

GourmetmakeryAls ich um kurz vor 10 Uhr im Park Hyatt Hotel ankam, bin ich in den 2. Stock und habe mir mein Akkreditierungsbändchen geholt. Auch hätte ich hier meine Fahrkarte für die Öffis bekommen (brauchte ich abe nicht), wurde sehr herzlich begrüßt und erkannte auch direkt (was für ein Zufall), Silke von Gourmetmakery – Sie hatte kürzlich wegen ihrer Crowdfundingkampagne mit mir Kontakt aufgenommen und wir wollten uns hier auch treffen — DAS hat ja schon mal gut geklappt!

Mutig haben wir uns in die erste Reihe gesetzt und konnten auch so sehr schön beobachten, wie die ersten ‚Rach-Fans‘ um Fotos mit ihm rangen. Dann gings los mit dem Vortrag … Ehrlich!? Ich habe nichts erwartet von Racheinem ‚Emsa-Frische-Botschafter‘ aber was ich DANN hörte, machte mich BAFF!!! Herr Rach sprach in seinem Vortrag über Essensverschwendung, seinem Engagement im fernen Osten und seiner Cooperation mit dem WWF. Sehr authentisch berichtete er uns mit seinen Mitfahren mit den Müllwagen durch Wohngebiete (in Deutschland) und was er so alles in den Mülltonnen an Lebensmitteln entdeckte. Na klar … Ein paar Zahlen irrten auch durch den Raum, diese waren aber noch sehr gut zu verarbeiten! Es war ein toller Vortrag, der Reflektion zu erhoffen ließ – zumindest bei den hier Anwesenden – … Leider hatte ich mich getäuscht, denn bereits in der kleinen Pause nach dem Vortrag sah ich Personal halbvolle Gläser mit Saft wieder heraustragen … Was ich bei der Abendveranstaltung zu diesem Thema noch an Resten sah, möchte ich gar nicht weiter ausführen …

OK, Herr Rach, einen Versuch war es allemal wert!

Da Silke (die einzige mir nunmehr bekannte Person auf diesem Event) bereits zu einer anderen Location für ihren 2. Workshop losgedüst war, stand ich etwas allein in dem Pausenraum (Hier gab es verschiedene non-vegane Leckereien … Allerdings sollte Sojamilch für den Kaffee bereits auf dem Weg sein). So hatte ich aber Zeit, das Treiben etwas zu beobachten. Ich würde sagen, 98% Frauen und diese zu 80% zwischen 18 – 30 Jahre alt und zudem zu 99% omnivor – Ich bildete mit mir selbst also gerade eine Randgruppe 😉

Nach dieser Pause ging es mit den Workshops weiter, von denen habe ich ja in meinem Ankündigungspost bereits geschrieben. Da ich (leider will ich nun irgendwie auch nicht schreiben) meine St. Pauli Dauerkarte abholen musste, war für mich erstmal eine längere Pause angesetzt …

Foto 20.06.15 16 49 38Foto 20.06.15 16 52 09Nach dieser Pause ging es für mich weiter mit dem Photoworkshop bei Jürgen Müller, einem kauzignetten Photographen, der uns tatsächlich in 45 Minuten Tipps vermitteln konnte, die einem Foodblogger doch einen Schritt weiter geholfen haben. Natürlich gab’s noch ein sinnvolles ‚Giveaway‘ … (Leider nicht das iPhone 6, mit dem ich hantieren durfte 😦 ).

Mein (leider, leider, leider) 2. und letzter Workshop war bei Gabriele Mühlen – Hier ging es um den Austausch von Bloggern und der Burda-Food-Redaktion (so nenne ich es jetzt einfach mal). IlikeblogsJeder hat sich und seinen Blog kurz vorgestellt und es ging um Fragen, wie sich die Burda denn wohl eine Zusammenarbeit mit Bloggern vorstellen kann. Ganz neu ist ja deren Zeitschrift I like Blogs … Hier werden – in sehr ansprechendem Layout – Blogs samt einem Rezept vorgestellt … Eine total nette Zeitschrift (die wir – neben einem Wunschzeitschriftenabo – auch alle mitbekommen haben … freu, freu). Diese Plauderei war seehr interessant, zumal ich von der Medienbranche so GAR keine Ahnung habe. So war es für mich also ein zartes Schnuppern in die Medienwelt …

Foto 20.06.15 19 52 52Dies war dann auch der letzte Workshop und es ging ‚hotti-galoppi‘ mit dem Bus runter zum Hafen an den Fischmarkt zu der ‚Abendlocation‘ – Dem Warendorf-Flagship-Store in der Großen Elbstraße! DORT gibt es Küchen!! Hammer!! Die Foto 20.06.15 19 52 39Ausstellungsräume wurdens so umgestaltet, dass man gleich am Eingang mit einem Coctail (leider etwas zu süß, sodass ich ihn huschlahopps mit Dry-Sekt verlängert habe) oder einem Smoohtie (ja!! Es wurde langsam vegan an diesem Tag!) begrüßt wurde! So bin ich also mit einem Coctail in der Hand durch die Ausstellungsräume geschlendert und … wen sah ich??? ‚La Belle Assiette‚!!! WAS-FÜR-EIN-ZUFALL!!! Hatte ich doch just in der Woche mit Foto 20.06.15 19 57 16Lukas telefoniert, weil sie vegane Köche suchen. Die haben an dem Abend jedenfalls für kulinarische Aktion in Form ihres Showkochens gesorgt! Allesamt sympathische Jungs!! Es ging vegan weiter, sodass ich nun eeendlich etwas essen konnte, damit mein Coctail mich nicht sofort aus den Schuhen hob. Serviert wurde ein Teil des Essens in kleinen Gläschen. Warmes Essen gab es auch in vegan. Es schienen eine Art von Bratlingen zu sein … Brauchte ich nicht! Später gabs noch Nüsse (pur) … DAS war gut!

Foto 20.06.15 20 21 33Nach einer kurzweiligen Rede der Gastgeber wurde es dann auch schnell musikalisch, feuchtfröhlich und plaudrig – Kein Wunder bei so vielen Mädels (na, ein paar Jungs waren auch dort). Ich hatte sehr nette, bloggertechnisch hochinteressante aber auch total witzige Gespräche und habe mich köstlich amüsiert.

Geplaudert habe ich mit tellaboutit, den Gewinnern des Blog Awards easytasting, die auch sehr nett über den Award berichtet (und motiviert) haben, sich dort zu bewerben … Schluck! Ach ja, und mit Arne, dem vegan-Blogger von Vegetarian Diaries.Das Gespräch fand ich dahingehend spannend, da er schon ein alter (sorry Arne) ‚Vegan-Blogger-Hase‘ ist und vor allem TVDziemlich erfolgreich mit seinen über 4,5 Mio Aufrufen (*staun-nicht-schlecht*). Der Knüller war eigentlich, mein Abschiedsgespräch mit einer total netten Redakteurin aus Kiel, die mir (kurz bevor wir rausgefegt wurden aus dem Laden *hicks*) ihre Visitenkarte mit 3 Zitronen drauf gab. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als mir ein starker Zitronenduft entgegenwehte! ‚Wow, sagte ich … Die RIECHEN ja sogar nach Zitrone‘ … Der irritierte Blick ließ mich umdrehen … Hinter uns wurde bereits geputzt … Mit Zitrusfrische *kicher* D: – Leider war ihre tolle Visitenkarte so klein, dass ich sie inmitten meiner ganzen Giveaways nicht mehr finde … Seeeeuuuufz!!

Ich könnte nun auch noch von der zuckersüßen Weinprinzessin von der Mosel berichten oder, oder, oder … Tu ich jetzt aber nicht, weil sonst glaubt mir GAR KEINER mehr, dass ich für diesen Post weder bezahlt, noch dazu aufgefordert wurde, etwas zu schreiben …

Foto 20.06.15 19 53 37Dazu möche ich noch kurz sagen, dass es natürlich an allen Ecken und Enden Productplacement gab. Allerdings so unauffällig und dezent, dass ich es gut hinnehmen konnte. Es war definitiv keine platte Werbeveranstaltung sondern für mich schlichtweg ein absolut netter und bereichernder Tag an dem ich als Bloggerküken von den viel jüngern Bloggerhäsinnen sehr viel lernen durfte (besonders Spannend die Algorhythmen von Google und Co .. und warum man einen Keks manchmal lieber ‚Keks mit Zimt‘ als ‚Zimtkeks‘ nennen sollte), unglaublich viel Spaß hatte und mir der Wein der Prinzessin ausgesprochen gut bekommen ist.

A Propos Productplacement … Verlassen hat man den Abend (wer wollte) mit Phillips Küchengeräten, Geschirr, x-Lebensmitteln, x-Zeitschriften, Getränken und und und … Ich meine auch beobachtet zu haben, dass manche nur DESwegen zur Abendveranstaltung gekommen sind … Aber jeder, wie er es braucht!

Und …. JA, ich habe meine Bahn, trotz verpasstem Bus und unserer wilder Taxiaktion, noch bekommen 🙂 – Allesinallem also ein gelungener Abend. Ein ‚Danke schön‘ auf diesem Wege an die Gastgeber ❤

Weltbeste vegane Kekse gibt’s WO?

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Heute stelle ich Euch mein liebstes veganes StartUp vor, die ‚Kleine-Genussmanufaktur‘ in der Karen jeden einzelnen Keks per Hand selbst herstellt – Mit viiiiel Liebe ❤

Karen3Karen ist eine von den Frauen, die es schafft, neben ihrem sicher nicht ganz einfachen Alltag noch einen Traum zu verwirklichen. Ein Traum, von in den sie uns gleich etwas Einblick gewährt! Ein Traum, den Ihr Euch nach Hause holen könnt … Den Traum von wunderbaren Keksen …

Gleich dem Liebster-Award habe ich Karen ein paar Fragen gestellt. Solltet Ihr weitere Fragen haben, könnt Ihr sie gern unten in den Kommentaren stellen oder sie eben direkt kontaktieren. Wenn Ihr aus dem Norden Deutschlands kommt, könntet Ihr auch am Samstag, den 16. Mai  zur Keksprobe zu dem Biosupermarkt Erdkorn nach Kaltenkirchen kommen. Da könnt Ihr sie dann auch mal Live und in Farbe inmitten vieler Kekspackungen kennenlernen und ein wenig mit ihr plaudern 😉

OK … Nun genug vorab … Jetzt kommt Karen endlich zu Wort:

Zuerst mal Deine Basics: Wer bist Du, woher kommst Du, wie alt bist Du, was hast Du beruflich ursprünglich mal gelernt?

Mein Name ist Karen – seit mittlerweile 45 Jahren 😉 Ich bin Hamburgerin, wenngleich ich seit 11 Jahren mit meinem Sohn in Kaltenkirchen lebe. Als gelernte Kauffrau habe ich mich beruflich weiterentwickelt, pädagogische Qualifikationen erworben und habe dann in der Erwachsenenbildung gearbeitet. Mittlerweile arbeite ich hauptberuflich wieder kaufmännisch und unterrichte nebenberuflich Deutsch in Flüchtlingssprachkursen.

Warum Kekse?

Das ist einfach zu beantworten. Mein Vater hat immer zu Weihnachten und zum Geburtstag seine Lieblingskekse von mir geschenkt bekommen. Die hat sonst nämlich niemand für ihn gebacken, weil die Zubereitung ziemlich aufwendig ist. Und für mich ist Teigzubereitung und Backen ähnlich entspannend wie meditieren 🙂

Warum vegane Kekse?

Karen1Ja, Stef, jetzt kommst du ins Spiel 😉 Vor 3 oder 4 Jahren war ich zum ersten Mal in deinem Kurs für Teilfasten und Ernährungsumstellung. Seitdem begeistert mich vegane Ernährung und es macht mir viel Spaß, Rezepte zu „veganisieren“. Und die Lieblingskekse meines Vaters waren ziemlich schnell dran. Vegane Kekse im Handel fand ich entweder langweilig oder die Zutatenlisten zu lang. Dann hat sich quasi von selbst ergeben, dass ich immer neue Gewürze und Zutaten ausprobiert habe. Und dabei sind viele leckere Sorten entstanden 🙂

‚Die kleine Genussmanufaktur‘ … werden dort ’nur‘ Kekse gebacken oder hast Du ein weiteres Geschäftsfeld?

Die Kekse stehen schon im Vordergrund. Zusätzlich biete ich Backmischungen an für köstliche weiche Schoko-Orangeplätzchen und hammerleckere Zimtsterne, auch für Brot.

Außerdem gibt es bei mir leckeres Marzipan in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, gekugelt oder als Rohmasse.

Für Geburtstage, Familienfeiern stelle ich „Platzkekse“ her, also einzeln verpacktes Wunschkekse mit individuellem Etikett – richtig hübsch!

Und, was mir besonders viel Spaß macht, ich biete an, auf Kindergeburtstagen mit den Kindern Marzipan selbst herzustellen und zu verzieren. Kommt bei den Kindern gut an und ist total lecker!

Vervollständige bitte die nächsten 4 Sätze:

Karen5Mein Sortiment umfasst derzeit … 23 Kekssorten (Experimente finden laufend statt, optimiere gerade meinen Pfefferminzkeks und teste die Haltbarkeit), Marzipan in verschiedenen Geschmacksrichtungen (Espresso, Pfefferminz, Zitrone – tolle Geschmackserlebnisse!) und Backmischungen.

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Yummi! Hanfkekse 🙂

Mein Lieblingskeks ist …  das Schoko-Orangen-Plätzchen aus der Backmischung. Schmeckt wie ein kleines Küchlein weich und saftig – hmmm…. Außerdem mag ich den knusprigen Hanfkeks total gern.

Meine größte Panne war …. erst vor einigen Tagen. Ich habe Teig für Reinen Dinkel-Genuss vorbereitet. Und als ich den Mehlsack wegstellte, musste ich feststellen, dass ich keinen Dinkel sondern Weizen verwendet habe -grrr… 5 kg Teig nicht wie nutzbar wie geplant…

Es wäre ein Traum, wenn … ich eine eigene Backstube hätte und dazu eine richtige Testküche! Jetzt nutze ich die Bäckerei eines Bäckers mit, das ist natürlich toll, aber etwas Eigenes… ach, das wäre schon was!

Taufe, Hochzeit, Konfirmation, Weihnachtsfeier … Kann man Deine Kekse einmalig für ein Fest auch bestellen? 

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Keine Eier sondern ‚jungfräuliche‘ Marzipankugeln

Genau so ist es. Zu Kommunions-, Geburtstags- und Hochzeitsfeiern wurde dieser Service schon in Anspruch genommen. Gerade letzte Woche war der Wunsch eines Geburtstagskindes, frische Marzipanherzen auf den Platztellern der Gäste zu verteilen. Das sah richtig schick aus und kam bei den Gästen total gut an!

Und für Firmen habe ich zur Weihnachtszeit Kekspackungen mit Firmenlogo der Auftraggeber zum Verschenken an deren Kunden angeboten. Für das kommende Weihnachtsfest habe ich sogar schon 2 Aufträge!

Wie und wo kriegt man Deine tollen Kekse denn eigentlich überhaupt?

Ganz neu bei Erdkorn in Kaltenkirchen, ab kommenden Samstag. Dann ist ja auch die Verkostung vor Ort. In Bad Bramstedt ist ein Bio-Backwarengeschäft im Landweg 11, dort sind sie im Sortiment und in Norderstedt bei Jahreszeiten Naturkost. Die Inhaberin schließt ihr Geschäft aber leider im Sommer. Für Norderstedt wird es dann aber eine Alternative geben.

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Die gibts am Samstag bei Erdkorn zu probieren

Im Plan ist natürlich, einige Hamburger Bioläden anzusprechen – das habe ich aber noch nicht gemacht. Was ich total klasse finde, ist, dass meine Kekse auch in Berlin verkauft werden, im Fresh Life.

Würdest Du auf Bestellung auch Wunschkekse backen? 

Das biete ich an. Mit Gewürzen experimentieren liebe ich sowieso und bei Keksen kann man unglaubliche Geschmackserlebnisse erreichen, wenn man sich traut!

Finden wir Dich auf Messen, Märkten oder Verkostungen?

Vor Messen habe ich mich bislang gescheut – in der Zukunft wäre es aber vorstellbar, dass ich mich auf veganen Messen präsentiere. Für Märkte fehlt mir die Zeit, dazu müsste ich mich beruflich anders aufstellen. Aber wer weiß, was noch kommt 😉

Gewähre uns doch mal einen Einblick in Deine nahen Zukunftspläne …

Im Kleinen: Ich werde für Neukunden ein Probierpaket quer Beet anbieten. Darüber hinaus: Ich bin dabei, mich so aufzustellen, dass ich mit meinen Keksen und sonstigen Ideen endlich Geld verdiene. Dazu suche ich z.B. noch ausgewählte Bioläden. Bis jetzt schieße ich immer wieder dazu, das Experimentieren ist ziemlich teuer.

Wenn nun jemand Lust auf Deine Kekse hat … Wie kann man Dich schnell kontaktieren?

Über meine Internetseite oder facebook. Ich antworte sehr zeitnah 🙂

Und wenn man erst mal auf Deine Homepage möchte?

Die ist bereit: www.die-kleine-genussmanufaktur.de. Allerdings wird sie etwas stiefmütterlich behandelt. Ich finde nicht die Zeit, sie regelmäßig mit neuen Informationen zu füttern. Einen Shop habe ich angebunden, allerdings bin ich mit den Versandmöglichkeiten noch nicht ganz glücklich. Nach Hamburg und Berlin liefere ich kostenfrei, dort habe ich „Abholstationen“.

So das war es schon … Danke, für Deine Zeit … Möchtest Du abschließend noch 1, 2 Sätze sagen??

Wenn ihr bis hierhin gelesen habt, danke ich euch sehr für euer Interesse! Ich freue mich auf eure Kontaktaufnahme 🙂

Karen10

Mucke:

Zu dieser Tageszeit ist es bei mir eher flauschig … Da passt Daniel Cirera natürlich perfekt. Sein Debut hatte er mit einem Song, in dem er mit seiner angeblich vegetarischen Freundin abrechnet … DAS passt doch mal gut! Leider ist der Song auf youtube nicht in guter Qualität vorhanden … Also verlinke ich Euch den Song hier … Ein wirklich toller Song … Aber auch der zweite ‚Roadtrippin‘ ist einfach zum Lauschen und zurücklehnen, den gibts auch auf youtube …

Motherfucker Fake Vegetarian Ex

.. Videos musste ich leider vorsichtshalber löschen (GEMA)…

Auf dem Heldenmarkt in … Hamburg

… ein Bericht von der „Messe für nachhaltigen Konsum“

Schon im letzten Jahr wollte ich hin, hat aber irgendwie nicht geklappt! In diesem Jahr aber!!

Die Location war cool. Direkt unten am Hafen zwischen Fischmarkt und Övelgönne im Cruise Center mit Blick auf Elbe und Hafen. Als wir um 15.30 Uhr etwa ankamen schien es sehr voll … Ging dann aber! 8 Euro Eintritt fand ich irgendwie knackig, da aber die Onlinekartenbestellung (hierauf hätte es 1,- Euro Rabatt gegeben) hat leider nicht so recht klappen wollen. Egal!

Da wir uns zunächst in dem Bistro für den Kampf durch die Halle stärken wollten, sind wir also zunächst dorthin. Die Schlange war lang, die Essensauswahl aber gut. Ein veganes Curry und eine vegane Tomatensuppe und Flammkuchen, wahlweise vegetarisch/vegan! Als wir dann endlich an der Reihe waren, bestellte ich ein Curry und meine Freundin die Tomatensuppe, die aber noch 4 Minuten dauern sollte. Ich hatte Glück, einen Platz an leider ziemlich dreckigen Tischen zu ergattern und begann zu essen, da mein Curry leider nur lauwarm war. Nach 15 Minuten hieß es dann, die Tomatensuppe wäre in 20 Minuten soweit … Wenig heldenhaft!! Da gabs das Geld zurück und nur ich bin gestärkt in die Hallen. (Das war jetzt zwar ein harter Einstieg aber dies sollte das einzig Negative hier bleiben!)

Die Eintrittskarte war gleichzeitig auch ein Los zur Tombola. Dies dauerte uns aber zu lange und so („wir gewinnen eh nix“) haben wir dem Moderator gar nicht erst gelauscht und ich bin direkt zum Reformhausstand gestrebt, in der Hoffnung sie hätten dort den BIOZOOM (Ihr erinnert Euch??? Antioxidantientest und so!?!??), denn als ich in Altona shoppen war, habe ich doch tatsächlich vergessen, den Test zu machen. Ich hatte Glück! Ich wusste, alles unter 6 hätte mich in eine Schockstarre versetzt. Ach, wer die Scalierung nicht kennt, hier, auf dieser Seite weiter unten findet ihr die Scala und ihre Bedeutung

Eine Frau vor mir machte den Test: 4 … Hmmm … Dann war ich an der Reihe … Schwitz! Ich legte für wenige Sekunden meinen Ballen des Daumens auf den Scanner und wartete … 6! Ich fragte die jungen Mädels vom Reformhausstand, was genau dieses Ergebnis aussagt: Betrifft es meinen Zustand der letzten Stunden? Tage? Wochen? Monate?

Das Ergebnis spiegelt den absolut aktuellen Zustand! Er berechnet sich durch einen Algoryhtmus von (ich glaube) 16 Faktoren, die berücksichtigt werden. Für einen selbst ist obendrein wichtig: „Hat man gut geschlafen!?“, „Ist eine Erkältung im Anmarsch!?“, „Ist man gestresst!?“ und natürlich die Ernährungslage … OK … Rettet mich das irgendwie?? Ein klares „jein“. Es ist jedenfalls definitiv nicht das, worauf ich gehofft hatte, also dass meiner Superernährung, die ich hier vollziehe (naja, bis auf meine gelegentlichen Alkoholexzesse 😉 ) ein Tribut von „8“ gezollt wird …Aber sie sagte, dass man sich einen Puffer aufbauen kann, unter den man aufgrund einer guten „Lebens- und Ernährungslage“ so schnell nicht drunter kommt! AHA!!! Wenn ich so Recht überlege: Die Messung hat mich ja auch total gestresst und ich spüre auch schon ein Kratzen im Hals 😉 … Also eigentlich doch „8“ 😀 … Nein, ist nur Spaß … Soo tief trifft mich das Ergebnis nicht und ich bin gespannt, ob hier noch jemand mal eine Zahl in die Waagschale wirft! Ich nehme das Duell mit Euch auf ❤

Weiter gings durch Getümmel! Bei einem Carsharer ganz zu Beginn habe ich gefragt, wie ich denn wohl eine Station nach Kaki bekäme … Das werde ich nun mal angehen! Banken, Stromanbieter, TAZ, Krankenkassen, Versicherungen und die Druckerei hat nicht so mein großes Interesse geweckt. Eher dann schon den ökologischen Fußabdruck, den man für sich checken konnte. Auch die Klamottenstände waren witzig! Regionale Hersteller, wie ein Demeterhof und Safthersteller waren vor Ort (für mich auch nicht soo interessant). Wo ich einiges an Geld gelassen habe, war ein Bücherstand! Da bin ich dann mt 3 veganen Kochbüchern wieder weg (ich hab ja auch noch kein einziges 😉 ) Mein besonderes Interesse geht in Richtung „veganen Käse selbst herstellen“. DAS finde ich mal spannend und wird (wenn ich mich der Sache mal voll widmen kann), sich den ein oder anderen Post hier füllen.

Hach, „Keimling“ war natürlich auch vertreten … Ich hätt doch SO-GERN einen Vitamix … *zuck, liebäugel*, nein, schnell weiter!! Aaahhh!! Ein CHIA-Samen-Stand … Na, DER hatte ja noch gefehlt!! Kurz ein paar Fragen gestellt und weiter!

Foto 21.02.15 16 23 55Mein persönliches Highlight waren die Jungs aus Berlin von „HanFu“. Die beiden allrounder stehen tatsächlich selbst am Topf und bereiten die köstlichen Brotaufstriche aus Hanfsaat! Cool!!! Bei denen merkt man, dass sie voll hinter der Sache stehen machen alles (wirklich Foto 21.02.15 16 23 58ALLES) selbst. Hier in Hamburg gibts deren Aufstriche zum Beispiel bei VEGANZ … Wir haben ein wenig geplaudert und ihr werdet zu gegebener Zeit mehr von den Jungs hier hören.

So langsam wurden wir auch „sitt und satt“ von all den Eindrücken und Infos! Da kam der vegane Eisstand, der aus einem Rohling gefrorener Reismilch mit Zutaten, die man sich selber wählen konnte, ein frisches Softice machte. Meine Wahl fiel auf Hanf und Granatapfel … Lecker!!!

Diese Messe ist wirklich super!! Überall nette Leute, gute Stimmung und wenig Hektik (für eine volle Messe). Ich kann sie jedem, der Interesse an „Öko“ hat, empfehlen. Das tolle ist, dass es die Messe nicht nur in Hamburg gibt sondern auch in Münschen, Stuttgart, Ruhr, Frankfurt und Berlin. Ob Ihr den Markt in Eurer Gegend schon verpasst habt, erfahrt Ihr Hier