Getreidekurs: Am ‚Sonn’tag harmonisiert der goldene Weizen

Wir beschließen unseren kleinen Ausflug in die Welt der sieben Getreide mit der Krone der Getreide … Mit dem goldenen Weizen.

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Aus: ‚7 Getreide‘

Botanisch gehören auch Einkorn, Emmer und Dinkel (Grünkern) zum Weizen. Vielleicht ist ja folgendes Phänomen interessant: Einkorn hat 14, Emmer 28 und Dinkel 42 Chromosome – Hier findet sich also der Rhythmus der 7-Zahl wieder! Der Weizen liebt es warm und hat eine ganz besondere Beziehung zur Sonne.

Das besondere am Weizen ist, dass er nicht besonders stark durchmineralisiert ist. Seine Mineralstoffe sitzen vorwiegend in den Randschichten. Umso schlimmer, dass Weizen fast nur als sogenanntes ‚Weißmehl‘ verarbeitet wird. Hierbei gehen etwas 90% der Mineralsstoffe flöten und wir nähren uns mit dem Stärkekörper. Da dieser kein/kaum Vitamin B enthält, ist Weißmehl geradezu ein Vitamin-B-Räuber, da für die Verstoffwechselung von Zucker Vitamin B notwendig ist. Erste Mangelerscheinungen von Vitamin B Mangel sind übrigens Nervösität, Zappeligkeit und Unruhe … Mag man sich gar nicht vorstellen, wie viele Fehldiagnosen bei Kindern gestellt werden, wenn Ihnen kurzerhand ADHS diagnostiziert wird. Eine Abgenzung wäre über ein Blutbild möglich. Dies wird jedoch – in den Fällen, die mir bekannt sind – nicht vorgenommen. Oh Schreck!

Bei dieser Gelegenheit … Wisst Ihr, was die Zahlen auf den Mehlen bedeuten? Beispielsweise ‚405ger, 550ger, 1050ger‘ Weizenmehl. Dass es was mit dem Ausungsgrad zu tun hat, ist sicher vielen bekannt. Was aber genau bedeutet diese ZAHL?? Ganz einfach:

Es sind DIN-Normen … Wenn man 100g eines 405ger Mehl einäschert, bleiben 405mg Mineralstoff(asche) übrig. Bei 1050ger Mehl eben 1050mg (1,05 Gramm). Vollkornmehl wird selten mit der DIN-Zahl beziffert, hieße aber 1700. Ist schon ein ganz schöner Unterschied, oder!?

Weil Weizen eben so wenig durchmineraltisiert ist und diesen großen Mehlkörper hat, eignet es sich eben so gut zum ‚ausmahlen‘ … Aber auch bei Roggen und Dinkel gibt es diese DIN-Zahlen.

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Mittlerweile steht Weizen ja schon fast auf dem ‚Index‘ … Spätestens das Buch ‚Weizenwampe‘ hat den Weizen in ein arg schlechtes Licht gerückt. Das ist wirklich ein Jammer, denn Weizen harmonisiert all die Eigenschaften, der anderen Getreide und schafft es ausgleichend auf den Menschen zu wirken. Was ist geschehen?

Noch in den 50′ Jahren hatte Weizen eine Glutenanteil (Klebereiweiß) von etwa 5%. Um jedoch den Backeigenschaften für die großen industriellen Bäckereien mit ihrer Massenproduktion, zu genügen, wurde Weizen auf einen Glutenanteil von bis zu 50% gezüchtet … DAS hat ihm den schlechten Ruf gebracht.

Wer weiterhin guten Gewissens die Kraft des Weizens genießen möchte, kann auf Dinkel, Emmer oder Einkorn umsteigen. Beim Weizen selbst rate ich (mal wieder) zu Demeterqualität, damit das Thema Weizenwampe nicht in Eure Küche einzieht! Also, ein eindeutiges Plädoyer für den Weizen!!

Nun wollen wir uns aber doch nochmals der spirituellen Wirkung im Menschen widmen … (Mach ich auch viel lieber, als mich mit Fakten rumzuschlagen). Weizen schenkt all die Kräfte der anderen, in den letzten Tagen besprochenen Getreiden, nur nicht in dem Maße. Ein schönes Bild ist, dass die Sonne, die sich ja in der Mitte unseres Planetensystems befindet und von den anderen Planeten umkreist wird. Das menschliche Herz ist dem gleichzusetzen. Das Herz harmonisiert die einzelnen Organe. Der Weizen wirkt hier stark unterstützend! Im Großen verbindet der Weizen die ganze Welt, wird er doch überall auf der Welt angebaut. Die Tugend für den Sonntag?

‚Spiegelung der Einsichten‘

Weizenrezepte habe ich leider nicht wirklich für Euch (Klar, könnt Ihr meine ganzen Kuchenrezepte einfach mit Vollkornweizen backen) … Hier abe nochmals das Frischkornmüsli, das Ihr dann nicht mit einem Getreidemix sondern ausschließlich mit Weizen herstellen könnt. So ein Weizenfrischkornmüsli ist übrigens ein perfektes Frühstück, wenn große Konzentration am Tag gefragt ist. Schon ‚good old‘ Goethe wusste, dass Weizen ein gutes Getreide für ‚Geistesarbeiter‘ ist …

https://veganleak.files.wordpress.com/2015/01/foto-13-01-15-08-19-46.jpg?w=289&h=284

Von EUCH wünsche ich mir nun Rezepte mit Grünkern. SEHR gern auch Dinkelbrötchen. Aber auch heute lass ich mich natürlich liebend gern überraschen … Schickt mir all Eure goldenen, sonnigen Weizen/Dinkel/Emmer/Grünkern und Einkornrezepte … Biiiiiiitte 🙂

Tja, nun wär unser kleiner Getreidekurs eigentlich vorbei … Eigentlich! Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass wir noch EINEN Beitrag brauchen, um all die Getreide zusammenzufügen, Zusammenhänge konkret nochmals aufzuzeigen und die Temperamente nochmals in den Mittelpunkt zu rücken. Ich möchte Euch noch eine hyperspirituelle Datei zukommen lassen und so kommt morgen (auch wenn ich gar keine *Zu-ga-be* Rufe gehört habe) noch ein allerletzer Beitrag zum Thema Getreide … Also … Bitte noch nicht abschalten, ja!?

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8 Gedanken zu “Getreidekurs: Am ‚Sonn’tag harmonisiert der goldene Weizen

  1. brittlebrick schreibt:

    Ich hätte da ein herzhaftes Weizen- oder Dinkel-Rezept:
    https://brittlebrick.wordpress.com/2016/01/14/spinat-kartoffelwaffeln-mit-knoblauch-avocado-dip/

    Und weil ich Dinkel so gerne mag, nehme ich auch mein selbst zusammengemischtes Müsli (Reis, Amaranth, Buchweizen) immer mit Dinkelmilch ein. Die schmeckt mir am besten. Da kommt das zum Tragen, was du schriebst: Weizen harmonisiert all die Eigenschaften, der anderen Getreide. Und es harmonisiert auch meine Tasse Kaffe am Morgen… und damit mich. 😀

    Gefällt 1 Person

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